Katzentisch
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Katzentisch

von Michael Ondaatje

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Weitere Artikelinformationen

Drei Kinder, zu Beginn der 50er Jahre, auf einer Seereise von Ceylon nach England. Zu der buntgemischten Gesellschaft an Bord des Schiffes gehören Außenseiter, die wie sie am Katzentisch sitzen, und andere Reisegefährten, nicht zuletzt die aus der noblen Senatorenklasse. Sie alle sind geheimnisumwitterte Objekte der Sehnsucht oder der Spekulation: der Baron, der so elegant Mitreisende bestiehlt, der todkranke Millionär oder die Artistentruppe mit Wahrsager, in den sich Emily verliebt. Michael Ondaatje, der Autor von "Der englische Patient", erzählt ein Abenteuer, das Gleichnis ist für das wahre, wilde Leben: mit dramatischen Szenen, unvergesslichen Figuren und Bildern, die im Gedächtnis haftenbleiben.

Produktdetails

ISBN-10: 3-446-23958-8
EAN: 9783446239586
Erschienen: 06.02.2012
Verlag: Carl Hanser Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 304
Übersetzer: Melanie Aus d. Amerikanischen Walz
Erschienen bei: Carl Hanser Verlag
Übersetzt von: Melanie Aus d. Amerikanischen Walz
Spieldauer: 1297 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Melanie Aus d. Amerikanischen Walz

Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem Zuger Übersetzer-Stipendium und 2001 mit dem Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet. Sie ist die Übersetzerin von u. a. Antonia Byatt, John Cooper-Powys, Lawrence Norfolk.

Michael Ondaatje

Michael Ondaatje wurde 1943 in Sri Lanka geboren, ist holländisch-tamilisch-singhalesischer Abstammung und lebt heute in Kanada. Seit 1971 unterrichtet er am Glendon College der York University (Toronto) Gegenwartsliteratur. Seine Bücher wurden mehrfach mit dem höchsten Kanadischen Literaturpreis ausgezeichnet, und für seinen Roman "Der englische Patient" erhielt er 1992 den Booker-Preis.

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Buchhändlertipps

  • eine Schiffsreise nach England Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ursula Schrott, am 20.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Vöcklabruck

    Drei Kinder auf dem Weg von Ceylon nach England. Michael Ondaatje beschreibt in diesem Roman eine Seereise aus dem Blick dreier Jungen, die nach und nach die anderen Passagiere kennen lernen. Sie begegnen ihren Reisegefährten, es entwickeln sich Freundschaften und das eine oder andere Geheimnis wird enthüllt. Ein kleiner Roman, vom Autor des „Englischen Patienten“ in ruhiger Sprache geschrieben, geeignet für ein entspanntes Wochenende.
  • Lesevergnügen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 19.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    "Katzentisch" wird auf Passagierschiffen jener Tisch genannt, der vom Tisch des Kapitäns am weitesten entfernt ist und folglich für bedeutungslose, unwichtige Personen vorgesehen ist. Auf der "Oronsay" trifft dieses Auswahlverfahren Mr. Sage, Mr. Daniels, Miss Lasqueti, Mr. Mazappa, Mr. Nevil und die 3 Jungen Michael, Ramadhin und Cassius. Dass gesellschaftlich von geringer Bedeutung nicht gleich uninteressant heißt, das lernen die 3 Jungen in kürzester Zeit von ihrer Tischgesellschaft. Die meiste Zeit aber streifen sie ohne Aufsicht durchs Schiff um ihre Mitreisenden zu beobachten und ihren Phantasien nachzuhängen.
    Lesevergnügen

Kundenrezensionen

  • Orient - Europa in einundzwanzig Tagen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Oertel, am 05.05.2013

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    1954. Michael ist elf Jahre alt und völlig ahnungslos, als beschlossen wird, dass er den Ort seiner Kindheit verlassen und auf Reisen soll. An Bord eines Passagierschiffs, von Colombo (Sri Lanka) nach Tilbury (England), zu seiner Mutter, einer Fremden.
    Am Katzentisch - in weitester Entfernung zum Tisch des Kapitäns und somit von geringstem gesellschaftlichen Prestige - freundet er sich rasch mit zwei Jungen in seinem Alter an. Einundzwanzig Tage stromern die drei, auf und unter Deck, umher und erleben ständig irgendwelche Abenteuer. Zwangsläufig unter ihnen, auf engstem Raum, erkunden sie das eigentümliche Verhalten der Erwachsenen.

    Wikipedia verrät, dass die biografischen Eckdaten des Roman-Michas auch die des gleichnamigen Autoren sind. Verrückt! Ein Autobiografischer Roman? Sei's drum!
    Ondaatjes KATZENTISCH ist ein Abenteuerroman erster Klasse, der sich liest wie ein Klassiker der Weltliteratur. Sprachlicher Balsam und dabei vergnügliche Unterhaltung!

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  • Einfach Schön! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rafael Ulbrich, am 13.04.2013

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    Der neue Roman von Michael Ondaatje mutet sehr autobiografisch an, auch wenn der Autor dies im Nachwort dementiert. Die Hauptfigur Michael erinnert sich an die einundzwanzig tägige Schiffsreise von Ceylon nach England in den fünfziger Jahren. Zu diesem Zeitpunkt war er elf Jahre alt. Indem er sich an diese vergangene Reise erinnert, wir ihm erst bewusst, wie diese ihn und seine zwei Freunde, die er auf dem Schiff kennenlernt, auf verschiedene Arten geprägt hat. Sie erleben die Welt der Erwachsenen und beobachten oft Dinge, die nicht für ihre Augen bestimmt sind. Ondaatje beschreibt die kleinen Abenteuer der drei Jungs auf dem Schiff und setzt dabei immer wieder die Lebensgeschichten einzelner Passagier dazwischen. Sehr gekonnt fabuliert und einfach schön!

