Rezensent im Portrait
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Spannender Auftakt einer TrilogieRezension vom 15.03.2012Um was geht es?:
Altruan die Selbstlosen.
Candor die Freimütigen.
Ken die Wissenden.
Amite die Friedfertigen und
Ferox die Furchtlosen
Fünf Fraktionen, die unterschiedlicher nicht sein können, jede mit ihrer eigenen Lebensform.
Im Alter von 16 Jahren muss jeder entscheiden, welcher Fraktion er angehören möchte. Diese Entscheidung wird den Verlauf des restlichen Lebens bestimmen. Denn die Fraktion gilt dann als ihre neue Familie.
Ein Eignungstest soll den jungen Menschen helfen, die Entscheidung einfach zu machen. Doch bei Beatrice zeigt dieser Test kein eindeutiges Ergebnis.
Sie ist eine Unbestimmte.
Doch was dies zu bedeuten hat und warum sie schließlich in einen tödlichen Konflikt gerät, der nicht nur ihr Leben sondern auch derer, die sie liebt, bedroht, müsst ihr selbst herausfinden...
Meine Meinung:
Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Das flammende Emblem über eine Welt, wo womöglich bald kein Frieden mehr herrschen wird.
Ein weiteres Dystopie Buch unter den vielen Dystopie Büchern die in letzter Zeit raus kamen. Was ist anders und kann es sich von den anderen Romanen unterscheiden?
Ich finde schon!
Veronica Roth ist ein sehr individueller Roman gelungen, der sich deutlich von den anderen Dystopie Büchern abhebt.
Die fünf Fraktionen sind eine super Idee und der Autorin ist es gelungen, die Unterschiede der verschieden Fraktionen einem schnell näher zu bringen.
Beatrice, später im Buch unter Tris, ist die Protagonistin, die wir auch das ganze Buch über begleiten.
Jetzt ist sie 16 und muss sich für eine der 5 Fraktion entscheiden. Aufgewachsen ist sie behütet bei den Altruan Die Selbstlosen. Die Fraktion, welche erst an andere denken und ganz zum Schluss an sich selbst. Doch Beatrice merkte schon früh, dass diese Fraktion nicht das Richtige für sie ist. In ihr steckt eine rebellische Art, die sie unter den Altruan verstecken muss.
Am Tag der Entscheidung, ob sie die Fraktion wechseln soll oder nicht, und der Kampf mit ihren Gedanken und Gefühlen, die in ihr vorgingen, waren für mich ein Highlight des Buches.
Tris ist ein Charakter, den ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen habe, sie ist so voller Leben, hat ihre Höhen und Tiefen, was sie liebenswürdig und lebendig macht.
Aber auch die anderen Charaktere die in dem Buch auftauchen, sind alle ganz individuell gestaltet.
Da haben wir den Besserwisser, den Rebell, die Hinterlistigen usw. Die Charakterzüge waren bis ins Detail ausgefeilt, sodass das Lesen eine wahre Freude war.
Natürlich kam auch in diesem Dystopie Buch die Liebe nicht zu kurz. Was habe ich mitgelitten und mitgefiebert, eine Liebe, die mir unter die Haut ging.
Fazit:
Ein gelungener Roman, der mit seinem Auftakt zu einer Trilogie einen wahnsinnigen Start hingelegt hat.
Die Charaktere wirkten für mich so lebendig, dass man einfach nur mitfühlen musste.
Wer Dystopie Romane mag sollte hier unbedingt zuschlagen! Ich kann den zweiten Teil schon kaum erwarten. -
Deine Liebe ist ein gefährlicher TraumRezension vom 23.02.2012Um was geht es?:
Als Ellas Eltern Sandfern vor Jahren den Rücken zukehrten und nach Australien auswandern, verlernte Ella das Träumen.
Sie wollte dort hin zurück, wo sie ihre Seele und Träume gelassen hat.
