Rezensent im Portrait
aus Wörgl
- Gesamte Rezensionen
- 64 (ansehen)
- Alter
- 31 Jahre
- Abteilung
- Warenübernahme
- Lieblingsautoren
- Sebastian Fitzek, Anonymus, Jilliane Hoffman, Dirk Bernemann, Stephen King
- An meinem Beruf gefällt mir
- die abwechslungsreiche Arbeit, super Arbeits- Atmosphäre/Klima,
- Im Beruf seit
- 09 August 2010
- Das beste Buch aller Zeiten
- Die Stadt der träumenden Bücher - Walter Moers
Meine Favoriten
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Blick in die VergangenheitRezension vom 22.05.2012Glas, der vierte Band in Stephen Kings packender Reihe "Der dunkle Turm " Obwohl es am Anfang etwas ungewohnt ist, Roland aus seiner Vergangenheit erzählen zu hören, zieht einen das "Palaver" doch recht schnell in seinen Bann und beweist uns wieder einmal, wie genial sich Stephen King auf das Erzählen vielseitiger und spannender Geschichten versteht. Endlich erfährt man genaueres über den letzten Revolvermann.
Erst war ich enttäuscht, das die Suchen nach dem Turm nicht weiterging, aber etwas aus der Vergangenheit Rolands zu erfahren war gut. Jetzt versteht man Roland besser in seinen Taten und Handlungen. -
Eine spannende Reise beginnt...Rezension vom 22.05.2012Nun ist Roland, der Revolvermann tatsächlich mit zwei Gefährten in der zerstörten Mittwelt unterwegs Eine spannende Reise zum Mittelpunkt des Kreises beginnt. Bizarre Welten und verstörende Begegnungen mit Robotermutanten sorgen für Spannung. Parallel wird eine Figur aus Band 1 neu belebt, nämlich der Junge Jake, der eigentlich tot sein müsste, aber nicht ist. Nun macht sich Roland, der letzte Revolvermann, mit ihnen auf den Weg, den Dunklen Turm zu finden und bildet sie dabei zu Revolvermännern aus. Auf dieser Reise (gleich zu Beginn des Buches) verliert Roland allerdings beinahe den Verstand, weil er von Stimmen und Visionen des Jungen Jake gepeinigt wird. Außerdem: Gleich eines zu Anfang: Man sollte wirklich "Schwarz" und "Drei" gelesen haben, Ansonsten geht der ganze Zusammenhang total unter. -
Spannung purRezension vom 22.05.2012Unserem Revolvermann Roland eröffnen sich drei Türen in unsere reale Welt und er muss sich die drei auserwählten holen, die ihm auf der Suche nach dem dunklen Turm helfen sollen.Roland ist schwer vom Leben gezeichnet und hat sich der Suche nach dem dunklen Turm verschrieben um der Zerstörung seiner Welt entgegen zu wirken. Natürlich kommt auch der Horror nicht zu kurz, der hier in Form von Monsterkrabben auftritt und für die Gänsehaut sorgt. Raffinierte Verknüpfungen der Handlung sorgen dafür, dass der Denkapparat des Lesers gefordert wird und die Spannung erhalten bleibt. Mir hat es sehr gefallen und Lust auf mehr Turm gemacht. Fazit: eine tolle Fortsetzung der Vorgänger Schwarz - sehr lesenswert -
Auftakt einer 7-teiligen BuchserieRezension vom 22.05.2012Ein extrem gelungener Auftakt einer sieben teiligen Buchserie, der Lust aufs Weiterlesen macht. aber es ist ja auch nur die Einführung in Rolands riesige Welt. Das Buch gehört zu denen die man nicht mehr weglegen kann, weil man einfach wissen möchte wie es weiter geht. Wenn man glaubt man kommt dem Geheimnis langsam auf die Spur, wird man eines Besseren belehrt. Und da wie gesagt, dieser erste Band quasi nur die Einleitung zum Rest ist, kann man sich darauf freuen, das es Spannend bleibt. Langweilig wird es darin nie! Tolles Buch und eine fantastische Reihe! -
Witzig und erfrischendRezension vom 22.05.2012Vom Ödipuskomplex bis zur Achillesferse, von den Tantalusqualen bis zum Trojanischen Pferd. Michael Köhlmeier schreibt über die Helden der Antike mit solch einer Leichtigkeit, das der Leser total in diese Welt eintaucht.
