Der alte König in seinem Exil
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Der alte König in seinem Exil

von Arno Geiger

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Der alte König in seinem Exil

Der alte König in seinem Exil

von Arno Geiger

EAN: 9783446236905

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Ausgezeichnet mit dem Hölderlin-Preis 2011

 Arno Geiger hat ein tief berührendes Buch über seinen Vater geschrieben, der trotz seiner Alzheimerkrankheit mit Vitalität, Witz und Klugheit beeindruckt. Die Krankheit löst langsam seine Erinnerung und seine Orientierung in der Gegenwart auf, lässt sein Leben abhandenkommen. Arno Geiger erzählt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schließt und ihn viele Jahre begleitet. In nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätzen entdeckt er, dass es auch im Alter in der Person des Vaters noch alles gibt: Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Würde. Arno Geigers Buch ist lebendig, oft komisch. In seiner tief berührenden Geschichte erzählt er von einem Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.

Produktdetails

Verkaufsrang: 404
ISBN-10: 3-446-23690-2
EAN: 9783446236905
Erschienen: 07.02.2011
Verlag: Carl Hanser Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 192
Gewicht: 1 g
Erschienen bei: Carl Hanser Verlag
Spieldauer: 1343 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Arno Geiger

Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, lebt in Wien und Wolfurt/Vorarlberg. Studium der Germanistik, vergleichenden Literaturwissenschaft und Alten Geschichte. Seit 1986 Videotechniker bei den Bregenzer Festspielen. Ab 1993 freiberuflicher Schriftsteller.
1996 und 2004 Teilnahme am Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. 1997 Publikation des Romanerstlings ›Kleine Schule des Karussellfahrens‹. 1998 wurde ihm der New Yorker Abraham Woursell Award verliehen. 2005 erhält er den ersten Deutschen Buchpreis für seinen Roman ›Es geht uns gut‹. Arno Geiger lebt in Wolfurt und Wien.

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Buchhändlertipps

  • großartig und tief berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 05.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    In "Der alte König in seinem Exil" erzählt uns Arno Geiger von seinem Vater, der an Alzheimer erkrankt ist.
    Es ist ein liebevoller, zarter und genauer Blick, den Arno Geiger auf seinen Vater richtet. Er erlaubt uns Einblick in eine durch Krankheit veränderte, schwierige Familiensituation.
    ........"Auch für einen einigermaßen Gesunden ist Ordnung im Kopf nur eine Fiktion des Verstandes"...
    Dieses Buch ist schön, klug, berührend und wichtig - unbedingt lesen.
  • Der alte König in seinem Exil Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Klauser, am 25.07.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Arno Geiger erzählt poetisch und mit großer Behutsamkeit die Lebensgeschichte seines an Demenz erkrankten Vaters. Besonders berührend fand ich, dass August Geiger, der in gesunden Tagen seine Gefühle nicht zeigen konnte, plötzlich beginnt, seine Empfindungen mitzuteilen. Ein ganz besonderes Buch, das als Huldigung an das Alter gesehen werden darf. Unbedingt selber lesen!

  • Der alte König bleibt ein König! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ute Faserl, am 25.07.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Innsbruck, Wagnersche

    Berührend und mutig seine Offenheit.
    Liebevoll seine Sprache.
    Traurig bis heiter sein Gemüt.
    Würdevoll sein menschliches Bestreben im Umgang und Zusammenleben mit dem an Alzheimer erkrankten Vater.
    Ein sehr persönliches Buch, das ich den Menschen ans Herz legen möchte!
  • Ein wunderschönes Buch, das man immer wieder lesen will. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Lehner, am 03.07.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia

    Arno Geiger schreibt ein berührendes, tief bewegendes und einfach wunderschönes Buch über die Demenz- bzw. Alzheimererkrankung seines Vaters. Ein würdevolles Buch über die Annäherung an die Krankheit und die späte, wiedergefundene Freundschaft zum Vater. Es ist aber nicht nur ein Roman über Alzheimer, sondern ein Roman über das Alter und Familie. Dabei nähert er sich mit viel Verständnis an die neue Wahrnehmung des Vaters an und kommt immer wieder zum Schluss, dass das Leben lebenswert ist. Auf Grund der poetischen und wunderschönen Sprache ist Geigers Buch trotz des ernsten Themas ein wunderschönes Buch, das man immer wieder lesen will.
  • genial-sensibel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Kopf, am 20.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Europark Salzburg

