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The Wrestler

mit Mickey Rourke, Marisa Tomei

Film

Genre: Drama

FSK: 16

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Weitere Artikelinformationen

Randy "The Ram" Robinson (Mickey Rourke) ist ein Gladiator des Pop-Zeitalters. Als Wrestler (Catcher) feierten ihn früher die Fans in ganz Amerika. Doch der Preis dieses Ruhms war hoch: Der Star von einst ist ein Wrack, er hält sich mit Billigkämpfen für seine letzten, unverbesserlichen Anhänger über Wasser. Selbst mit der üblichen Dosis an Steroiden lässt sich der körperliche Verfall nicht mehr aufhalten. Nach einem Herzanfall erkennt Randy endlich die Grenzen dieser Existenz: Der Einzelgänger nimmt Kontakt zu seiner lang entfremdeten Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) auf, findet in der Stripperin Cassidy (Marisa Tomei) eine Seelengefährtin und wagt die ersten Schritte in ein gewöhnliches Berufsleben. Doch Wrestling ist mehr als ein Job, den man einfach so ablegt, es ist ein Schicksal...
Gilt auch für "The Ram" die alte und brutale Ring-Weisheit "Sie kommen nie zurück"?

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Produktdetails

EAN: 4006680048284
Originaltitel: The Wrestler
Erschienen: 04.09.2009
Medium: DVD
FSK: 16
Spieldauer: 105 Minuten
Schauspieler Mickey Rourke, Marisa Tomei, Evan Rachel Wood, Mark Margolis, Todd Barry, Wass Stevens, Judah Friedlander
Schauspieler Mickey Rourke, Marisa Tomei, Evan Rachel Wood, Mark Margolis, Todd Barry, Wass Stevens, Judah Friedlander, Ernest Miller, Dylan Summers
weniger
Sprache(n): Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch, Spanisch)
Bildformat: 16:9 anamorph
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1, Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
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Buchhändlertipps

  • Hart wie ein Faustschlag... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Wolfmayr, am 12.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    ... und zart wie eine Feder präsentiert sich hier Mickey Rourke. Der alte Haudegen blüht auf seine alten Tage noch einmal richtig auf und überzeugt auf der ganzen Linie mit seiner gelungenen Darstellung des in die Jahre gekommenen Wrestlers "Randy The Ram". Der Film geht definitiv unter die Haut!
  • Ram Jam! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gilbert Neubauer, am 15.10.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien, Westbahnhof

    Mit Randy "The Ram" Robinson verkörpert Hauptdarsteller Mickey Rourke einen gealterten Show-Wrestling Star, der seinen Zenit in jeglicher Hinsicht längst überschritten hat.
    Seine Auftritte sind zwar noch gut besucht, jedoch sind die Hallen um einige Nummern kleiner geworden und auch sein Körper beginnt ihn immer mehr im Stich zu lassen. Er schafft es jedoch nicht, den Mut und die Kraft aufzubringen, um ein neues, ein zweites Leben zu starten.

    Denn im Ring, da ist er der Held, dort wird er respektiert und sogar gefeiert und von Nachwuchskollegen ob seiner alten Glanztaten bewundert.
    In seinem Zweitjob als Aushilfsarbeiter hingegen wird er von seinem Vorgesetzten belächelt und von oben herab behandelt. Es bedarf somit einer perfiden Motivationshilfe, um ihm den Schubs in diese schwierige, aber einzige Alternative zu geben: Eine Herzattacke.

    Knapp am Tod vorbeigeschrammt und endgültig am Ablaufdatum seiner Wrestlingkarriere stehend, nimmt er nach langer Zeit wieder Kontakt zu seiner Tochter auf und vertieft die Beziehung zu einer Stripperin, mit der ihn bis dahin eine lose Freundschaft mit einem einseitigen Wunsch nach Mehr verband.

    Zunächst scheint auch vieles gut zu gehen; nach vielen Tränen nähert er sich wieder seiner Tochter. Mit seiner Freundin hingegen hat er nicht ganz so viel Glück - nach nur einem Kuss scheint die Romanze auch schon wieder beendet. Daraufhin bröckelt auch der Rest der mühsam angebrachten Fassade und letztendlich wendet er sich, geschlagen vom Leben, wieder jener Arena zu, in der er schon immer zuhause war und die ihm immer Heimat bieten wird: Dem Wrestlingring.

