BuchhändlerInnen im Portrait

aus Mannheim

Gesamte Rezensionen
74 (ansehen)
Über mich
bin offen für fast alle literarischen Ausprägungen, auch wenn mein Herz ganz klar für die Spannungsliteratur schlägt.
Alter
38 Jahre
Abteilung
Filiale Mannheim an den Planken
Funktion
Filialleiter
Lieblingsautoren
Meine Lieblingsautoren wechseln regelmäßig. Es gibt immer wieder spannende neue Autoren zu entdecken. Da kann ich mich nicht festlegen.
An meinem Beruf gefällt mir
Die Möglichkeit die Freude am Lesen an andere Menschen zu vermitteln. Wenn ich positive Rückmeldung von meinen Kunden bekomme, ist das das schönste Lob.
Im Beruf seit
1999
Das beste Buch aller Zeiten
J.R.R. Tolkien: Der Herr der Ringe
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Favoriten

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    Der Herr der Ringe
    Ein Jahrhundertwerk. Das ultimative Buch zum Thema "Kampf gut gegen böse". Ich lese es mindestens alle... mehr

  • .
    American Idiot
    Mit American Idiot liefern Green Day eins der wichtigsten Alben der letzten Jahre ab und mit Sicherheit... mehr

  • .
    Ein Ort für die Ewigkeit
    Einer der besten Erzählungen, die ich je gelesen habe. Zwei Erzählstränge grandios verbunden, eine Atmosphäre,... mehr

  • .
    Schneller als der Tod
    Ein richtig böses Buch, aber so richtig gut böse. Ich habe selten so viel gelacht beim Lesen. Ein sympathischer... mehr