    Ein hoch literarisches Sachbuch über das Thema Demenz. Arno Geiger verarbeitet in seinem neuen Buch die Alzheimererkrankung seines Vaters auf eine sehr sensible und wunderbare Weise.

  • traurig schön Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Margarete Stadlbauer, am 05.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz, Online-Shop

    Arno Geiger erzählt einfühlsam von seinem Vater und der unaufhaltsam daherschleichenden Alzheimererkrankung. Die Auszüge und Passagen des Vaters berühren und muten gleichzeitig schön und traurig an. Ganz natürlich fühlt es sich an, wie die Vater-Sohn-Beziehung mit der Krankheit inniger und freundschaftlicher wird. Und macht die Krankheit den alten König heimatlos und entwurzelt, besticht er dennoch mit Witz und Scharfblick.
  • sehr berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Helene Oberleitner, am 09.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wels

    Arno Geiger hat in seinem neuen Buch über ein Thema geschrieben, das uns alle betrifft. Wir alle haben Eltern, die eines Tages alt sein werden und von Alzheimer oder Demenz betroffen sein können. Und dann wünschen wir unseren Eltern, dass wir so mit ihnen umgehen können wie Arno Geiger es hier beschreibt. Wenn der Vater nicht mehr in unsere Welt kommen kann, müssen wir bereit sein seine Welt zu betreten meint Arno Geiger.
    In diesem Buch liegt so viel Gefühl, Bereitschaft zu Versöhnung und Anteilnahme.
    Dank an Arno Geiger für dieses Buch.

  • Ergreifende Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Johanna Richter, am 06.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Authentisch und ergreifend erzählt Arno Geiger von seinem Vater seit er an Alzheimer erkrankt ist. Eine wunderbare Beziehungsgeschichte zwischen Vater und Sohn im Schatten der Krankheit.

Kundenrezensionen

  • Unglaublich berührend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rafael Ulbrich, am 13.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vielleicht das schönste und berührendste Buch der letzten Jahre!

    Arno Geiger erzählt die Geschichte seines Vater, der zuerst von der Familie unbemerkt an Alzheimer erkrankt. Doch als die Anzeichen hierfür immer deutlicher werden, beginnt sich Arno Geiger neu mit seinem Vater auseinanderzusetzen und ihn wieder neu kennen zu lernen.

    Danke für dieses Buch!

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  • Eine wunderbare Liebeserklärung an einen Vater! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Olßon, am 31.03.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    Wenn jemand in der Familie an Alzheimer erkrankt wird es meist verdrängt oder gar schön geredet.
    Arno Geiger geht offensiv mit der Tatsache um, dass sein Vater einen Teil seines Gedächtnisses verliert. Mit viel Liebe und Würde wird der Lebensabschnitt beschrieben, der so schmerzhaft für die Angehören verläuft. Ein Appell an die Angehörigen Zeit mit den Betroffenen zu verbringen, zuzuhören und dankbar zu sein- für die Zeit die sie miteinander hatten aber auch für die Zeit die noch verbleibt.
    Arno Geiger lernt seinen Vater auf eine völlig neue Weise kennen und schätzen. Es ist tiefgründig und ins Herz gehend. Ein Leitfaden für den Umgang mit den Menschen, denen wir viel verdanken und die immer in unsere Erinnerung leben.
    Ein unglaubliches Buch, das so aufwühlend, detailgenau und doch so weich und aufopfernd berührt.

