Raststätte Mile 81
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Raststätte Mile 81

von Stephen King

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Weitere Artikelinformationen

An der Wegmarkierung Mile 81 des Maine-Turnpike steht eine mit Brettern vernagelte Raststätte. Hier treffen sich sonst die älteren Schüler, um zu trinken und Dinge zu tun, die ältere Schüler gern in Schwierigkeiten bringen. Der 11-jährige Pete Simmons ist heute aber allein hier, weil er weiß, dass die Großen woanders sind. Er findet eine halbvolle Wodkaflasche und trinkt davon so viel, dass er benebelt einschläft. Kurz darauf rollte ein schlammverdreckter Kombi (komischerweise hat es in Maine seit Wochen nicht geregnet) auf den von Unkraut überwachsenen Parkplatz, obwohl auch der Tankstellenbetrieb vor Längerem eingestellt wurde. Die Fahrertür öffnet sich, aber niemand steigt aus. Doug Clayton, Versicherungsvertreter aus Bangor, ist ein gottesfürchtiger Mensch. Der verlassen dastehende Kombi weckt den Samariter in ihm. Er biegt von der Schnellstraße ab und hält mit seinem Prius hinter dem schlammigen, kennzeichenlosen Kombi. Etwas später hält auch Julianne Vernon, die gerade mit ihrem Pferdeanhänger unterwegs ist. Die beiden leeren Autos haben sie neugierig gemacht. Sie findet Claytons zerbrochenes Handy neben der offenen Kombitür - und kommt dieser dabei selbst zu nahe. Als Pete Simmons aus seinem Dämmerschlummer erwacht, steht ein halbes Dutzend Autos an der Raststätte Mile 81. Zwei Kinder - Rachel und Blake Lussier und ein Pferd namens Deedee sind die einzigen Lebewesen, die er sieht. Es sei denn, man zählt den Kombi dazu.
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, 'Carrie', erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. Bei Heyne erscheint sein großer Bestseller Der Anschlag.

Produktdetails

Verkaufsrang: 480
ISBN-10: 3-641-07904-7
EAN: 9783641079048
Erschienen: 25.11.2011
Verlag: Heyne
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 86
Übersetzer: Wulf Bergner
Erschienen bei: Heyne
Übersetzt von: Wulf Bergner
Spieldauer: 1067 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Stephen King

Stephen King, geb. 1947 in Portland, Maine, war zunächst als Englischlehrer tätig, bevor ihm 1973 mit seinem ersten Roman 'Carrie' der Durchbruch gelang. Seither hat gilt er als einer der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. Stephen King lebt mit seiner Frau Tabitha in Bangor, Maine.

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Kundenrezensionen

  • Hmmmm.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Klar...es ist eine Kurzgeschichte....und sie ist trotzdem von King und darum gut....nur will man gerne mehr erfahren und nach 40 Seiten ist schon Schluss. Für diesen Preis gut aber kein Muss.

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  • Kurz und gut! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine einsame Raststätte.
    Auf den ersten Blick nichts spektakuläres.
    Ein altes total verschlammtes Auto parkt da.
    Immer noch nichts spannendes!
    Aber eine unheimliche Gefahr geht von diesem Auto aus. Geht nicht zu nahe ran, sonst ist es um euch geschehen!!
    Eine überaus gruselige Geschichte die einem über Autos nachdenken lässt.

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  • Lockvogel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.02.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auch bei Raststätte Mile 81 wird versucht, mit etwas Halbgarem noch Geld zu machen, was gerade bei eBooks offensichtlich ziemlich leicht fällt. Hat sich denn schon mal jemand die Frage gestellt, warum es dieses Werk nicht als gedruckte Ausgabe gibt? Weil es in dieser Form ein Ladenhüter werden würde!

    Und dem Kunden werden keine Informationen über den wahren Umfang des eBooks gegeben, nur z.B. "Spieldauer: 1040 KB", was in diesem Fall mehr als irreführend ist, da diese Dateigröße ein ausgewachsenes Buch suggeriert.

    Mit dieser unfertigen Kurzgeschichte von diesem sehr bekannten Autor soll hier Geld verdient und gleichzeitig für das Buch "Der Anschlag" geworben werden.

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  • Finger Weg Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Richard, am 21.01.2012

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Weil es sehr vorhersehbar ist,wird es langatmig. Daher kam bei mir zu keiner Zeit Spannung auf. Die zweite Hälfte des Buches ist eine Leseprobe zu seinem neuen Buch "Der Anschlag". Dort kommt auch die Klasse von Stephen King wieder zum Vorschein. Mir scheint, als sei "Mile 81" eine Variante um seine Leseprobe unter's Volk zu mischen. Früher habe ich King-Bücher verschlungen. Diese Geschichte ist einfach nur Mist. Mein Fazit: Schreibstil selbst (ohne den Inhalt zu bewerten) ist gut - eben King. Über den Inhalt kann ich nur den Kopf schütteln und glaube fast nicht, dass das von King ist. Finger weg!

