BuchhändlerInnen im Portrait

aus Wagnersche/Innsbruck

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Meine Rezensionen

  • Die 120 Tage von Sodom
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    Rezension vom 23.05.2013
    Kurz zu dem Inhalt:
    Vier Männer teilen dieselben Leidenschaften, Interessen oder besser gesagt Neigungen.
    Sie planen einen mehrwöchigen Ausflug und bereiten sich akribisch darauf vor.
    Mädchen und Knaben werden entführt, Zuhälterinnen, Sklaven angeworben und mit ihren Herren für Wochen in einem Schloss eingesperrt. Alles unterliegt strengen Regeln, diese wurden von den vier Herren beschlossen. Jeden Tag erzählt eine Zuhälterin ihre Vergangenheit, und gibt somit Anstöße für die Abenteuer der Herren. Doch worauf sich jeder der Herren am meisten freut sind die drakonischen Bestrafungen am Wochenende. Angefangen von leichten Züchtigungen mit Peitschen bis zum Tod, alles was ihren Durst befriedigt.

    Es gibt tausende Worte, und doch könnte keines davon beschreiben wie man sich fühlt, wenn man versucht dieses Buch zu beschreiben. Von Seite zu Seite stumpft man mehr ab. Dieses Buch wurde geschrieben um die perversen Gelüste des Autors zu befriedigen, seine Phantasien, nicht seine Erfahrungen lebt er mit diesem Buch aus.
    Ich möchte die Faszination von Extremen nicht abstreiten, doch empfehlen würde ich dieses Buch nicht weiter, vor allem wen sollte man dieses Buch empfehlen?
  • Das Geheimnis der Großen Schwerter 01. Der Drachenbeinthron
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    Rezension vom 11.05.2013
    Tad Williams Drachenbeinthron

    Simon lebt seit seiner Geburt auf dem Hochhorst, im Schloss des Hochkönigs.
    Neben Tagträumen verbringt er seine Zeit damit, sich vor der nächsten Arbeit zu drücken, oder sein Reich zu erkunden. Eines Tages wird er zum Lehrling des Hofzauberers, obwohl Zauberer ein notdürftiger Ausdruck ist, dieser konfrontiert Simon mit dem Wunder der Wissenschaften.
    Wenig könnte die heile Welt des Jungen ins Wanken bringen, doch als der Hochkönig stirbt, im seligen Alter von über 90 Jahren, macht sein ältester Sohn Elias seinen Anspruch geltend und wird zum neuen Hochkönig gekrönt. Mit diesem Ereignis beginnt der Zerfall eines Reiches und Sagengestalten aus längst vergangen Zeiten strecken ihre kalten Klauen nach den Lebenden aus. Simon ist gezwungen zu fliehen und auf dieser Wanderung verstrickt er sich immer tiefer in das Schicksal von Ostern Ard.

    Ein phantastisches Buch, dessen Geschichte ein Muss ist für Liebhaber der phantastischen Literatur. Es gibt nur einen Punkt, den ich bemängeln könnte, aber nur um irgendetwas Negatives zu sagen: „Das Buch ist teilweise etwas langatmig“, doch gerade diese Liebe zum Detail macht dieses Buch aus. Wirklich ein Muss
  • Gespräch mit einem Vampir
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    Rezension vom 08.04.2013
    Der Klassiker von Anne Rice.
    In ihrem Roman schildert sie das Leben des Vampyr Louis und seinem Gefährten Lestat.

    Alles begann als Louis sein Erbe antrat und zum Haupt der Familie wurde.
    Sein Bruder verfiel in einen religiösen Fanatismus und forderte Louis auf den gesamten Besitz zu verkaufen. Kurz nach diesem Streit verunglückte sein Bruder. Obwohl Louis nichts für den Unfall konnte, haftete seit diesem Geschehen ein Makel an seinem Ruf. Das Geflüster wurde verstärkt durch die Anwesenheit eines geheimnisvollen Fremden, Lestat.
    Auch verschwanden immer mehr Sklaven und das Geflüster wurde zu einem Aufstand, dessen Ergebnis die Zerstörung des Anwesens war. Lestat und Louis wanderten durch die Zeiten als Unsterbliche, doch alles fordert seinen Preis.

    Ein ausgesprochen gutes Buch. Der einzige Kritikpunkt wäre die Qualität des Papiers.
  • Meine vielseitigen Geliebten
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    Rezension vom 16.03.2013
    Ich liebe dieses Buch, es beschreibt das Leben mit Büchern...