Darum lässt sie Australien hinter sich und bezieht die alte Villa von ihrer verstorbenen Tante in Sandfern, die alles andere als gut im Schuss ist.
Auf der Suche nach einem Untermieter und jemanden, der ihr tatkräftig unter die Hand greift um die alte Villa zu renovieren, lernt sie Gabriel kennen, der wie plötzlich in ihrer Tür auftaucht.
Doch dann fängt sie an von Gabriel zu träumen und Ella entdeckt, dass Gabriel tatsächlich den Weg in ihre Träume kennt.
Eine gefährliche Gabe, die einen hohen Preis fordert.
Meine Meinung:
Das Cover ist in silber gehalten mit pinken Akzenten. Vorne abgebildet ist die Villa und drumherum ein Garten. Beides spielt in dem Buch eine wichtige Rolle.
Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut und fällt natürlich gleich ins Auge.
Aber nicht nur das Äußere stimmt sondern auch der Inhalt bereitet einige Stunden Lesevergnügen.
Der Schreibstil der Autorin war angenehm und locker.
Die Charaktere waren alle auf ihre Art faszinierend, besonders Kimi hat es mir angetan mit seiner rebellischen aber doch liebenswürdigen Art, war er einfach die Person, von der ich am liebsten gelesen habe.
Aber auch Ella und Gabriel sind beides Charaktere, mit denen man gerne zusammen ist, aber irgendwie haben mir bei den beiden ein wenig die Ecken und Kanten gefehlt. Ich hatte immer das Gefühl, dass beide so Perfekt sind.
In allem waren die Charaktere aber sehr stimmig beschrieben, auch wenn ich mir bei Ella und Gabriel ein wenig mehr Gefühlsvielfalt gewünscht hätte, aber dafür hatte Kimi genug davon.
Die Idee mit den Traumfänger und Traumreisen fand ich sehr interessant und auch ganz gut ausgebaut, aber teilweise auch ein wenig verwirrend. Manche Handlungsstränge waren für mich auch gar nicht nach vollziehbar, das Ende habe ich sogar zwei mal gelesen aber ich bin immer noch ein wenig verwirrt und noch nicht ganz dahinter gestiegen.
Aber für mich lag auch nicht die Traumfängerei im Mittelpunkt, viel faszinierender fand ich die Liebesgeschichte um Ella und Gabriel und natürlich was mit Kimi und seinen Eltern letztendlich passiert.
Fazit:
Ein solider Fantasyroman, dessen Hauptaugenmerk für mich auf der Liebesgeschichte lag. Der Handlungsstrang mit dem Träume fangen war für mich ein wenig verwirrend und nicht immer nachvollziehbar.
Ein Roman mit dem man trotzdem seinen Lesespaß haben wird und allein schon wegen Kimi lesenswert ist. -
Eine packende und "unter die Haut gehende" Geschichte!Rezension vom 26.12.2011Um was geht es?:
Würzburg zu Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Scheiterhaufen lodern, der Hexenwahn schreitet immer weiter heran.
Jeder beschuldigt jeden nur um noch jemanden mit in den Tod zu reißen.
Als schließlich auch die alte Hebamme Babette dem Feuer zum Opfer fiel, schwört Kathi denen Rache, die sie dorthin gebracht haben. Sie gibt vor, an einem Hexensabbat teilgenommen zu haben und bestimmte Bürger dort gesehen zu haben. Ein unaufhaltsames Lauffeuer bricht aus, bis dies letztendlich auch auf die Kinder übergreift.
Meine Meinung:
Das Buch hat ein für einen historischen Roman übliches Cover. Schlicht und mit der Flamme im Hintergrund auch passend!
Das Buch begleitet immer wieder verschiedene Charaktere und am Anfang folgt es auch mehreren Handlungssträngen aber alles trifft sich immer irgendwie bei unserer Protagonistin Kathi.
