Moby Dick (TV 2011)

mit William Hurt, Ethan Hawke

Film

Genre: Abenteuer

FSK: 12

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Diese spannungsgeladene Adaption erweckt Melvilles berühmten Abenteuerroman auf nie dagewesene Weise zu neuem Leben. Willkommen an Bord der Pequod! Dieses Walfangschiff steht unter dem fragwürdigen Kommando Kapitän Ahabs ? eines Mannes, der besessen davon ist, Rache an der Bestie zu nehmen, die am Tod seiner Mannschaft schuld ist, und die ihn, so lange sie lebt, keinen Frieden finden lässt. An der Seite von Oscar®-Preisträger William Hurt glänzen der Oscar®-Nominierte Ethan Hawke, der mit dem Golden Globe® prämierte Donald Sutherland sowie Emmy®-Preisträgerin Gillian Anderson. Auf der Jagd nach dem sagenhaften weißen Wal entführt ?Moby Dick? einen zu den Untiefen des Ozeans ? und jenen des menschlichen Verstandes.

Produktdetails

EAN: 4010324028792
Originaltitel: MOBY DICK
Erschienen: 28.11.2011
Medium: DVD
FSK: 12
Spieldauer: 121 Minuten
Schauspieler William Hurt, Ethan Hawke, Charlie Cox, Gillian Anderson, Eddie Marsan, Donald Sutherland
Schauspieler William Hurt, Ethan Hawke, Charlie Cox, Gillian Anderson, Eddie Marsan, Donald Sutherland
weniger
Sprache(n): Englisch, Deutsch (Untertitel: Deutsch)
Bildformat: 16:9 anamorph
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1
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Melville Herman Melville

Herman Melville (1819-91) stammte aus einer verarmten New Yorker Familie. Er ging früh zur See und verdingte sich als Matrose, unter anderem auch auf Walfängern. Seine Reisen führten ihn bis in die Südsee. 1844 kehrte er in die USA zurück, lebte als freier Schriftsteller und war von 1866-85 als Zollinspektor in New York tätig. Der Romancier und Autor von Kurzgeschichten und Lyrik gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller. Sein Meisterwerk 'Moby Dick' zählt zu den Klassikern der Weltliteratur.

Ethan Hawke

Ethan Hawke, Jg. 1970, ist Schauspieler ('Club der toten Dichter', 'Before Sunrise', 'Gattaca', 'Schnee, der auf Zedern fällt', 'Hamlet' u.a.) und Schriftsteller.

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  • Der arme Melville.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Herman Melvilles Klassiker kennt jeder - bzw. jeder hat schon einmal von dem weißen Wal gehört oder schon eine andere Verfilmung des Romans gesehen.
    Diese neu erschienene Verfilmung habe ich im Free-TV gesehen, da ich erst einen Monat zuvor den Roman gelesen habe.
    Im Roman wurde auf mehreren Hundert Seiten aufgezeigt, wie Wale in der Geschichte, in der Bibel und anderen Werken, auf Gemälden usw. dargestellt werden und wie Wale in Spezies klassifiziert werden können, wie Tran hergestellt wird, wie ein Wal zu köpfen ist und und und. All dies wird natürlich in keinem amerikanischen Film in die Handlung aufgenommen - worüber ich sehr froh bin. Das ist allerdings einer der wenigen positiven Eindrücke zum Film.....Die Darstellung des Kapitän Ahab kann man wirklich nicht mit mehr als dilettantisch bewerten. Generell ist der Film nicht gerade ein Highlight, um es vorsichtig auszudrücken.

    Die eigentliche Storyline des Romans wurde einigermaßen umgesetzt. Ahab allerdings, gespielt von einem Schauspieler, von dem eigentlich mehr zu erwarten gewesen wäre, wurde sehr oberflächlich dargestellt und verlor damit alles von dem eigentlichen Biss und der Tiefe, die er im Roman definitiv hat. Als Stubb sich an einem der Männer rächen darf, kommt das wahre Wesen von Ahab kurz zum Vorschein und diese Szene dient als Beispiel, bei der die Figur des Ahab einmal authentisch umgesetzt wurde. In vielen anderen Szenen (oder eigentlich allen anderen) war dies leider überhaupt nicht der Fall. Oftmals wurde zwar gesagt, dass Ahab den Wal unbedingt finden und Rache an ihm nehmen möchte - geglaubt hat man es dem Schauspieler allerdings nicht. Die mysteriöse und abgründige Gestalt Ahabs wird im Film als ein relativ geselliger, wenn auch störrischer Kapitän dargestellt. Auf das Ende sehe ich zwiespältig zurück: im Roman stieß Moby Dick das Boot mit Ahab um und Ahab wurde nie mehr gesehen. Nur Ismael überlebt und kann so die Story von Ahab und dem weißen Wal weitergeben. Im Film musste natürlich an einem dramatischeren Ende, welches auf der Leinwand bzw. auf dem TV-Bildschirm besser zur Geltung kommt, gefeilt werden. Ein Ende, bei dem man auch etwas mehr sieht, als dass ein Boot einfach untergeht.
    Somit wurde eine letzte Szene von Ahab und dem Wal gedreht, welche von der Idee her gar nicht mal so verkehrt für einen Film ist. Der Wal wird in dieser Szene als ein ebenso unbarmherziger Jäger wie Ahab selbst es ist dargestellt und es wird gezeigt, dass die beiden Schicksale eng miteinander verbunden sind. Allerdings ist der Wal den ganzen Film über so dermaßen schlecht animiert/ visualisiert, dass die finale Szene durch den billigen Wal zur Lachnummer ausartet...

    Insgesamt gebe ich dem Film 1 Stern, wobei er eigentlich durch die oberflächliche Darstellung der Charaktere und die unterirdische Darstellung von Moby Dick keinen verdient hat. Einen Stern rechne ich ihm allerdings wegen Ethan Hawke an, der als Starbuck der einzig ernstzunehmende Schauspieler im Film ist. Ich gebe absolut keine Kaufempfehlung und auch keine Empfehlung, sich diesen Film überhaupt einmal anzusehen.

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