Beatle liebt Destiny

von Gabrielle Williams

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Weitere Artikelinformationen

Ein herrlich schräger, herzerwärmender All-Age-Liebesroman!
Zwei junge Menschen, unzählige Schrullen und ein ganz großes, überwältigendes Gefühl ...
Beatle ist zwar nicht abergläubisch, aber an einem Freitag den 13. verlässt er trotzdem normalerweise nicht das Haus. Und er hätte es wirklich nicht tun sollen, denn nun ist er seinem Schicksal begegnet: Destiny, hübsch, clever, unwiderstehlich. Und damit nimmt das Unglück seinen Lauf. Beatle verliebt sich unsterblich in Destiny - und sie sich in ihn. Dumm nur, dass Beatle längst in festen Händen ist ...

Produktdetails

ISBN-10: 3-641-04443-X
EAN: 9783641044435
Originaltitel: Beatle Meets Destiny
Erschienen: 04.2010
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 320
Übersetzer: Andrea Stumpf, Gabriele Werbeck
Erschienen bei: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Übersetzt von: Andrea Stumpf, Gabriele Werbeck
Spieldauer: 897 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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(S. 50-51)
Der Yarra River wälzt sich auf seinem Weg zur Bucht mit derselben selbstverliebten Trägheit durch Kew, wie man sie bei den meisten Privatschülern beobachten kann, die in dieser Gegend wohnen. Kew ist einfach so - es ist einer der Orte, an denen sich sogar die Wasserläufe für etwas Besseres halten.
Liegt wohl an seinen breiten Straßen und seiner Mehr-Tennisplätze-und-Swimmingpoolsund-wesentlich-weniger-arme-Schlucker-pro-Kopf-Bevöl-kerung. Wenn man in Kew wohnt, erwartet man, dass auch alle anderen in einem Haus mit mindestens zwei Stockwerken, vier Schlafzimmern, Arbeitszimmer, Speisezimmer, Wohnzimmer, Gästezimmer und üppigem Taschengeld für die durchschnittlichen 2,4 Kinder pro Familie wohnen.
Der Lieblingshund der Einwohner von Kew ist der Golden Retriever. Was die beiden Golden Retriever am Ende der Leinen erklärte, mit deren anderem Ende in der Hand Mathilde und Destiny die Straße entlanggingen. Vorbei an den Häusern der O'Hollorans (2 Stockwerke, 3 Kinder, 1 Swimmingpool), der Nagles? (2 Stockwerke, 2 Kinder, 1 Swimmingpool und 1 Tennisplatz), der Fetherstonhaughs (2 Stockwerke, 2 Kinder, 1 Swimmingpool) und der Hannigans (2 Stockwerke, 0 Kinder, perfekt getrimmter Rasen).
Auf dem Grünstreifen vor dem Haus von Mrs Sheffield (2 Stockwerke, 2 erwachsene Kinder, 6 Enkel, 1 große alte Eiche im Vorgarten) stand im Gras unter dem Baum ein hölzerner Lehnstuhl mit Schnitzereien und Gobelinbezug. Die Szene wirkte wie einem surrealen Gemälde entsprungen. Destiny und Mathilde blieben stehen, um den Stuhl zu begutachten. »Ist diese Woche Sperrmüll?«, fragte Destiny. »Keine Ahnung«, sagte Mathilde.
»Wir müssen morgen Abend unbedingt losziehen. Netta muss auch mitkommen. Mal schauen, was die Leute so wegwerfen.« Den Sperrmüll versäumten die drei praktisch nie. Netta stöberte gern nach irgendwelchem Krimskrams, aus dem sie Halsketten und Ohrringe machen konnte. Mathilde war stets auf der Suche nach alten Koffern und Lampen. Und Destiny hielt beharrlich Ausschau nach interessanten Fundstücken, die sie für ihre Skulpturen im Kunstunterricht verwenden konnte. In der elften Klasse hatte sie eine richtig gute Skulptur gemacht: eine Art Wächterfigur mit den Knöpfen einer alten Waschmaschine als Augen, den Tasten einer Computertastatur als Haare (das fand sie besonders clever, weil sie gleichzeitig Haare und Hirn darstellten) und einem alten Rasenmähermesser als Schnurrbart.

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