BuchhändlerInnen im Portrait
aus Gerasdorf
- Gesamte Rezensionen
- 256 (ansehen)
- Über mich
- Ich stolpere ständig über Bücher, die mein Interesse wecken. Und das ist aus zweierlei Gründen "ärgerlich": 1. Mein Bücherregal quillt über und 2. wenn ich lese, kann ich nicht spielen! Als passionierte Brett- und Kartenspielerin wünsche ich mir, dass mehr gespielt wird! Denn schon Friedrich Schiller wusste: "Es ist das Spiel und nur das Spiel, das den Menschen vollständig macht."
- Alter
- 34 Jahre
- Abteilung
- Kinder- und Jugendbuch, Spiele
- Lieblingsautoren
- Anne Bishop, Mark Haddon, Michael Ende, Jim Davis, Martha Grimes, Robin Hobb, Heinz Janisch, Karin Bergrath, Patrick Tschan
- Das beste Buch aller Zeiten
- Die Letzten ihrer Art
Meine Favoriten
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Douglas Adams und Mark Cawardine jetten rund um den Globus um vom Aussterben bedrohte Tierarten aufzuspüren. mehr
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Ein autistischer Junge versucht den Mord am Nachbarshund aufzuklären. mehr
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Kinderbuchgenuss für Erwachsene! mehr
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Ein Buch, das man weiterreichen sollte! mehr
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Puzzlebuch mit neuer GeschichteRezension vom 18.05.2013Endlich gibts auch vom kleinen Drachen Kokosnuss ein Puzzlebuch! Und eine neue Geschichte gibts auch gleich dazu!
Kokosnuss und seine Freunde, das Stachelschwein Mathilda und Oskar der Fressdrache, finden am Strand ein geheimnisvolles Ei. Zu wem es wohl gehört? Die drei Freunde machen sich auf den Weg um die Familie des Eis zu finden.
Gewohnt süß wie immer! Auf jeder zweiten Seite des Pappbuches gibt es ein buntes 12tlg. Kokosnuss-Puzzle passend zur neuen Abenteuergeschichte! -
Alles über Bücher, Schrift und SpracheRezension vom 18.05.2013Zum Themenset:
Das Anno Domini Themenset "Wort-Schrift-Buch" beschäftigt sich mit allerlei zum Thema Sprache, Schrift und natürlich Literatur. Kärtchen gibt es mit Zitaten, mit Wissenswertem über Zeitungen und Zeitschriften, Verlage, Verleger, Bücher, Schriftrollen uvm. Zwei Beispiele gefällig? "Als erste Sonntagszeitung erscheint am 4. Dezember in London >The Oberver<" und "Es ist besser auf den Füssen zu sterben, als auf den Knien zu leben!" Wort-Schrift-Buch ist ein anspruchsvolles Set das gespickt ist mit bekannten und weniger bekannten Zitaten. Als reines Einsteigerset würde ich es nicht empfehlen, allerdings sehr wohl als Ergänzung z.B. zu Flopps für literaturaffine Spieler.
Allgemein:
Insgesamt gibt es jetzt schon weit mehr als 20 verschiedene Anno Domini Themensets. Jedes Anno Domini Spiel besteht aus exakt 336 Karten. Die Vorderseite zeigt ein Ereignis und auf der Rückseite sieht man die passende Jahreszahl bzw. den passenden Zeitraum (z.B. 1952 oder um 2500 v.u.Z.). Einmal mit dem Anno Domini Fieber infiziert, ist es ein Ding der Unmöglichkeit bei einem Themenset zu bleiben. Glücklicherweise kann man aber alle Themensets beliebig miteinander kombinieren, sodass man die Karten immer wieder neu zusammenmischen kann.
Unter den Kartenspielen ist Anno Domini so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau. Das Besondere daran ist, dass es so unglaublich variabel ist. Es wird zwar für 28 Spieler empfohlen, tatsächlich können aber auch mehr Leute mitspielen. Das empfohlene Mindestalter liegt bei 10 Jahren, mit aufgelockerten Spielregeln können aber auch jüngere Kinder mitspielen (diese dürfen dann z.B. auf der Rückseite ihrer Karten die Jahreszahlen anschauen). Das Spiel hat eine praktische Größe und passt in jede Tasche. Man kann es am Strand, im Zug, bei Kaffee und Kuchen oder in der Schule spielen. Neue Mitspieler kann man innerhalb kürzeste Zeit in die Spielregeln einweihen und die notorisch Unpünktlichen können auch zu einem späteren Zeitpunkt ins Spiel einsteigen. Man kann eine Spielpartie auch verlängern oder verkürzen indem man zu Beginn des Spieles weniger bzw. mehr Startkarten austeilt. Und ganz nebenbei kann man dabei auch noch ganz schön viel lernen.