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  • In ein neues Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jacqueline Opitz, am 10.04.2013

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    Der elfjährige Michael begibt sich auf eine 21- tägige Schiffsreise nach England, wo ihn ein neues Leben erwartet.
    Schnell lernt er zwei andere Jungen kennen, die, wie er, ohne Aufsicht sind, und es dauert nicht lange, da wird das Schiff zu einem regelrechten Spielplatz: Rettungsboote in die man hineinklettern und sich verstecken kann, ein Swimmingpool, obwohl man doch mitten auf dem Meer unterwegs ist uvm.
    Noch dazu kommen die interessanten Orte und Menschen, die Michael und seine Freunde kennen lernen. Da gibt es den Botaniker, der sich um den Giftgarten auf dem Schiff kümmert, und Frau Lasqueti, die nach und nach immer geheimnisvoller wirkt und ihre Tauben an Deck spazieren trägt.
    Sie alle haben eines gemeinsam: sie sitzen an dem Tisch, der am weitesten vom Kapitän entfernt ist, und sind so gezwungen, einander eingehender zu studieren!
    Während des Erzählens werden dem Leser Einblicke in die Zukunft einiger Passagiere, u.a. natürlich Michael, gewährt, und man betrachtet die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel.
    Dieses Buch ist eine unterhaltsame Lektüre, nicht zuletzt wegen der interessanten Erzählweise eines elfjährigen Kindes!

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  • Was für ein Abenteuer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martina Wolf, am 16.04.2012

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    Michael, Spitzname Mynah, 11 Jahre alt, wird Anfang der 50er Jahre auf die dreiwöchige Schiffsreise von Ceylon nach England geschickt. Schnell freundet er sich mit dem Draufgänger Cassius und dem stillen, herzkranken Ramadhin an. Ganz bezaubernd erzählt uns Michael Ondaatje von den Geheimnissen, Abenteuern und den unvergesslichen Menschen dieser Reise, die auch das weitere Leben dieser drei Jungen prägen werden. Ein wundervolles Buch!

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  • Ondaatje, Katzentisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Odilie Pressberger, am 14.02.2012

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    • Obwohl dieser Roman sich an die Biographie von Ondaatje anlehnt,besteht der Autor in seinen Nachbemerkungen darauf, daß er reine Erfindung sei. Wie auch immer, die Geschichte von drei Jugendlichen, die in den fünfziger Jahren mit einem Schiff von Ceylon nach England fahren, ist sehr ruhig, behutsam und ausgesprochen schön erzählt. Auf dieser Reise sitzen wir mit den drei Jungs am "Katzentisch", lernen mit ihnen zusammen unterschiedlichste Mitreisende und Schiffsangestellte kennen und erleben auch aufregende Abenteuer an Bord. Das Ganze in einer funkelnden Sprache erzählt. Eine Reise in's Erwachsenwerden.

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  • Der Roman hält, was das Cover verspricht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Fuchs, am 09.02.2012

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    Michael Ondaatje ist vielen von Ihnen sicherlich ein Begriff durch seine beiden bekanntesten Romane „Der englische Patient“ und „Divisadero“. Jetzt ist endlich auch auf Deutsch sein neuester Roman „Katzentisch“ erschienen. Ich finde, das Buch spricht einen sofort durch sein wunderschönes und gelungenes Cover an: Ein Ozeanriese noch in schwarz, wie es früher üblich war, eingerahmt von Palmen. Mich hat das Cover sofort an Buchillustrationen aus den fünfziger Jahren erinnert. Und genau in dieser Zeit ist auch die Haupthandlung des Romans angesiedelt.

    Der 11-jährige Ich-Erzähler Michael und seine beiden auf dem Schiff gefundenen Freunde Cassius und Ramadhin reisen zu Beginn der fünfziger Jahre an Bord des Schiffes Oronsay von Ceylon nach England, um dort zur Schule zu gehen. Das Buch beginnt damit, dass Michael zum Schiff gebracht wird. Dort ist er für die 21 Tage, die die Reise dauern wird, offensichtlich ganz auf sich allein gestellt. Erst in England wird er von seiner Mutter in Empfang genommen, die er seit vier oder fünf Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch schon bei der ersten Mahlzeit im Speisesaal findet er Freunde und Wegbegleiter. Dies sind Reisende, die ebenfalls ganz am Ende der Hierarchie stehen, und dementsprechend hat man sie am sogenannten Katzentisch, der dem Roman den Titel gibt, gesetzt. Michael, Cassius und Ramadhin betrachten die ganze Reise als Abenteuer und untersuchen das ganze Schiff. Erst im Nachhinein wird ihnen klar, was sie damals alles ganz naiv beobachtet haben.

    Der Autor wechselt regelmäßig die Erzählzeit. Den größten Teil der Handlung erleben wir aus der Sicht der Jungen, aber teilweise wechselt er in die Gegenwart. Und so bekommen wir ein immer klareres Bild, was die Jungen damals wirklich an Bord mitbekommen haben. Erst als erwachsener Mann erfährt Michael die ganze Wahrheit und die einzelnen Puzzleteile ergeben ein Ganzes. Michael Ondaatje ist ein großartiger Autor, der wunderbar beschreiben kann. So nimmt er uns mit auf eine abenteuerliche Seereise mit vielen exotischen Zutaten. Das Buch beginnt ganz langsam, doch nach und nach weckt der Autor das Interesse daran, was wirklich an Bord passiert ist. So wird aus dieser kindlichen Abenteuergeschichte fast noch ein Krimi. In wunderschöner Sprache ganz langsam erzählt - für Genießer!

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