Das Buch ist einfach geschrieben und wird durch ein so manches eingefügtes Kommentar des Autors zum absoluten Meisterwerk. Köhlmeier hat die Sagen erfrischend, witzig und absolut interessant wiedererzählt -
Einblick in die PsychoanalyseRezension vom 22.05.2012Freud hat nie ein eigentliches Lehrbuch geschrieben. Doch kommen die »Vorlesungen« einer solchen großen didaktischen Zusammenfassung zweifellos am nächsten. Die von ihm entdeckten Grundgesetze seelischen Geschehens, zumal des unbewussten, werden anhand der drei klassischen Forschungsfelder der Psychoanalyse - der Fehlleistungen, der Träume und der neurotischen Symptome - Schritt für Schritt, mittels vieler Vergleiche, Anekdoten und Vignetten aus Krankengeschichten, erläutert.
Freud wollte mit diesem Buch einen Einblick in das Gebiet der Psychologie, die Psychoanalyse, geben, was ihm sehr gut gelungen ist.
Man merkt, dass Freud ein guter Schreiber war. Die Sätze sind gut formuliert, leicht verständlich, so dass man nicht für jedes zweite Wort ein Lexikon braucht um dessen Bedeutung nach-zuschlagen, wie es in vielen anderen Büchern das Fall ist.
Die drei Hauptgebiete Fehlleistungen, Traum und Neurosen werden ausführlich beschrieben. -
Ein Weg durch die HölleRezension vom 22.05.2012Die Geschichte der Christiane F. die in Berlin auf-wächst und bereits im Alter von 12 Jahren in die gefährlichsten Erfahrungen rutscht. Zunächst sind es nur "schwache" Drogen, doch auch sie landet am Ende beim Heroin und auf dem Strich um das nötige Geld zu beschaffen. Christiane schafft es mehrmals zu entziehen, doch ihr Weg führt immer wieder zurück zu den Drogen. Das Buch beschriebt wie gefährlich ein Abrutschen in die harte Drogenszene vor-allem für Jugendliche ist. Es ist schockierend und hat wahrscheinlich viel dazu beigetragen, dass sich der Blick auf die Droge Heroin verändert hat. Die Hilflosigkeit der anderen, in erster Linie natürlich die der Eltern, wird gut verdeutlicht. -
Auswirkungen eines totalitären Systems auf das Leben des EinzelnenRezension vom 21.05.2012Die Kurzgeschichte handelt von einem ,,Jemand" und seiner Hinrichtung.
Dieser Jemand findet ein amtliches Schreiben auf den Frühstückstisch indem steht, dass er sich am 5 November um acht Uhr morgens in der Herrenkabine des ,,Zentralbahnhof" zu seiner ,,Hinrichtung" einzufinden hat.
Er weiß weder ein noch aus. Auch von seinen Freunden und seinem Rechtsanwalt bekommt er keine hilfreiche Antwort.
Nach vergeblichem Hoffen und Vertrauen geht er leicht Bekleidet in die Her-rentoilette. Zwei Angestellte, ziehen den Leichnam aus der Bahnhofstoilette, um ihn in die rot ziegeligen Tiefen des Zentralbahnhofs zu schaffen.
Der Text fesselt schnell. Wirkt zum Teil verstörend, weil ein emotionsloses Lebensende eines ,,Jemands" beschrieben wird.
Durch das offene Ende wirkt der Text unverständlich, denn man fragt sich:
Wie ist der ,,Jemand" gestorben und warum?
Kunert will mit der Kurzgeschichte sagen, dass es manchmal im Leben Situationen gibt, in denen man die Welt nicht mehr versteht.
So geht es auch dem ,,Jemand.
Die Frage warum Kunert die Hauptfigur nur ,,Jemand" nennt, ist ein Bezug auf die damalige Zeit, insbesondere Juden, die damals nichts Wert waren.
Es war egal, wie man hieß und wer man war. Kunert will darauf hinaus, dass immer alle wegschauen und das eigentlich Wichtige nicht mitbekommen wird, wenn sie es nicht wahrhaben wollen. Oft wird sich nicht getraut, die Dinge beim Namen zu nennen.
