Die Geschichte besticht aber nicht nur durch eine starke Protagonistin, die für die Gerechtigkeit kämpft, für ihre eigenen Fehler gerade steht und ihre Freunde beschützt, auch wenn sie sich dadurch selbst in Gefahr begibt, sondern auch durch die vielen verschieden Charaktere, die alle sehr lebendig beschrieben sind. Außerdem zieht Roman Rausch einen mit seiner Art zu schreiben in den Bann, so dass ich das Gefühl hatte mitten in Würzburg zu sein, und mit Kathi durch die Straßen gehe und noch den Geruch vom letzten Hexenfeuer in der Nase habe.
Das Buch streift aber nicht nur die Hexenverbrennung an sondern geht auch auf die früheren Foltermethoden ein, so dass mir das ein oder andere Mal die 'Haare zu berge standen'. Für zart besaitete werden die beschrieben Foltermethoden kein Zuckerschlecken sein, aber ich bin froh das Roman Rausch nichts 'weich gewaschen' hat, sondern die ganze Grausamkeit, die dahinter steckte, beschrieben hat.
Die Hexenjagd und Verbrennungen sind auch der Haupthandlungsstrang der Geschichte und ich bin froh darüber, dass mal keine Liebesgeschichte vom Wesentlichen ablenkt.
Fazit:
Ein historischer Roman über die Hexenjagd und ein Mädchen, dass versucht sich an denen zu rächen, die für die Grausamkeiten verantwortlich sind.
Eine packende und 'unter die Haut gehende' Geschichte, die einen gleich mit ins Geschehen nimmt und einen erst wieder los lässt, wenn man die letzte Seite zumacht.
Für jeden zu empfehlen, der gerne mehr über die Hexenjagd erfahren möchte und/oder gerne historische Romane ließt. -
Eine packende und "unter die Haut gehende" Geschichte!Rezension vom 26.12.2011Um was geht es?:
Würzburg zu Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Scheiterhaufen lodern, der Hexenwahn schreitet immer weiter heran.
Jeder beschuldigt jeden nur um noch jemanden mit in den Tod zu reißen.
Als schließlich auch die alte Hebamme Babette dem Feuer zum Opfer fiel, schwört Kathi denen Rache, die sie dorthin gebracht haben. Sie gibt vor, an einem Hexensabbat teilgenommen zu haben und bestimmte Bürger dort gesehen zu haben. Ein unaufhaltsames Lauffeuer bricht aus, bis dies letztendlich auch auf die Kinder übergreift.
Meine Meinung:
Das Buch hat ein für einen historischen Roman übliches Cover. Schlicht und mit der Flamme im Hintergrund auch passend!
Das Buch begleitet immer wieder verschiedene Charaktere und am Anfang folgt es auch mehreren Handlungssträngen aber alles trifft sich immer irgendwie bei unserer Protagonistin Kathi.
Die Geschichte besticht aber nicht nur durch eine starke Protagonistin, die für die Gerechtigkeit kämpft, für ihre eigenen Fehler gerade steht und ihre Freunde beschützt, auch wenn sie sich dadurch selbst in Gefahr begibt, sondern auch durch die vielen verschieden Charaktere, die alle sehr lebendig beschrieben sind. Außerdem zieht Roman Rausch einen mit seiner Art zu schreiben in den Bann, so dass ich das Gefühl hatte mitten in Würzburg zu sein, und mit Kathi durch die Straßen gehe und noch den Geruch vom letzten Hexenfeuer in der Nase habe.
Das Buch streift aber nicht nur die Hexenverbrennung an sondern geht auch auf die früheren Foltermethoden ein, so dass mir das ein oder andere Mal die 'Haare zu berge standen'. Für zart besaitete werden die beschrieben Foltermethoden kein Zuckerschlecken sein, aber ich bin froh das Roman Rausch nichts 'weich gewaschen' hat, sondern die ganze Grausamkeit, die dahinter steckte, beschrieben hat.
Die Hexenjagd und Verbrennungen sind auch der Haupthandlungsstrang der Geschichte und ich bin froh darüber, dass mal keine Liebesgeschichte vom Wesentlichen ablenkt.
