Blut vergisst nicht
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Blut vergisst nicht

von Kathy Reichs

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Weitere Artikelinformationen

Kann ein Mensch zweimal sterben? Ein neuer Fall für Tempe Brennan
Das Leben ist vergänglich. Der Tod ist unbestechlich. Tempe Brennans Arbeit als Forensikerin bringt manche Gewissheit mit sich. Denn: Einmal stirbt jeder, richtig? Falsch. An Brennans neustem Fall ist nichts so, wie es scheint. Das beginnt mit einem Mann, der nicht ein-, sondern gleich zweimal den Tod gefunden hat. Die Leiche von James »Spider« Lowry wird am Ufer eines Sees nahe Québec entdeckt. Tempe stellt fest: Spider kam vor wenigen Tagen ums Leben, und zwar durch einen äußerst bizarren Unfall. Die nächste Überraschung: Laut seiner Akte ist der Mann seit 1968 tot, als Soldat bei einem Hubschrauberabsturz in Vietnam verunglückt. Doch wer ruht dann in Spiders Grab? Und wie kommt Spiders Leiche in einen kanadischen See? Brennan reist nach Hawaii, wo die staatliche Behörde zur Auffindung vermisster US-Soldaten tätig ist. Und wird von einer Kollegin prompt mit einem weiteren Toten konfrontiert - mit den von Haien verunstalteten, rätselhaft tätowierten Überresten eines vorbestraften Kleindealers. Nicht nur der Temperaturen wegen entpuppt sich das Inselparadies Hawaii sehr bald als heißes Pflaster für Tempe. Denn Spiders Spuren führen nicht zufällig hierher. Und die örtlichen Drogenhändler reagieren auf neugierige Ermittlerinnen so instinktiv wie Haie auf einen blutigen Köder.

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.914
ISBN-10: 3-641-06787-1
EAN: 9783641067878
Originaltitel: Spider Bones
Erschienen: 29.06.2011
Verlag: Karl Blessing Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 400
Übersetzer: Klaus Berr
Erschienen bei: Karl Blessing Verlag
Übersetzt von: Klaus Berr
Spieldauer: 550 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Kathy Reichs

Die Anthropologin und Schriftstellerin Kathy Reichs kam 1950 in Chicago, Illinois zu Welt. Dort wuchs sie mit ihren drei Schwestern auf, während ihr Vater als Geschäftsführer und ihre Mutter als Musikerin im städtischen Symphonie-Orchester für die Familie sorgten. Ihr Studium schloss sie als Ph.D. mit Auszeichnung ab. Schon im Alter von 19 Jahren heiratete Kathy Reichs den Untersuchungsrichter Paul Reichs, zusammen haben sie drei Kinder. Einen festen Wohnsitz hat Kathy Reichs nicht, sie pendelt meist wegen ihrer Arbeit zwischen Charlotte und Montreal. Sie ist eine von nur sehr wenigen zertifizierten forensischen Anthropologen in Kanada und den USA und arbeitet für verschiedene medizinische Institutionen, ist als Professorin an Universitäten tätig und doziert auch an der Akademie des FBI. Selbst für die Regierung war Kathy Reichs schon im Einsatz. Neben ihren Romanen hat sie zahlreiche wissenschaftliche Schriften veröffentlicht. Für ihren Debütroman "Tote lügen nicht" im Jahr 1997 erhielt sie den "Arthur Ellis Award" und startete so den Beginn als erfolgreiche Romanautorin mit ihrer Krimireihe der Temperance Brennan. Die Romane wurden bisher in über 15 Sprachen übersetzt. Die erfolgreiche TV-Serie Bones basiert auf ihren Romanen und wird von Kathy Reichs mitproduziert. Privat engagiert Kathy Reichs sich für soziale Einrichtungen und versucht soweit es geht ihr Leben von der Öffentlichkeit abzuschirmen.

Meinung der Redaktion
Hier kämpft eine Frau mit allen Mitteln um Gerechtigkeit - Gerechtigkeit für diejenigen, die ihre Stimme nicht mehr erheben können: die Vergessenen, die Verstümmelten, die unbekannten Toten. Ein außergewöhnlich sensibles Buch, das trotz der kalten und nüchternen Wahrheiten der Forensik eine immense menschliche Wärme entfaltet.

Klaus Berr

Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.

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Kundenrezensionen

  • Blut lügt nie.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Olßon, am 29.03.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    Kann ein Mann zwei Mal sterben? Mit dieser Frage sieht sich Tempe Brennan diesmal konfrontiert. Die Forensikerin muss die Vergangenheit eines Mannes aufrollen, der angeblich schon in den 1960iger Jahren bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen ist. Doch wer ist dann, der in Plastik eingewickelte Mann, am Ufer eines Sees beerdigt, der die gleichen Blutmerkmale besitzt wie aufgeführt und erkennungsdienstlich festgehalten? Eine unglaubliche Wahrheit kommt durch die Erkenntnisse von Tempe ans Licht, die die Antworten ihrer Fragen nicht nur bei den Lebenden sucht sondern auch und hauptsächlich bei den Toten. Denn die Toten sagen mehr als es vermuten lässt. Und lässt alles was real und greifbar scheint, flüchtig und undurchsichtig werden.
    Ein unglaublich spannendes Buch, das den Leser in die Welt des Blutes, der Vererbung und der menschlichen Makel führt. Ein unbedingtes Muss für alle Tempe Brennan Fans.