    Nette Anekdoten geben Antworten auf existenzielle Fragen, wie z.B.: "Wer ist eigentlich der Schutzheilige jedes Bücherliebhabers?", oder: "Wie kann man überleben, wenn sogar Bad und Küche von Büchern belagert werden?".

    Wenn man der Überzeugung ist, dass Bücher mehr als nur Papier sind, ich würde sogar sagen, wenn man denkt, ein Buch ist ein Splitter der Seele des Verfassers, dann muss man nicht überlegen ob man sich „Meine vielseitige Geliebte“ zulegt,
    man tut es einfach…
  • Schattenschwert
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    Rezension vom 16.03.2013
    Ein verlockender Auftrag entpuppt sich als Falle, sein einziger Ausweg besteht darin, die Verantwortlichen aufzuspüren und zur Strecke zu bringen.
    Ein spannendes Buch dessen Protagonist nicht strahlt...
    Im Buch wird auch die Vergangenheit des „Helden“ geschildert und es gibt übrigens einen zweiten Teil.
  • Ilium
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    Rezension vom 15.03.2013
    Drei verschiedene Handlungsstränge entführen den Leser in einen Wirbel der Zeiten.

    Auf der Erde leben Menschen, deren Geist verkümmert ist. Durch perverse Dogmen haben sie ihr Selbständigkeit abgelegt und sogar verlernt zu lesen.

    Auf einen Planeten werden Menschen verschiedenster Epochen erschaffen, um für die Götter die Ilias zu dokumentieren.

    Eine Gruppe von Maschinen/Bewohner der Erde, wie anderer Planeten/ werden ausgesandt um Energie-Eruptionen zu erforschen und geraten in den Krieg um Troja.

    Ein packender Roman, dessen Autor durch viele andere Werke schon bewiesen hat, dass Phantasie grenzenlos sein kann.

    Ein Buch für SF-Liebhaber und auch diejenigen die sich mit den Versen von Homer befasst haben.
    Aufgelockert wird die ganze Geschichte mit schrägen Einfällen, wie z.B. Maschinen, die Shakespeare Verse zitieren.

    Negativ: Wenn ein Handlungsstrang abrupt endet, kommt man in Versuchung vorzublättern um dieser Handlung weiter zu folgen!
  • Emmaus
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    Rezension vom 13.03.2013
    Baricco ist für mich ein Autor, dessen Werke nicht nur geschrieben sind. Man könnte meinen, die Feder mit der er seine Geschichten niederschreibt wäre ein Pinsel und das Papier seine Leinwand.

    (z.B.: "Seide", kaum ein Buch ist mit mehr Liebe geschrieben worden und bring Menschen zum träumen.)

    Emmaus allerdings, ist sehr kontrastreich... Es gibt immer wieder schöne Passagen, diese werden aber durch unschöne Ausdrücke unterbrochen.
    Für mich war dieses Buch interessant, jedoch nicht das Gewohnte.
  • Dämonenzeit
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    Rezension vom 21.02.2013
    Nur durch Zufall kaufte ich mir damals „Die Oger“ von Stephan Russbült und war von der ersten Seite bis zur letzten gefesselt. Auch die Nachfolger „Der Rubin der Oger“ oder „Blutiger Winter“ waren grandios. Als dann „Dämonengold“ herauskam waren meine Erwartungen sehr hoch, wurden jedoch nicht enttäuscht…
    Diese Fortsetzung ist nicht zu vergleichen mit dem ersten Teil. Der Dämon verliert den letzten Rest seiner Sympathie und die Geschichte zieht sich in der Mitte.
    Man kann es lesen, jedoch gibt es andere Titel die meiner Meinung nach spannender sind.
    (p.s.: mir ist schon bewusst, dass der Dämon die Hochmut darstellen soll, trotzdem könnte er auf gewisse Art charmanter sein)
  • Erdsee
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    eine zauberhafte Geschichte
    Rezension vom 18.02.2013
    Erdsee

    Hier wird die Geschichte des jungen Ged erzählt, sein Streben nach Macht und Ruhm. Als einer der mächtigsten Zauberer wird er in die Geschichte eingehen doch jedes Streben hat seinen Preis.

    In diesem Band werden 4 der 5 Erdseeromane vereint. Jeder Band behütet eine phantastische Erzählung mit dem gewissen Etwas. Auf magische Weise wird man gefesselt und verschling begierig jedes einzelne Wort.

    Bitte unbedingt lesen!
  • Die Gedichte 1892-1962
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    Rezension vom 28.11.2012
    Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.
    (Hermann Hesse)

    Dieses Buch ist ein passendes Geschenk zu jedem Anlass.

    Vor Allem die Vielfältigkeit der Stimmungslagen in diesem Band ist phantastisch.