Das Spiel der Könige
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Das Spiel der Könige

von Rebecca Gable

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Weitere Artikelinformationen

England 1455: Der Bruderkrieg zwischen Lancaster und York um den englischen Thron macht den achtzehnjährigen Julian unverhofft zum Earl of Waringham. Als mit Edward IV. der erste König des Hauses York die Krone erringt, brechen für Julian
schwere Zeiten an. Obwohl er ahnt, dass Edward seinem Land ein guter König sein könnte, schließt er sich dem lancastrianischen Widerstand unter der entthronten Königin Marguerite an, denn sie hat ihre ganz eigenen Methoden, sich seiner
Vasallentreue zu versichern. Und die Tatsache, dass seine Zwillingsschwester eine gesuchte Verbrecherin ist, macht Julian verwundbar ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.820
ISBN-10: 3-8387-0946-2
EAN: 9783838709468
Erschienen: 04.2011
Verlag: Lübbe Digital
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 1200
Erschienen bei: Lübbe Digital
Spieldauer: 3577 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Rebecca Gable

Rebecca Gablé, Jahrgang 1964, in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren, studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt Mediävistik in Düsseldorf. Sie wirkte an einem Projekt zur Erforschung anglonormannischer Manuskripte mit. Diese Forschungsergebnisse flossen in ihre weitere literarische Arbeit mit ein. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Literaturübersetzerin. Ihr erster Roman Jagdfieber wurde 1996 für den Glauser-Krimipreis nominiert. Wenn sie nicht gerade an einem Roman schreibt, reist sie gern und viel, vor allem in die USA und nach England, oft auch zu Recherchezwecken. Außerdem gehört sie dem Autorenkreis historischer Romane "Quo Vadis" an. Neben der Literatur gilt ihr Interesse der (mittelalterlichen) Geschichte, dem Theater und vor allem der Musik, in fast jeder Erscheinungsform. Rebecca Gablé spielt Klavier, Gitarre, Cello und singt seit vielen Jahren in einer Rockband. Mit ihrem Mann lebt sie unweit von Mönchengladbach auf dem Land.

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Kundenrezensionen

  • Waringham zum 3... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 24.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Liebe, Leidenschaft und Rachegelüste zum Dritten.

    Ein weiterer Streich der Erfolgsautorin Rebecca Gablé. Die Ritterzeit eine der für mich spannendsten und gefährlichsten Zeiten um darüber zu lesen. Fakten und Fiktion vermischen sich und werden durch Gablés Feder zu einem Meisterwerk...

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  • mitreissend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    immer wieder spannend, mit Wendungen, mit denen man nicht rechnet

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    ja nein

  • All die vielen Henrys Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 31.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gablé beweist auch mit dem dritten Teil der Waringham-Saga, dass sie nicht nur spannend sondern auch verständlich erzählen kann. Das ist bei diesem Teil gar nicht so einfach: Während diesmal Julian of Waringham sich für eine Seite der Mächtigen entscheiden muss, versteht es Gablé, die englischen Rosenkriege lebendig werden zu lassen. Auch wenn man ganz genau aufpassen muss, denn bei dem damals ultra-modernen Vornamen Henry, kann man schon einmal den einen oder anderen kurzfristig verwechseln. Aber dafür kann Rebecca Gablé ja nichts...!

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"Ärmelkanal, April 1483 (S. 965-966)
»Englische Karacke backbord voraus!«, rief der Ausguck. Seine Stimme schien der einzige Laut auf der Welt zu sein. Es hörte nie auf, Julian zu faszinieren, wie still der Tagesanbruch auf See sein konnte. Er trat an die Reling des Vordecks und spähte in die gewiesene Richtung. Die aufgehende Sonne schien ihm von links ins Gesicht, war jedoch hinter einem dünnen Wolkenschleier verborgen, der harmlos aussah, indes nichts Gutes für den späteren Tag verhieß. Das zarte, messingfarbene Licht glitzerte auf den Wellen, dennoch konnte Julian das viereckige Hauptsegel mit dem breiten roten Georgs-Kreuz darauf erkennen.
»Oh, Edward«, murmelte er und sog genießerisch die salzige Morgenluft ein. »Wie anständig von dir, deine Flotte so unübersehbar zu kennzeichnen ...« Systematisch suchte er das Meer nach weiteren Schiffen ab. Aber nichts war zu entdecken. Bis auf die Edmund und die königliche Karacke war die See wie leergefegt. Julian wandte den Kopf. »Master Lydd. Mars- und Focksegel setzen, Drehbrassen backbord klarmachen, Lancaster-Flagge hissen.« »Aye, Captain.« Der Bootsmann beugte sich über die Reling nach mittschiffs und gab die Befehle weiter. Er brüllte nicht lauter als nötig. Auch wenn die Karacke noch weit entfernt war, wusste er doch, wie Stimmen auf der stillen See tragen konnten. Schnell und diszipliniert machten die Matrosen der Frühwache sich an die Arbeit.
Zwei erklommen die Leiter zum Vordeck, um das Focksegel zu setzen, dessen kurzer Mast von hier aus erreichbar war. Sechs Mann kletterten in die Takelage und setzten über dem Großsegel das kleinere Marssegel. Vier Matrosen luden die beiden drehbaren Kanonen an der Backbordreling und richteten sie aus, und Edmund enterte mit der Flagge unter dem Arm auf, um das stolze Banner mit der roten Rose zu hissen. Julian sah ihm mit sorgsam verborgenem Stolz nach. Der Siebzehnjährige kletterte mit dem Geschick und der Unbekümmertheit einer Katze. Julian machte sich keine Sorgen um die Knochen seines Sohnes.
Es sah gefährlicher aus, als es war, wusste er, denn er selbst hatte das ungezählte Male getan. Nachdem Fortuna und die Yorkisten einen Seemann aus ihm gemacht hatten, hatte er das Matrosenhandwerk von der Pike auf gelernt. Er verließ das Vordeck und ging nach mittschiffs, wo Lucas Durham am Ruder stand. »Sobald wir sie eingeholt haben, schneidest du ihnen den Weg ab, und wenn sie manövrierunfähig sind, drehen wir bei.« »Aye, Captain«, sagte Lucas in einer gekonnten Imitation des Bootsmanns. »Ich hoffe, sie schießen uns nicht zu Klump, wenn sie merken, dass wir aufholen.« Julian grinste flüchtig. »Sei unbesorgt. Sie haben keine beweglichen Geschütze wie wir, sondern nur ihre Backbordund Steuerbordkanonen. Edward hat beim Bau seiner Schiffe mehr an die Einnahme französischer Hafenstädte denn an lancastrianische Piraten gedacht.« »Ich dachte, wir sind keine Piraten«, brummte Lucas. Das Wort bereitete ihm Unbehagen."

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