Zum Spielablauf
Wer ein klassisches Frage-Antwort-Quiz erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein, dass es bei Anno Domini nicht darum geht eine Frage richtig zu beantworten, sondern nur darum ein Ereignis auf einer Karte chronologisch richtig zuzuordnen. Das klingt einfach und das ist es am Anfang auch immer aber je mehr Karten die Tischmitte schmücken, desto schwieriger wird es, die eigene Karte zuzuordnen. Im Fall des Falles kann man kundtun, dass man an der Richtigkeit der Chronologie der abgelegten Karten zweifelt, dann werden die ausgelegten Karten umgedreht und der Zeitablauf überprüft. Ist die Chronologie richtig, erhält der Zweifler 3 Strafkarten, ist sie falsch übernimmt der Spieler der als letztes eine Karte abgelegt hat Sippenhaftung für alle anderen und muss Strafkarten ziehen. Da es Ziel des Spieles ist zuerst alle Karten loszuwerden, sind Strafkarten natürlich eine schmerzhafte Angelegenheit. Bluffen ist ein wichtiges Element im Spiel, schließlich müssen ja nicht gleich alle Mitspieler spitzkriegen dass man keinen Schimmer hat zu welcher Zeit die erste Heiratsannonce erschienen ist. -
Das beste Bilderbuch 2013Rezension vom 16.05.2013Der Bär hält Winterschlaf. Eine Kiste ist davon wenig beeindruckt, und macht es sich vor der dunklen Bärenhöhle gemütlich. Sehr zur Verwunderung der verschiedenen Waldtiere.
Der Fuchs ist überzeugt, dass sich in der Kiste ein Schatz befindet, das Eichhörnchen hält es für ein Kunstwerk und der Wolf vermutet, dass in der Kiste jemand eingesperrt ist. Der Dachs möchte die Kiste, die sich genau neben seinem Bauausgang befindet, abreissen lassen. Und der Hase? Der hat schlichtweg Angst. Aber was ist nun wirklich in der Kiste?
Am Ende des Buches wird das Rätsel natürlich gelöst :-). Ein sehr schönes Buch, das Kindern zeigt, dass es zu ein- und derselben Sache verschiedene Meinungen geben kann und das Dinge oftmals nicht das sind, wonach sie aussehen. Sie lernen auch, dass man nicht vorschnell urteilen sollte über etwas, das man nicht kennt.
Eine sehr schöne Geschichte mit wirklich fantastischen Illustrationen. Ich persönlich halte "Eine Kiste für den Bären" bislang für das beste Bilderbuch des Jahres. Die Geschichte ist stimmig, lehrreich, lustig und bietet einen laaaangen Vorlesespaß bei dem man dank der vielen involvierten Tiere jede Menge Stimmen imitieren kann! So macht Vorlesen Spaß! -
Ein Babysitter für die OlchisRezension vom 16.05.2013Die erwachsenen Olchis müssen auf eine Versammlung nach Schmuddelfing. Doch was passiert in der Zwischenzeit mit den Olchi-Kindern? Die kann man schwer alleine lassen. Nun, sie tun das, was auch normale Eltern im Allgemeinen so machen, wenn sie abends ausgehen: die Olchis rufen einen Babysitter.
Und schon ist Frau Pfifferling zur Stelle! Gut meint sie es mit den Olchikindern, kocht ihnen Gemüsesuppe, räumt die Olchihöhle aus und badet sogar das Olchibaby. Aber die Olchifans unter uns wissen natürlich, dass baden, gesundes Essen und eine aufgeräumt Höhle das letzte ist, was Olchis wollen! Und so kommt es, dass das Olchibaby mit bunten Pusteln übersät wird und dem Drachen Feuerstuhl übel wird von der Gemüsesuppe. Keine Frage: spätestens jetzt müssen die Olchikinder eingreifen, auch wenn Frau Pfifferling es noch so gut meint!
