Rezensent im Portrait

aus Kumhausen

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Meine Rezensionen

  • Verliebt, verlobt, verstrickt
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    Beim Stricken lockert sich die Zunge
    Rezension vom 13.01.2012
    Inhalt:
    Als Angie Beth zum Strickclub einlädt, will diese zuerst ablehnen, aber Angie hat recht, seit der Trennung von Colin hat sie sich abgeschottet. Neue Leute kennenlernen täte ihr gut, wenn sie nicht wie ihre Mitbewohnerin enden will. Wie soll sie auch sonst den Mann kennenlernen um ihre Zukunftspläne - heiraten, Kinder - in die Tat umzusetzen. Als sie durch ihren Job jemanden trifft scheint sie ihren Traum nah, umso größer ist die Enttäuschung als sie sein Geheimnis erfährt und damit auch einen wichtigen Teil ihres neuen Lebens gefährdet. Die Freundschaft zu ihren Strickmitstreitern.
    Meine Meinung:
    Ein unterhaltsames und humorvolles Frauenbuch, das zwar vorhersehbare Handlungen hat, aber auch einige Überraschungen. Schön ist, dass nicht nur die Liebe sondern auch die Freundschaft eine wichtige Rolle spielen. Das nicht perfekte Ende und die Trennungskomplikationen von Beth und Colin sind lebensnah und nicht zu übertrieben. Die Autorin beschreibt gut wie schwierig es ist, jemanden loszulassen, denn man liebt. Schade finde ich es nur, dass der Name der Freundin auf dem Buchrücken falsch ist, der Klapptext nicht ganz mit den Inhalt zusammenpasst und bei der Reihnfolge beim Gedichtlesen, der Tausch nicht berücksichtigt wird.
    Fazit:
    Eine kurzweilige unterhaltsame Lektüre.
  • Die Zarentochter
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    Ollys Kindheit
    Rezension vom 06.01.2012
    In dem historischen Roman Die Zarentochter erzählt Petra Durst - Benning spielt Olly die Hauptrolle.
    Inhalt:
    Olly wächst am Zarenhof auf und muss schon früh erfahren, dass man aufgrund der königlichen Geburt nicht der Liebe wegen heiratet sondern wegen politischen Verbindungen. Diesem Leben beugt sie sich nicht leicht und rebelliert, wo sie kann. Um so mehr freut sie sich nach einigen gebrochenen Herzen, als ihr Bruder einen anscheinend geeigneten Kandidaten für sie findet. Aber ihr Glück findet sie am Schluss in Württemberg.
    Meine Meinung:
    Es ist der Autorin wunderbar gelungen aus einem geschichtlichen Ereignis eine einfühlsame Geschichte mit Höhen und Tiefen zu schreiben, auch wenn einige wenige Dinge abgeändert bzw. dazuerfunden wurden. Auf diese wird am Ende des Buches hingewiesen. Eine Geschichte über die Liebe, Verantwortung, Familie und Freundschaft. Man bekommt gefühlvoll vermittelt welche Last auf Ollys Schultern liegt und leidet mit jeder missglückten Liebesgeschichte mit.
    Fazit:
    Ein wunderschöner Roman und für alle die mehr über Olly lesen möchte, gibt es eine Fortsetzung Die russische Herzogin indem sie eine wichtige Nebenrolle spielt.
  • Meerjungfrau
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    6. Fall für das sympathische Fjällbacka - Team
    Rezension vom 29.12.2011
    Der sechste Band: Meerjungfrau von Camilla Läckberg, spielt wie immer in Fjällbacka. Da die Bänder aufeinander aufbauen, sollte man für mehr Lesevergnügen besser von vorne anfangen.

    Inhalt: Am Ende von Band 5 erfährt man ja bereits von Ericas Schwangerschaft, aber noch nicht das es Zwillinge sind. Christian der Bibliothekar aus dem vorherigen Band spielt diesmal eine wichtige Rolle. Er hat mit Hilfe von Erica seinen ersten Roman Die Meerjungfrau veröffentlicht. Im Zuge der Buchpräsentation kommt ans Licht, dass er seit längerem Drohbriefe erhält. Als die Leiche seines Freundes Magnus auftaucht, sieht nicht nur Patrik einen Zusammenhang zwischen den Fällen, sondern auch seine Frau. Und die beste Ablenkung von der bevorstehenden Verantwortung im Doppelpack ist die eigene Recherche.

