Rezensent im Portrait
aus Göttingen
- Gesamte Rezensionen
- 105 (ansehen)
- Alter
- 42 Jahre
- Abteilung
- Belletristik, Klassiker, Kultur, Geschenkbuch
- Funktion
- Buchhändlerin
- Lieblingsautoren
- Klassiker: J.W. v. Goethe, Theodor Fontane, Oscar Wilde Moderne: Heinrich Böll, Günter Grass, Haruki Murakami, E.-M. Remarque, Anna Seghers Kinderbuch: Astrid Lindgren, Guus Kuijer, Erich Kästner Lyrik: Erich Fried, R.M. Rilke
- An meinem Beruf gefällt mir
- die Mischung aus spannenden Begegnungen mit Menschen und Literatur der unterschiedlichsten Art.
- Im Beruf seit
- 1997
- Das beste Buch aller Zeiten
- Goethes Faust
Meine Favoriten
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Habe nun, ach! Philosophie, / Juristerei und Medizin, / Und leider auch Theologie / Durchaus studiert,... mehr
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Nach dem Dienst ging ich zur Kasse, um mein Gehalt abzuholen. - Klingt anfänglich belanglos? Steigert... mehr
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Zugegeben: ich bin Insasse einer Heil- und Pflegeanstalt, mein Pfleger beobachtet mich, lässt mich kaum... mehr
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Nun rückt, Hippolyta, die Hochzeitsstunde / Mit Eil heran; - Die Frage ist nur: Wer heiratet wen?... mehr
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An einem der letzten Märztage des Jahres 1819 hielt eine Halbchaise vor der Löwen-Apotheke in Neuruppin,... mehr
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Diederich Heßling war ein weiches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete und viel an... mehr
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Der Tod roch anders in Russland als in Afrika. Bewegende Liebesgeschichte auf dem Hintergrund des... mehr
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Ich war siebenunddreißig Jahre alt und saß in einer Boeing 747. - Traurig schön mit sehr viel Tiefe! mehr
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Der Irrsinn einer herbstlichen Prärie-Kaltfront, näher kommend. Es war deutlich zu spüren: Etwas Furchtbares... mehr
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Ich heiße Lisa. Ich bin ein Mädchen. Das hört man übrigens auch am Namen. Freche Kinder und heile... mehr
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Liebe ist...Rezension vom 26.01.2013Das perfekte Geschenk für Freunde und Verliebte nicht nur zu Valentin! Liebevoll-ironisch zeigt Hase 1 dem Hasen 2, was Liebe ist. Witzige Illustrationen machen das kleine Büchlein zu etwas ganz Besonderem. -
Das Leben, die Liebe und Freud in einer schwierigen ZeitRezension vom 26.01.20131937 wird der siebzehnjährige Franz Huchel von seiner Mutter aus der Provinz im Salzkammergut nach Wien geschickt, um dort bei einem alten Freund, einem Trafikanten, in die Lehre zu gehen. Fern von zu Hause ist Franz gezwungen, seinen eigenen Weg zu finden. Da ist es gut, dass zu den Stammkunden der Trafik der alte Sigmund Freud zählt, von dem sich Franz im Chaos der Zeit und der Liebe Hilfe erhofft. Doch hat Freud wirklich auf alle Fragen des Lebens eine Antwort? Bereits ein halbes Jahr nach Franz' Ankunft in Wien verändert sich alles: die Gestapo taucht in der Trafik auf, Freud darf nicht mehr praktizieren und Franz' Liebe zu der böhmischen Varietétänzerin Anezka ist ebenso dem Untergang geweiht wie die Stadt Wien nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich....Der besondere Charme des Buches entwickelt sich vor allem durch die Begegnungen zwischen Franz und dem bereits sehr betagten Dr. Freud, deren humorvoll philosophischen Gespräche den Leser zum Schmunzeln bringen. Und der Protagonist ist in seiner Geradlinigkeit in der schwierigen Zeit des Nationalsozialismus ein großer Sympathieträger, den man schnell ins Herz schließt. -
Düster und perfide!Rezension vom 26.01.2013Das Ende der Unschuld ist der Abschied von der Kindheit. Lizzi, die Erzählerin des Romans, und Evie sind beide dreizehn Jahre alt und beste Freundinnen. Beide wachsen sie in unmittelbarer Nachbarschaft einer nahezu idyllischen Kleinstadtwelt auf. Eines Tages ist Evie plötzlich spurlos verschwunden. Doch ist sie wirklich, wie vermutet, einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Abbott verknüpft geschickt Inhalt und Stil eines klassischen Adoleszenz-Romans mit Krimi-Elementen und fesselt den Leser damit bis zur letzten Seite! -
Düster und perfide!Rezension vom 26.01.2013Das Ende der Unschuld ist der Abschied von der Kindheit. Lizzi, die Erzählerin des Romans, und Evie sind beide dreizehn Jahre alt und beste Freundinnen. Beide wachsen sie in unmittelbarer Nachbarschaft einer nahezu idyllischen Kleinstadtwelt auf. Eines Tages ist Evie plötzlich spurlos verschwunden. Doch ist sie wirklich, wie vermutet, einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Abbott verknüpft geschickt Inhalt und Stil eines klassischen Adoleszenz-Romans mit Krimi-Elementen und fesselt den Leser damit bis zur letzten Seite! -
