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Ein Mädchen zwischen Schulalltag und Elfenwelt, irdischer Liebe und übernatürlicher Romanze
Als Laurel den Sommer in Avalon verbringt, wo sie die Lebensweise der Elfen kennenlernen soll, rückt die Menschenwelt für sie in weite Ferne. Dabei konnte Laurel sich die Zeit ohne ihren Freund David erst gar nicht vorstellen. Aber jetzt, in der Elfenwelt, ist alles neu, alles so wundersam - und da ist der attraktive, geheimnisvolle Frühlingself Tamani, der ihr zur Seite steht und der sie liebt, wie noch nie ein Mensch sie geliebt hat ... nach ihrer Rückkehr merkt Laurel, wie sehr ihr der Alltag in der Menschenwelt und vor allem David gefehlt haben. Sie spürt: Schon bald wird sie eine schwere Entscheidung treffen müssen ...
| Verkaufsrang: | 2.671 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-641-05376-5 |
| EAN: | 9783641053765 |
| Originaltitel: | Wings # 2 - Spells |
| Erschienen: | 23.03.2011 |
| Verlag: | Cbj |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 400 |
| Altersempfehlung: | 12 - 99 |
| Übersetzer: | Anne Brauner |
| Erschienen bei: | Cbj |
| Übersetzt von: | Anne Brauner |
| Spieldauer: | 421 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
Anne Brauner ist Übersetzerin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur sowie Autorin mit zahlreichen Publikationen auf dem Gebiet der Reiseliteratur.
Aprilynne Pike denkt sich Elfen-Geschichten aus, seit sie ein Kind ist. Um diese Liebe zum Beruf zu machen, studierte sie kreatives Schreiben und schloss sich später derselben Schriftstellergruppe an, zu der auch Stephenie Meyer gehört. Aprilynne Pike lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Utah.
von Asti, am 29.07.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 30.06.2011
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Neun (S. 83-84)
LAUREL?« Der kleine Zylinder aus Zuckerglas zerbrach, als Laurel zusammenzuckte. »Hier oben«, rief sie erschöpft. David kam in ihr Zimmer geschlendert, umarmte sie und küsste sie auf die Wange. Aufmerksam studierte er ihre Versuchsanordnung. »Was machst du da?«, fragte er mit unverhohlenem Interesse. Laurel seufzte und ließ die Glassplitter aus der Hand auf den Tisch rieseln. »Ich versuche, Zuckerglasfläschchen herzustellen.«
»Bestehen die wirklich aus Zucker?« Laurel nickte und rieb sich die Schläfen. »Du kannst die Stückchen essen, wenn du magst«, sagte sie, erwartete aber nicht wirklich, dass er es tun würde. David musterte den Haufen Glassplitter mit Skepsis, griff aber dann nach einem größeren Stück. Er untersuchte es kurz und leckte dann über eine flache Stelle, in sicherer Entfernung von der scharfen Spitze. »Schmeckt ein bisschen wie eine Zuckerstange«, sagte er und legte den Splitter wieder auf den Tisch.
»Komisch!« »Frustrierend trifft die Sache besser.« »Und wozu soll das gut sein?« Laurel drehte sich zu ihrer Ausrüstung um und holte eine Glasphiole heraus – eine, die Yeardley noch hergestellt hatte, nicht sie. Bisher war es ihr nicht gelungen, auch nur ein einziges Exemplar zu produzieren. Sie reichte David das Fläschchen. »Einige Zaubertränke und Elixiere können nicht in ihrer endgültigen Form aufbewahrt werden. Deshalb werden sie geteilt.
Die Wirkung, die man erzielen will, stellt sich erst bei der Mischung der beiden Ingredienzen ein. Zur Aufbewahrung nimmt man diese Zuckerampullen, damit man die Wirkstoffe zum gegebenen Zeitpunkt mischen oder notfalls auch in der Hand zerdrücken kann.« »Das tut bestimmt weh.« David gab ihr vorsichtig das zarte Gefäß zurück. Laurel schüttelte den Kopf. »Normalerweise sind sie zu dünn, als dass man sich schneiden könnte.
Selbst wenn, würde der Zucker schmelzen, und man müsste keine Splitter aus der Hand ziehen – darum nimmt man eben kein richtiges Glas. Im Idealfall legt man die beiden Fläschchen in einen Mörser oder so etwas, aber man muss auf alles gefasst sein.« Ich muss auf alles gefasst sein, ermahnte sie sich selbst. »Löst sich der Zucker nicht in den Zaubertränken?« »Anscheinend nicht.« »Und warum nicht?« »Keine Ahnung, David«, antwortete Laurel gestresst.
»Er tut es eben nicht.« »Sorry«, sagte David leise. Er zog sich einen pinkfarbenen Polsterhocker heran und setzte sich neben sie an den Schreibtisch. »Also, wie soll es gehen?« Laurel holte tief Luft und bereitete sich auf einen neuen Versuch vor. »Ich nehme Zuckerrohrpulver«, sagte sie und zeigte auf einen Stoffbeutel mit feinem grünlichen Staub, »und mische ihn mit Kiefernharz«.