Rezensent im Portrait

aus Tulln

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Meine Rezensionen

  • Schachnovelle
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    kurz und gut
    Rezension vom 22.12.2010
    Das perfekte Buch um Wartezeiten oder Zugfahrten von ca. 1 Stunde zu überbrücken - denn länger braucht man nicht um dieses Meisterstück auszulesen. Alle Nuancen der Handlung und alle psychologischen Überlegungen zu erkennen dauert hingegen entschieden länger - die Schachnovelle kann einen sehr lange beschäftigen. Deshalb zeigt sich die Kunst Zweigs in dieser Novelle auch in der Komprimierung einer großen Geschichte in wenig Wörter.
  • Die Leiden des jungen Werther
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    Pflichtlektüre für jeden Heranwachsenden
    Rezension vom 22.12.2010
    Goethes sprachliche Genialität ist nicht in Frage zu stellen und sie kommt auch in diesem Werk zum Ausdruck, macht es zu einem packenden Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen will. Sprachliche Genialität ist aber nicht das einzige, das Goethe auszeichnet. Das Erzählen in Briefform zeigt einmal mehr seine Vielseitigkeit in der Wahl der literarischen Formen, die ihn zum größten deutschen Dichter aller Zeiten macht.
  • Die Schopenhauer-Kur
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    So viel Spaß kann Lernen machen
    Rezension vom 22.12.2010
    Die Schopenhauer-Kur ist wohl eines der besten Bücher die ich je gelesen habe - sprachlich zwar nicht wirklich überwältigend - überzeugte es mich mit seiner Mischung aus Information (Schopenhauers Lebenslauf und Denken für Dummies ;) und ein Crashkurs in Psychoanalyse), einer etwas melodramatischen/amerikanischen Handlung, einem genialen Aufbau und einem schlichten Ende.

    Alles in allem kann man sagen: Mir hats gefallen, ist aber wohl nicht Jedermanns Sache - ein grundlegendes Interesse an Philosophie und/oder Psychoanalyse sollte beim Leser vorhanden sein.