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  • Schade! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.01.2012

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich muß leider sagen, dass ich von diesem Kauf total enttäuscht bin. Eine Größe von über 1000kb suggerierte mir ein etwas längeres Lesevergnügen, als nur 87 Seiten (auch wenn das nicht mit der Seitenzahl in einem gedruckten Buch zu vergleichen ist), zumal ich mehrere Bücher zwischen 300 und 800kb habe, die weit über 215 Seiten aufweisen.
    Das Buch selbst ist gut, wie fast alle Stephen King, trotzdem ärgere ich mich.

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6. DIE KINDER(Richforth, Bj. 2011)(S. 54-55)
Von seinem Standort aus, sechzig Meter entfernt, bekam Pete Simmons alles mit. Er sah, wie der State Trooper die Hand mit der Pistole ausstreckte, um damit die Tür des Kombis ganz zu öffnen; er sah, wie der Pistolenlauf in der Autotür verschwand, als wäre der ganze Wagen nichts als eine optische Täuschung; er sah, wie der Trooper nach vorn gerissen wurde, wobei ihm sein großer, grauer Hut vom Kopf fiel. Dann wurde er ruckartig durch die Tür gezerrt, sodass nur noch sein Hut zurückblieb, der neben irgendjemands Handy auf dem Asphalt lag. Danach folgte eine Pause, und der Wagen zog sich zusammen, als bildeten Finger eine Faust. Als Nächstes kam das Geräusch, als würde ein Tennisball mit Schwung von einem Schläger getroffen – Tock! –, und aus der schlammigen geballten Faust wurde wieder ein Auto.
Der kleine Junge fing an zu flennen; das kleine Mädchen kreischte aus irgendeinem Grund immer wieder dreißig, als hielte es das für ein Zauberwort, das J. K. Rowling in ihren Harry-Potter-Büchern irgendwie ausgelassen hatte. Die hintere Tür des Streifenwagens wurde geöffnet. Die Kinder stiegen aus. Beide heulten Rotz und Wasser, was Pete ihnen nicht verübeln konnte. Hätte ihn das eben Gesehene nicht so verblüfft, hätte er vermutlich auch geheult. Ihm kam ein verrückter Gedanke: Ein oder zwei weitere Schlucke Wodka könnten diese Situation verbessern. Sie würden ihm helfen, weniger Angst zu haben, und wenn er weniger Angst hätte, würde er vielleicht darauf kommen, was zum Teufel er tun sollte.
Unterdessen wichen die Kinder wieder zurück. Pete hatte den Eindruck, sie könnten jeden Augenblick in Panik geraten und wild die Flucht ergreifen. Das durfte er nicht zulassen; sie würden geradewegs auf die Straße laufen und vom Verkehr auf dem Turnpike plattgemacht werden. »He!«, rief er. »He, ihr zwei!« Als sie sich umdrehten, um ihn anzusehen – große, hervorquellende Augen in blassen Gesichtern –, winkte er und begann auf sie zuzugehen. Dabei zeigte die Sonne sich wieder, diesmal mit voller Kraft. Der kleine Junge wollte sich in Bewegung setzen. Das Mädchen riss ihn zurück. Anfangs glaubte Pete, sie hätte Angst vor ihm, aber dann wurde ihm klar, dass es das Auto war, vor dem sie sich fürchtete.
Er beschrieb mit der Hand einen Bogen. »Geht drum herum! Aber kommt hierher, weg von der Straße!« Sie schlüpften durch die Poller auf der linken Seite der Einfahrt, gingen in einem möglichst weiten Bogen um den Kombi herum und kamen dann quer über den Parkplatz. Als sie Pete erreichten, ließ die Kleine ihren Bruder los, setzte sich und schlug die Hände vors Gesicht. Sie hatte Zöpfe, die ihr vermutlich ihre Mutter geflochten hatte. Sie anzusehen und zu wissen, dass die Mutter der Kleinen sie nie wieder flechten würde, bewirkte, dass Pete sich entsetzlich fühlte. Der kleine Junge sah ernst zu ihm auf. »Es hat Mami und Daddy gefressen.
Es hat die Pferdelady gefressen und Trooper Jimmy auch. Es frisst wahrscheinlich alle. Es frisst die ganze Welt.« Wäre Pete Simmons zwanzig gewesen, hätte er vielleicht einen Haufen überflüssiger Fragen gestellt. Weil er nur halb so alt und imstande war zu akzeptieren, was er eben gesehen hatte, fragte er etwas Einfacheres und Zweckdienlicheres. »He, kleines Mädchen. Kommt noch mehr Polizei? Hast du deshalb dreißig geplärrt?« Sie ließ die Hände sinken und sah zu ihm auf. Ihre Augen waren rot und geschwollen. »Ja, aber Blakie hat recht. Es frisst sie alle. Ich hab Trooper Jimmy gewarnt, aber er hat mir nicht geglaubt.« Pete glaubte ihr, weil er es gesehen hatte. Aber sie hatte recht. Die Polizei würde das nicht tun. Irgendwann höchstwahrscheinlich schon, aber nicht bevor das Monster noch ein paar Polizisten gefressen hatte.

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