Meine Rezensionen

  • Der Whiskyatlas
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    Ein "Must-Have" für alle Whisky-Freunde
    Rezension vom 15.02.2013
    Dave Broom gehört zu den anerkanntesten Whisky-Schreibern der Welt und hat mit diesem Buch ein absolutes Standard-Werk abgeliefert. Neben einer ausführlichen Einführung in die Herstellung kommen sehr ausführliche Portraits aller schottischen Brennereien, mit zahlreichen Verkostungsnotizen. Einzigartig ist ein Geschmacksdiagramm, das alle wesentlichen Whiskys geschmacklich in einer Grafik sortiert, so dass man auf einen Blick sehen kann, welchen Whisky man noch probieren sollte, wenn man seinen Lieblingswhisky gefunden hat. Natürlich gibt er noch einen Überblick über die wichtigsten internationalen Whisk(e)ys. Eine tolle Lektüre für Einsteiger und Fortgeschrittene.
  • Die gläserne Frau
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    Ein interessantes Gedankenspiel
    Rezension vom 29.02.2012
    Was wäre gewesen, wenn ...... Ja, wenn Lady Di nicht in einem Pariser Tunnel verunglückt wäre, sondern alles nur eine Inszenierug gewesen wäre. Von ihr selbst, ohne dass irgendjemand sonst davon wüßte? Dies ist die Prämisse, auf der Monica Ali ihren neuen Roman aufbaut. Das Thema hat mich gereizt und das Buch ist locker geschrieben, so dass man gerne dran bleibt. Lady Di lebt, hat die ganze Welt, inklusive ihrer eigenen Kinder zum Narren gehalten und führt jetzt ein normales Leben in einer kleinen Stadt in den USA. Wir erleben die Planung und Durchführung ihres Verschwindens und wie plötzlich ihr neues Leben in Gefahr gerät, als ein abgewrackter Papparazzi zufällig ihren Weg kreuzt und meint sie zu erkennen. Spannend und unterhaltsam, ein Buch, das einfach Spaß macht.
  • Gott bewahre
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    Gott ist eine coole Socke
    Rezension vom 17.10.2011
    Ich bin begeistert. Selten ist so frech, so witzig, so respektlos und dennoch so optimistisch über Gott geschrieben worden. Wer ein treuer Verfechter der katholischen Kirche im Sinner des Papstes ist, sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen. Jeder, der sich selbst und seinen Glauben mit einer gewissen Portion Distanz und Selbstkritik sehen kann, wird viel Freude an diesem Buch haben. Gott raucht Dope, trinkt Whisky und macht mal Angelurlaub. Ach, und er liebt Schwule und es interessiert ihn einen Dreck, ob Sie an ihn glauben oder nicht. Aber die Menschheit liegt ihm sehr am Herzen, deshalb schickt er Jesus wieder auf die Erde zurück, um das zu tun, was er schon einmal für uns getan hat: für unsere Sünden zu sterben. Allerdings "21st century style". Eine Achterbahnfahrt der besonderen Art. Wagen Sie eine Fahrt, es macht einen Höllenspaß.
  • Crash
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    Hochintelligenter Politthriller
    Rezension vom 29.09.2011
    Lorraine Adams ist im wahrsten Sinne des Wortes eine ausgezeichnete Journalistin (Pulitzer Preis). Den journalistischen Stil hat sie auch in ihrem Roman Crash beibehalten. Es bleibt einem als Leser nur wenig Zeit durchzuschnaufen, ständig treibt Adams die Story voran. Sie führt uns ein in die zwielichtige Welt des politischen Washingtons, in dem persönliche Eitelkeiten mehr zählen, als solche Nebensächlichkeiten wie das Gemeinwohl, berufliche Integrität oder gar Menschenleben. Ihr Stil bewirkt eine solche Authentizität, dass man sich beim Lesen ständig fragt, welche echte Person sich wohl hinter dieser oder jener Romanfigur verbirgt. Sie nimmt uns mit ins Kriegsgebiet in Afghanistan, eine Spielwiese mit lebenden Spielfiguren für die Mächtigen in der Schattenwelt von Washington D.C. Als Journalistin spielt die Redaktion einer nicht näher benannten großen Zeitung natürlich ebenfalls eine große Rolle. Dabei kommen die Reporter allerdings überraschend schlecht davon. Adams zeichnet kein rosiges Bild ihres Berufsstands. Crash ist sicher keine Strandlektüre, dafür ist der Roman zu vielschichtig, eher etwas für den Romanleser, der mal gerne etwas spannendes hätte. Leser, die die Werke ihres Mannes gerne gelesen haben (Richard Price) werden sicher auch mit ihr sehr glücklich. Auch Fans von Don Winslow oder William Boyd werden an Lorraine Adams große Freude haben. Viel Spaß bei der Lektüre.
  • Moonlight Mile
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    Spannend und lustig
    Rezension vom 27.09.2011