Gewohnt olchig geht es bei den superstarken Müllschmierfinken aus Schmuddelfing zu. Kinder jeden Alters lieben die Olchi-Geschichten, denn dort darf man ungestraft lümmeln, schlampig sein und bei Tisch laut rülpsen. In Kombination mit den lustigen Illustrationen von Erhard Dietl macht das einfach riesengroßen Spaß! -
Joschi und sein GruselwuselRezension vom 16.05.2013Der kleine Joschi bekommt einen gehörigen Schrecken, als er mit ein paar unbedacht gemurmelten "Gruselfurzwuselpups" sein selbst gebasteltes Sockenfetzenmonster zum Leben erweckt.
Nicht nur, dass der kleine Gruselwusel mehr Staub verschlingt, als Joschi unter seinem Bett produzieren kann, nein: er mault auch, dass er keine Beine hat, und Joschi hat alle Hände voll zu tun, dass niemand sonst im Haus bemerkt, dass plötzlich ein Gespenst bei ihm im Zimmer wohnt.
Einmal wird es besonders brenzlig, also Joschis Oma den armen kleinen Gruselwusel in die Mülltonne stopft und seine Schwester Mizzi Wind davon kriegt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zu geht.
"Die Sache mit dem Gruselwusel" ist eine bezaubernde Geschichte für unerschrockene Kinder ab ca. 5 Jahren.
Christine Nöstlingers Spukbuch sollte in keiner Kinderbibliothek fehlen. Aber der Gruselwusel ist nicht nur ein Gespensterbuch, sondern auch ein Buch, in dem es um sich ständig zankende Geschwister geht - mit Happy End natürlich! Im Gruselwusel-Buch findet man sogar eine Gruselwusel-Bastelanleitung. Wer vom Gruselwusel nicht genug bekommen kann, der sollte unbedingt einmal ins Hörbuch reinschnuppern, wo die Geschichte genial vertont wurde! -
GruselfurzwuselpupsRezension vom 16.05.2013Der kleine Joschi bekommt einen gehörigen Schrecken, als er mit ein paar unbedacht germurmelten "Gruselwfurzwuselpups" sein selbstgebasteltes Sockenfetzenmonster zum Leben erweckt.
Der kleine Gruselwusel entpuppt sich nicht nur als neunmalkluges Minigespenst, das über das Nichtvorhandensein von Beinen heult, sondern auch als phänomenaler Staubfresser. Selbst der Staub aus dem Staubsauger muss dran glauben. Joschi hat alle Hände voll mit dem kleinen Gruselwusel zu tun, denn die anderen - allen voran seine Schwester Mizzi - dürfen nicht bemerken, dass sie sich das Haus plötzlich mit einem waschechten Gespenst teilen!
Doch nicht nur, dass Mizzi dem kleinen Joschi ständig hinterherspioniert. Nein, eines Tages beschließt Joschis Oma, den staubig-schmutzigen Gruselwusel in der Mülltonne zu entsorgen! Mit Ach und Krach schafft Joschi es, Gruselwusel vor einem Schicksal auf der Müllhalde zu bewahren. Und damit ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende...
Christine Nöstlingers Kinderbuchklassiker wurde absolut lustig als Hörbuch vertont. Der Sprecher leiht dem kleinen Gruselwusel eine einmalig gespenstisch-kindlich-ängstliche Stimme, wirklich bezaubernd! Über 2 Stunden Hörvergnügen und ein Gruselwusel-Lied unterhalten große und kleine Zuhörer gleichermaßen! Der kleine Gruselwusel sollte in keiner Kinderhörbuchbibliothek fehlen! -
Kokosnuss im FlaschenlandRezension vom 16.05.2013Diesmal verschlägt es den kleinen Drachen Kokosnuss und seine stachelige Freundin Mathilda in das Flaschenland. Dieses steckt - wenig überraschend - in einer Flasche, die Kokosnuss und Mathilda neben einer völlig aufgelösten Ziege finden. Diese Ziege entpuppt sich als verfluchter Zauberer, und sie kann sprechen. Der Zauberer Holunder wurde von seinem Erzfeind, dem bösen Zauberer Ziegenbart, in eine Ziege verwandelt und aus dem Flaschenland geworfen! Hurtig eilen Kokosnuss, Mathilda und Holunder wieder in das Flaschenland um Holunders gestohlenen Zauberstab zurückzuerobern und das Flaschenland zu befreien!