Fazit:
Ein historischer Roman über die Hexenjagd und ein Mädchen, dass versucht sich an denen zu rächen, die für die Grausamkeiten verantwortlich sind.
Eine packende und 'unter die Haut gehende' Geschichte, die einen gleich mit ins Geschehen nimmt und einen erst wieder los lässt, wenn man die letzte Seite zumacht.
Für jeden zu empfehlen, der gerne mehr über die Hexenjagd erfahren möchte und/oder gerne historische Romane ließt. -
gefühlvolles Buch mit gewöhnungsbedürftigen SchreibstilRezension vom 12.12.2011Um was geht es?:
Eine Auszeit nehmen, das ist, was Lu in der Pension zur Schönen Gegenwart machen möchte. Ihren Eltern erzählt sie, sie sei in einem Kickboxcamp, doch in Wahrheit möchte sie wieder Kraft tanken, ihr Alltagsleben für einen kleinen Augenblick hinter sich lassen und über die Vergangenheit und Zukunft nachdenken. Welche Pension hätte sie nicht besser treffen können wie die zu Schönen Gegenwart. In einem kleinen Dörfchen, mit einem gemütlichen Garten, wo es Pfaue zu bestaunen gibt.
Und genau in diesem Garten lernt Lu, Tulpe Valentin kennen.
Tulpe Valentin, eine gealterte Schriftstellerin hat die Pension zur Schönen Gegenwart aufgesucht, um dort in Ruhe zu sterben.
Doch mit Lu´s Hilfe bietet sich ein ganz neues Angebot. Ein neuer Roman über das Leben eines jungen Mädchens.
Lu erzählt und nimmt uns mit in die verworrene Gedankenwelt eines jungen Menschen und Tulpe Valentin bekommt eine Geschichte, die einen berührt.
Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist schlicht gehalten und das Erste, was auffällt, ist der Pfau. Pfaue spielen in dem Buch auch eine Rolle, zwar relativ unbedeutend, aber ich finde es gut, dass man mit dem Cover auch auf den Buchinhalt eingegangen ist.
Die Schreibweise von Roman Marchel war sehr ungewohnt und ich konnte mich auch bis zur letzten Seite nicht so recht damit anfreunden.
Die Sätze sind verworren, oft zusammenhangslos, wechseln von einem Komma zum Nächsten komplett das Thema um nach einer halben Seite wieder auf das vorher Besprochene zurückzukommen.
Dies passiert oft, da Sätze aus sehr vielen Kommata und noch mehr Punkten bestehen, was das Lesen nicht gerade vereinfacht.
Das Ganze, was eventuell als schöne Idee durchgehen sollte: - so zu schreiben wie Lu redet - nämlich frei Schnauze, hat sich für mich zu einem sehr anstrengenden Lesen entwickelt, wo man wirklich bei jedem Satz haargenau aufpassen muss, um nicht den Faden zu verlieren.
Darüber hinaus lenkt der Schreibstil für mich viel zu sehr von der wirklich guten Geschichte ab, die Lu uns und Tulpe Valentine zu erzählen hat.
Lu ist ein Charakter mit Macken, Höhen und Tiefen und keine glatt gebügelte Teenagerin, die wir oft in anderen Romanen begegnen.
Dies war dann auch letztendlich der Grund, warum ich das Buch nicht vorzeitig weggelegt habe. Ich wollte wissen, wie Lu´s Geschichte ausgeht. Das hat mich dann auch über den Schreibstil hinwegsehen lassen, der mir trotzdem manchmal den letzten Nerv geraubt hat.
Fazit:
Eine Geschichte, die unter die Haut geht. Leider lenkt der Schreibstil viel zu sehr vom Geschehen ab und man muss beim Lesen ungemein wachsam sein, um nicht den Faden zu verlieren. Denn es wird von einem Erlebnis ins Nächste gesprungen, teilweise auch mitten im Satz.