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  • Der alte König Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tina Dammer, am 26.03.2013

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    Arno Geigers neues Buch ist etwas ganz Besonderes. Ergreifend und einfühlsam erzählt er über die Erkrankung seines Vaters an Alzheimer und seinem Umgang mit der Krankheit. Anfänglich reagiert die Familie mit Unverständnis auf die veränderten Verhaltensweisen des Vaters. Die Alzheimer Krankheit und andere Formen der Demenz halten oft schleichend ihren Einzug in betroffene Familien. Das Besondere dieses Buche ist, dass es sich um eine authentische Vater-Sohn-Geschichte handelt-mit hohen moralischen Aspekten. Geiger verschweigt aber auch nicht die schmerzhaften Momente, in denen der Vater verwirrt reagiert oder Familienmitglieder verwechselt. Er lernt das Leben seines Vaters mit anderen Augen zu sehen. So entstehen bei aller Tragik komische Dialoge, sowie wertvolle Gedankenansätze für ihn selbst. So sagt Arno Geiger: "Die objektive Wahrheit kam oft unter die Räder, es kümmerte mich nicht, denn sie war wertlos".
    Ich empfehle jedem dieses großartige Buch, auch denen, die noch nichts mit dieser Krankheit zu tun haben. Es überzeugt durch seine hohe literarische Qualität und seine tiefe Menschlichkeit.

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  • Sehr persönlich und sehr eindringlich – Chapeau! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 24.10.2012

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    Vielen von Ihnen ist der Österreicher Arno Geiger wahrscheinlich durch „Es geht uns gut“ oder „Alles über Sally“ bekannt. An diese beiden Bücher habe ich mich noch nicht gewagt, aber sein aktuelles Buch, jetzt auch als Taschenbuch, „Der alte König in seinem Exil“ hat mich durch das Thema nun doch sehr neugierig gemacht. Wie behandelt man so ein schwieriges Thema sensibel und spricht dann auch noch eine so große Leserzahl an, dass das Buch bereits als Hardcover eine lange Zeit weit oben in der Spiegel-Bestsellerliste stand?

    Arno Geiger beschreibt in diesem Buch, wie sein Vater sich immer mehr aus der Wirklichkeit verabschiedet und in der Alzheimer Krankheit verschwindet. Wie geht man damit als Familie um? Am Anfang war es dem Autor und seinen Geschwistern gar nicht klar, dass der Vater krank ist. Sie haben ihn sogar häufig verbal angegriffen und gesagt, er solle sich doch endlich zusammenreißen Doch irgendwann dämmerte es ihnen, dass der Vater entweder dement wird oder an der Alzheimer Krankheit erkrankt ist. Er beschreibt, wie die Familie mit der Situation umgegangen ist und wie unterschiedlich die einzelnen Familienmitglieder damit klargekommen sind. Er stellt sogar die sehr interessante These auf, dass diese Krankheit sogar eine Chance für das Familienverhältnis sein kann. Eingeflochten in diese Krankengeschichte sind Erinnerungen an die Kindheit und Jugend des Vaters als auch eigene Erinnerungen an das Familienleben.

    Ich finde es sehr mutig, dass der Autor uns so an seiner Familiengeschichte teilhaben lässt. Es ist ein sehr persönliches Buch und eigentlich gar kein Roman, aber man kann es sehr gut als einen solchen lesen. Und trotz der sehr traurigen Ausgangslage kann man sogar immer mal wieder lachen über die absurden Situationen und Unterhaltungen, die der Autor und sein Vater erleben.

    Selten hat mich so ein kleines Buch so beeindruckt und nachdenklich gemacht! Und es hat mir auch Mut gemacht, falls ich selber einmal in diese Situation kommen sollte.

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  • Berührend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Theresa Graner, am 03.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ch finde diese von Arno Geiger selbst erlebte Geschichte unglaublich berührend! Die Demenzerkrankung seines Vaters lässt dessen Erfahrungen und sein in einem Menschenleben erworbenes Wissen in das dunkle Reich des Vergessens hinübergleiten. Diesen Prozess beschreibt Arno Geiger klar und ungeschönt, doch trotzdem auch mit ganz viel Wärme und Humor.


    Lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite!

