Rezensent im Portrait
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- lese sehr gerne Krimis, Thriller, erotische Romane, Liebesromane, Vampirromane, Fantasy gemischt und historische Romane

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Urban Fantasy vom FeinstenRezension vom 22.08.2009Der 2. Teil der Chroniken der Unterwelt beginnt kurz nach den Ereignissen aus City of Bones. Und die Sucht hatte mich schon gleich wieder auf der ersten Seite gepackt.
Jace und Clary sind noch beide geschockt von der Tatsache, dass sie Geschwister sind. Clarys Mutter liegt immer noch im Koma. Valentin spinnt weiter seine bösen Pläne. Wegen ihm stößt Jace auf Misstrauen bei seiner Adoptivmutter, die ihn kurzerhand vor die Türe setzt. Jace bekommt noch zusätzlichen Ärger, weil er sich mit der Inquisitorin aus Idris anlegt und mit ihr wirklich nicht zu spaßen ist.
Es kommt zu einigen furchtbaren Geschehnissen, die am Ende in einer blutigen Schlacht ihren Höhepunkt finden. Über mangelnde Spannung konnte ich mich nicht beklagen. Das Buch hat mich gefesselt bis zum Schluss.
Der Ton in City of Ashes ist ernster als im Vorgänger. Kein Wunder. Die Protas sind auch ernster geworden. Clary kämpft mit sich, weiß nicht, wie sie sich gegenüber Jace verhalten soll. Denn ihr Verhalten ist nicht das einer richtigen Schwester. Wie eine Schwester verhält sie sich eher Simon gegenüber, der auch tiefe Gefühle für Clary empfindet. Jace wirkt nicht mehr so arrogant und selbstsicher, sondern verzweifelt und orientierungslos. Es machte mich schon sehr traurig zu lesen, wie sehr er sich nach jemandem verzehrt, den er nicht haben kann, aber unbedingt haben will. Und wenn man bedenkt, dass er in seinem Alter keine erwachsene Bezugsperson hat, die 100%ig hinter ihm steht, obwohl gerade das so wichtig ist, braucht man sich über sein Benehmen nicht zu wundern. Seinen Vater kann er ja voll vergessen. Clary hat es natürlich auch nicht leicht, da sie Jace auf Distanz hält, obwohl sie im Herzen etwas ganz anderes fühlt. Das ist schon eine sehr schwierige Situation, bei der mir jedes Mal schwer ums Herz wurde, wenn die beiden mal einen Moment für sich alleine hatten.
So leidet jeder auf seine Weise und versucht mit seinen Problemen klarzukommen.
Was auch sehr neugierig macht, ist das, was sich zwischen Magnus Bane und Alec abspielt. Es gibt nur Andeutungen, nichts wirklich Konkretes. Für mich steht nur fest, dass die beiden eine tiefe Zuneigung verbinden muss. Eventuell erfährt man im 3. Teil, wie es mit den beiden weitergeht.
Mit der Inquisitorin Imogen hat die Autorin auch einen Charakter geschaffen, der unsympathischer nicht sein könnte. Ich habe diese Person vom ersten Moment an gehasst. Sie verkörpert für mich Engstirnigkeit, falsche Moral, Vorurteile gegenüber Andersartigen und ein diktatorisches Rechtssystem. Ich kann ihr nur das zugute halten, was sie am Ende für Jace getan hat. Mehr aber auch nicht.
Gerade weil Cassandra Clare all diese wichtigen Kleinigkeiten so realistisch und überzeugend beschreibt, liebe ich diese Reihe so.
City of Ashes ist aber nicht nur ernst, sondern hat auch sehr viele humorvolle Stellen, wo ich zum Teil lauthals lachen musste.
FAZIT: Ein superschönes Buch, nach dem man süchtig wird!
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Einfach nur wunderbar!Rezension vom 18.08.2009Cassandra Clare entführt den Leser mit City of Bones, dem 1. Teil der Chroniken der Unterwelt in eine wunderschön gestaltete fantastische Mythenwelt.
