Film
Genre: Drama/Abenteuer
FSK: 12
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DVD Große Geschichten 21 - Ende der Unschuld6. August 1945: Am Tag, als in Hiroshima die erste Atombombe fällt, beginnt Geheimdienst-Mitarbeiter Julien Green mit der Befragung zehn namhafter deutscher Wissenschaftler, die für Hitlers Atomforschung tätig waren. Die Nazis schafften es zwar nicht, die Bombe zu bauen. "Aber sie waren verdammt nah dran!", sagt Green. "Wollte eigentlich jeder von ihnen die Bombe bauen?", fragt der Major. Green: "Genau das will ich herauskriegen."Rückblende: 1938 gelingt es Otto Hahn und Fritz Straßmann am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin erstmals, einen Atomkern zu spalten. Daraufhin starten die USA in Alamos das Manhattan-Projekt. Während die Amerikaner fieberhaft an der Bombe arbeiten, verkennen Hitler und seine Militärs die Bedeutung einer Superbombe. Kurz vor dem Zusammenbruch gelingt es fast noch, einen Reaktor in die kritische Phase zu überführen, aber es fehlt an Uran. Sowohl das Buch von Wolfgang Menge als auch die Regie von Frank Beyer verzichten auf billige Effekte. Die hochklassigen Darsteller rücken so die moralischen Untiefen der Akteure ins Zentrum - seien es einfache Physiker oder Nobelpreisträger.Mit Ulrich Mühe ("Das Leben der anderen", "Der letzte Zeuge"), Rolf Hoppe ("Ulzana"), Udo Samel ("Deutschlandspiel") u. v. a.Ausgezeichnet mit dem Adolf-Grimme-Preis.Nach dem Buch von Wolfgang Menge ("Das Millionenspiel") unter der Regie von Frank Beyer ("Die Spur der Steine", "Jakob der Lügner")
| EAN: | 4031778830250 |
|---|---|
| Originaltitel: | ENDE DER UNSCHULD (2 TEILE) |
| Erschienen: | 29.04.2009 |
| Medium: | DVD |
| FSK: | 12 |
| Anzahl DVDs: | 2 |
| Spieldauer: | 180 Minuten |
| Schauspieler | Ulrich Mühe, Rolf Hoppe, Udo Samel |
| Schauspieler |
Ulrich Mühe, Rolf Hoppe, Udo Samel
weniger |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Bildformat: | 4:3 Vollbild (1.33:1) |
| Tonformat: | Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo |
Ulrich Mühe, geb. 1953 in Grimma, machte seine Ausbildung an der Leipziger Theaterhochschule und spielte zu der Zeit schon kleinere Rollen am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt, wo er 1979 auch sein erstes Engagement erhielt. 1982 holte ihn Heiner Müller für seine Macbeth-Inszenierung nach Berlin. Ulrich Mühe ist dank seiner Wandlungsfähigkeit und Präzision ein gefeierter Bühnen- und Filmschauspieler. Er war Sigismundis in Calderons 'Das Leben ein Traum', der Titelheld in Goethes 'Egmont' und Lessings 'Philotas'. International bekannt wurde er mit Bernhard Wickis 'Das Spinnennetz', Michael Hanekes 'Funny Games' und Costa Gavras 'Der Stellvertreter'. Seine Interpretation des 'Kleinen Prinzen' wurde mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Michael Steinke ist seit knapp drei Jahrzehnten in Sachen VW-Bus aktiv. Der Pädagoge verfügt über ein großes Archiv zum Thema klassische Transporter und organisiert seit Jahren Hilfstransporte in das ehemalige Jugoslawien: "Bullys bringen Freunde" lautet das Motto der Aktion. Darüber hinaus findet Michael Steinke noch die Zeit, als Autor tätig zu werden, er verfasste mit Keith Seume den Titel "VW Bus - die ersten 50 Jahre". §
Wolfgang Menge, geb. 10.4.1924 in Berlin. Nach einem Volontariat beim German News Service, einem Vorläufer der Deutschen Presse Agentur arbeitete der Journalist Wolfgang Menge zunächst beim 'Hamburger Abendblatt' und ging schließlich 1954 für 'Die Welt' als Korrespondent nach Tokio und Hongkong. Bereits Anfang der fünfziger Jahre arbeitete Menge für den Rundfunk und das Fernsehen die Familienserien 'Adrian und Alexander' und 'Hallo Nachbarn'. Wolfgang Menge erhielt für seine Arbeiten unter anderem den 'Ernst Reuter Preis', den 'Adolf Grimme Preis', den 'Prix Futura', den 'DAG-Preis', den 'Prix Italia' und ein 'Bambi'.
Norbert Schneider ist Professor für Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe.