BuchhändlerInnen im Portrait
aus Erlangen
- Gesamte Rezensionen
- 26 (ansehen)
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Therapeutin in BedrängnisRezension vom 04.04.2011Die Psychotherapeutin Siri wohnt in einem abgelegenen Haus am Meer. Ihr Leben gerät aus den Fugen als zuerst ihre Katze verschwindet, sie dann auch noch die Leiche einer Klientin in der Nähe ihres Hauses entdeckt und an andere Klienten ominöse Briefe geschrieben werden.
Wer steckt hinter diesen Vorgängen? Oder sind es nur Zufälle, die nichts miteinander zu tun haben?
Der Krimi braucht eine gewisse Anlaufzeit, aber dann wird er richtig spannend - Liebesgeschichte inklusive.
Eine der Autorinnen ist selbst Psychotherapeutin und weiß wovon sie schreibt.
Absolut lesenswert!!!
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Herrlich FränkischRezension vom 17.03.2011Als "Schorsch" Mirsberger nicht mehr ganz nüchtern mitten in der Nacht vom "Goldenen Hirschen" nach Hause kommt, schaut er noch kurz in den Stall zu seiner trächtigen Kuh Belinda. Mit der Kuh ist alles in Ordnung, doch Jemand schlägt dem Schorsch von hinten auf den Kopf, weshalb dieser in den Sautrog fällt und dort ertrinkt.
So beginnt dieser liebenswerte Krimi, der rund ums Walberla spielt und mit vielen originellen Figuren und sogar einigen fränkischen Kochrezepten gespickt ist.
Geld, Neid, Eifersucht, eine Damen-Gymnastikgruppe, eine Kräuterhexe und ein sympatisches Ermittlerduo machen diesen Krimi zu einem echten Schätzchen!
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LesenswertRezension vom 12.02.2011Als Sohn von Helmut Kohl muss das Leben doch priviligiert und komfortabel gewesen sein, so dachte ich vor der Lektüre. Was mich aber dann erwartet hat, war so ganz anders, so beeindruckend und bewegend, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.
So schreibt der Verfasser, wie er in der Schule kräftig Prügel bezogen hat, eben weil er der Sohn Helmut Kohls war. Von innerer Einsamkeit und starken Ängsten ist die Rede, insbesondere während der 70-iger Jahre, als er aus Angst vor einer Entführung durch die RAF das Haus nur noch in Belgleitung von Sicherheitskräften verlassen durfte. Das Buch gibt einen interessanten Einblick hinter die Kulissen. Mit mit viel Gefühl schreibt Walter Kohl über eine außergewöhnliche,schwere Kindheit und Jugend, in der es ihm an eigener Identität gemangelt hat. Aber er schreibt auch, wie er sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters gelöst hat.
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Köstliche UnterhaltungRezension vom 08.02.2011Die originellen Verse mit den dazugehörigen treffenden Zeichnungen aus verschiedenen Bereichen haben mich in eine leichte, unbekümmerte Stimmung versetzt. Zuweilen musste ich laut auflachen. Ideal zum Abschalten, zum Verschenken, zum Vorlesen oder noch mal selber lesen.
Übrigens: Hans Traxler hat vor langer Zeit die "Birne" als Karikatur von Helmut Kohl gezeichnet. -
Brillant aber zu kurzRezension vom 05.02.2011Über den Inhalt wurde ja bereits genug geschrieben.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Figur des Johann Friedrich von Allmen.
Mit welcher Nonchalance und Spitzfindigkeit er seine katastrophale finanzielle Lage übertüncht, ist mehr als gelungen. Außerdem zeigt die Handlung keine Längen, weil Suter wie immer geradlinig schreibt und bei der Sache bleibt. Leider ist die Geschichte etwas kurz geraden. Dafür dürfen wir uns aber auf weitere Bände mit Johann Friedrich von Allmen freuen! -
Erstklassiger ThrillerRezension vom 03.02.2011John Hart ist für mich die Thriller-Entdeckung schlechthin!!!
Vor fünf Jahren hat Adam Chase wegen Mordes vor Gericht gestanden. Er wurde freigesprochen und ist nach New York gegangen. Jetzt kehrt er zurück nach South Carolina. Sein alter Schulfreund Danny will ihn unbedingt treffen. Aber Danny ist verschwunden. Mit gemischten Gefühlen nimmt Adam wieder Kontakt zu seiner Familie auf. Dort erwarten ihn jede Menge ungeklärte Konflikte, die bis in seine Kindheit zurückreichen.
Superspannend und sprachlich brillant hat der Autor über eine dysfunktionale Familie geschrieben. -
Höchst amüsant und unterhaltsamRezension vom 07.11.2010Endlich! Katinka Palfy ist wieder da - und zwar in absoluter Hochform. Insgesamt drei Morde im vorweihnachtlichen Kochkurs sind aber auch die passende Herausforderung für die Privatdetektivin. Mit von der Partie ist natürlich auch wieder Hauptkommissar Uttenreuther, Katinkas Freund.
Köstlicher Weihnachtskrimi, voller Sprachwitz und origineller Figuren.
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Hochinteressanter historischer RomanRezension vom 30.08.2010James Cooks Reise in die Südsee, geschrieben aus der Sicht des Schiffszeichners John Webber, ist einer der besten historischen Romane, die ich gelesen habe.
Sehr lebendig wird das Leben an Bord geschildert, mit all seinen Rauheiten, dem Gestank, dem schlechten Essen, den Auspeitschungen bei Diebstahl.
Hochinteressant ist auch das Aufeinandertreffen mit den Eingeborenen.Es wird reger Tausch betrieben, die Eingeborenen sind weitestgehend friedlich;
wegen Diebstählen kommt es aber immer wieder zu Konflikten.
Webber darf nicht immer so zeichnen, wie es der Wahrheit entspricht.Vieles muss beschönigt werden, insbesondere die Umstände, die zum Tod Captain Cooks führen.
Wer einen wirklich gut recherchierten historischen Roman lesen will, ist hier genau richtig.












