€ 8,99

von Stieg Larsson
EAN: 9783641203344
€ 8,99 *
* Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile sind enthalten
Sie möchten den Artikel jetzt herunterladen?
Download1
Legen Sie Ihren Wunschartikel in den Warenkorb.
2
Gehen Sie zur Kasse und folgen Sie dem üblichen Bestellprozess.
3
Alle Ihre eBook-Bestellungen können Sie unter "Mein Konto" im Bereich "eBook-Downloads" einsehen.
von Stieg Larsson
von Stieg Larsson
von Luca Di Fulvio
€ 12,99
von Charlotte Link
von Lucinda Riley
von Gitta Edelmann
von Joy Fielding
Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt. An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.
| Verkaufsrang: | 99 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-641-20334-1 |
| EAN: | 9783641203344 |
| Originaltitel: | Män Som Hatar Kvinnor (Millennium 1) |
| Erschienen: | 03.2009 |
| Verlag: | E-Books der Verlagsgruppe Random House |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 704 |
| Übersetzer: | Wibke Kuhn |
| Erschienen bei: | E-Books der Verlagsgruppe Random House |
| Übersetzt von: | Wibke Kuhn |
| Spieldauer: | 748 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
Stieg Larsson, der am 15.August 1954 in Skelleftehamn als Sohn zweier noch sehr junger Eltern zur Welt kam, war Autor, Journalist und Herausgeber des antirassistischen Magazins EXPO. Bis er acht Jahre alt war wuchs Stieg Larsson in Nordschweden in armen Verhältnissen bei seinen Großeltern auf, die beide große Krimifans waren. Schon früh bekam er eine Schreibmaschine geschenkt, die den Grundstein für seine Karriere als Journalist und Autor legte. In den 80ern arbeitete er als Journalist und Anti-Faschismus-Experte, der auch mit Scotland Yard kooperierte. Wegen seiner Sachbücher die er vor seinen Romanen veröffentlichte, erhielt er Morddrohungen. Trotzdem lies er sich vom Kampf gegen Ungerechtigkeit und Rechtsextremismus nicht abbringen. Inspiriert von den Lieblingsautoren seiner Großeltern, die eine 10-teilige Krimireihe geschrieben hatten, wollte auch Larsson eine 10-teilige Serie schreiben. Seine "Workaholic-Mentalität" ließ ihn tagsüber an den Recherchen gegen Rechtsextremismus arbeiteten und nachts an seinen Romanen weiterschreiben. Der Lebenswandel von Stieg Larsson war, so wie das seines Alter Egos Mikael Blomkwist, eher ungesund. Die Folge war ein Herzinfarkt, der der Grund für den Tod von Stieg Larsson am 9. November 2004 war. Erst nach seinem Tod wurden seine Werke richtig berühmt, 2006 erhielt er für "Verblendung" den Skandinavischen Krimipreis und die Verfilmung 2009 trat noch größere Begeisterungsstürme los.
Meinung der Redaktion
Larsson ist allein aufgrund seiner Biografie, brillant, spannungsreich und aufregend. Seine Romane und die Verfilmungen zeigen Gesellschaftskritik, kleine Anspielungen schwedischer Klassiker und bewegen. Fesselnd, aufregend, bietet Suchtpotenzial bis zur letzten Seite oder Minute...
