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Meine Rezensionen

  • Wahrheit
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    Downunder einmal anders!
    Rezension vom 29.03.2011
    Australien war auf der Krimi - Landkarte bisher eher ein weißer Fleck. Das dürfte sich mit Peter Temples jüngstem Wurf grundlegend ändern:
    "Wahrheit" erzählt die Geschichte eines Mannes, der privat und beruflich am Ende scheint. Doch Detective Villani ist ein alter Jagdhund und weder politische Intrigen noch Behördenfilz und Postenschacher können ihn von seiner Fährte abbringen, nachdem er einmal Blut geleckt hat.
    Für mich ist Richard Temples "Wahrheit" schlichtweg die aufregendste Neuerscheinung dieses Frühjahres! Nicht versäumen!
  • Clockers
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    Hart, realistisch und genial!
    Rezension vom 26.03.2011
    Richard Price beweist mit seinem jüngsten Roman einmal mehr, daß er zu den ganz Großen der gegenwärtigen amerikanischen Autoren zählt. Virtuos verbindet er eine packende Thrillerhandlung mit einer eindringlichen Milieustudie. Gleichzeitig erzählt Price die Geschichte zweier Männer und ihres täglichen Kampfes ums Überleben in einer rauhen, unerbittlichen Welt. Beide stehen auf verschiedenen Seiten des Gesetzes und sind sich doch ähnlicher als beiden lieb ist.
    Wer auf der Suche nach niveauvoller Thrillerliteratur ist, kommt an Richard Price jüngstem Wurf nicht vorbei!
  • Die Innsbrucker Straßenbahnen und Lokalbahnen
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    Auf Schienen durch Innsbruck
    Rezension vom 24.03.2011
    Allen Bekenntnissen zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zum Trotz ist es in der "Weltstadt" Innsbruck nach der Ablieferung der neuen Straßenbahngarnituren wieder etwas still geworden um die Straßenbahn, die Baupläne scheinen vorerst auf Eis gelegt.
    Dabei wies Innsbruck bis in die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts einmal ein dichtes Streckennetz auf, das sogar Hall miteinbezog.
    Das vorliegende Buch dokumentiert die einstige Herrlichkeit.
    Wie beim Sutton Verlag üblich, liegt auch bei diesem Band das Schwergewicht auf dem Bildteil und der kann sich sehen lassen: Neben bislang unveröffentlichten Schwarz-Weiß-Aufnahmen verdienen auch die zahlreichen Farbfotos aus den 50er und 60er Jahren Beachtung.
  • Dampf überm Schienenstrang
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    Ein wiederaufgelegter Klassiker der Eisenbahnliteratur
    Rezension vom 24.03.2011
    Nur wenige Autoren verstehen es wie Karl-Ernst Maedel technische Fakten und spannende mitreißende Schilderungen in einem Buch zu vereinen. Ab den sechziger Jahren veröffentlichte Maedel eine Reihe von Eisenbahnbüchern, die bei Eisenbahnfreunden immer noch Kultstatus genießen und heute gesuchte Sammlerstücke darstellen. Im Heel-Verlag ist mit "Dampf überm Schienestrang" ein Klassiker von Karl-Ernst Maedel im Reprint wiederaufgelegt worden.
    Sieben spannende Erzählungen, illustriert mit prachtvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen, ein Lesevergnügen für Dampflokfreunde!
  • Spur der Steine (1966, EDF)
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    Der DDR - Kultfilm
    Rezension vom 21.03.2011
    Die DDR in ihren frühen Pionierjahren: Auf der Großbaustelle Schkona ( kleine Anspielung auf Leuna und Schkopau ) herrschen Mißwirtschaft, Bürokratismus und Schlamperei. Der Einzige, der das Plansoll stets erfüllt, ist der rauhbeinige Brigadier Hannes Balla. Dessen Methoden zur Beschaffung des stets knappen Baumaterials kritisiert man besser nicht, wenn man nach Feierabend noch feste Nahrung zu sich nehmen möchte (O-Ton:"Mit einem Stuhlbein diskutiert sichs immer noch am besten").
    Balla ist beliebt bei seiner Truppe, da die Leistungsprämien stimmen und nach Feierabend eine anständige Schlägerei sicher ist.
    Das ändert sich erst als der Parteisekretär Horrath und die Technologin Kathi auf der Baustelle auftauchen: Beide sollen Hannes Balla zur Vernunft, besser zu sozialistischen Gehorsam erziehen. Nach anfänglichem Widerstand zeigt sich der Sturschädel Balla auch mehr und mehr den Argumenten Kathis, für die er mehr als nur Sympathie empfindet, zugänglich.
    Doch auch der verheiratete Horrath hat bereits ein Auge auf Kathi geworfen.....
    In den wenigen Wochen vor dem offiziellen Verbot durch die SED, in denen der Film in den ostdeutschen Kinos lief, wurde Spur der Steine zum Kultfilm.
    Das liegt sicher an der kompromisslosen Schilderung der Arbeitsumstände von Millionen.
    Das liegt sicher auch an der Hauptfigur Hannes Balla, kongenial verkörpert von Manfred Krug: So wie Balla wollten eigentlich alle sein, so gerade heraus, so respektlos gegenüber allen Vertretern der Staatsmacht und allen Parteibonzen.
    Nach dem Ende der DDR erhielt der Film spät aber doch die verdienten Lorbeeren.
    Für alle Manfred- Krug- Fans ein Muss!
  • Dampfbetrieb in Österreich 1
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    Dampfparadies Österreich
    Rezension vom 21.03.2011
    Ab den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts dokumentierte Eduard Sassmann systematisch die letzten Refugien des Dampfbetriebes in Österreich. Das Ergebnis war ein Archiv mit phantastischen, unwiederbringlichen Aufnahmen.
    Nachdem die Aufnahmen bisher meist nur in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden, liegt jetzt endlich ein umfangreicher Bildband vor, der Eduard Sassmanns fotografisches Schaffen sowie zahlreiche Aufnahmen weiterer bekannter Fotografen enthält.
    Fazit: In diesem Buch werde ich sicher noch öfter blättern!
  • Der Balkan
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    Porträt einer unruhigen Region
    Rezension vom 24.02.2011
    In den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts beherrschten die Bürgerkriegshandlungen am Balkan die internationalen Schlagzeilen. Seither ist es ruhig geworden, das Interesse der Weltöffentlichkeit an der Region scheint abgeflaut.
    Das wäre vielleicht gar kein schlechter Zeitpunkt um sich eingehender mit einem Gebiet der Erde zu beschäftigen, welches schon immer wie kaum ein zweites Schnittpunkt und Übergang zwischen Europa und dem Orient war. Mazower räumt mit vielen, sattsam bekannten Klischees auf und erläutert anschaulich warum diese Region wohl nicht so schnell zur Ruhe kommen wird.
    Ich kann dieses Buch jedem zeitgeschichtlich und politisch interessierten Leser uneingeschränkt empfehlen.