Ein perfekter Ehemann

mit Rupert Everett, Julianne Moore

Film

Genre: Komödie

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Weitere Artikelinformationen

Frauenheld Arthur Goring (Rupert Everett) genießt das Leben in der Londoner High Society in vollen Zügen. Er ist der krönende Gast jeder Party, die Frauen liegen ihm zu Füßen. Vor allem pflegt er jedoch die Liebe zu sich selbst. Wäre da nicht sein Vater, dem das extravagante Leben seines Sohnes schon lange ein Dorn im Auge ist. Er drängt Arthur, endlich zu heiraten!

Doch damit nicht genug: Arthurs Freund, Mustergatte Sir Robert Chiltern, bittet ihn um Hilfe. Er wird von der verführerischen Mrs. Cheveley erpresst. Ihre Forderung: Entweder er unterstützt ein mehr als fragwürdiges Projekt, oder sie wird das dunkle Geheimnis um seinen politischen Aufstieg lüften. Dadurch würde Chiltern nicht nur einen beruflichen Tiefschlag erleiden, sondern auch vor seiner tugendhaften Ehefrau das Gesicht verlieren. Um die Rettung seines Freundes bemüht, verfängt sich der Lebemann Arthur Goring schnell selbst in einem Netz aus Lügen, Versuchungen und tückischen Heiratsfallen und gerät in höchst prekäre Situationen...

Produktdetails

EAN: 4006680018195
Originaltitel: AN IDEAL HUSBAND
Erschienen: 01.01.2003
Medium: DVD
FSK: Ohne Altersbeschränkung
Spieldauer: 94 Minuten
Schauspieler Rupert Everett, Julianne Moore, Jeremy Northam, Cate Blanchett, Minnie Driver, John Wood
Schauspieler Rupert Everett, Julianne Moore, Jeremy Northam, Cate Blanchett, Minnie Driver, John Wood
weniger
Sprache(n): Englisch, Deutsch (Untertitel: Deutsch)
Bildformat: 16:9 anamorph
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1
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Rupert Everett

Rupert Everett, geboren 1959 in Norfolk, ist Schauspieler und Autor mehrerer Bücher. International bekannt wurde der Brite durch Filme wie "Die Hochzeit meines besten Freundes" oder "Ein Freund zum verlieben", in denen er neben Julia Roberts und Madonna auftrat.

Oscar Wilde

Oscar Wilde, geb. 1854 in Dublin, studierte erst am Trinity College in Dublin, dann in Oxford, wo er sich mehr und mehr einem Ästhetizismus zuwandte, den er nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben zum Maß aller Dinge machte. 1884 heiratete er in London; zwei Söhne wurden geboren. In den folgenden Jahren entfremdete er sich zunehmend von seiner Frau und wurde sich wohl seiner homoerotischen Neigungen deutlicher bewusst. Gleichzeitig nahm sein Ruhm stetig zu; in rascher Folge entstanden Essays, sein einziger Roman 'Das Bildnis des Dorian Gray', die Märchen, Erzählungen und mehrere Theaterstücke. 1895 wurde er wegen seiner Liebesbeziehung zum jungen Lord Alfred Douglas in einen Prozess mit dessen Vater verwickelt, der ihm zum Verhängnis wurde: Wilde wurde zu Zwangsarbeit verurteilt und war nun gesellschaftlich, aber auch künstlerisch erledigt. 1897 aus seiner Einzelzelle entlassen, floh er nach Frankreich, unternahm noch einige Reisen und starb 1900 resigniert in Paris.

Julianne Moore

Die rothaarige US-Schauspielerin Julianne Moore ist durch zahlreiche Filme (aktuell "Die Stadt der Blinden") weltbekannt und wurde bereits viermal für den Oscar nominiert. Mit dem Regisseur Bart Freundlich hat sie zwei Kinder.

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Kundenrezensionen

  • Geballte Ladung an Stars – wenig Hebelwirkung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Lady Woodstock, am 18.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Irgendwie erinnert mich dieser Film an einen Versuch im Chemielabor: Da füllt man Nitroglycerin zusammen mit Acetonperoxid in ein Reagenzglas, macht einen Pfropfen drauf und schüttelt es kräftig durch, und nach allen Gesetzen der Wissenschaft müsste es schon ziemlich bald einen Riesenbums geben, bei dem das Chemielabor zu Kleinholz zerlegt wird und wichtige Körperteile des Chemikers an der Zimmerdecke kleben bleiben, aber allen Annahmen zum Trotz passiert nichts.
    Was ist schief gelaufen?

