Im Westen nichts Neues (1979)

mit Richard Thomas, Ernest Borgnine

Film

Genre: Kriegsfilm/Drama/TV-Movie

FSK: 12

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Richard Thomas, Ernest Borgnine, Donald Pleasence und Sir Ian Holm in einem der ehrlichsten und erschütterndsten Antikriegsfilme, basierend auf dem berühmten Roman von Erich Maria Remarque. Der junge Deutsche Paul Bäumer meldet sich gemeinsam mit seinen Klassenkameraden während des Ersten Weltkrieges freiwillig an die Westfront. Die Jungen sind begeistert von der Vorstellung, ihr Vaterland heldenhaft an der Front verteidigen zu können, das Grauen und die Sinnlosigkeit des Krieges erkennen sie vorerst noch nicht. Ihr Enthusiasmus wird Ihnen aber schon kurz darauf ausgetrieben. Schikane durch den Unteroffizier Himmelstoß während der kurzen Ausbildungsphase und unnötiger Drill, der ihnen in der Gefahr nicht helfen kann, lassen die Kriegseuphorie schnell schwinden. Schon nach wenigen Tagen werden Paul Bäumer und seine Klassenkameraden an die Westfront gebracht. Die Vorstellung eines heldenhaften Kriegsgeschehens, die die Jungen ursprünglich gehabt hatten, hat mit der grausamen Wirklichkeit, die sie hier vorfinden, nichts gemeinsam. Krieg, das begreifen sie schnell, ist das hundertfache Sterben um sie herum, die Enge der Schützengräben, das beständige Trommelfeuer, die Gasangriffe und die nächtlichen Patrouillen durch zerschossene Wälder. Hunger, Nässe und Unbequemlichkeit zeigen ihnen schnell den Ernst des Krieges. Einzig die entstehende Kameradschaft unter den Soldaten bietet einen kleinen Lichtblick. In dem älteren Soldaten Katczinsky findet Paul Bäumer einen väterlichen Freund, der ihm überlebenswichtige Ratschläge erteilen kann. Während eines französischen Artillerieangriffs ersticht Paul Bäumer einen Franzosen. Er sieht das Gesicht des toten Mannes - er hatte ihn während einer Waffenruhe kennen gelernt - und begreift, dass er nicht den Feind, sondern einen Menschen getötet hat. Einem seiner Schulkameraden müssen die Beine amputiert werden und auch Paul wird verletzt. Sein Freund stirbt qualvoll an den Folgen der Amputation, Paul selbst erhält nach einiger Zeit im Lazarett Heimaturlaub. Zu Hause muss er feststellen, wie sehr ihn der Krieg verändert hat und wie wenig er mit dem "normalen" Leben, seiner Familie und seinem alten Lehrer zurechtkommt. Wieder an die Front zurückgekehrt, geht das sinnlose Töten und Sterben weiter. Soldaten, die noch jünger als Paul Bäumer sind, werden als Kanonenfutter sinnlos geopfert, sein Freund Katczinsky wird während eines Spaziergangs tödlich getroffen. Während einer Feuerpause sieht Paul vom Schützengraben aus einen Schmetterling. Er streckt sich, um nach dem Insekt zu greifen, wird im selben Moment von einer Kugel getroffen. Der Heeresbericht meldet an diesem Tag, von der Westfront sei nichts Neues zu berichten. Das hervorragendes Remake des oscar(r)-dekorierten Filmes von 1930 wurde insgesamt für sechs Emmys(r) nominiert, mit dem Golden Globe(r) 1980 als beste TV-Produktion und einem Emmy(r) 1980 für den besten Schnitt ausgezeichnet.

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.169
EAN: 4010324022530
Originaltitel: All Quiet on the Western Front
Erschienen: 10.08.2005
Medium: DVD
FSK: 12
Spieldauer: 122 Minuten
Schauspieler Richard Thomas, Ernest Borgnine, Donald Pleasence, Ian Holm, Patricia Neal, Paul Mark Elliott, David Bradley
Schauspieler Richard Thomas, Ernest Borgnine, Donald Pleasence, Ian Holm, Patricia Neal, Paul Mark Elliott, David Bradley, Mathew Evans, George Winter, Dominic Jephcott, Mark Drewry, Colin Mayes, Ewan Stewart, Michael Sheard, Katerina Lirova, Denys Graham, Mary Miller, Marie-Noëlle Barre, Dominique Varda, Arda Brokmann, Mark Roemmich, Andrew Burleigh, Tomás Juricka, Drahomira Fialkova, Veronika Jeníková, Ken Hutchison, Stephen Reynolds, Ian Hastings
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Sprache(n): Englisch, Deutsch (Untertitel: Keine)
Bildformat: 16:9 anamorph
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono, Englisch: Dolby Digital 1.0 Mono
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Kundenrezensionen

  • Die reale Seite des sonst so verherrlichten Kriegfeldes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eileen, am 08.06.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieser Film befasst sich mit der realen Seite des Krieges, die oft hinter einer Maske aus Heldentum, Mut und Männlichkeit verborgen wird. Anders als vorangelaufene Kriegesfilme wird hier die reale Seite des Schlachtfeldes aus dem Dunkel gerückt,

    Basierend auf Erich Maria Remarques` Meisterwerk "Im Westen nichts Neues" - das Buch- gilt dem Film von Anfang an ein hohes Niveau zuzumessen, dennoch dürfte manch einer, der das Buch ebenfalls gelesen hat, etwas enttäuscht aus dem Film hervorgehen, da ein Mithalten mit diesem Stück Weltliteratur nicht möglich ist.

    Trotzdem ist der Film empfehlenswert, vorrausgesetzt man ist nicht auf die typischen Actionszenen und amerikanischen Heldenstorys aus.

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  • Klasse Film! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.01.2007

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Film ist sehr gut! Er zeigt dem Zuschauer mit welcher Euphorie die jungen deutschen Schüler und Studenten in den ersten Weltkrieg gezogen sind und von dort nicht zurückkamen.

    Leider sind die Extra-Szenen, die man, falls man die längere Version abspielt auf Englisch, so dass man ein schreckliches Misch-Masch zwsichen Englisch und Deutsch hat.
    Deswegen nur 4,49 Sterne ;)

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