    Meine Meinung: Wie auch in den Vorgängern gelingt es Camilla Läckberg von Anfang an zu fesseln. Im Wechsel erfährt man von aktuellen Ermittlungen / Geschehnissen und in kursiver Schrift von einem Jungen, der eine komplizierte Beziehung zu seiner Mutter hat. Am Ende ergibt es dann wieder das Gesamtbild der den Fall löst. Häppchenweise erfährt man immer ein Stück von den Geheimnissen der einzelnen Personen und den Hintergründen zum Mord. Erneut fasziniert mich die Tatsache, dass das Leben aller einzelnen Personen, die im Laufe der Bücher auftauchen immer noch ausbaufähig ist und man immer noch gern mehr vom Privatleben der Einzelnen liest. Der Übergang Privatleben und Ermittlung ist wie immer fließend und gut kombiniert. Am Ende kommt diesmal ein Hammer im Doppelpack, da kann man nur hoffen, dass die Fortsetzung bald folgt.
  • Unter allen Beeten ist Ruh
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    Von Ruhe kann nicht die Rede sein
    Rezension vom 29.12.2011
    Unter allen Beeten ist Ruh ist eine amüsante Gemeinschaftsarbeit der Autorinnen Auerbach & Keller.

    Inhalt: Pippa Bolle möchte nur in Ruhe an ihrer Übersetzung über die Haubentaucher arbeiten, als sie das Angebot ihrer Freundin Karin annimmt und Haussitting in der Kleingartenkolonie auf der Insel Schreberwerder für deren Vater betreibt. Was aber so idyllisch wirkt täuscht! Schon bald gibt es die erste Tote und Pippas Ermittlungsdrang ist geweckt!

    Meine Meinung: Unterhaltsamer Krimi, der anscheinend der Auftakt um Pippa Bolle ist. Auch das Ende lässt auf mehr interessante Lektüre der Autorinnen hoffen, da es zu Pippas Liebesleben noch einige offene Fragen zu beantworten gibt. Der Fall an sich ist etwas vorhersehbar, aber trotzdem interessant und er wird durch Luis Dialekt und den Landschaftsbeschreibungen bereichert.

    Fazit: Leichte Krimikost für unterhaltsame Lesestunden mit Aussicht auf Fortsetzung.
  • Die Nächste, bitte
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    Die Nächste, bitte
    Rezension vom 29.12.2011
    Inhalt:
    Eigentlich wollte Nella nur ein wirksames Mittel gegen Flugangst um ihren Freund in Genf zu besuchen. Aber es war der Anfang des totalen Chaos. Die Tropfen wirkten nicht und der verschreibende Arzt Dr. Paul Rosen, der ebenfalls unterwegs nach Genf war, musste ihr notgedrungen während des Fluges bestehen. Wie es sich als Arzt gehört, folgte auch prompt die Rechnung. Nella soll seine Ehefrau spielen, da für Pauls neuen Chef nur Verheiratete als Partner in Frage kommen. Pauls Karriere in der Anti-Aging Branche hängt von dieser Lüge ab, aber bei einer bleibt es nicht.

    Meine Meinung:
    Ein witziger Roman, der für unterhaltsame Lesestunden sorgt ohne komplizierte Sachverhalte. Der Schreibstil von Mia Morgowski ist angenehm schnell zu lesen, der Verlauf vorhersehbar, aber trotzdem mit kleinen Überraschungen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es das Ganze nicht zu Kitschig abrundet. Die kleinen Einblicken in Aufbau eines Beipackzettels am Schluss, zeigen was danach passierte. Dies fand ich im Bezug auf den Arztroman ganz nett, aber nicht nötig.

    Fazit: Ein Frauenbuch mit Humor für gemütliche Stunden.
  • Shadowfever
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    Band 5 der Fever - Saga
    Rezension vom 29.12.2011
    Mit Shadowfever ist Karen Marie Moning das perfekte Finale ihrer Fever-Saga gelungen.

    Inhalt: Es knüpft nahtlos an Band 4 an und man erfährt was aus Mac im Spiegellabyrinth geworden ist und wie ihre Suche bzw. Jagd nach dem Sinsar Dubh weitergeht. Ihren Kampf gegen die Unseelie, die die Menschheit auszulöschen versuchen und die Gefahr in den eigenen Reihen der Sidhe - Seherinnen. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, da ich jedem den Genuss dieses Buches gönne!

