BuchhändlerInnen im Portrait

aus Freiburg im Breisgau

Gesamte Rezensionen
32 (ansehen)
Alter
25 Jahre
Abteilung
Hardcover Belletristik, Reise
Funktion
Auszubildende
Lieblingsautoren
einer davon ist Andreas Steinhöfel, alle aufzuzählen ist hier leider nicht möglich...
An meinem Beruf gefällt mir
, dass man sein Hobby mit in den Beruf bringen kann.
Im Beruf seit
2010
Das beste Buch aller Zeiten
Die Mitte der Welt von Andreas Steinhöfel
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Rezensionen

  • Ganz normale Helden
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    Ein Roman zum Zeitalter der Digitalität
    Rezension vom 25.09.2012
    Die Geschichte um Jim, Renata und Jeff spielt um den Tod des Sohnes und Bruder Donnie. Jeff ist für seine Eltern nicht mehr zu erreichen und verdient sein Geld mit Internetspielen, Renata flüchtet sich in einen Chat mit „Gott“ und Jim arbeitet ständig an dem neuen Haus auf dem Land, in das die Familie ziehen will. Als Jeff nach einem Streit spurlos verschwindet, versucht Jim ihn im Internet zu finden. Dabei gerät das ganze Familienleben aus den Fugen.
    Ein toller Roman über Trauer, Träume, Toleranz und die Sucht nach dem Internet. Manchmal etwas anstrengend durch die verschiedenen Perspektiven.
  • Wunderlicht
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    Grandiose Mischung!
    Rezension vom 23.08.2012
    Eine Geschichte über Gehörlosigkeit, Familie und Freundschaft, wunderschön durch die Mischung aus detailliert gezeichneten Bildern und den eingängigen Text. Zwei Erzählungen, die sich am Ende treffen.
    Etwas ganz Besonderes durch die liebevolle Gestaltung des gesamten Buches, wie auch durch die anrührende Geschichte!
  • Wer hat Angst vor Jasper Jones?
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    Die Frage nach dem Warum?
    Rezension vom 23.08.2012
    Als Jasper Jones, der Außenseiter der Stadt, Charlie seine Lichtung mit der Mädchenleiche zeigt, bricht für Charlie eine Welt zusammen. Er will Jasper helfen, den Mörder des Mädchens zu finden, damit Jasper seine Unschuld beweisen kann. Doch was sich aus diesem geheimen Wissen um das tote Mädchen entwickelt, verändert alles.
    Ein wunderbarer Roman, der im Australien der 60er Jahre spielt. Trotz des harten Einstiegs versteht es Craig Silvey der Geschichte die Brutalität zu nehmen. Durch philosophische und absurde Gesprächsthemen, durch die Charaktere und deren Zerrissenheit, gelingt es ihm, die Brücke zwischen Krimi und Roman zu schlagen.
    Ein Roman von Vorurteilen, zerrütteten Familien, scheinbarer Kleinstadtidylle, Gewalt, Freundschaft, Mut und den großen Fragen des Lebens.
  • Vollendet
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    Aktuelles Thema, kritisch verpackt
    Rezension vom 23.08.2012
    Die Charta des Lebens, die an die US-Verfassung angehängt wurde, verbietet Abtreibungen, erlaubt aber eine Umwandlung von Kindern ab 13 Jahren. Diese Umwandlung muss das Leben durch die Transplantation aller Teile erhalten. Aber lebt man dann noch oder ist man tot?
    Shusterman macht in seiner spannenden Dystopie drei Jugendliche zu Flüchtlingen vor einer Umwandlung, die sie ihr eigenes Leben kostet, aber das von vielen anderen retten kann. Er wirft die Fragen nach Organspende, Anfang und Definition des Lebens und die Schuldfrage der Eltern auf. Das alles für Jugendliche aufbereitet und nicht zu sehr ins Detail gehend. Er überlässt es jedem Leser selbst, sich diese Fragen zu beantworten.