Dazu wird man noch mit Kommas und Punkten beworfen.
Wer aber ein Buch mit einer sehr charakterstarken Persönlichkeit und einer Geschichte, die einem zum Nachdenken anregt, lesen will und über den verworrenen Schreibstil hinwegsehen kann, findet an dem Buch ganz bestimmt Gefallen. -
David und Juna oder Romeo und Julia neu verpacktRezension vom 13.09.2011Wir schreiben das Jahr 2015, ein von Menschenhand entwickelter Virus sucht die Menschheit heim. Männer und Frauen werden zu Feinden, alles was vorher so begehrenswert am anderen Geschlecht erschien, wird jetzt ins Gegenteil verkehrt.
Der Mensch wird zu seinem größten Feind.
65 Jahre später.
Frauen und Männer leben getrennt und hegen großen Missgunst am anderen Geschlecht.
Die letzten Jahre waren trotzdem friedlich verlaufen, mit Regeln und Gesetzen haben sie versucht nebeneinander weiterzuleben und zu überleben. Doch der Frieden hängt an einem seidenen Faden, bis dieser schließlich zu reißen droht.
Mittendrin Juna und David, die sich zufällig getroffen haben und anfangen, Gefühle füreinander zu entwickeln.
Wird ihre Liebe, zwischen dem Krieg der Geschlechter, eine Chance haben?
Meine Meinung:
Der Titel des Buches lockte mich in seine Fänge. Das verbotene Eden klingt mystisch und voller Abenteuer.
Das Cover gefiel mit aber von Anfang an nicht. Die zwei sollen wohl David und Juna darstellen, kommen für mich aber nicht an die Charakterbeschreibungen im Buch ran.
Kaum habe ich das Buch aufgeschlagen, fiel mir die Landkarte im Inneren auf. Ich habe eine Liebe für Karten im Buch, so kann ich immer während des Lesen nachverfolgen wo meine Helden sich aufhalten oder hin wandern werden.
Als ich die ersten Seiten gelesen habe, war ich auch sofort in der Geschichte gefangen.
Thomas Thiemeyer nimmt mich mit auf die Reise in ein Leben, was ich mir nur schwer vorstellen kann.
Frauen und Männer leben in einem Krieg, getrennt voneinander.
Kinder gibt es nur noch wenig und das Aussterben der Menschen rückt immer näher.
Natürlich fragt man sich im Laufe des Buches, wie haben sie es geschafft doch solange zu Überleben, wenn sie sich doch hassen?
Aber auch für diese und weitere Fragen hat Thiemeyer eine plausible Lösung bereit, so wirkte das Buch nicht übertrieben.
Thiemeyer schafft es von der ersten Seite an Spannung aufzubauen. Die Stimmung im Buch ist drückend und die Luft zum zerreißen dünn. Immer mal wieder musste ich den Atem anhalten, weil der Spannungsbogen mir die Luft zum Atmen nahm.
Zwischen drin gab es natürlich immer wieder Momente des Glücks, der Zuversicht. Ein Licht am dunklen Horizont, der aber oft gleich wieder von einem herannahenden Sturm zunichte gemacht wurde.
ziemlich schnell ins Herz geschlossen und es war spannend ihr Leben zu begleiten sowie bei ihrem ersten Treffen dabei zu sein. Das alles wurde mit soviel Gefühl beschrieben, das sich eine Gänsehaut bei mir ausbreitete, weil dieser Moment einfach zu schön war und man hoffte, dass er nie enden würde.
Das Thema des Buches war für mich sehr spannend zu verfolgen. Ich hatte zwar schon immer eine Ahnung in welche Richtung das Geschehen laufen würde, aber das machte mir nichts aus, es war einfach spannend das Ganze mitzuerleben, auch wenn Vieles vorausschaubar war.