Meine absolute Kokosnuss-Lieblingsgeschichte! Das Hörbuch wurde ganz entzückend vertont von Philpp Schepmann. Der meckernde Holunder in Ziegengestalt kommt bei den Kindern natürlich besonders gut an! Besonders bezaubernd, wenn man sich die passenden Bilder dazu ansehen kann! -
Tyrion ist wieder da!Rezension vom 15.05.2013Tja, nun bin ich bei Band 9 von "Das Lied von Eis & Feuer" angelangt und was soll ich sagen? Es ist immer noch superspannend zu lesen!!!!
Zwar bedient sich Autor George R.R. Martin erstmals eines Stilmittels, das er vorher nicht eingesetzt hat (er wiederholt die gleiche Szene aus Buch 8 von Samwell Tarly nun in Buch 9 mit Jon Schnee), aber es macht auch Sinn. In Jon steckt mehr, als Samwell Tarly vermuten kann.
Buch 8 und 9 spielen zum selben Zeitpunkt, was bei einigen vielleicht für Verwirrung sorgt. War Ser Davos nicht tot? Nun, vielleicht ist er das auch :-). Genaueres wird hier nicht verraten.
Mein Liebling Tyrion ist in "Der Sohn des Greifen" auch endlich wieder aufgetaucht, ein Grund, gleicht doppelt so schnell weiterzulesen. Und - Achtung Spoiler - der grauenhafte Janos Slynt verliert endlich seinen unsympathischen Kopf.
Zur Übersetzung kann ich nicht viel sagen. Mich haben die Wörter Altsass, Graufreud etc. nicht gestört, denn ich hatte in den Büchern von Anfang an die eingedeutschte Version. Ich kann mir vorstellen, dass es ärgerlich ist, wenn man sich 8 Bücher lang an Greyjoy, Oldtown oder Needle gewöhnt hat, aber der Qualität der Handlung schadet das ja nicht - das sind leider die Tücken einer neuen Übersetzung. Ich bewerte hier also nur die Handlung, den Spannungsbogen und die Verständlichkeit der Übersetzung - alles war einwandfrei und ich bin voll motiviert weiterzulesen. Nach Band 10 stellt sich allerdings die Frage, wie lang die Fans von "Das Lied von Eis & Feuer" auf eine Fortsetzung des Epos warten müssen... -
Intrigen, Neid & MissgunstRezension vom 15.05.2013Im achten Band von "Das Lied von Eis & Feuer" haben Jaime Lennister und Brienne die Schöne ihren großen Auftritt.
Viele liebgewonne Charaktere rücken zugunsten des Königsmörders und der Jungfrau von Tarth zur Seite. Buch 8 widmet sich auch zunehmend Samwell Tarly.
Das erhöht natürlich auch die Spannung auf die kommenden Romane. Was passiert mit Bran und wohin ist der Zwerg Tyrion verschwunden? Fragen über Fragen, die sich großteils erst in Buch 9 auflösen.
"Die dunkle Königin" fand ich ein klein wenig mühsam zu lesen, das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich Jaime Lennister nicht so viel abgewinnen kann, obwohl ich seine Entwicklung sehr interessant finde. Dafür hat mich der Fortsetzung von Sansa - nunmehr Alayne - sehr gefesselt. Aber meine Lieblings Arya und Tyrion haben mir sehr gefehlt in diesem Band. Nichtsdestotrotz fand ich ihn genauso spannend wie seine Vorgänger.
George R.R. Martin verspricht ja am Ende des Buches, in Buch 9 & 10 wieder über viele "alte" und liebgewonnene Charaktere zu schreiben. -
Der Winter naht.Rezension vom 15.05.2013Die Spannung in "Das Lied von Eis & Feuer" nimmt kein Ende!
Nachdem ich Band 7 der Serie beendet habe, kann ich sagen, dass ich immer noch voller Enthusiasmus und Begeisterung weiterlese. Die Handlungsstränge sind so geschickt miteinander verwoben, dass der Leser von Buch zu Buch immer wieder mit unerwarteten Überraschungen erfreut wird.
Zur Handlung selbst will ich gar nicht viel sagen, denn wer es bis hierher geschafft hat, möchte über die zukünftige Handlung ohnehin nichts erfahren. Aber es bleibt spannend und es lohnt sich wirklich weiterzulesen! Die Qualität der Handlung ist kontinuierlich gut, die Personen kann man sich nach Martins Beschreibung lebhaft vorstellen, und auch das Beklemmende und Grauenhafte kommt nicht zu kurz.






















