BuchhändlerInnen im Portrait

aus St. Pölten

Gesamte Rezensionen
35 (ansehen)
Alter
25 Jahre
Abteilung
Lebenshilfe/Psychologie/Medizin/Natur&Garten
Funktion
Als Funktion eines Objektes bezeichnet man die Aufgabe, die es zu erfüllen hat
Lieblingsautoren
David Foenkinos, Jón Kalman Stefánsson, Frank Kafka, Martin Suter,...
An meinem Beruf gefällt mir
"Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns" F. Kafka
Im Beruf seit
2011
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Rezensionen

  • Der Weg der gefallenen Sterne
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    Die Mauer muss fallen...
    Rezension vom 22.05.2013
    Mit "Der Weg der gefallenen Sterne" beendet Caragh O´Brien ihre spannende Tirologie rund um die Hebamme Gaia Stone. Gaia ist längst Anführerin von New Sylum geworden und versucht den Machenschaften der Enklave hinter der Mauer ein für alle mal die Stirn zu bieten. Tolles Ende der Serie, auch wenn ein Fünckchen mehr Spannung nicht geschadet hätte!
  • Der Weg der gefallenen Sterne
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    Die Mauer muss fallen...
    Rezension vom 22.05.2013
    Mit "Der Weg der gefallenen Sterne" beendet Caragh O´Brien ihre spannende Tirologie rund um die Hebamme Gaia Stone. Gaia ist längst Anführerin von New Sylum geworden und versucht den Machenschaften der Enklave hinter der Mauer ein für alle mal die Stirn zu bieten. Tolles Ende der Serie, auch wenn ein Fünckchen mehr Spannung nicht geschadet hätte!
  • Die Vogelfreiheit unter einer zweiten Sonne, weil die erste scheint zu schön
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    weil die erste scheint zu schön...
    Rezension vom 09.04.2013
    „Auf den Baumstamm gestützt und die Augen von Tränen trüb, dachte sie jetzt an diese große Traurigkeit in seinem letzten Blick. Hätte sie es verhindern können, hätte sie ihn davon abhalten können, sich an seinen Schmerzen zu erhängen, während er seinen Kummer aushalten musste? Ihn an seinen Erinnerungen baumelnd und den Pulsschlag der Herzkranzgefäße verspürend und mit dem Nervenstrang aller Versuche um seinen Hals und der verdammten Excape-Taste der Zeit auf seinem Mund aushalten musste?“(Zitat).

    Vier unterschiedliche Menschen beschließen unabhängig von einander, ihren Leben ein Ende zu setzen. Der Schmerz, die Lähmung und die unendliche Aussichtslosigkeit, aber auch die Schönheit der Melancholie und die Süße des Todes spielen in Andrea Drumbls
    Werk eine tragende Rolle. Die Reflexion der Dinge die ihr Leben erfüllten und es ihnen doch unmöglich machte den Weg weiterzugehen. Ebenso die Schuld. Die Schuld die Zurückgebliebene durchkriecht und ihnen keinen freien ruhigen Gedanken mehr lässt bis auch ihre Adern versteinern. Drumbls Roman besticht durch ihre wunderschöne Sprache (wie der Titel schon erahnen lässt) und die Melancholie die, die Protagonisten zu erdrücken scheint. Ein Roman der zu Recht zeigt was österreichische „Jungliteratur“ zu bieten hat. Bitte lesen!
  • Der beste Freund, den man sich denken kann
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    Mein bester Freund
    Rezension vom 09.04.2013
    Budo ist 8 Jahre alt, hat Arme und Beine, einen normal proportionierten Kopf und kann durch Türen passieren. Das alles klingt normal für einen Jungen dieses Alters, doch viele Freunde von Budo sehen ganz anders aus. Sie haben einen riesigen Kopf, keine Arme, können fliegen oder sind Tiere. Budo und seine Freunde sind imaginäre Freunde. Allein Max, ein kleiner Junge der in seiner eigenen kleinen Welt lebt, kann Max sehen. Er hat ihn sich ausgedacht, mit Haut und Haaren und Fähigkeiten. Das ist gut so, denn imaginäre Freunde können nur das tun wofür man sie sich ausgedacht hat. So kann Budo ständig bei Max sein, ihn überall hin begleiten und fiese Schulkameraden vertreiben.
    Wirklich ernst wird es, als Max in große Gefahr gerät und Budo der einzige Mensch scheint der ihn retten kann. Er ist der einzige Mensch; er ist ein kleiner Junge, hat Arme und Beine, einen normal proportionierten Kopf und kann durch Türen passieren. Er ist: Der beste Freund den man sich denken kann.