    Auf zum letzten Kampf.


    The Wrestler ist ein unglaublich berührender Film, der sich einem an sich skurrilen Thema mit bedrückender Ernsthaftigkeit widmet. Wohin mit einem, wenn man plötzlich aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wird und sich in der neuen Welt nicht mehr zurechtfindet? Was, wenn man merkt, dass man zu einer aussterbenden Art Mensch gehört und sowohl persönlich als auch beruflich in einer Sackgasse steckt?
    Es ist eben ein harter Kampf, mehr noch als die Showmatches für das Publikum, welches sich wiederum seiner eigenen, drögen Welt für ein paar Stunden entziehen will. Und es kann nicht nur Sieger geben.

Kundenrezensionen

  • Beeindruckender Mickey Rourke Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniel Erni, am 23.11.2010

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    Zugegeben, die Story über einen alternden Sportler ist nicht sonderlich originell. Kaputter Körper, gestörte Familienverhältnisse und verblasster Ruhm: Kennen wir doch schon aus den Rocky-Filmen. Was "The Wrestler" aber absolut sehenswert macht, ist Mickey Rourke. Der hat für diese Rolle wohl viel aus seinen eigenen Lebenserfahrungen übernehmen können. - Dank Mickey Rourke ist aus einem mittelmässigen ein sehenswerter Film geworden.

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  • Als würde man die Schläge spüren Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Zörner, am 28.09.2009

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    David Fincher, Paul Greengrass, Darren Arronofsky sind nur ein paar Namen, die man zum so genannten New New Hollywood zählen könnte. Eine neue ambitionierte Riege von Filmemachern, die uns mit herausragenden Werken beglücken. Letzterer erregte schon mit seinem Erstling "Pi" Aufsehen und gewann den Regiepreis am Sundance Filmfestival. Dem folte sein Meisterwerk "Requiem for a Dream" und der leider recht anstrengend und undurchsichtig geratene "The Fountain". Nun beschenkt uns Arronofsky mit "The Wrestler" und findet zu alter Form zurück. Er erzählt die Geschichte eines abghalfterten, einst großen, Wrestlers Randy "The Ram". Er ist ein Held der Achtziger und scheint dort auch stehen geblieben zu sein, doch selbst heute noch steigt er in den Ring. Nach einer Herzattacke muss er aber verstehen, dass er wohl das Wrestlen aufgeben muss, aber was wenn das das einzige ist, dass ihn in seinem Leben erfüllt? Arronofsky versteht es wie kein anderer den Zuseher kräftig in der Magengegend zu treffen. Schon in "Requiem for a Dream" bekam der Zuschauer heftig zu spüren, dass es nur noch abwärts gehen kann und das tat es auch unweigerlich. In "The Wrestler" blitzt zwar hier und dort Hoffnung auf, doch diese gibt es am Ende wieder kaum. Anstatt seine Charaktere wie Fische in einem Aquarium zu sezieren, lässt der Meister nun spüren, dass er beinahe selbst Mitleid mit seinen Figuren hat. Wenn Randy unter tosendem Applaus zur Fleischtheke geht, der dann aber abrupt endet, wenn er tatsächlich dort eintrifft, dann sind das Szenen, die wirklich bewegen. Ebenso jene Momente, die er mit seiner Tochter verbringen darf, nur um diese vermeintlich wieder gekittete Beziehung wieder einzureissen. Die schauspielerische Leistung, die Mickey Rourke hier bringt, ist wahrscheinlich die beste seiner Karriere. Sein Spiel wirkt nie aufgesetzt oder übertrieben, obwohl einer Figur wie der blondierte Wrestler schnell zur Karikatur verkommen hätte können, meister Rourke diesen Drahtseilakt perfekt. Aber nicht nur er zeigt Körpereinsatz, sondern auch Miss Tomei, die eine alternde Stripperin spielt, die eigentlich das weibliche Pendant zu The Ram darstellt. "The Wrestler" ist ein Film, der tief berührt. Arronofsky lässt Blut, Schweiß und Tränen fließen und liefert wieder ein Glanzstück ab.

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