Die Verwandlung
Leseprobe

Die Verwandlung

Nachwort v. Egon Schwarz

von Franz Kafka

Buch

Taschenbuch (80 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Produktdetails

Verkaufsrang: 516
ISBN-10: 3-15-009900-5
EAN: 9783150099001
Erschienen: 1995
Verlag: Philipp Reclam Jun.
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 80
Länge/Breite: 148mm/95mm
Gewicht: 40 g
Reihe: Reclam Universal-Bibliothek
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Franz Kafka

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloß, trat Kafka 1908 in die "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt" ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.

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Buchhändlertipps

  • Selbstbildnis Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Daniela Ammann, am 08.02.2013 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien, Donauzentrum

    Samsa ist wohl das, was man einen redlichen Bürger nennt. Er arbeitet gewissenhaft und fleißig, ist zuverlässig, ist eine Stütze für seine Familie. Bis er sich plötzlich über Nacht in eine Käfer verwandelt. Die Familie ist entsetzt und versucht anfangs noch eine Lösung zu finden, sperrt ihn dann aber einfach nur weg. Die langsame Entfremdung und die dauerhafte Isolation führen schließlich dazu, dass Samsa aufgibt und stirbt.

    Ein leiser Weckruf des eigenen Selbstbildnis. Wie reagiert man, wenn ein Bildnis eines Menschen sich ändert? Natrülich nicht so extrem, wie es bei Samsa geschehen ist und doch macht es einen nachdenklich. Wie reagieren Freunde? Die Familie? Definitiv eines der großen Werke der österreichischen Literatur und absolute Lesepflicht.

Kundenrezensionen

  • Umstrittenes Werk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Yasmin Siegmund, am 30.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Viele lieben ihn, doch auch viele finden ihn langweilig und zäh: Franz Kafka. Die Verwandlung ist das erste Buch von Kafka welches ich gelesen habe(bestimmt nicht mein Letztes) und dass auch nur weil es Pflichtlektüre ist.Ich konnte mich leicht in die Geschichte einlesen und fand dank diesem Werk sogar wieder etwas mehr Freude am Lesen.
    Meiner Meinung nach eine tolle, traurige aber absolut lesenswerte Geschichte, welche weiterhin zur Schullektüre gehören sollte!

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  • Kafka-Versuch geglückt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Barbara Maria, am 13.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als „neue“ Kafka-Leserin war es zu Beginn ziemlich schwierig, mich an den Stil der Erzählung zu gewöhnen. Da ich mich aber auf die Geschichte von Anfang an gut eingelassen habe, konnte ich dann die Vorzüge Kafkas genießen.
    Die Isolierung und Ausgrenzung, die Gregor Samsa als Käfer in seiner eigenen Familie erlebt, hat in mir eine regelrechte Maschinerie an Deutungen in Gang gebracht, die sich durch das gesamte Werk gezogen hat.
    Ich bin froh, dass ich meinen ersten Kafka-Versuch gewagt habe und werde bald weitere Werke von ihm lesen.

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  • gruselig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 18.04.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Beschreibung
    Eines Morgens erwacht Gregor Samsa und ist in einen riesigen Käfer verwandelt. Das revoltierende Unbehagen in ihm - gegen seinen Beruf, seine Familie - hat sich eine äußere Gestalt geschaffen. Die Eltern und die Schwester ekeln sich nun vor Gregor. Dabei sind sie an seiner Metamorphose nicht unschuldig.

    Dieses Buch war für mich in der Schule Pflichtlektüre.
    Ich fand es da schon gruselig.
    Ist zwar spannend erzählt aber nichts für mich

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  • wie eine reale Familientrennung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Lukas Glaser, am 24.09.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    im grunde genommen wird hier eine familientrennung, wie es heute oft das synonym ist, reflektiert.
    die familienangehörigen werden mit gregors behinderung einfach nicht fertig und schließen ihm aus dem kreise völlig aus.

    die verwandlung ist im allgemeinen sehr zäh zu lesen.
    dazu muss ich aber auch sagen, dass ich absolut kein kafka-fan bin.

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  • echt schlapp, ein Buch von gestern Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Lukas Glaser, am 24.09.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Verwandlung ist eine Erzählung von Franz Kafka, geschrieben 1912, die in seinem Gesamtwerk eine herausragende Stellung einnimmt.

    Grundsätzlich ist die Erzählung nur ein Dialog. Also nicht sehr aufregend.

    Es wiederspiegelt jedoch ein alltägliches und tragisches Synomym. Nämlich ein Ausschluss eines Familienmitgliedes. Die übrige Familie ist schließlich nicht in der Lage, Gregor den Käfer, trotz seiner Gestalt zu aktzeptieren.
    In der Realität könnte man das vergleichen mit der Geburt eines Kindes das Down-Syndrom hat

    Ich bewerte es nur mit einem Sterne, weil es schlapprig zum lesen ist. Zum hinsitzen und entspannen ist es wirklich das falsche Buch.
    Auch der Stil empfiehlt sich nicht gerade.
    Ich würde es von der Liste der Klassenlektüre streichen, und mit etwas zeitgemäßigteres ersetzen.