Unterhaltsame KulturvermittlungRezension vom 26.01.2013Was macht das Jahr 1913 so besonders? Illies beschreibt in seiner Retrospektive humorvoll und geistreich den Aufbruch in die Moderne. Von Januar bis Dezember lässt er einflussreiche Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur Monat für Monat wieder auferstehen: von Kafka über Else Lasker-Schüler bis hin zu Franz Marc erfährt der Leser, wie sich im Bereich Literatur, Kunst und Musik ein neues Zeitalter ankündigt. So macht Kulturgeschichte richtig Spaß! -
Unterhaltsame KulturvermittlungRezension vom 26.01.2013Was macht das Jahr 1913 so besonders? Illies beschreibt in seiner Retrospektive humorvoll und geistreich den Aufbruch in die Moderne. Von Januar bis Dezember lässt er einflussreiche Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur Monat für Monat wieder auferstehen: von Kafka über Else Lasker-Schüler bis hin zu Franz Marc erfährt der Leser, wie sich im Bereich Literatur, Kunst und Musik ein neues Zeitalter ankündigt. So macht Kulturgeschichte richtig Spaß! -
Wenn Liebe zum Alptraum wirdRezension vom 26.01.2013Was als eine zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich rasch zum Alptraum. Als die Mittdreißigerin Judith in Wien den attraktiven Hannes trifft, ist sie zunächst hin und weg. Auch Familie und Freunde sind schnell begeistert vom neuen Freund, der sich mit Charme und Raffinesse überall einzuschleichen weiß. Judith wird das alles sehr bald unheimlich, doch als sie versucht, wieder Abstand zwischen sich und Hannes herzustellen, muss sie erkennen, dass er bereits ihr gesamtes Leben kontrolliert. Glattauers Roman beginnt als charmant-witzige Liebesgeschichte im gewohnten Stil und verwandelt sich zum Ende hin in einen spannenden, wenn auch leicht übertriebenen, Krimi. Trotz etwas dick aufgetragenem Schluss absolut lesenswert. -
Wenn Liebe zum Alptraum wirdRezension vom 26.01.2013Was als eine zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich rasch zum Alptraum. Als die Mittdreißigerin Judith in Wien den attraktiven Hannes trifft, ist sie zunächst hin und weg. Auch Familie und Freunde sind schnell begeistert vom neuen Freund, der sich mit Charme und Raffinesse überall einzuschleichen weiß. Judith wird das alles sehr bald unheimlich, doch als sie versucht, wieder Abstand zwischen sich und Hannes herzustellen, muss sie erkennen, dass er bereits ihr gesamtes Leben kontrolliert. Glattauers Roman beginnt als charmant-witzige Liebesgeschichte im gewohnten Stil und verwandelt sich zum Ende hin in einen spannenden, wenn auch leicht übertriebenen, Krimi. Trotz etwas dick aufgetragenem Schluss absolut lesenswert. -
Eine tragische Liebesgeschichte großartig erzählt!Rezension vom 17.10.2011Ein wahrhaftig gewaltiges Debüt, geradezu eine Novelle im Goetheschen Sinne: in einem kleinen Ort nahe der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze ereignet sich eine unerhörte Begebenheit! Die sechszehnjährige Maria lebt mit ihrem Freund Johannes auf dem Hof seiner Eltern. Statt in die Schule zu gehen, steckt sie ihre Nase lieber in Dostojewskis Die Brüder Karamasoff. Die leidenschaftlichen Träumereien werden real, als sie sich in den vierzigjährigen Henner vom Nachbarhof verliebt, dessen düstere und gewaltsame Aura Maria unaufhaltsam in seinen Bann ziehen. Derart mit sich selbst beschäftigt, geraten die historischen Umbrüche des Sommers 1990 nahezu zur Nebensächlichkeit, denn unerhört ist diese Begebebenheit nicht nur im Sinne von unmoralisch- sie darf in dem kleinen Ort auch schlichtweg nicht gehört werden... -
Eine tragische Liebesgeschichte großartig erzählt!Rezension vom 17.10.2011Ein wahrhaftig gewaltiges Debüt, geradezu eine Novelle im Goetheschen Sinne: in einem kleinen Ort nahe der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze ereignet sich eine unerhörte Begebenheit! Die sechszehnjährige Maria lebt mit ihrem Freund Johannes auf dem Hof seiner Eltern. Statt in die Schule zu gehen, steckt sie ihre Nase lieber in Dostojewskis Die Brüder Karamasoff. Die leidenschaftlichen Träumereien werden real, als sie sich in den vierzigjährigen Henner vom Nachbarhof verliebt, dessen düstere und gewaltsame Aura Maria unaufhaltsam in seinen Bann ziehen. Derart mit sich selbst beschäftigt, geraten die historischen Umbrüche des Sommers 1990 nahezu zur Nebensächlichkeit, denn unerhört ist diese Begebebenheit nicht nur im Sinne von unmoralisch- sie darf in dem kleinen Ort auch schlichtweg nicht gehört werden...