Fazit:
Ein wirklich gelungenes Buch und ein Dystopie Roman der anderen Sorte. Ein Buch, was von Anfang bis Ende Spaß macht zu lesen und wo ich es kaum abwarten kann, bis der zweite Teil der Trilogie raus kommt. -
Stürmische FortsetzungRezension vom 15.06.2011Inhalt: Feiertage. Das College hat über mehrere Tage geschlossen. Lehrer und Schüler nutzen die Chance um weg zu fahren und ein paar Tage außerhalb des Schulgebäudes und dem Tal zu verbringen. Genauso wie Chris, Juli, Debbie, Rose und Benjamin. Zwar wollen sie die freien Tage nicht zusammen miteinander verbringen, aber gemeinsam mit einem gemieteten Auto in die Stadt runter fahren. Doch ausgerechnet als sie endlich aufbrechen wollten, zieht ein Jahrhundertsturm auf.
Die fünf Freunde sind gezwungen ihre freien Tage im abgeschnittenen College zu verbringen. Außer sie und den beiden Wachmännern sollte dort auch keiner mehr sein. Doch dort scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Ein Unbekannter treibt ein Spiel mit ihnen, bis plötzlich eine Leiche gefunden wird.
Wer hat es auf sie abgesehen und weshalb? Und der Sturm denkt gar nicht daran sich zu beruhigen. Und schottet sie weiterhin von der Außenwelt ab.
Ein Rennen gegen die Zeit beginnt!
Cover: Das Cover ist wie die ganze Reihe in grau gehalten. Vorne ist die Abbildung vom College zu sehen. Dieses Mal ist das Ganze in gelb.
Nicht unbedingt ein Cover, was mich anspricht. Aber zur Geschichte recht passend. Mir gefällt die Kombination zwischen dem grauen Untergrund und den gelben Elementen nicht sehr gut.
Meine Meinung: Die Bücher wurden von mal zu mal besser und Der Sturm toppt seine beiden Vorgänger um Längen.
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!
Man erlebt das Geschehnis aus der Sicht von Debbie und Chris. Und nach jedem dieser Kapitel baut die Autorin gezielt einen Cliffhanger ein, sodass man gezwungen wird weiter zu lesen. Da man natürlich unbedingt wissen möchte, was der Täter als nächstes anstellt. Und vor allem wer der Täter überhaupt ist, denn das erfährt man wirklich erst in den letzten paar Seiten.
Das von mir Bemängelte an den beiden ersten Bänden (zu viele Geheimnisse und keines wird im Buch aufgelöst) hat die Autorin in diesem Band viel besser umgesetzt. Man tappte nicht mehr die ganze Zeit im Dunklen sondern wurde mehr in die Geschichte miteinbezogen. Die Charaktere bestanden nicht mehr nur aus einem Haufen Geheimnisse sondern man hatte endlich auch einen Blick hinter die Kulissen. Dadurch wirkten die Charaktere lebendiger und nahbarer.
Krystyna Kuhn schafft es mit ihrer recht lockeren Schreibweise auf jeder Seite Spannung aufzubauen. Bei diesem Buch wird einem definitiv nicht langweilig!
Fazit: Ein Buch, was mir ein paar spannende Lesestunden bereitet hat. Wer die ersten Teile schon mochte wird von diesem begeistert sein!
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Du kannst im Leben alles geben, aber gib niemals auf.Rezension vom 08.05.2011„Je länger Gerüchte im Umlauf sind und sich verbreiten, an Stricknadeln und Wäscheklammern hängen bleiben, desto eher glaubt man daran, obwohl man genau weiß, dass man es nicht sollte.“
(S.279)
Nova Scotia zu Beginn des 20 Jahrhunderts. Dora Rare ist ein besonderes Mädchen. Geboren in einer Familie wo es bis jetzt nur männliche Nachkommen gibt, wächst sie unter sechs Brüdern auf. Als Dora älter wird und immer noch kein Mann sich für sie entscheiden möchte, erlaubt ihre Mutter, Dora den Umgang mit Miss B, die in dem kleinen Dorf die Aufgabe der Heilerin und Hebamme liebevoll übernimmt. Doch Miss B ist dem Tode nahe und so lernt sie Dora alles was sie weiß, damit sie ihre Aufgabe übernehmen kann.