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  • Familie unter sich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Polar, am 17.05.2008

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Verwandlung ist sicher Kafkas radikalste, direkteste Erzählung, verlangt geradezu nach Deutung, was sie zur idealen Schullektüre macht. Sie bietet nicht die Grundlage für Horrorphantasien, wie Therapeutenerkenntnisse, mit ihr spinnt der Autor sein Thema der Einsamkeit fort, die einen Menschen sich in sich verpuppen läßt. Die Psychologie besitzt dafür die passenden Begriffe. Kafkas Verdienst ist es, uns in Samsas Welt hineinzuziehen. Wie stehen ihm nicht gleichgültig gegenüber, auch wenn die Realität mehr und mehr verschwimmt, hinterläßt sie Ängste, Beklemmung, sucht man verzweifelt nach einem Ausgang, der sich nicht auftut. Was eine Familie sich selbst anzutun vermag, findet hier zwischen vier Wänden statt. Es muss nicht immer ein plötzlich über einen hereinbrechender Prozess sein, kein Schloss, dem man sich verzweifelt zu nähern versucht, es ist das so genannte eigene Fleisch und Blut, dass einen erschaudern läßt. Kafka besaß die Sprache, um die Erzählung nicht in eine banale Horrorgeschichte abgleiten zu lassen. Trotz einiger Schwächen in der Überzeichnung vergisst man Gregor Samsa so leicht nicht. Er könnte nebenan an wohnen. Oder noch näher.

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  • Interessant, aber nicht mitreißend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Zitronenblau, am 08.03.2008

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    Trotz aller Mannigfaltigkeit potentieller Interpretationen, ob psychologisch, familiär-relational (nicht einmal unbedingt Vater-Sohn-Beziehung betreffend, als hier -meiner Meinung nach- die Schwester sich am stärksten verwandelt), religiös, soziologisch etc., mag ich nicht unbedingt die Verzahnung aus Realität und Surrealität (ähnlich wie bei Gogols "Die Nase"). Das Käfermotiv ist aber Basis des surrealen Plots und dadurch bleibt die Frage nach der Berührung durch das Werk offen, denn auch wenn am Ende der Käfer so lieblos, verraten und einsam stirbt, so ist seine Verwandlung für mich ein Aspekt mein Leiden mit ihm weniger teilen zu können. Das Verhalten der Familie finde ich grausam und perfide. Wäre Samsa (angeblich keine Konsonanz zu Kafka) nicht in einen Käfer verwandelt gewesen, sondern einfach nur kannk geworden, wäre die Dramaturgie mit eindeutigem Realismus wesentlich berührender gewesen. So verschließt sich mir die Tragik im Gedanken an den Tod eines Leibes mit Kiefern und kleinen Zappelbeinchen mit klebrigen Sekreten... Muss man jetzt nicht unbedingt gelesen haben, hier ist Kafka Geschmackssache!

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  • Ein Klassiker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Steppenwölfin, am 02.03.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Größe Kafkas mit dem charakteristischen Schreibstil wird auch in der „Verwandlung“ sichtbar. Das Nachwort der Reclam-Ausgabe verdeutlicht diesen Umstand in besonderer Weise.
    Das gesamte Werk lässt eine schier unmessbare Freiheit für Interpretation und Geist.
    Interessante Charaktere, die persönliche Note Kafkas, die beklemmende Atmosphäre, die sich durch das Stück zieht und die ansprechende Idee dahinter, lassen die Verwandlung zu einem Klassiker der neueren Literatur werden, der unbedingt gelesen werden sollte.

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  • abstrakt metaphorisch... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.02.2007

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Durch eine Mutation von Mensch zu Käfer sieht sich der Protagonist Gregor Samsa an einem Wendepunkt in seinem Leben: unfähig, seine Arbeit fortzuführen und den Familienunterhalt zu sichern, ist es ihm ebenso unmöglich, der Familie beizuwohnen und sich ausdrücken zu können. Für ihn beginnt eine Zeit der Qualen, des seelischen und körperlichen Verfalls, eingesperrt in ein Zimmer, welches den Kontakt zur Umwelt nahazu völlig unterbricht. Eine anfänglich hoffnungsvolle Unterstützung durch die Schwester endet mit der Abkehr aller Familienmitglieder und gipfelt im einsamen und lieblosen Tod des Käfers.

    Sprachlich einfühlsam und eindringlich findet sich hier eine der besten Erzählungen Kafkas, in deren Hintergrund sich natürlich das Vater-Sohn-Verhältnis widerspiegelt.

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  • Kafkas gelungenes Werk! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von AgatheM, am 08.02.2007

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wieso Kafka selbst unzufrieden mit diesem Werk war, verstehe ich nicht! Habe das Buch für eine Präsentation im Deutsch Unterricht gelesen und kam gut klar damit! Kann es weiterempfehlen!

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  • Kafka liebt man, oder hasst man! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von raubkatzal, am 13.12.2006

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kafka hat es mal wieder geschafft, seine "Tierlinie" durch ein Buch auszudrücken. Es ist sehr subtil und teilweise so erschreckend unrealistisch, das man sich fragt, was damals im jungen Kafka vorgegangen sein muss, soetwas niederzuschreiben.
    Kafka liebt man oder hasst man, dazwischen gibts nix, das muss jeder für sich selbst entscheiden!

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  • Kafkas Hilfruf Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von David, am 08.08.2006

    3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Franz Kafka hatte immer ein sehr schwieriges Verhältnis zu seiner Familie,insbesondere zu seinem Vater..
    Diese Situation versucht er in "Der Verwandlung" darzustellen,indem er aus einem kleinen Verkäufer, der seine Familie ernährt, die ihm aber nicht respektiert oder ihm das Gefühl gibt willkommen zu sein,einen furchteinflössenden Käfer macht,welcher überdimensionale Größe annimmt..
    Kafka schildert beeindruckend die Gedankenwelt von dem Sohn/Bruder der sich in einen Käfer verwandelte und sich dennoch um seine Familie sorgte..

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Die Verwandlung des Gregor Samsa in ein Ungeziefer gehört zu den bekanntesten 'plots' der Weltliteratur.

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