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    ja nein

  • Typisch Kathy Reichs Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein "typischer" Roman von Kathy Reichs mit viel Insiderwissen, spannend geschrieben, mit einer nicht unbedingt so erwarteten Auflösung und sympathischen Personen

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  • Spannung pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.09.2011

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Super spannend wie alle Bücher dieser Autorin!! Es ist immer alles anders als man denkt. Besonders gefallen mir die immer wiederkehrenden Figuren.nn einem gute Freunde begegnen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

"23 (S. 168-169)
Der Sonntag dämmerte kühl und regnerisch. Ich wachte auf, sah die Wetterbedingungen und ging wieder ins Bett. Anscheinend reagierten meine Mitbewohner ähnlich. Oder sie öffneten nicht einmal die Augen. Um halb zehn weckte mich gedämpftes Scheppern ein zweites Mal. Ich zog Shorts und ein T-Shirt an und ging nach unten. Ryan machte eben French Toast und Speck. Der Geruch war orgasmisch. Ich weckte die Damen, und wir teilten uns noch eine angespannte Mahlzeit.Während wir aßen, ließ der Regen nach, und die Sonne fing an, Löcher in die Wolken zu nagen. Nach dem Frühstück gingen wir getrennter Wege.
Ryan und Lily wollten Fische von einem Glasbodenboot aus beobachten, Katy und ich schnorcheln und am Strand lesen. Ich nahm mein BlackBerry mit, weil ich mir dachte, ich könnte im Sand Telefonate erledigen. Da ich wusste, dass Danny kein Frühaufsteher war, schob ich diesen Anruf auf. Aber ich wollte unbedingt mit Plato Lowery reden. Wie gehabt, ging Plato nicht ans Telefon. Und auch Silas Sugarman nicht. Frustriert starrte ich meinen aktuellen Bildschirmschoner an, eine Aufnahme von Birdie, der auf Charlies Käfig saß. Bei dem Foto musste ich normalerweise lächeln.
Diesmal nicht. Die winzigen Ziffern sagten mir, dass es an der Ostküste jetzt halb sieben Uhr abends war. Ich zermarterte mir das Hirn nach einer Inspiration. Wer könnte an einem Sonntagabend in Lumberton, North Carolina, erreichbar sein? Idee. Warum nicht? Er hatte sich schon zuvor als nützlich erwiesen. Die Nummer beschaffte ich mir über Google. Tippte sie ein. »Robeson County Sheriff's Department.« Die Stimme klang forsch, eher nach New York als nach Dixie. »Sheriff Beasley, bitte.« »Nicht im Haus.« »Könnten Sie mich zu ihm durchstellen?« »Nicht möglich.« »Hier spricht Dr. Temperance Brennan.
Könnten Sie dem Sheriff meine Nummer geben und ihn bitten, mich zurückzurufen? Es ist ziemlich dringend.« »Worum geht es bei Ihrer Anzeige?« »Es ist keine Anzeige. Am elften Mai habe ich in Lumberton eine Exhumierung durchgeführt. Der Sheriff war anwesend. Ich brauche Informationen über die exhumierten Überreste. « »Der Sheriff ist außerordentlich beschäftigt.« »Ich ebenfalls.« Die Frau ging mir langsam auf die Nerven. »Ihre Nummer?«
Ich gab sie ihr. In der Pause, die nun folgte, schrie eine Möwe. Ich hoffte, dass man das Geräusch am anderen Ende der Leitung nicht hörte. »Ich werde Ihre Anfrage weiterleiten.« Klick. »Tun Sie das«, blaffte ich in die tote Leitung. Katy hob den Kopf. Ich winkte ab. Sie wandte sich wieder ihrem Buch zu. Zehn Minuten später klingelte das Telefon. »Sheriff Beasley.« Hoch und ein bisschen gedehnt. »Vielen Dank für Ihren Rückruf. Bitte verzeihen Sie, dass ich Sie an Ihrem Sonntagabend störe.« »Ich schaue mir gerade an, wie die Braves ihren kümmerlichen Hintern versohlt kriegen.«
»Ich rufe an wegen der Person, die im Gardens of Faith Cemetery unter dem Namen John Charles Lowery begraben lag.« »Erst dieser Detective, jetzt Sie. Spider scheint ja mächtiges Interesse zu wecken.« »Ja, Sir. Kannten Sie ihn?«, fragte ich. »Persönlich.« »Wir sind hin und wieder aneinandergeraten.« »Was können Sie mir über ihn sagen?« »Spider war in der Schule drei Klassen unter mir. Nach dem Abschluss ging ich zur Polizei. In meinen Anfängerjahren musste ich mich mit ein paar seiner Launen auseinandersetzen.« »Launen?« »Eigentlich war Spider gar nicht so schlecht. Aber dieser Cousin von ihm."

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