BuchhändlerInnen im Portrait
aus Emden
- Gesamte Rezensionen
- 106 (ansehen)
- Alter
- 48 Jahre
- An meinem Beruf gefällt mir
- Der spannende Austausch mit lesefreudigen Menschen.
- Im Beruf seit
- 1990
-
Die verlorenen SpurenRezension vom 07.04.2013Ein Familiengeheimnis bestimmt das Leben von Laurel. Ihre Mutter tötet einen fremden Mann, der im Jahr 1961 an einem sonnigen Tag das Grundstück der Familie betritt. Laurel versucht Jahre später zu ergründen, was genau geschah und wird tiefer und tiefer in die Vergangenheit gezogen.
Esther Schweins liest den spannenden Roman von Kate Morton auf sehr gelungene Art.
-
Absolut sehenswert!Rezension vom 07.04.2013Mary leidet sie an einer ausgeprägten Schizophrenie. Ihr Sohn Chris und ihr Ehemann versuchen den Wechsel an Gefühlswelten aufzufangen, für beide keine einfache Situation. Bei einem Anfall von Verfolgungswahn und rasender Wut, verletzt Mary ihren Sohn versehentlich mit einem Messer. Sie wird in die Psychiatrie eingeliefert und mit Psychopharmaka behandelt. Chris und sein Vater versuchen nit dieser für beide erschreckenden Entwicklung fertig zu werden.
Ein beeindruckender Film , der mit viel Liebe die Geschichte dreier Menschen erzählt, deren Leben durch die Krankheit der Mutter und die Reaktion der Umwelt, alles andere als normal verläuft. Ein ausgezeichneter Film, der Mut macht.
-
SterneneisRezension vom 07.04.2013Sie liegen zuhause in ihrem Bett , schlafen tief und fest, während Einbrecher lautlos ihre Wohnung durchsuchen. Morgens wachen sie auf und der Fernseher an der Wand, der dort am Vorabend hing, ist verschwunden. Genau dies geschieht Hanna. Sie möchte die folgenden Nächte auf keinen Fall in ihrer Wohnung verbringen. Sie entscheidet für die nächsten Tage in ihr Sommerhaus zu fahren. Gerade als sie diesen Entschluss umsetzen möchte, erscheint eine Bekannte, die wegen eines Terminengpasses keine Betreuung für ihre Tochter Hugrun hat und übergibt diese einfach Hanna.
In diesem atmosphärisch dichten Roman wird die Begegnung der 14jährigen Hugrun und der ihr unbekannten Hanna sehr intensiv erzählt.
-
Hervorragend!Rezension vom 20.03.2013Eine der schönsten Fragen: Was liest du gerade? stellen sich Will Schwalbe und seine Mutter immer wieder. Gerade in der emotional und körperlich extrem zehrenden Zeit, während der Krebsbehandlung der Mutter, schafft der Austausch über Literatur und das gerade gelesene eine wunderbare Nähe. Beide empfehlen sich gegenseitig Bücher, die ihr Herz bewegen und oft ist das Geschehen im Buch, die einzige Möglichkeit über die Krankheit und das unvermeidliche Sterben zu sprechen - doch eigentlich sprechen beide viel mehr über das Leben. Denn eines wird in diesem Buch ganz deutlich: Lesen ist nicht das Gegenteil von Handeln, sondern das Gegenteil von Sterben. Will Schwabe ist ein sehr einfühlsames Buch über das Lesen gelungen, es hat in mir die Lust beflügelt immer wieder in die Welt der Literatur abzutauchen. -
FamiliendramaRezension vom 20.03.2013In der Familie Uusitalo häufen sich seit 3 Generationen mysteriöse Todesfälle. Der aktuelle Fall ist die grausame Ermordung von Sol-Britt. Die Ermittler gehen zunächst von einem Eifersuchtsdrama aus, doch es gibt zu viele Ungereimtheiten. Ein packend geschriebener Krimi über Abgründe menschlichen Handelns. -
FamiliengeheimnisRezension vom 20.03.2013In der Familie Uusitalo häufen sich seit 3 Generationen mysteriöse Todesfälle. Der aktuelle Fall ist die grausame Ermordung von Sol-Britt. Die Ermittler gehen zunächst von einem Eifersuchtsdrama aus, doch es gibt zu viele Ungereimtheiten. Ein packend geschriebener Krimi über Abgründe menschlichen Handelns. -
Grosse ThemenRezension vom 20.03.2013Zwei junge Männer, einer davon Jan Thomas, verschulden den Unfalltod eines kleinen Jungen. Thomas wird nach seiner Haftentlassung, als Organist in einer Gemeinde angestellt. Die alleinerziehende Pastorin Anna und er kommen sich näher. Da wird Thomas von der Mutter des Jungen, der damals zu Tode kam, während eines bewegenden Orgelsspieles erkannt. Kurze Zeit später verschwindet, der Sohn Annas, als er von Jan Thomas vom Kindergarten abgeholt wird. Eine bewegende Auseinandersetzung um das Thema Schuld, Vergeltung, Versöhnung und Hoffnung. Sehenswert: -
Ungarn -50er und 60er JahreRezension vom 06.03.2013In ihrem Roman "Der Schwimmer" erzählt Zsuzsa Bank die Geschichte zweier Geschwister. Ihre Mutter verschwindet von einem Tag auf den anderen und damit geht die Mitte ihres Lebens verloren. Ihr Vater beginnt mit ihnen eine Reise durch Ungarn - immer weiter auf der Suche nach dem vermeintlich verlorenem Glück.
Ein sehr berührendes Buch, grossartig erzählt und mit vielen poetischen Augenblicken. -
Unbedingt lesenRezension vom 22.04.2012Es sind viele bemerkenswerte Erkenntnisse, die der 9jährige Oskar findet. Oskar ist ein besonderer Junge, Tamburinspieler, Schmuckdesigner, Veganer, Pazifist,alles auf seiner Visitenkarte vermerkt.
Der Vater von Oskar ist am 11.09 bei dem Terroranschlag auf das WTC getötet worden. Ein Schlüssel, den Oskar in einer kleinen Vase liegend findet, veranlasst ihn auf die Suche zu gehen. Diese Suche, vordergründig nach dem passenden Schloss, führt Oskar durch ganz New York. Es kommt zu wundervollen Begegnungen mit ihm bis dahin unbekannten Menschen, mit der Geschichte seines Vaters und seines Grossvaters und letztendlich auch mit sich selbst.
Ein unglaublich gefühlsstarkes Buch, das mich sehr beeindruckt hat.
Unbedingt lesen. -
FreudeRezension vom 31.03.2012Dieses Büchlein ist eine sehr gelungene Zusammenstellung zum Thema Freude.
Die verschiedenen bekannten Autoren - Dorothee Sölle, Dalai Lama, Anselm Grün, Verena Kast u.v.a., zeigen ihren Blick auf eines der grossen Themen, welches Menschen bewegt.














