BuchhändlerInnen im Portrait

aus Wien

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Meine Rezensionen

  • Der dunkle Wächter
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    Rezension vom 14.11.2009
    Vor dem 2. Weltkrieg: Nach dem Tod des Vaters findet Irenes Familie an der französischen Küste ein neues Zuhause und ihre Mutter Anstellung beim Spielzeugfabrikanten Lazarus Jann. Doch dessen unheimliches Anwesen Cravenmoore, von hunderten mechanischen Figuren belebt, ist ein düsterer Ort, der ein grausames Geheimnis birgt. Was geschah damals mit Lazarus’ schwerkranker Frau , die im abgelegensten Teil Cravenmoores ihr Dasein fristet? Bald finden sich Irene und ihr Freund Ismael von dunklen Schatten und düsteren Mächten verfolgt und finden keine Ruhe mehr!
    Spannend und düster!
  • Eisiges Blut
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    xxx
    Rezension vom 14.11.2009
    Zwei Handlungsstränge werden zu einer spannenden Geschichte verwoben: die eines Paares Ende des 19. Jahrhunderts, das durch ein außergewöhnliches Ereignis auf die gegenwärtige Welt des jungen Photographen Michael trifft. Dieser wird von Schuldgefühlen am Unfall seiner Freundin geplagt, die seither im Koma liegt. Um seinen Gedanken zu entfliehen, lässt er sich auf eine Reportage auf einer Forschungsstation am Südpol ein. Bei einem Tauchgang stößt er auf zwei aneinander gekettete Leichen, eingefroren in einem Eisblock. Spielen ihm seine Augen durch den Tiefenrausch im eisigen Wasser einen Streich oder haben sich die Pupillen der jungen Frau tatsächlich bei seinem Anblick geweitet...?


    Nach der Bergung des Sensationsfundes wird der Eisblock unter wissenschaftlichen Bedingungen aufgetaut. Doch an einem Morgen ist das Wasserbecken leer...


    Liebesgeschichte oder Thriller, Fantasy oder historischer Roman? Hier ist alles enthalten!
  • Herr Bello und das blaue Wunder
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    Rezension vom 02.10.2009
    Max' alleinerziehender Papa Sternheim bekommt eines Tages in seiner Apotheke Besuch von einer merkwürdigen alten Dame. Sie überreicht ihm feierlich eine Flasche mit blauem Saft, den anno dazumal Sternheims Großvater erfunden und an ihr ausprobiert habe. Aha? Was hat das zu bedeuten? Max findet durch Zufall heraus, daß der Saft Pflanzen rasend schnell wachsen läßt und sie dabei verwandelt. Ist es ein Düngemittel? Das wäre schon toll genug, doch das Abenteuer beginnt erst richtig, als Max' Hund Bello von der Flüssigkeit schlabbert - von da an kann Max nämlich einen "Herrn Bello" seinen Freund nennen...

    Sehr liebe, lustige Geschichte für Groß und Klein, auch schon im Vorschulalter zum Vorlesen geeignet!
  • Das Beste was einem Croissant passieren kann
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    Rezension vom 02.10.2009
    Im Gegensatz zu seinem Bruder läßt es Pablo gerne gemütlich angehen. Dem Alkohol und Kiffen nicht abgeneigt, verbringt er seine Tage, während der Rest der Familie sich ums Unternehmen kümmert und mehr und mehr Geld scheffelt. Als der Vater eines Tages öffentlich bedroht wird und Pablos Bruder verschwindet, liegt es nun an dem Faulpelz, Nachforschungen anzustellen und den Entführern nachzujagen. Eine kurzweilige Jagd durch Barcelona beginnt und gipfelt in einem humorigen, ungewöhnlichen Finale.
    Abgesehen von detaillierten Befindlichkeiten von Pablos ungewaschenem Körper auf jeden Fall unterhaltsame Lektüre! :-)
  • Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers
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    Rezension vom 02.10.2009
    Was bedeutet es für einen 14jährigen Indianer, das Reservat zu verlassen und eine "weisse" High school zu besuchen? Ist es eine Chance für ihn, oder Verrat an der eigenen Kultur?
    Man muss sich entscheiden, um den alten Kreislauf zu durchbrechen, die Armut, den Alkoholismus, die Gewalt, die Hoffnungslosigkeit hinter sich zu lassen.
    Arnolds Eltern sind zwar (Ex-) Alkoholiker, unterstützen ihn jedoch so weit sie können; seine Schwester Mary hatte ihre Träume schon aufgegeben, doch sein Beispiel reißt sie wieder aus ihrer Lethargie; Rowdy, Arnolds bester und einziger Freund, reagiert mit Unverständnis und der einzigen Sprache, die er gelehrt wurde: die der Fäuste.
    Unheimlich witzig und dann wieder todtraurig fesselt dieses Buch vom Beginn bis zum Ende! Mithilfe seiner Zeichnungen und einer Begabung für Basketball versucht "Junior" seinen Platz in der Gesellschaft zu finden, und dieses ist so dermaßen anrührend und originell verfasst, daß man nur sagen kann: Nicht versäumen!!!
  • Tiger fressen keine Yogis
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    Helge Timmerberg? Ja,bitte!
    Rezension vom 15.09.2009
    Einer der ganz, ganz Grossen! Helge Timmerberg ist nicht nur Reisejournalist und immer auf Achse, sondern auch und vor allem ein begnadeter Schreiber! Egal ob er von der Begegnung mit einem Tiger erzählt oder von der Mitarbeit in Mutter Teresas Krankenhaus, er trifft absolut immer den Nerv und der Leser blickt ihm mitten ins Herz. Vielleicht ist es das, was seinen Stil ausmacht: schonungslose Ehrlichkeit eines Kerls, der absolut cool rüberkommt, kaum etwas ausgelassen hat und auf reiche Lebenserfahrung zurückblickt. Jedoch ist er trotz aller Erfahrungen nicht abgebrüht, nein, im Gegenteil umso feinfühliger, einfühlsamer, fähig zu staunen und sich an einfachsten Dingen zu erfreuen. Wer zu den ganz normalen Bürgern mit fünf Wochen Urlaub im Jahr gehört und trotzdem eine Weltreise unternehmen möchte, auf der man unglaubliche Erfahrungen machen wird: Man lese Helge Timmerberg, es ist so, als wäre man selbst dagewesen!!!
  • Die Drachen der Tinkerfarm
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    Neue Fantasyreihe
    Rezension vom 15.09.2009
    Der renommierte Autor Tad Williams hat diesmal im Duo mit seiner Frau den ersten Band einer Fantasyserie verfasst, die von den Erlebnissen eines Geschwisterpaares auf einer Farm handelt, die magische, phantastische Tiere wie Drachen und Einhörner beherbergt und deren Bestand zu retten versucht.
    Das Betriebsgeheimnis muss gut gewahrt bleiben, ansonsten würde dies Neid und Profitgier auf den Plan rufen und das Leben der kostbaren Wesen aufs Spiel setzen!
    Leichte Lektüre, die an Brandon Mulls „Fabelheim“ erinnert.