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  • Auf Distanz Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Buchinhaliererin, am 19.06.2011

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    Auf Distanz,fast gefühlskalt geschrieben Beschreibung einer fortschreitenden Krankheit, die vom Rest der Familie (wegen der Distanz ?!) erst gar nicht wahgenommen wird. Erschreckend alleine die Titulierung "der Vater" die sich durch das ganze Buch zieht, während Geschwister mit Namen genannt werden. Zu verschiedenen Schilderungen oder Begebenheiten fehlen Details, sodass es schwer ist, den Dingen auf den Grund zu gehen. Insgesamt eine nüchterne Beschreibung ohne die angekündigte Wärme, die sich angeblich entwickelt hat. Erstaunlich, was man so alles als Buch verkaufen kann. Hier hat wohl der Name des Autors geholfen !?

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  • Aus dem Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.03.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mein Schwiegervater hat diese Krankheit. Durch Arno Geiger habe ich bemerkt wie zeitig diese Krankheit eigentlich bei meinem Schwiegervater aufgetreten ist. Ich habe mit Arno Geiger und seinen Vater gefühlt, geweint und gelacht und wie in einen Spiegel geblickt.

    Das Buch war im Nu ausgelesen - Danke für diese Erzählung!

    Jeder sollte dieses Buch lesen.

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  • Beeindruckend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa-Marie Battenberg, am 12.03.2011

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    Ein sehr literarisches, sehr bewegendes Buch hat Arno Geiger hier verfasst. Über seinen Vater, den alten König, der Alzheimer hat. Und darüber, wie alle Beteiligten mit der Veränderung des Vaters in Folge der Krankheit umgehen. Von den guten und den schlechten Momenten, die Arno Geiger und sein Vater zusammen erleben.

    Es ist ein persönliches, ergreifendes, intensives Werk, welches mich nachdenklich gemacht hat. Lebhaft konnte ich mir vorstellen, wie schwierig der Umgang mit der fortschreitenden Krankheit für die Familie war. Dennoch kommen auch die schönen Augenblicke zur Geltung, wenn sich Vater und Sohn trotz oder gerade aufgrund der Krankheit wieder näherkommen. Auch überraschen die doch vielen Lichtblicke und zuweilen eine gewisse Komik.

    Sehr empfehlenswert!

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  • Unglaublich berührend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rafael Ulbrich, am 24.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vielleicht das schönste und berührendste Buch der letzten Jahre!

    Arno Geiger erzählt die Geschichte seines Vater, der zuerst von der Familie unbemerkt an Alzheimer erkrankt. Doch als die Anzeichen hierfür immer deutlicher werden, beginnt sich Arno Geiger neu mit seinem Vater auseinanderzusetzen und ihn wieder neu kennen zu lernen.

    Danke für dieses Buch!

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  • Ein absolutes Muss! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von H. V. Becker, am 16.02.2011

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    Auf einem schmalen Grad ist man unterwegs beim Lesen dieses Buches – zwischen Hoffnung und Ausweglosigkeit, Freude über kleine Erfolge und Mitleid. Eine berührende Vater-Sohn-Geschichte, die uns Arno Geiger erzählt, seine eigene. Und damit noch viel intensiver. In einer wundervollen, unverkennbaren und klaren Sprache schildert er den Beginn der Demenz seines Vaters und den für alle Beteiligten nicht leichten Verlauf der Krankheit. Ein wunderbares Buch, das Sie in diesem Frühjahr nicht verpassen sollten!

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  • "Danke Arno Geiger!" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christina Andraschke, am 15.02.2011

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    Ich gebe es zu, zuerst habe ich mich nicht getraut, dieses Buch zu lesen. Zu emotional, zu bedrückend, aber nein: Arno Geiger beschreibt ganz wunderbar, wie er sich seinem an Alzheimer erkrankten Vater August annähert und wie die beiden Männer eine völlig neue Beziehung aufbauen. Ich finde jeder sollte dieses schmale Buch lesen, denn es macht Mut und man lernt sehr viel über den Umgang mit dementen Menschen. Arno und August Geiger haben mich sehr berührt und ich bin froh, mich doch getraut zu haben.

