Das letzte U-Boot - Geheimmission Tokio

mit Ulrich Mühe, Matthias Habich

Film

Genre: Kriegsfilm

FSK: 12

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Weitere Artikelinformationen

April 1945, kurz vor Ende des Krieges. Ein deutsches UBoot wird auf eine gefährliche Mission nach Tokio geschickt. An Bord sind modernste Waffen, Raketenbaupläne und Uranoxyd für den Bau der Atombombe in Japan. Alliierte Flottenverbände machen Jagd auf das U-Boot. Obwohl die Mannschaft von Hitlers Selbstmord und der deutschen Kapitulation erfährt, wollen die japanischen Offiziere und die regimetreuen Nazis um den gnadenlosen Geschwaderrichter Beck (Manfred Zapatka) die Mission unbedingt zu Ende bringen. Kommandeur Gerber (Ulrich Mühe), sein wachhabender Offizier Röhler (Ulrich Tukur) und General von Mellenberg (Matthias Habich) hingegen planen die Rettung der Mannschaft. Als ein britischer Zerstörer angreift, lässt Gerber die weiße Flagge hissen. Es kommt zum Aufstand, die Nazis übernehmen die Kontrolle und versenken das feindliche Schiff. Nun droht der Mannschaft die Hinrichtung als Kriegsverbrecher, falls das U-Boot nicht entkommt ...

Produktdetails

EAN: 4048317357079
Originaltitel: Das letzte U-Boot - Geheimmission Tokio
Erschienen: 15.04.2010
Medium: DVD
FSK: 12
Spieldauer: 100 Minuten
Schauspieler Ulrich Mühe, Matthias Habich, Ulrich Tukur, Manfred Zapatka
Schauspieler Ulrich Mühe, Matthias Habich, Ulrich Tukur, Manfred Zapatka
weniger
Sprache(n): Deutsch (Untertitel: Keine Untertitel)
Bildformat: Letterbox (1.66:1)
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 2.0
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Ulrich Mühe

Ulrich Mühe, geb. 1953 in Grimma, machte seine Ausbildung an der Leipziger Theaterhochschule und spielte zu der Zeit schon kleinere Rollen am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt, wo er 1979 auch sein erstes Engagement erhielt. 1982 holte ihn Heiner Müller für seine Macbeth-Inszenierung nach Berlin. Ulrich Mühe ist dank seiner Wandlungsfähigkeit und Präzision ein gefeierter Bühnen- und Filmschauspieler. Er war Sigismundis in Calderons 'Das Leben ein Traum', der Titelheld in Goethes 'Egmont' und Lessings 'Philotas'. International bekannt wurde er mit Bernhard Wickis 'Das Spinnennetz', Michael Hanekes 'Funny Games' und Costa Gavras 'Der Stellvertreter'. Seine Interpretation des 'Kleinen Prinzen' wurde mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Matthias Habich

Matthias Habich, Jahrgang 1940, begann 1967 seine Theaterlaufbahn mit Engagements an verschiedenen Bühnen, darunter die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Zürich und das Renaissancetheater Berlin. Neben wichtigen Titelrollen am Theater spielte Matthias Habich in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen wie in der ARD-Serie Klemperer Ein Leben in Deutschland, in der Verfilmung des Grass-Romans Die Rättin oder in Margarethe von Trottas Verfilmung von Uwe Johnsons Jahrestage. Für seine Darstellung des Heinrich Cresspahl wurde er mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Im Kino war er außerdem in Caroline Links Jenseits der Stille und in ihrem Oscar-prämierten Film Nirgendwo in Afrika zu sehen, für den er 2002 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt. Für seine Rolle in dem Thriller Das Urteil erhielt er 1998 den Adolf-Grimme-Preis. 2005 spielte er in der deutsch-polnischen Verfilmung der Unkenrufe von Günter Grass und 2008 in der internationalen Kinoproduktion Der Vorleser. Lebt seit 25 Jahren in Paris

Ulrich Tukur

Ulrich Tukur, einer der wenigen international arbeitenden deutschen Schauspieler. Lebt in Venedig und der Toskana.§Filmrollen u. a. in "Stammheim", "Wehner, die unerzählte Geschichte", "Bonhoeffer", "Der Stellvertreter". Zuletzt neben George Clooney in "Solaris" von Steven Soderbergh. Große Erfolge als Sänger und Musiker zusammen mit den Rhythmus Boys, CDs: "Wunderbar, dabei zu sein" und "Morphium". 2004 im Hamburger St. Pauli Theater in der Dreigroschenoper zu sehen.