Doch die moderne Medizin nimmt ihren lauf und macht auch nicht in Nova Scotia halt. Dora steht vor der schweren Aufgabe sich gegen den neuen Arzt zu behaupten.
Das Cover ist nichts besonderes aber es passt zum Thema des Buches. Nur frage ich mich, wieso wurde hier das Buch „In Mondnächten“ genannt. Dieser Titel passt nun gar nicht zum Buch. Der Original Titel „The Birth House“ passt viel besser. Ich denke das man mit dem Titel ziemlich Irregeführt wird.
Vom Klappentext her ein Buch was mir gefallen könnte. Trotzdem hat es lange gedauert bis ich es gelesen habe. Am Anfang fand ich die Schreibweise von der Autorin ein wenig Durcheinander. Sie schreibt von einem Thema und plötzlich ist sie schon beim nächsten. Wenn man da mal nicht ganz aufmerksam ließt, weiß man schnell nicht mehr um was es geht. Deshalb musste ich auch ein paar mal wieder zurückblättern, weil ich einfach den Faden verloren habe.
Wer große Spannung erwartet, ist bei diesem Buch falsch. Man begleitet Dora auf ihrem Lebensweg. Der manchmal einfach so vor sich hin plätschert, aber nie langweilig wird. Denn immer ist etwas da, was einen zum weiter lesen animiert. Geheimnisse, Intrigen.
Hier und da befinden sich kleine Tippfehler und Wortverdrehungen im Buch. Dies hat den Lesefluss aber nicht weiter gestört.
Eher gestört hat mich der holprige Satzbau der Autorin. Und das man oft nicht wusste, wäre gerade Sprach.
Die Charaktere waren sehr gut aufgebaut. Sie wirkten sehr lebendig und man fieberte und litt mit. Mit Dora konnte ich mich gleich anfreunden. Durch und Durch war ich mit den Charakteren sehr zufrieden... egal ob Bösewicht oder gute Seele. Jeder war einzigartig und gut beschrieben.
Fazit: Ein Interessantes Buch was uns eine Leben zeigt wie es früher geführt wurde. Man sollte aber nicht die große Spannung erwarten. Dafür besticht es mit viel Gefühl, Wandlung und mit sehr Charakterstarken Persönlichkeiten. -
Ein Buch für SuchendeRezension vom 23.01.2011Wenn man ein Buch von Paulo Coelho gelesen hat, ist danach nichts mehr wie es vorher war, so geht es mir immer, nach einem seiner Bücher und auch dieses mal war es wieder so.
Brida ist, wie ich finde zwar eines seiner schwächeren Bücher, aber es regt zum Nachdenken, Überdenken und zu einem anderen Blickwinkeln an.
In Brida geht es um eine junge Frau die ihren Weg in die Magische Welt findet und dort von ihrem anderen Teil erfährt.
Der andere Teil, eine Person die dich versteht ohne das Worte fallen, die dich immer sieht auch wenn du nicht da bist und deine Stimme hörten wenn du nur in Gedanken singst.
Umso weiter sie in die Welt der Magie abtaucht umso mehr erkennt sie was wirklich wichtig ist im Leben und entdeckt schließlich auch ihren anderen Teil, und ab da steht sie vor einer schweren Entscheidung.
Eine wunderbare Geschichte über das Leben die Liebe und den Mut einer jungen Frau ihren Weg zu gehen.
Nichts auf der Welt ist vollkommen verkehrt, selbst eine stehengebliebene Uhr geht zweimal am Tag richtig!
Für dieses Buch habe ich doch recht lange gebraucht, teilweise fand ich es auch langatmig. Menschen die mit Spiritualität überhaupt nichts anfangen können und dies für Quatsch halten, sollten nicht zu diesem Buch greifen, sie würde nicht glücklich damit werden.

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