Clary Fray lebt mit ihrer Mutter in New York und ist ein ganz normaler 15jähriger Teenager. Nach einem verhängnisvollen Besuch in einer Disco, als Clary beginnt Dinge zu sehen, die sonst keiner sehen kann, benimmt sich ihre Mutter sehr merkwürdig und verschwindet kurz darauf spurlos. Clary wird in ihrer Wohnung angegriffen und von dem geheimnisvollen Jace gerettet. Clary findet mit Hilfe von Jace heraus, dass ihre Mutter früher ein Schattenjäger war. Schattenjäger bekämpfen Dämonen und das Böse, um die Menschen (auch Mundies genannt) zu beschützen.
Gemeinsam mit ihren Freunden Jace, Alec, Isabelle und Simon macht sich Clary nun daran, die Geheimnisse über ihre Herkunft zu ergründen und taucht dabei immer tiefer in die geheimnisvolle Welt der Schattenwesen und Dämonen ein.
City of Bones ist nicht nur ein Buch für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Der Schreibstil der Autorin ist frisch und lebendig, an manchen Stellen richtig gehend humorvoll. Die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet, Jace und Clary sind mir richtig ans Herz gewachsen. Jace ist arrogant, cool, zynisch und sehr gebildet, hat aber von den meisten Dingen, die ein Teenager in der heutigen Zeit weiß, keine Ahnung (was ist ebay?). Das führt oft zu sehr lustigen Situationen zwischen ihm und Clary. Clary ist auch nicht ohne. Nicht das typische Mädchen, das nur auf ihr Äußeres achtet, ist sie sehr sarkastisch, etwas unsicher im Umgang mit Jungs, aber sie ist auch sehr tapfer und trägt das Herz am richtigen Fleck.
Die beiden zusammen haben mich sehr berührt. Deshalb war ich anfangs schon ziemlich geschockt wegen dem überraschenden Ende. Da kann man nur gespannt sein, wie es weitergeht.
Ich bin auch neugierig, wie sich die Nebenprotas weiterentwickeln. Simon und Alec sind mir da die liebsten.
FAZIT: Ein absolut fantastisches Buch mit interessanten Charakteren liebevoll und mit Witz erzählt! ACHTUNG: SUCHTGEFAHR!
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Feuer und Eis, die perfekte Mischung!Rezension vom 11.08.2009Das ist der 2. Teil der Reihe Der Bund der Schattengänger. Dieser Teil hat mich schon von der ersten Seite an gefesselt.
Lily Whitney, die nun glücklich mit Ryland Miller verheiratet ist, hat nun nach einigen Monaten die erste junge Frau aufgespürt, die ihr Vater als Kind für Experimente missbraucht hat. Dahlia Le Blanc, die aufgrund ihrer sehr gefährlichen übersinnlichen Fähigkeiten nur Spezialaufträge für die Regierung übernimmt, lebt sehr zurückgezogen in den Sümpfen von Louisiana.
Nicolas Trevane, der Schattengänger, der sich bereit erklärt hat, Dahlia zu Lily zu bringen, platzt just in dem Moment in Dahlias Leben, als ein Killerkommando ihr Zuhause zerstört und ihre Familie tötet. Nicolas hilft Dahlia und begibt sich mit ihr auf eine waghalsige Flucht, auf der sie sich sehr schnell näher kommen.
Christine Feehan hat mit Nicolas und Dahlia ein Paar geschaffen, das aufgrund ihrer übersinnlichen Fähigkeiten nicht gegensätzlicher sein könnte und trotzdem füreinander bestimmt ist. Da hat mal der Topf wirklich einen passenden Deckel gefunden. Nicolas wirkt eigentlich eiskalt, ist ohne jegliches Gefühl, immer ruhig und gelassen, funktioniert wie eine gut geölte Maschine. Dahlia zieht Gefühle und Emotionen an wie ein Magnet. Sie ist zwar sehr klein und zierlich, aber dafür sehr feurig und stark. Würde man ihr auf den ersten Blick gar nicht zutrauen.
