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Sommer in Orange

mit Petra Schmidt-Schaller, Amber Bongard

Film

Genre: Komödie

FSK: 12

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Weitere Artikelinformationen

Sommer 1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan-Anhängerin Amrita zieht mit ihren Kindern Lili und Fabian und ihrer gesamten WG aus Berlin in die bayerische Provinz. Urschrei-Therapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und festgefügte Horizonte. Ein geerbter Bauernhof soll ihr neues "Therapie-Zentrum" werden, was in der beschaulichen Gemeinde einige Unruhe auslöst. So hat vor allem der erzkonservative Bürgermeister ein waches Auge auf die neuen Nachbarn - besonders wenn die Sannyasins halbnackt im Garten meditieren. Und während Dörfler und Kommunarden sich gegenseitig misstrauisch beharken und die Situation beim Dorffest zu eskalieren droht, versucht die 12-jährige Lili zu vermitteln - denn sie wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher als eine ganz normale Familie ...

Produktdetails

EAN: 4010232055552
Erschienen: 20.01.2012
Medium: DVD
FSK: 12
Spieldauer: 106 Minuten
Schauspieler Petra Schmidt-Schaller, Amber Bongard, Bela Baumann
Schauspieler Petra Schmidt-Schaller, Amber Bongard, Bela Baumann
weniger
Sprache(n): Englisch, Deutsch (Untertitel: Deutsch)
Bildformat: 16:9 anamorph
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1
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Marcus H. Rosenmüller

Marcus H. Rosenmüller, Jahrgang 1973, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Seinen Diplomfilm »Hotel Deepa« drehte er dank eines Stipendiums des DAAD in Indien. Schon während seines Studiums erhielt er Preise und Auszeichnungen für seine Kurzfilme »Nur Schreiner machen Frauen glücklich«, »Kümmel und Korn« und »C est la vie«. Neben Fernsehdokumentationen für den Bayrischen Rundfunk hatte er das Glück, mehrere Kinofilme drehen zu können, und machte mit »Wer früher stirbt ist länger tot«, »Räuber Kneißl«, »Schwere Jungs«, »Beste Zeit« und »Beste Gegend« den Heimatfilm wieder zu einem bei Filmkritikern und Publikum gleichermaßen beliebten Genre. Sein erster großer Kinoerfolg »Wer früher stirbt ist länger tot« wurde mit dem Deutschen Filmpreis 2007, dem Bayrischen Filmpreis 2007, dem New Face Award 2007 sowie dem Förderpreis Deutscher Film 2006 ausgezeichnet. Zuletzt war von ihm 2009 »Die Perlmutterfarbe« im Kino zu sehen.

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Buchhändlertipps

  • Erfrischend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helene Oberleitner, am 15.11.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wels

    Die neue Komödie vom Regisseur von " Wer früher stirbt ist länger tot" ist wieder herzerfrischend und voll guter Laune. Anfang der 1980 Jahre erbt einer der Bhagwan Kommune aus Berlin einen alten Bauernhof in Talbichl im tiefsten Bayern. Also zieht die ganze Gruppe, die immer nur orangefarbene Kleider trägt in das bayrische Dorf und will dort ein Therapiezentrum errichten. Nackt im Garten tanzend, den Urschrei praktizierend und natürlich vegetarisch ernährend eckt die Gruppe im Dorf überall an. Sehr amüsant und und unterhaltend.

Kundenrezensionen

  • Orange-goldig, süss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Selma Wattendorf, am 09.05.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ob man diese Film mag oder nicht, hängt sicher sehr von der Stimmung ab, in der man ihn schaut. Sie sollte sich schon im helleren Farbbereich befinden - dann kann man richtig Freude damit haben.
    1980 - Eine Gruppe Bhagwan-Anhänger zieht von Berlin nach Bayern auf einen Bauernhof um dort ein Therapiezentrum zur Selbstfindung zu eröffnen. Zwei Welten prallen aufeinander, die natürlich auch jedes Klischee erfüllen - schließlich lebt der Film davon. Mittendrin die Hauptdarstellerin, die 12-jährige
    Lili, die sich, anders als die Erwachsenen, zwangsweise mit beiden Welten auseinander setzen muss. Auf der einen Seite sind locker und fröhlich gewandete, offene Liebe praktizierende, den Traum von Selbstbefreiung und Selbstverwirklichung lebende Menschen, die aber wenig Struktur bieten; auf der anderen Seite gut organisierte, traditionsliebende, gottesfürchtige Ureinwohner. Beide finden schnell die Schublade, in die die anderen gehören: "Dorfdeppen" und "Satanisten".
    Der Film schafft es auf wunderbare Weise beide Seiten liebevoll und ernst ins Visier und auf die Schippe zu nehmen, die Stärken und Schwächen beider Lebensformen zu zeigen, ohne Stellung zu beziehen.
    Gemeinsam mit Lili, die es im Laufe der Zeit versteht sich das Beste beider Seiten nutzbar zu machen, darf man sich als Zuschauer daran erfreuen, dass beide Seiten schließlich voneinander lernen und sich akzeptieren.
    Marcus H. Rosenmüller packt diesen Prozess in eine Abfolge von skurrilen, witzigen, angenehm albernen Szenen, die einfach herzerfrischend sind.
    Das Happy End lässt einem mit dem Stoßseufzer zurück: "Ach, könnten doch alle Menschen so miteinander umgehen...."

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  • Zu unentschieden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.01.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Trailer lässt eine lustige - wenn auch skurrile- Komödie erwarten, diese Erwartung erfüllt sich (zumindest für mich) jedoch nicht.

    Unentschlossen balanciert der Film zwischen einer ernsthaften Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Kommunenlebens auf seine minderjährigen Mitglieder und einer culture-clash Kommödie hin und her.
    Für erstere ist er nicht konsequent genug, für letztere nicht lustig genug.
    Schade.
    So oder so hätte man wesentlich mehr aus dem Stoff machen können.

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