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  • Geiger, Der alte König in seinem Exil Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Odilie Pressberger, am 12.02.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Berührende Geschichte, schöne Sprache. Arno Geiger, der Sohn, erzählt von August Geiger, dem kranken Vater, dem er in dessen ganz eigene Welt, dem "Exil" folgt.

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  • Einfach wunderbar ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martina Denzer, am 10.02.2011

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    Eine sanfte und zugleich sehr klare Sprache, viel Poesie und gleichzeitig eine Art Erfahrungsbericht. Ein Buch das mich sehr beeindruckt hat

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  • Der alte König in seinem Exil Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von P. Ritter, am 05.02.2011

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    Ich bin froh das ich dieses Buch entdeckt habe, weil es mich unglaublich berührt hat. Die knapp 180 Seiten haben in mir etwas angerichtet was vorher nur ein oder zwei Bücher geschafft haben: es hat dafür gesorgt das ich am ende Tränen in den Augen hatte. Dieses Buch wird immer einen besonderen Platz in meinem Regal und in meiner Erinnerung haben!

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  • Großartig und berührend ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annegrit Fehringer, am 05.02.2011

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    Arno Geiger hat ein wundervolles und großartiges Porträt seines alten, an Demenz erkrankten Vaters, geschrieben. Voller Herzenswärme und Menschlichkeit, in einer glänzend formulierten Sprache! Sehr empfehlenswert zum Downloaden !

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Man muss auch das Allgemeinstepersönlich darstellen. (S. 7-8)
Hokusai
Als ich sechs Jahre alt war, hörte mein Großvater auf, mich zu erkennen. Er wohnte im Nachbarhaus unterhalb unseres Hauses, und weil ich seinen Obstgarten als Abkürzung auf dem Weg zur Schule benutzte, warf er mir gelegentlich ein Scheit Holz hinterher, ich hätte in seinen Feldern nichts verloren. Manchmal jedoch freute ihn mein Anblick, er kam auf mich zu und nannte mich Helmut. Das war ebenfalls nichts, womit ich etwas anfangen konnte. Der Großvater starb. Ich vergaß diese Erlebnisse – bis die Krankheit bei meinem Vater losging.
In Russland gibt es ein Sprichwort, dass nichts im Leben wiederkehrt außer unseren Fehlern. Und im Alter verstärken sie sich. Da der Vater schon immer einen Hang zum Eigenbrötlerischen hatte, erklärten wir uns seine bald nach der Pensionierung auftretenden Aussetzer damit, dass er jetzt Anstalten machte, jegliches Interesse an seiner Umwelt zu verlieren. Sein Verhalten erschien typisch für ihn. Also gingen wir ihm etliche Jahre mit Beschwörungen auf die Nerven, er solle sich zusammenreißen.Heute befällt mich ein stiller Zorn über diese Vergeudung von Kräften; denn wir schimpften mit der Person und meinten die Krankheit.
»Lass dich bitte nicht so gehen!«, sagten wir hundertmal, und der Vater nahm es hin, geduldig und nach dem Motto, dass man es am leichtesten hat, wenn man rechtzeitig resigniert. Er wollte dem Vergessen nicht trotzen, verwendete nie auch nur die geringsten Gedächtnisstützen und lief daher auch nicht Gefahr, sich zu beklagen, jemand mache Knoten in seine Taschentücher.
Er leistete sich keinen hartnäckigen Stellungskrieg gegen seinen geistigen Verfall, und er suchte nicht ein einziges Mal das Gespräch darüber, obwohl er – aus heutiger Sicht – spätestens Mitte der neunziger Jahre um den Ernst der Sache gewusst haben muss. Wenn er zu einem seiner Kinder gesagt hätte, tut mir leid, mein Gehirn lässt mich im Stich, hätten alle besser mit der Situation umgehen können. So jedoch fand ein jahrelanges Katz-und-Maus-Spiel statt, mit dem Vater als Maus, mit uns als Mäusen und mit der Krankheit als Katze.

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