Bei den beiden knistert es schon von der ersten unschuldigen Berührung an. Das steigert sich von Seite zu Seite. Auf ihrer Flucht, die gelegentlich durch Mordversuche des Killerkommandos an Spannung gewinnt, unterhalten sich die beiden sehr viel und man erhält einen guten Einblick in ihr Wesen und ihre Gefühle. C. Feehan beschreibt das sehr schön und baut geschickt einige humorvolle Stellen ein, bei denen ich geschmunzelt habe.
Aufgrund der Dringlichkeit, Dahlia vor zu großen Energieschüben zu schützen, ist Nicolas, der ein Anker ist, immer ganz in ihrer Nähe. Die beiden kleben sozusagen schon fast aneinander, und das verleiht der Story eine sehr hohe emotionale Intensität. Leserinnen, die das genauso schätzen wie ich, werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Intensiver kann man die Beziehung zwischen zwei fremden Personen, die sich in einer sehr gefährlichen Situation näherkommen, eigentlich nicht beschreiben.
Nicolas hat mir als Prota wahnsinnig gut gefallen. Er hält sich nicht lange damit auf zu ergründen, warum er auf einmal nicht mehr so cool und gelassen ist, sondern akzeptiert seine Gefühle für Dahlia sehr schnell. Er zeigt sie ihr bei jeder Gelegenheit und kämpft darum, sie für sich zu gewinnen. Dahlia ist eine Person, die einem Menschen sehr schnell entgleiten will. Das will er auf keinen Fall zulassen. Sein besitzergreifendes Benehmen fand ich manchmal einfach nur süß.
Dass C. Feehan erotische Szenen über viele Seiten hinweg sehr detailliert beschreibt, wusste ich ja schon von Jägerin der Dunkelheit. Nur hier haben sie mir jetzt noch viel besser gefallen.
Bezüglich der Handlung lässt sich sagen, dass diese an Tempo gewinnt, als ein paar andre Schattengänger auftauchen und dann gemeinsam der Verräter entlarvt wird. Die Handlung ist eine Mischung aus Action und Thriller.
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Guter EinstiegRezension vom 06.08.2009Das ist mein erstes Buch von Christine Feehan. Ich hätte zwar gerne zuerst mit ihren Vampir-Liebesromanen angefangen, aber die Rezensionen zu diesem Buch haben mich doch sehr neugierig gemacht. Viele bemängeln die seitenlangen erotischen Szenen, und dass dadurch die Handlung ihre Spannung verliert. Da ich sehr gerne hoch dosierte erotische Bücher lese, fiel meine Wahl auf Jägerin der Dunkelheit.
Dieses Buch ist der Auftakt zu einer neuen Reihe über die Schattengänger, einer Gruppe von Elitesoldaten mit besonderen PSI-Fähigkeiten, die sich für ein geheimes Experiment freiwillig zur Verfügung gestellt haben.
Der Wissenschaftler Dr. Whitney verstärkt die Begabungen der Männer, nur leider geht bei dem Experiment einiges schief. Als einige Männer sterben und dann auch noch Dr. Whitney spurlos verschwindet, erhofft sich Captain Ryland Miller Hilfe von Dr. Whitneys Tochter Lily, die auch übersinnlich begabt ist.
C. Feehan hat bei den ersten 250 Seiten ein sehr gemächliches Erzähltempo drauf. Man lernt die zwei Hauptprotagonisten Captain Ryland Miller und Dr. Lily Whitney über ihre intensiven Gespräche (auch über telepathischen Gedankenaustausch) kennen. Die beiden fühlen sich von ihrer ersten Begegnung an zueinander hingezogen. Ryland ist fast besessen von Lily. Lily zögert etwas, weil sie die Chemie zwischen ihnen nicht für echt hält. Aber sie fährt trotz allem auf ihn ab. Das wird wirklich seitenlang sehr zärtlich beschrieben. Der hohe Erotikfaktor gefällt mir auf der einen Seite sehr gut, auf der anderen Seite störe ich mich an manchen Stellen an der etwas biederen Ausdrucksweise der Autorin bzw. der Übersetzerin. z.B. GLUT und GLUTVOLL kommen so oft vor, dass es schon fast lachhaft wirkt. Aber davon abgesehen habe ich alle erotischen Szenen richtiggehend verschlungen.