    Matthew Dicks hat sich mit Budo einen Freund ausgedacht den man sofort ins Herz schließt. Mit dem man lachen und weinen will und sich ihn nicht besser wünschen könnte.
    Eine großartige Idee, eine herzergreifende Geschichte, ein tolles Leseerlebnis. Bis jetzt mein liebstes Buch des Jahres. Unbedingt lesen!
  • Der beste Freund, den man sich denken kann
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    Mein bester Freund
    Rezension vom 09.04.2013
    Budo ist 8 Jahre alt, hat Arme und Beine, einen normal proportionierten Kopf und kann durch Türen passieren. Das alles klingt normal für einen Jungen dieses Alters, doch viele Freunde von Budo sehen ganz anders aus. Sie haben einen riesigen Kopf, keine Arme, können fliegen oder sind Tiere. Budo und seine Freunde sind imaginäre Freunde. Allein Max, ein kleiner Junge der in seiner eigenen kleinen Welt lebt, kann Max sehen. Er hat ihn sich ausgedacht, mit Haut und Haaren und Fähigkeiten. Das ist gut so, denn imaginäre Freunde können nur das tun wofür man sie sich ausgedacht hat. So kann Budo ständig bei Max sein, ihn überall hin begleiten und fiese Schulkameraden vertreiben.
    Wirklich ernst wird es, als Max in große Gefahr gerät und Budo der einzige Mensch scheint der ihn retten kann. Er ist der einzige Mensch; er ist ein kleiner Junge, hat Arme und Beine, einen normal proportionierten Kopf und kann durch Türen passieren. Er ist: Der beste Freund den man sich denken kann.

    Matthew Dicks hat sich mit Budo einen Freund ausgedacht den man sofort ins Herz schließt. Mit dem man lachen und weinen will und sich ihn nicht besser wünschen könnte.
    Eine großartige Idee, eine herzergreifende Geschichte, ein tolles Leseerlebnis. Bis jetzt mein liebstes Buch des Jahres. Unbedingt lesen!
  • Mein Herz ruft deinen Namen
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    Was wäre wenn...
    Rezension vom 12.03.2013
    Das Leben von Matteo zerbrach als er alles verlor was er je zu lieben glaubte. Auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens, zieht er sich auf eine einsame Waldhütte zurück und philosophiert darüber was gewesen wäre wenn: Wenn du nicht in das Auto gestiegen wärst…wenn du an diesem Tag verschlafen hättest…wenn du einfach beschlossen hättest, heute nicht in die Arbeit zu gehen...wenn wenn wenn…wenn du nicht an jenem Tag gestorben wärst…
    Berührend und voller erzählerischer Kraft beschreibt Susanna Tamaro in ihrem neuen Roman die unerträgliche Leere die jemand spüren kann, wenn er den für ihn wertvollsten Menschen für immer verliert. Ein Buch das zeigt wie tief man fallen kann und doch wieder aufsteht.
    Eine bewegende Geschichte die nicht nur Tamarofans gefallen wird.
  • Vegetarisch auf die Schnelle
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    Vegetarisch auf die Schnelle
    Rezension vom 26.02.2013
    Die Autorin Rose Elliot verfasste im Jahre 1967 ihr erstes vegetarisches Kochbuch, das weltweit große Erfolge feierte. Für ihre zahlreichen Nachfolgewerke bekam sie sogar den Ehrentitel von der Queen verliehen. Zwar nicht königlich üppig, aber dennoch stattlich ist die fast 140 Rezepte umfassende Sammlung, die ihr neuestes Buch „Vegetarisch auf die Schnelle“ bietet. Von der Vorspeise bis zum Dessert liefert dieses Kochbuch eine tolle Rezeptsammlung, die selbst für Laien keine Herausforderung darstellt und auch Fleischessern genügend Abwechslung bietet.
  • Deko Liebe Weihnachten
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    God Jul!
    Rezension vom 24.11.2012
    Imke Johannsons drittes Deko Liebe-Buch präsentiert sich diesmal von seiner festlichen Seite. Ihrem Stil treu geblieben, zeigt sie uns ein wunderschön aufgearbeitetes Buch mit leicht umzusetzenden Ideen rund um das Weihnachtsfest. Die beiliegenden Schablonen und Bastelvorlagen erleichtern die schnelle Umsetzung. Ein tolles Buch, als Geschenk oder auch als eigenen Bastelanreiz für die schönste Zeit im Jahr.
  • Grischa - Goldene Flammen
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    Dunkle Flammen
    Rezension vom 17.11.2012
    Alina lebt zusammen mit ihrem Freund Maljen unter dem strengen Regiment des Zaren. Zusammen mit ihm dient sie in der Ersten Armee. Bei einem Kampf rettet Alina Maljen das Leben, doch schnell wird klar, dass sie durch eine besondere Gabe im Stande war ihn zu beschützen. Von diesem Zeitpunkt an wird sie vom mächtigsten aller Grischa, dem "Dunklen", in die Lehre geschickt um die Zukunft des Reiches zu garantieren. Schnell merkt sie, dass ihre Ausbildung vor allem einem dienen soll. Dem "Dunklen" selbst.