    Etwas befremdlich, aber sehr eindringlich ist die Umwandlungsszene, die gegen Ende des Buches beschrieben wird und einem noch einmal ein ganz anderes Gefühl für das Thema gibt.
  • Den Vater töten
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    Vater und Sohn?
    Rezension vom 23.08.2012
    Nothomb ist hier ein kluges, böses Stück über Väter und Söhne gelungen. Immer steht die Frage im Raum: wer ist hier der Bemitleidenswerte? Die Hippie-Frau, der weise Vater oder der magiebessesene Sohn? Gute Kost, die man an einem Stück wegliest.
  • Die Tänzerin im Schnee
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    Russland und seine Künstler
    Rezension vom 23.08.2012
    Die ehemalige, kranke Starballerina Nina, die in Amerika lebt, lässt ihren Schmuck versteigern. Bei den Vorbereitungen dazu taucht ein Mann auf, der eine zu einem ihrer Sets passende Kette besitzt und mitversteigern lassen will.
    Daphne Kalotay lässt das Russland der 40er Jahre wieder auferstehen, gibt Einblicke in die Welt der Künste, der Diktatur Stalins und der sowjetischen Demokratie. Sie zeigt den damaligen Lebensstandard, die Angst vor Verhaftung und wie Menschen an dem System kaputt gehen und ihr ganzes Leben beeinflusst. Sehr lesenswert. Schön an kalten Tagen auf dem warmen Sofa.
  • Dann fressen sie die Raben
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    Heile Welt?
    Rezension vom 23.08.2012
    Ruby glaubt nicht an den Selbstmordversuch ihrer Schwester. Nicht, nachdem diese ihr eine eindeutige Botschaft hat zukommen lassen. Das veranlasst Ruby, im Umfeld ihrer Schwester nach Infos zu stöbern.
    Gurian schreibt hier einen spannenden Thriller für Jugendliche, der ein Thema berührt, welches man in unserer Gesellschaft nicht mehr erwarten würde. Die Hauptfigur gerät mehrere Male in Gefahr aus Gründen, die sie nicht versteht. Verdächtige werden zu Vertrauenspersonen und Vertrauenspersonen zu Verdächtigen. Sehr spannend ohne dass allzu viel Blut fließt.
  • Cherryman jagt Mister White
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    Eindringlich!
    Rezension vom 25.06.2012
    Rick, aus einem brandenburgischen Dorf, erzählt in Berichtform, wie er ins Gefängnis kam und offenbart seinen Einstieg in die Neonazi-Szene. Und das nur, weil er für eine Lehrstelle in einer Gärtnerei einen jüdischen Kindergarten überwachen soll. Dass das nicht alles ist, begreift er zu spät.
    Ein Buch wie ein Schlag ins Gesicht. Einfach erzählt und eindringlich beschrieben, zeigt Arjouni auf, wie schnell man zum Mitläufer werden kann oder sogar werden muss.
  • Bruder Kemal
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    Humorvolle Spannung
    Rezension vom 25.06.2012
    Privatdetektiv Kayankaya wird engagiert die Tochter eines Künstlers zu finden. Die Mutter vermutet sie in den Händen eines Zuhälters. Gleichzeitig erhält Kayankaya den Auftrag, einen marrokanischen Schriftsteller während der Buchmesse zu beschützen.
    Allein Arjounis spritzig-witzigen Dialoge machen dieses Buch lesenwert. Ebenso die Charaktere, die skurril sind und immer eine besondere Eigenschaft haben. Dass auch die Geschichte spannend bleibt, erklärt sich von selbst!
  • Eins Zwei Drei Tier
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    Skurril, schräg, super!
    Rezension vom 15.04.2012
    Ein abstraktes Bilderbuch, um Unterschiede kennen zu lernen. Gedecke Farben und dicke Umrisse lassen es schon für die Kleinsten interessant werden.