Ryland und Lily sind ein interessantes Paar. Nur ist bei mir der Funke nicht so übergesprungen, wie ich eigentlich erwartet hatte.
Ich bin schon viel neugieriger auf den 2. Teil der Reihe Spiel der Dämmerung, in dem es um den geheimnisvollen Nicolas geht.
Was den Spannungsbogen der Handlung angeht, gebe ich vielen Rezensenten recht. Die Handlung ist vorhersehbar und plätschert so ein wenig vor sich hin. Das hat mich jetzt aber nicht so sehr gestört, weil ich aufgrund der Rezensionen vorgewarnt war.
FAZIT: Für Jägerin der Dunkelheit gibt es gute 3,5 Sterne und mit Spiel der Dämmerung beginne ich nun aus purer Neugier.
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Bones und Cat sind ein unschlagbares TeamRezension vom 01.08.2009Nach dem offenen Ende in Blutrote Küsse: Roman war ich schon ziemlich frustriert und habe es kaum erwarten können, endlich den 2. Teil in Händen zu halten. Die Warterei hat sich gelohnt.
Kuss der Nacht ist genauso gut wie der Vorgänger, wenn nicht sogar um einiges besser, und ich habe es richtig gehend verschlungen.
Das Buch geht schon auf der ersten Seite recht rasant los. Cat arbeitet nun schon seit über 4 Jahren für den FBI als Vampirjägerin. Über 4 Jahre ohne Bones! Furchtbarer Zustand. Zum Glück ändert sich das, denn die beiden treffen wieder aufeinander. Und ab da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Viel Action, viele witzige Dialoge mit diesem unbeschreiblichen bissigen Humor, prickelnde heiße Erotik und eine spannende Handlung wechseln sich in einer guten Mischung ab.
Die Beschreibung, wie Cat und Bones sich wieder näher kommen, fand ich sehr schön und vor allem zum Ablachen. Cat leugnet zunächst ihre Gefühle gegenüber Bones, weil sie ihn schützen will und keine Zukunft mit ihm zusammen sehen kann. Aber Bones bleibt hartnäckig und überzeugt sie auf seine Weise. Kaum haben die beiden beschlossen, es noch mal miteinander zu versuchen, müssen sie sich gegen Cats herrlich nervende Mutter, ihr Team vom FBI, einen Auftragskiller und gegen einen mächtigen Vampir behaupten, der es auf Cat persönlich abgesehen hat.
Bones und Cat zusammen finde ich unschlagbar, sei es als Team bei der Jagd oder als Liebespaar. Bei den beiden knistert es gewaltig, egal ob sie sich zoffen oder vertragen. Man spürt, dass sie sich lieben und zusammen gehören.
Cat kommt mir in diesem Teil viel reifer und erwachsener vor. Sie kann auch richtig zuhauen, wenn es drauf ankommt. Diese Cat mag ich sehr. Am besten gefällt sie mir, wenn sie in Bones Armen dahin schmilzt. Welche Frau würde das nicht bei so einem Mann? Von Bones kann man nur schwärmen und schmachten. Vor allem wenn er eifersüchtig wird. Herrlich.
Positiv ist mir aufgefallen, dass die erotischen Szenen in diesem Teil viel gewagter (vor allem eine bestimmte), aber sehr geschmackvoll beschrieben sind. Wenn sich der 3. Teil in dieser Richtung weiterentwickelt, habe ich gar nichts dagegen. Heiße Erotik bei so einem Paar gehört einfach mit dazu.
Besonders gut gefallen hat mir Cats Team und das Verhältnis ihrer Leute untereinander. Das gibt Cat so einen kleinen familiären Touch, der gut tut, vor allem bei so einer Mutter. Überhaupt sind viel mehr Protagonisten in die Handlung miteinbezogen, was das Ganze spannender macht. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung Gefährtin der Dämmerung: Roman. Cat und Bones machen einfach süchtig.

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