von Josef Eckl, am 11.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg-Europark
von Gertrud K., am 25.04.2012
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 13.08.2011
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 15.05.2011
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 16.03.2011
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 24.02.2011
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Maike Hochapfel, am 30.11.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Karin Harmel, am 27.10.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Michelle Rößner, am 24.10.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 11.10.2010
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 25.08.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Blacky, am 09.01.2010
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
15. Kapitel (S. 242-243)
Freitag, 16. Mai – Samstag, 31. Mai
Mikael Blomkvist wurde am 16. Mai aus der Rullåker-Vollzugsanstalt entlassen, zwei Monate nachdem er seine Strafe angetreten hatte. Am Tag seines Haftantritts hatte er ohne allzu große Hoffnung einen Antrag auf Verkürzung seiner Freiheitsstrafe gestellt. Die wahren Ursachen für seine Entlassung wurden ihm nie ganz klar, aber er vermutete, es könnte damit zu tun haben, dass er seine freien Wochenenden nie genommen hatte und dass die Anstalt mit zweiundvierzig Insassen belegt war, obwohl sie eigentlich nur einunddreißig Platz bot. Auf jeden Fall schrieb der Direktor der Vollzugsanstalt – ein vierzigjähriger Exilpole namens Peter Sarowsky, mit dem sich Mikael bestens verstand – eine Empfehlung für eine Verkürzung der Strafe.
Die Zeit in Rullåker war ruhig und angenehm verlaufen. Die Anstalt war, wie Sarowsky sich ausdrückte, für Kleinkriminelle und Alkoholsünder, nicht aber für richtige Verbrecher gedacht. Die täglichen Routineabläufe erinnerten an die Gepflogenheiten in einer Jugendherberge. Seine einundvierzig Mithäftlinge, von denen die Hälfte Einwanderer der zweiten Generation waren, betrachteten Mikael als eine Art exotischen Vogel in ihrer Gemeinschaft – was er ja auch war.
Er war der einzige Häftling, über den im Fernsehen berichtet wurde, und das verlieh ihm einen gewissen Status, aber keiner der anderen sah ihn als echten Verbrecher an. Das tat der Direktor der Anstalt auch nicht. Schon am ersten Tag wurde Mikael zu einem Gespräch gebeten, in dem man ihm mehrere Angebote machte: Therapie, Besuch der Abendschule, andere Studienmöglichkeiten oder eine allgemeine Berufsberatung. Mikael lehnte dankend ab, weitere Studienpläne seien schon vor Jahrzehnten begraben worden, und eine Arbeit habe er bereits. Er bat jedoch darum, sein iBook benutzen zu dürfen, um an seinem Buch weiterarbeiten zu können.
Sein Wunsch wurde ihm ohne Weiteres bewilligt, und Sarowsky stellte sogar noch einen abschließbaren Schrank zur Verfügung, sodass Mikael den Computer auch unbewacht in der Zelle lassen konnte, ohne dass er gestohlen oder demoliert werden konnte. Nicht dass einer der Mithäftlinge tatsächlich so etwas gemacht hätte – sie hielten eher ihre schützende Hand über Mikael. So verbrachte Mikael zwei relativ angenehme Monate, in denen er ungefähr sechs Stunden am Tag an der Vangerschen Familienchronik arbeitete. Die Arbeit wurde jeden Tag nur von ein paar Stunden Putzarbeit oder einer angeordneten Erholungspause unterbrochen. Mikael und zwei Mithäftlinge, von denen einer aus Skövde, der andere aus Chile kam, hatten die Aufgabe, jeden Tag den Fitnessraum zu putzen.
Das Freizeitprogramm bestand aus Fernsehen, Kartenspielen oder Krafttraining. Mikael entdeckte, dass er ganz anständig Poker spielte, aber er verlor jeden Tag ein paar 50-Öre-Münzen. Die Anstaltsregeln verboten, um mehr Geld als einen totalen Jackpot von fünf Kronen zu spielen. Er erhielt den Bescheid über seine vorzeitige Entlassung einen Tag bevor er gehen durfte. Swarowsky nahm ihn mit in seinen Dienstraum und bot ihm einen Schnaps an. Danach verbrachte Mikael den Abend damit, seine Kleider und Notizbücher zusammenzupacken. Nach seiner Entlassung fuhr Mikael direkt zurück nach Hedeby.
von Jilliane Hoffman
von Rachel Gibson
von Gitta Edelmann
€ 12,99