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Kinder verschwinden spurlos. Niemand meldet sie vermisst ... Der Hilfeschrei im Inneren einer verwitterten Flaschenpost blieb jahrelang unentdeckt. Dann landet die Botschaft im Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle. Ihre mühsame Entzifferung führt Carl Mørck und seinen Assistenten Assad auf die Spur eines entsetzlichen Verbrechens: Der Hilfeschrei, mit menschlichem Blut geschrieben, ist offenbar das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die Jahre zuvor entführt worden waren. Doch wer sind diese Jungen? Warum haben ihre Eltern nie eine Vermisstenanzeige aufgegeben? Sind sie womöglich noch am Leben? Bald steht fest: der Täter läuft noch immer frei herum …
| Verkaufsrang: | 227 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-423-40796-4 |
| EAN: | 9783423407960 |
| Originaltitel: | Flaskepost fra P |
| Erschienen: | 01.07.2011 |
| Verlag: | Deutscher Taschenbuch Verlag |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 592 |
| Übersetzer: | Hannes Thiess |
| Erschienen bei: | Deutscher Taschenbuch Verlag |
| Übersetzt von: | Hannes Thiess |
| Spieldauer: | 768 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
von Judith Lehner, am 03.12.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia
von einer Kundin/einem Kunden, am 15.02.2013
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von einer Kundin/einem Kunden, am 06.11.2012
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von Ute Bunde, am 19.08.2012
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von Blacky, am 22.03.2012
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von Christina Handau, am 06.03.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 20.12.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 21.11.2011
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von Joke Hoogendoorn, am 20.11.2011
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von Sandra Krämer, am 09.11.2011
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von Katrin Grünwald, am 19.09.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 19.09.2011
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von Kathrin Regel, am 19.08.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 17.08.2011
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von Kati Wascher, am 04.08.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 16.07.2011
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33 (S. 304-305)
Er hatte zwar die nächtliche Unruhe unten im Wohnzimmer gehört, aber dass der Notarzt wieder mal da gewesen war, hatte er nicht mitbekommen.»Hardy hat etwas Wasser in der Lunge«, erklärte Morten. »Das Atmen fällt ihm schwer.« Er klang besorgt. Seine munteren, dicken Gesichtszüge wirkten irgendwie eingefallen.»Ist es was Ernstes?«, fragte Carl.»Der Arzt will, dass Hardy einige Tage zur Beobachtung ins Rigshospital geht, damit sein Herz und so untersucht werden kann.
Es besteht auch die Gefahr einer Lungenentzündung. Das ist für einen Mann in Hardys Lage irre gefährlich.«Carl nickte. Natürlich durften sie kein Risiko eingehen.Er strich seinem Freund übers Haar.»Ach Mensch, Hardy, was für ein Mist! Warum habt ihr mich nicht geweckt?«»Ich hab Morten gesagt, das soll er nicht«, flüsterte Hardy. Er sah traurig aus. »Ihr lasst mich doch wiederkommen, wenn sie mich entlassen, ja?«»Aber klar, alter Knabe.
Ohne dich macht es hier doch gar keinen Spaß mehr.«Hardy lächelte schwach. »Ich glaub nicht, dass Jesper das auch findet. Er wäre heilfroh, das Wohnzimmer wieder so vorzufinden wie früher, wenn er heute Nachmittag kommt.«Heute Nachmittag? Das hatte Carl glücklich verdrängt.»Na, ich bin jedenfalls nicht da, Carl, wenn du von der Arbeit kommst. Morten fährt mit mir ins Krankenhaus, ich bin also in guten Händen. Wer weiß, vielleicht komme ich ja eines Tages wieder?« Nach Atem ringend, bemühte er sich zu lächeln. »Carl, mir geht die ganze Zeit etwas durch den Kopf«, sagte er.
»Dann schieß los.«»Kannst du dich an den Fall von Børge Bak erinnern, als sie die Leiche einer Prostituierten unter der Langebro-Brücke fanden? Sie war ertrunken. Auf den ersten Blick sah es aus wie ein Unfall, vielleicht sogar Selbstmord, aber das war es nicht.«Carl erinnerte sich sehr genau daran. Eine Schwarze. Kaum älter als achtzehn. Sie war vollständig nackt – bis auf einen Ring um das eine Fußgelenk, geflochten aus Kupferdrähten. Nichts, was einem sonderlich auffiel, denn solche Ringe trugen viele afrikanische Frauen. Dasselbe galt für die vielen Einstiche an den Armen.
Typisch für Prostitution und Drogen, und nicht besonders ungewöhnlich für afrikanische Mädchen in Vesterbro.»Ihr Zuhälter hat sie umgebracht, war das nicht so?«, fragte Carl.»Nein, die ist von denen umgebracht worden, die sie an den Zuhälter verkauft hatten.«Genau, jetzt entsann er sich wieder.»Die Geschichte erinnert mich an eure Fälle mit den verkohlten Leichen.«»Aha. Du denkst dabei an den Kupferring am Fußgelenk?«»Genau.«
Er kniff zweimal die Augen zusammen, das Signal für ein Nicken. »Das Mädchen wollte nicht mehr auf den Strich gehen. Sie wollte nach Hause, hatte aber noch nicht genug Geld verdient, deshalb kam das nicht in Frage.«»Und deshalb wurde sie umgebracht.«»Ja. Diese afrikanischen Mädchen glauben an Voodoo, aber dieses Mädchen nicht. Deshalb war das System bedroht. Und deshalb musste sie verschwinden.«»Den Ring haben sie also dazu benutzt, um die anderen Prostituierten daran zu erinnern, dass man sich nicht ungestraft auflehnt, weder gegen seinen Boss noch gegen Voodoo.«