Der Ikarus-Plan
Leseprobe

Der Ikarus-Plan

von Robert Ludlum

eBook

Medium: EPUB

mehr zum Inhalt

Sofort per Download lieferbar.

Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

€ 8,99

Download

Auf den Merkzettel

  • In der Cloud verfügbar Sofort verfügbar auf allen Cloud-fähigen eReadern & Apps [i]
  • Auch als Download verfügbar Kompatibel mit allen Geräten, die den Adobe Kopierschutz unterstützen [i]
  • eReader finden
  • App kostenlos downloaden
  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App
Cloudfähige eReader & Apps
  • alle Thalia eReader
  • weitere eReader, z.B. Sony Reader, Kobo
  • Apps für Android und iOS
  • Windows PC und Mac (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Kindle und Linux unterstützen kein Adobe DRM

Andere Kunden, die "Der Ikarus-Plan" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Eine politische Verschwörung im Nahen Osten
In Oman werden 247 amerikanische Botschaftsangehörige von aufgehetzten Fanatikern als Geiseln genommen. Die Befreiungsaktion wird zu einem Höllenfahrtskommando.

Produktdetails

ISBN-10: 3-641-05233-5
EAN: 9783641052331
Erschienen: 30.11.2010
Verlag: Heyne
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 816
Erschienen bei: Heyne
Spieldauer: 860 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
Nach oben

Robert Ludlum

Robert Ludlums Romane wurden in über 30 Sprachen übersetzt und erreichten weltweit eine Auflage von mehr als 200 Millionen Exemplaren. Im Heyne Verlag erschien zuletzt "Der Tristan-Betrug". Robert Ludlum verstarb im März 2001. Die Romane aus seinem Nachlass erscheinen bei Heyne.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

"1. BUCH (S. 9-10)

1 Maskat, Oman, Vorderasien
Dienstag, 10. August, 18 Uhr 30 

Die wilden Wasser im Golf von Oman waren nur die Vorläufer des Sturms, der durch die Straße von Hormus ins Arabische Meer raste. Begleitet von den durchdringend schrillen, näselnd intonierten Gebeten bärtiger Muezzins auf den Minaretten der Moscheen, ging über der Hafenstadt die Sonne unter.
Gewitterwolken, die wie fliegende Ungetüme hoch über den Dächern dahinwirbelten, verdunkelten den Abendhimmel. Von Zeit zu Zeit schienen im zweihundert Seemeilen entfernten Pakistan grelle Blitze den östlichen Horizont über den Bergen von Mekran in Flammen zu setzen. Im Norden, jenseits der Grenze von Afghanistan, tobte noch immer der sinnlose, brutale Krieg.
Westlich davon gab es einen noch sinnloseren Krieg, von Halbwüchsigen geführt, die von dem an Leib und Seele kranken Wahnsinnigen im Iran in den Tod getrieben wurden, und im Libanon töteten Männer bedenkenlos und nannte jede Partei alle anderen Terroristen, obwohl alle - ohne Ausnahme - barbarischen Terror ausübten. Der Nahe
Osten, ganz Vorderasien, brannte, und hatte man früher die Feuer gelöscht, ließ man sie jetzt brennen. Während die Wasser des Golfs von Oman an diesem Abend wütend kochten und der Himmel mit Verheerung drohte, braute sich in Maskat, der Hauptstadt des Sultanats Oman, ein ähnlich vernichtender Sturm zusammen.
Die Gebete waren zu Ende, und die Menschenmassen strömten wieder zusammen. Lodernde Fackeln in der Hand, drängten sie aus den Seitenstraßen und Gassen, eine Woge hysterischen Protests, ihr Ziel das von Flutlicht angestrahlte schmiedeeiserne Tor der US-Botschaft. Vor der rosafarbenen Stuckfassade dahinter patrouillierten verwahrloste Jugendliche, die linkisch Pistolen und Gewehre umklammerten.
Todbringende Waffen - doch in ihrem wildäugigen Fanatismus konnten sie zwischen Waffe und der Endgültigkeit des Todes keinen Bezug herstellen, denn man predigte ihnen, es gebe keinen Tod, gleichgültig, was ihre Augen zu sehen glaubten. Nur der Lohn für Märtyrertum zählte, er war alles, und je schmerzlicher das Opfer, um so herrlicher der Ruhm des Märtyrers - die Qualen ihrer Feinde bedeuteten nichts. Blindheit! Wahnsinn!"

Nach oben