    Meine Meinung: Im ersten Teil musst ich mich erst wieder an den Schreibstil der Autorin gewöhnen und danach verflogen die Seiten wie von selbst. Die Entwicklung der Geschichte ist so unvorhersehbar und phantasievoll, dass ich es schade fand, als es zu Ende war. Aber der letzte Satz lässt auf ein Wiedersehen mit Mac hoffen. Da sie ja auch noch zwei Gefallen einzulösen hat. Meiner Meinung macht es nicht viel Sinn dieses Buch ohne Vorkenntnisse der vorherigen Bände zu lesen, da es nahtlos weitergeht und man die Geschehnisse nicht erklärt bekommt. Auch fehlt dieses Mal eine Erklärung der einzelnen Begriffe, wie man es in Band vier vorfand.
    Fazit: Teil einer sehr spannende Fantasy - Saga, bei der es sich lohnt bei Band 1 anzufangen.
  • Die Vergolderin
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    schöne Lesestunden
    Rezension vom 29.12.2011
    Mit Die Vergolderin zauberte die Autorin Helga Glaesener erneut einen wunderschönen Historischen Roman .
    Inhalt:
    Auf der Flucht aus Osnabrück erleben Elisabeth und ihre Geschwister einige Schicksalsschläge, bis sie in Braunschweig bei ihren Großvater ankommen. Dort versucht sie alles um ihre Versprechen, die sie auf dem Totenbett gegeben hat, zu erfüllen. Dafür benötigt sie aber ein Einkommen und deshalb arbeitet sie heimlich als Vergolderin. Bei einer nächtlichen Übergabe der fertigen Ware trifft sie Räuber, aber ein blinder Fremder rettet sie. Diese Begegnung hat für Elisabeth und ihrer Geschwister weitreichende Konsequenzen, da sie dadurch die Wut eines mächtigen Glidemitglieds auf sich zieht .

    Meine Meinung:
    Ein ereignisreiche Geschichte in einer Zeit, als man Frauen nicht in Männerberufen sehen wollte. Ohne geschichtliche Fakten, aber mit den typischen Klischees dieser Zeit. Wer eine Frau in Männerkleidung erwartet, wird enttäuscht, anstatt dessen erhält man viele überraschende Wendungen, eine schöne Liebesgeschichte und Familientragödie verpackt in einem fesselnden Schreibstil und in angenehmer Schriftgröße. Die Tätigkeit als Vergolderin spielt zwar eine Rolle, aber ist nicht der beherrschende Part des Romans.

    Fazit: Eine unterhaltsamer Roman für Liebhaber historischer actionreicher Liebesgeschichten.
  • Raum
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    sehr bewegend
    Rezension vom 22.10.2011
    Inspiriert von einem wahren Fall ist Emma Donoghues Roman Raum sehr realistisch.

    Inhalt: Jack ist 5 Jahre alt und seine Welt besteht aus einem Raum. Dort wurde er geboren und lebt seitdem mit seiner Ma darin. Er kennt keine Außenwelt und seine Mutter lies ihn auch immer in dem Glauben, dass alles was er im Fernseher sieht nicht echt ist. Einzige Verbindung zu draußen ist Old Nick, wenn dieser aber am Abend kommt, ist Jack im Schrank zum Schlafen. Eines Tages stellt Jacks Ma seine Welt auf den Kopf, sie erzählt ihm die Wahrheit über das Leben außerhalb von Raum und ihren Fluchtplan…

    Meine Meinung:
    Obwohl es nur ein Roman ist, fesselte und bewegte mich die Geschichte um Jack und seiner Mutter von der ersten Seite. Es wird aus Jacks Sicht und mit seinen Worten erzählt, dies finden evtl. manche Leser störend, ich fand es sehr passend, da es ja um sein Erleben geht. Aufgrund der Ähnlichkeit zu realen Fällen sind die Emotionen beim Lesen sehr ergreifend und erschreckend. Und wie die Autorin in ihrem Buch bereits schreibt, gibt es noch genug Verrückte von der Sorte Old Nick draußen.

    Fazit: Eine Lektüre, die viele Emotionen hervorruft und man nicht einfach so nebenbei liest.