Manfred Zapatka

Manfred Zapatka, geboren 1942 in Bremen, studierte an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Nach ersten Engagements in Freiburg und Essen kam er 1972 an das Staatstheater Stuttgart unter der Intendanz von Claus Peymann. Über zwanzig Jahre war er an den Münchner Kammerspielen engagiert und spielte u. a. in Goethes 'Clavigo' und 'Torquato Tasso', Büchners 'Dantons Tod' oder Shakespeares 'Der Sturm'. Seit den achtziger Jahren ist Zapatka auch im Fernsehen präsent.§Manfred Zapatka wirkte in zahlreichen Hörspielen mit.

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Kundenrezensionen

  • U-Boot-FIlm mit viel Potential versenkt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Armin K., am 01.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Beruhend auf historischem Hintergrund, aber mit weitgehend frei interpretierter, sprich fiktiver Handlung, hätte man hier einen spannenden Film im Stile von Petersens "Das Boot" erwartet.
    Die Thematik über ein deutsches U-Boot, dass in den letzten Kriegswochen in einer Geheimmission deutsche Waffen-Technologie und Materialien für den Düsenjäger- und Atombombenbau nach Japan transportiert, klingt spannend. Dazu kommen noch die Differenzen der an Bord befindlichen Offiziere und Mannschaftsmitglieder, die sowohl fanatische Nazis als auch kriegsmüde Soldaten und gesuchte Widerstandskämpfer umfassen.
    Eigentlich eine gute Mischung für einen guten Unterhaltungsfilm bietet.
    Doch werden die Erwartungen nicht erfüllt.Zwar sind die Kulissen, Uniformen und Begriffe tatsächlich weitgehend authentisch und bieten wenig Anlass zur Kritik, wenn man bedenkt, dass es ein Spielfilm und keine Dokumentation ist.
    Die Charaktere bleiben leider zu oberflächlich und klischeehaft - zu Lasten der Atmosphäre und Glaubwürdigkeit, weshalb trotz guter Voraussetzungen sich keine rechte Spannung einstellen will.
    Die hölzernen und teilweise sehr lustlosen Dialoge wirken mehrheitlich gekünstelt, die Schnitte schaden der Logik und insbesondere dem Spannungsbogen, so wird beispielsweise mitten im Wasserbombenbombardement ein Schnitt zu einem weit entfernten, völlig unbeteiligten amerikanischen Zerstörer eingefügt, die sich über die Meldung wundern, nach dem deutschen U-Boot zu suchen. So wird eine spannende Szene unnötig zerteilt. Somit sind auch sonst glänzende Schauspieler wie Ulrich Mühe, Ulrich Tukur und andere nicht in der Lage die Unzulänglichkeiten von Regie und Drehbuch auszugleichen. Dies sehr schade, da ein solider Film über den U-Boot-Krieg seit dem erwähnten "Das Boot" ein willkommenes Gegenstück zu dem unablässig aus Hollywood stammenden Schrott an oberflächlichen und inhaltlich falschen U-Boot-Filmen wäre.
    Sehr gestört haben mich auch die nicht ausblendbaren Untertitel, wenn Englisch oder Japanisch gesprochen wird.
    Im Vergleich zu Petersens Meisterwerk sinkt dieser Film gnadenlos ab und dümpelt ansonsten knapp über dem Niveau amerikanischer Patriotismus-Schinken.
    Man kann daher diesen Film seiner Sammlung hinzufügen, sofern man an der Thematik Gefallen findet, doch sollte man die Erwartungen gering halten.

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  • sehenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es ist ein handwerklich gut gemachter Film.
    Die Darsteller sind überzeugend.
    Die Spannung entsteht durch eine gute Dramaturgie und die Regieführung.
    Die Ausstattung ist gut und realistisch.
    Der Film kommt gut aus ohne schnick-schnack und ohne übertrieben Aktion.

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