    Schlechtes Beispiel, finden Sie?
    Eine Skandalkomödie, die einst bei ihrer Uraufführung genau ins Schwarze getroffen hat und ein voller Erfolg war. Eine Gesellschaftssatire mit aberwitzigen Wendungen und scharfsinnigen Dialogen, die geradezu danach schreit verfilmt zu werden:
    Eine Meisterintrigantin erpresst einen scheinbar ehrbaren Politiker mit den Schandtaten aus seiner Vergangenheit. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, macht sie sich auch an dessen Gattin heran, die ihren Gemahl bislang für unfehlbar hielt. Das Ehedrama ist vorprogrammiert. Der beste Freund des Politikers versucht zu helfen verstrickt sich dabei aber ebenfalls im höllischen Intrigengewirr, immerhin ist ihm die Meisterintrigantin nicht ganz fremd.
    Eine Geschichte voller Esprit - mit einem Lacher nach dem anderen - bei der sich das ganze Dilemma schließlich in einem fulminanten Happy End auflöst. Das ist das, was Oscar Wilde zu der Verfilmung dazu geliefert hat.
    Britische Leinwandgigangten wie Rupert Everett, Cate Blanchett, Minnie Driver, Jeremy Northam, Peter Vaughan und Julianne Moore ist das, was Regisseur Oliver Parker dazu gegeben hat und heraus gekommen ist nichts weiter als eine zähe, graue Substanz, die sich am Ende in ein paar Lachverpuffungen und ein bisschen rosaroter Burleskendampf auflöst.

    Schief gelaufen!
    Die Darsteller sind blutleer wie Mumien. Rupert Everett in der schlechtesten schauspielerischen Leistung, die ich je von ihm gesehen habe, krönt die Darstellertruppe als hölzerner König der Emotionslosigkeit. Dialoge, die aus Wildes Feder denkwürdige und zitierfähige Knaller sind, tropfen Lord Goring aka Everett aus dem Mund wie Sabber. Minnie Driver ist in ihrer Rolle der Miss Mabel Chiltren die personifizierte Fehlbesetzung, sowohl optisch als auch altersmäßig. Ihre Schauspielerei in diesem Stück könnte mühelos von Kalibern wie Jenny Elvers-Elbertzhagen übertroffen werden.
    Von der sanften Liebe, die sich angeblich zwischen Goring und Mabel entspinnt, ist nichts zu merken. Da prickelt selbst in einem Splatterfilm noch mehr Romantik.
    Was den Schauspielern an Emotionen und Feuer (immerhin sind hier Existenzen bedroht) fehlt, wird durch überkandideltes und albernes Gehabe längst noch nicht ausgeglichen. Die Ironie und Rasanz der literarischen Vorlage ist spurlos im Reagenzglas verdunstet.

    Zwei Sterne:
    Einen für die letzten zehn Minuten, in denen dann doch noch etwas Fahrt aufkommt und einen für Julianne Moore, die immerhin eine einigermaßen glaubwürdige Intrigantin abgibt.
    Ansonsten nur Ärger darüber wie eine Steilvorlage der Literatur trotz namhafter Schauspieler so wenig Auswirkung auf den Unterhaltungswert eines Filmes haben kann.
    Daumen runter!


    DVD:
    Bildforamt: 16:9 widescreen 1:1,85,
    Tonformat Dolby Digital 5.1
    Sprache: Deutsch, Englisch mit Untertiteln
    Laufzeit 93 Minuten
    Special Features: Interviews mit ausblendbaren Untertiteln: Rupert Everett, Minnie Driver, Cate Blanchett, Jeremy Northam, Julianne Moore, Oliver Parker,
    Making of, B-Roll, Trailer

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  • „In der Ehe sind drei eine Gemeinschaft und zwei gar nichts.“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Niels Torben Kruse, am 09.10.2009

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    Arthur und Robert sind gute Freunde, der eine ein notorischer Frauenheld, der andere der perfekte Ehemann. Doch sind die Dinge wirklich so wie sie scheinen? Wie eine Spinne fängt Mrs. Cheveley die ungleichen Freunde in ihrem Netz aus Intrigen, Lügen und Versuchung aus dem die beiden sich auf höchst amüsante Weise versuchen zu befreien. Eine sensationelle Verfilmung des bekannten Oscar Wilde Romans. Mit scharfem Auge und gekonnten Spitzen wird die englische Gesellschaft der Jahrhundertwende kritisiert. Dem Filmfreund wird hier eine Komödie mit Anspruch geboten, bei der man schmunzelt und gespannt verfolgt wie sich die anfangs verworrene Handlung zum Ende hin auflöst. Für einen perfekten Oscar Wilde-Abend sollte man sich auch noch die DVD „Ernst sein ist Alles“ zulegen. Amüsante Filmstunden sind mit diesen beiden DVDs garantiert.

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  • Hinreissende Komoedie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.11.2005

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    Diese ausgesprochen geglueckte Verfilmung Oscar Wildes Komoedie "An Ideal Husband" ueberzeugt durch die hervorragende Besetzung aller Hauptrollen, die die spritzigen Dialoge und Handlung dieser Verwechslungskomoedie wunderbar traegt. Obwohl das Drehbuch seiner Vorlage ueberwiegend treu bleibt, entstand ein eigenstaendiger Spielfilm mit ueppiger Ausstattung, dem keineswegs die Atmospaere eines Buehnenstueckes anhaftet. "Romantische Komoedien" koennen also durchaus anspruchsvoll sein! Zu schade nur, dass die deutschen Untertitel in der englischen Fassung nicht abschaltbar sind.

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