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WO DIE WILDEN GNOME WOHNEN
Sympathische junge Helden im Kampf gegen durchgeknallte Gnome sorgen für jede Menge Spannung und Spaß!
Das Gefängnis des kleinen Ortes Sumas hat Sam Hillfür seine zwölf Jahre bereits viel zu häufig von Innen gesehen. Doch als er und der siebzehnjährige PJ mit ihrem "geliehenen" Polizeiwagen ein seltsames Wesen anfahren, ahnt er sofort, dass er sich diesmal richtig Ärger eingehandelt hat. Denn bei der Kreatur handelt es sich um einen Gnom aus Untererde - einem wahrhaft gigantischen Gnom, wie PJ findet. Sams Neugier führt ihn durch einen Tunnel hinab nach Untererde, wo ihn sofort eine Patrouille der Gnome gefangen nimmt. PJ bleibt kaum eine andere Wahl, als Sam in die Tiefe zu folgen. Dabei stehen ihm nur einige mysteriöse Wächter zur Seite, die die Welt der Menschen seit jeher vor den Gnomen beschützen. Aber nun werden die Wächter von der Armee der Unterirdischen zurückgedrängt und nichts kann die Invasion der Gnome noch aufhalten - außer der Mut und der Einfallsreichtum der beiden jungen Helden ...
| ISBN-10: | 3-641-05066-9 |
|---|---|
| EAN: | 9783641050665 |
| Originaltitel: | Goblins! - An Underearth Adventure |
| Erschienen: | 18.11.2010 |
| Verlag: | Penhaligon Verlag |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 288 |
| Erschienen bei: | Penhaligon Verlag |
| Spieldauer: | 825 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington, wo er derzeit an seinem zweiten Roman arbeitet. Sein Debütroman Dämliche Dämonen" wird demnächst von der 20th Century Fox aufwändig verfilmt!
von Johanna Radke, am 03.04.2013
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"10 Untererde (S. 38-39)
Sam war schon eine Weile unterwegs. Seine Augen hatten sich zwar noch nicht an das trübe Licht gewöhnt, aber er konnte Formen erkennen, nachdem er sich einmal darauf eingestellt hatte, dass auf allem ein grünlicher Schimmer lag. Der röhrenartige, etwa anderthalb Meter breite Tunnel führte immer weiter.
Er fragte sich, ob er über die Grenze bis nach Kanada hineinreichte. Wahrscheinlich vermisste PJ ihn inzwischen, und sicherlich würde er riesigen Ärger mit seinem Vater bekommen, weil er seinen Gefangenen hatte entwischen lassen. Geschieht ihm ganz recht, weil er so gemein zu mir war, dachte Sam und grinste.
Er fragte sich, ob er weiteren Kriegern begegnen würde. Er würde ihnen erzählen, dass er Bree getroffen und sie ihm den Schwur abgenommen hatte, na ja, fast jedenfalls. Sam war mindestens fünfzehn Minuten durch den abfallenden Tunnelgang marschiert, als er sah, dass sich das Licht vor ihm veränderte. Er verlangsamte seine Schritte, sein Herzschlag hingegen beschleunigte sich.Fünf Meter weiter tat sich eine Öffnung auf. Sam schlich hinüber und blickte zwischen einem Gewirr aus bizarr geformten Felsblöcken in eine gigantische Höhle. »Wow ...«, murmelte er leise. Die Höhle hatte die Größe mehrerer aneinandergelegter Fußballfelder, und die Höhlendecke lag dicht über seinem Kopf.
Es gab ihm das Gefühl, als er würde vom billigen oberen Rang eines Sportstadions auf die weitläufige unterirdische Welt hinabblicken. Im Innern der Höhle wurde das grüne Licht der Flechten von leuchtenden Insektenschwärmen verstärkt, die überall herumflogen, so dass ein permanenter Wechsel von Licht und Schatten über die unterirdische Landschaft strich. Die Luft roch uralt, aber nicht muffig.
Von Sams Position führte ein steiler Hang etwa hundert Meter hinab zu einer hohen steinernen Barriere, die aussah wie eine unterirdische Version der Chinesischen Mauer. Sie erstreckte sich von einem Höhlenende zum anderen, so dass die Mauer den Hang vollständig von dem abschottete, was dahinterlag. Am Fuße der Mauer und auf einer Art Gerüst, das davorstand, wieselten dunkle Gestalten herum. Sam lächelte. Aus der Ferne konnte er die Gestalten nicht richtig erkennen, aber er ging davon aus, dass es andere Krieger waren."