    Ich gebe es zu: ich bin eine Riesenfan von Dennis Lehane. Von daher sind meine Erwartung immer sehr hoch.Und nein, Midnight Mile kommt nicht an seine besten Werke heran (Shutter Island oder Mystic River - übrigens beide auch als Film zu empfehlen trotz DiCaprio). Dennoch ist ein Lehane, der nicht in Bestform ist, immer noch besser als der große Rest. Humor war selten das ganz große Thema bei Lehane, diesmal habe ich aber regelmäßig laut lachen müssen. Es ist natürlich ein ganz böser und schwarzer Humor, man fühlt sich ein wenig wie bei Josh Bazell. Inhaltlich kann ich nur auf die hervorragende Rezension meines lieben Kollegen Revermann verweisen. Besser könnte ich es eh nicht schreiben. Also, LESEN! (also zuerst die Rezension und dann das Buch)
  • Sterblich
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    Ein neuer Stern am nordischen Krimihimmel
    Rezension vom 27.09.2011
    Thomas Enger erfindet das Rad bzgl Krimi sicher nicht neu. Er fügt sich ein in die wunderbare Tradition der norischen Krimi-Autoren. Die Geschichte ist knifflig konstruiert, das Thema aktuell und die Charaktere sind authentisch und haben Tiefgang. Worum geht's? Junge Frau ist zu Tode gesteinigt worden. Verdächtig ist natürlich ihr muslimischer Freund. Henning Juul, ein mehr oder weniger verkorkster Reporter, glaubt der offiziellen Geschichte nicht und fängt an herum zu schnüffeln, was ihn bald in Lebensgefahr bringt.
    Für alle, die Mankell und Nesbö durchhaben, kann ich "Sterblich" bestens empfehlen.
  • Sterbenskalt
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    Irische Atmosphäre pur
    Rezension vom 26.02.2011
    Tana Frenchs dritter Krimi präsentiert einen neuen Ermittler, was etwas schade ist, denn ich persönlich hätte gerne gewußt, wie es mit Rob und Cassie weitergegangen wäre. Aber so lernen wir Frank Mackey und seine verkorkste Familie kennen. Der wollte eigentlich vor 22 Jahren abhauen nach England mit seiner Freundin. Leider tauchte an besagtem Abend seine Freundin nicht auf und so ist Mackey alleine abgehauen, zwar nicht nach England, aber immerhin so weit, dass er seine Familie seitdem nie wieder gesehen hat. Nun taucht der Koffer seines Mädchens auf, gepackt und abfahrbereit. Und schon steckt Mackey in einem Strubel, der ihn in die Vergangenheit zurückzieht. Wie immer gelingt es Tana French ganz wunderbar dieses typisch irische Lebensgefühl zu erwecken. Die Spannung bleibt diesmal nicht ganz auf dem gewohnten Level, aber dennoch lesenswert.
  • Skippy stirbt
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    So unterhaltsam kann sterben sein
    Rezension vom 26.02.2011
    Skippy stirbt - und das schon im Prolog. Wie kann man das als Autor bloß machen, fragt man sich als Leser. Im Grunde ist die Sache nach dem Prolog schon klar. Dennoch schafft es Murray auf den nächsten knapp 800 Seiten der drei Bände den Leser in seinen Bann zu ziehen. Es ist eine Internatsgeschichte, das kennt man ja von Harry Potter, nur ohne Zauberei. Im Gegenteil, hier geht es um die typischen Probleme von heranwachsenden Jungen: Probleme mit den Eltern, den Lehrern, den Mädchen, den anderen Jungs und Drogen. Skippy ist verliebt in Lori aus dem Mädcheninternat gegenüber. Liebt sie ihn auch, oder doch eher Carl den bösen Buben? Und der? Liebt er Lori auch oder will er nur Sex, für den er Lori mit Pillen bezahlt? Es ist alles nicht so einfach. Auch nicht für den Leser, der dran bleiben muss an den vielen Geschichten und Geschichtchen, die Murray ineinander webt. Für alle, denen "Tschick" ein bißchen zu seicht war und "Der Fänger im Roggen" zu altbacken ist, sei Skippy Stirbt bestens empfohlen.
  • In seinen Händen
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    Absolutes Highlight
    Rezension vom 24.01.2011
    Endlich bin ich mal wieder richtig gepackt worden von einem fesselnden Krimi. Die Story ist super konstruiert und selbst auf den letzten paar Seiten baut Coben noch soviele Wendungen ein, dass es einem den Atem verschlägt. Wie bei einer Zwiebel enthüllt der Roman alle paar Seiten eine neue Schicht, die das vorher gelesene komplett in Frage stellt. Es geht um ein verschwundenes Mädchen, die zerstörerische Macht der Medien und um die Leichtigkeit, mit der man im Internetzeitalter ein Leben zerstören kann.Hammer! Unbedingt lesen!
  • 35 Tote
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    Kolumbien - ein Portrait
    Rezension vom 24.01.2011
    Mit seinem Roman 35 Tote legt Sergio Alvarez ein eindrucksvolles Portrait seines Heimatlandes vor. "Wenn du niemanden umgebracht hast, bist du nichts wert." Dieser Satz fasst die Stimmungslage im Land zusammen und ist als zentrale Aussage ein immer wiederkehrendes Motiv des Romans. Es ist ein Spannungsroman, der sich hauptsächlich im Milieu der "kleinen Leute" abspielt und zeichnet ein Bild ihres Überlebenskampfs zwischen Bürgerkrieg und Drogenkrieg. Der Roman wird aus verschiedenen Erzählperspektiven erzählt, was eine gewisse Aufmerksamkeit erfordert. Er ist sehr unterhaltsam, spannend und ziemlich sexy. Was bleibt denn frei, außer der Liebe, in einem von Gewalt beherrschten Land?