    Der erste Teil der (bis jetzt nur grob angekündigten) Triologie hat mich überrascht. Zuerst wirken die vielen unterschiedlichen Charaktere verwirrend. Eine "Beschreibung" am Buchanfang bringt jedoch Licht ins "Dunkle". Ist man einmal darauf eingestellt liest sich das Buch toll. Ein spannendes Jugendbuch, das vor allem dadurch besticht, dass die Thematik nicht schon etliche Male durchgekaut wurde. Der erste Teil macht auf jeden Fall Lust auf mehr.
  • Drüberleben
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    Nie wieder ich sein, nie wieder tragen, was nicht mehr zu ertragen ist...
    Rezension vom 29.10.2012
    „Jeden Morgen laufe ich in den Essensraum, bestreiche Brote mit Frischkäse, trinke schalen Kaffee und versuche den Gesprächen der anderen zu folgen. Manchmal scheint mir die Sonne auf den Rücken, und manchmal scheint sogar alles ein bisschen besser zu sein. Mit jedem weiteren Tag hier türmen sich die Fragen jedoch zu klebrigen Klumpen, die in den Gedankengängen liegen und die mich über Kleinigkeiten stolpern lassen, die ich vorher zu verstehen geglaubt habe. Mit jedem Tag mehr zweifle ich an einer Zielsetzung, deren Erreichbarkeit von Anfang an schier unmöglich schien. Vielleicht, denke ich, vielleicht könnte alles viel leichter sein, vielleicht könnte ich einfach gehen, rausgehen, mich überleben, drüberstehen, drüberleben. Vielleicht, denke ich, ist all das nur ein obsessives Trauern um den eigenen Verstand, aber Verstand – wer braucht den schon. Und wer ihn verloren hat, hat kaum genug Verstand übrig, um um selbigen noch zu trauern“.--------

    In „Drüberleben“ beschreibt Kathrin Weßling das Leben mit einer Depression, die da ist, solange die Protagonistin Ida nur denken kann. Doch mit diesem Roman hat Weßling eine Geschichte geschrieben die vor lebendiger Sprache nur so strotzt. Wohl auch durch die Nähe die man beim Lesen verspürt, denn man braucht nur einige Seiten um herauszufinden dass Ida wohl sehr viel mit Weßling gemein hat und der Roman zu großen Teilen autobiographisch ist. Es ist Weßlings erster Roman. Bevor sie zu schreiben begann, gewann sie etliche Poetry-Slams und führte ihren eigenen Blog über ihren Depressions-Alltag. Mit diesem Roman verschaffte sie sich nun endgültig Gehör und beweißt damit, dass dieses Thema auch locker, manchmal heiter, manchmal tragisch, aber vor allem tabulos angesprochen werden kann, ohne der Ernsthaftigkeit nur im Geringsten etwas anzuhaben. Unbedingt Lesen!!