BuchhändlerInnen im Portrait

Top 100 Rezensent
aus Wels

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Belletristik
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Filialleiterin
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1985
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Meine Rezensionen

  • Bretonische Brandung. Kommissar Dupins zweiter Fall
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    Urlaubsstimmung
    Rezension vom 18.05.2013
    Endlich ist er da, der zweite Teil der Krimiserie rund um Kommisar Dupin. Auf den Glénan, einer kleinen Inselgruppe vor dem bretonischen Festland wurden zwei Leichen gefunden und eine dritte Person als vermisst gemeldet, so muss Komissar Dupin aufs Boot, das ist ihm sehr unangenehm, weil er seekrank ist und sich gleichzeitig auch so furchtbar ausgeliefert fühlt, auf einem Boot, auf den Inseln, von denen man so schwer wegkommt und kaum Handyempfang hat. Gehen Sie mit Dupin auf eine Reise in eine rauhe, mythenumwobene Inselgruppe.

  • Bretonische Brandung
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    Urlaubsstimmung
    Rezension vom 18.05.2013
    Endlich ist er da, der zweite Teil der Krimiserie rund um Kommisar Dupin. Auf den Glénan, einer kleinen Inselgruppe vor dem bretonischen Festland wurden zwei Leichen gefunden und eine dritte Person als vermisst gemeldet, so muss Komissar Dupin aufs Boot, das ist ihm sehr unangenehm, weil er seekrank ist und sich gleichzeitig auch so furchtbar ausgeliefert fühlt, auf einem Boot, auf den Inseln, von denen man so schwer wegkommt und kaum Handyempfang hat.

    Gehen Sie mit Dupin auf eine Reise in eine rauhe, mythenumwobene Inselgruppe.
  • Immer wieder das Meer
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    und immer wieder die Liebe
    Rezension vom 13.05.2013
    Und immer wieder die Liebe könnte das Buch auch heißen, geht es doch im zweiten Roman von Frau Dragnic um das Leben der drei Schwestern Roberta, Lucia und Nannina, die im Laufe ihres Lebens alle einmal in Alessandro Lang, den oft abwesenden Dichter verliebt sind. "Heute heirate ich Alessandro Lang" ist der erste Satz des Romans, doch welche von den Schwestern ihn letztendlich bekommen wird erfahren wir erst ganz am Ende der Geschichte. Dazwischen das pure Leben, Eifersucht, Streit, die Suche nach dem Selbst, Kinderlosigkeit, der Tod der Eltern und immer wieder das Meer. Eine wunderbare Geschichte mit viel italienischer Lebensart

  • Immer wieder das Meer
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    und immer wieder die Liebe
    Rezension vom 13.05.2013
    Und immer wieder die Liebe könnte das Buch auch heißen, geht es doch im zweiten Roman von Frau Dragnic um das Leben der drei Schwestern Roberta, Lucia und Nannina, die im Laufe ihres Lebens alle einmal in Alessandro Lang, den oft abwesenden Dichter verliebt sind.

    "Heute heirate ich Alessandro Lang" ist der erste Satz des Romans, doch welche von den Schwestern ihn letztendlich bekommen wird erfahren wir erst ganz am Ende der Geschichte.

    Dazwischen das pure Leben, Eifersucht, Streit, die Suche nach dem Selbst, Kinderlosigkeit, der Tod der Eltern und immer wieder das Meer.

    Eine wunderbare Geschichte mit viel italienischer Lebensart
  • Ganz normale Helden
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    eine virtuelle Welt
    Rezension vom 04.05.2013
    Jeff Delpe hat es satt. Vor einem Jahr ist sein Bruder bei einem Unfall ums Leben gekommen und seine Eltern kommen einfach nicht darüber hinweg und er steht dazwischen und versucht sich so gut es geht um sie zu kümmern. Er haut von zuhause ab und hinterlässt keine Info, wo er ist.
    Die Eltern sind ausser sich und besorgt. Da Jeff sehr viel Zeit im Internet verbringt und der Vater irgendwie herausfindet unter welchem Namen sein Sohn im Online Rollenspiel " Life of Lords" zu finden ist, loggt sich der Vater in das Spiel ein und versucht so in die Nähe seines Sohnes zu kommen. Je tiefer der Vater in die Welt des Spiels abtaucht und sich dort Level für Level noch oben kämpft, umso mehr scheint er den Boden unter den Füßen in der Wirklichkeit zu verlieren.

    Wahnsinnig spannend, was bei diesen Spielen abgeht und sehr gut erzählt, dass letztendlich doch das Leben in der reallen Welt das einzig glückbringende ist.
  • Aufziehendes Gewitter
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    Traurig und komisch zugleich
    Rezension vom 04.05.2013

    Stefan Merrill Block hat sein zweites Buch veröffentlicht und legt wieder einen Familienroman vor, der mich weinen und lachen lässt.
    Mehrere Zeitebenen, verschiedene Perspektiven beleuchten das Leben seiner Großeltern. Boston, 1962, sein Großvater Frederick wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, weil er zum wiederholten Male in einer seiner manischen Phasen, sich auf die Straße stellt und seine Nackheit zur Schau stellt.
    Dann lernen wir den Klinikalltag in der Psychiatrie der 1960er Jahre kennen, Methoden, die haarsträubend sind, Mediziner, die nur am eigenen Erfolg interessiert sind, abgerichtetes Personal, die " Bürstenburschen" und natürlich die Patienten, schräge Vögel, derern Wahnsinn uns vor Augen geführt wird. Großartig beschrieben wird auch die Co-Abhängigkeit der Großmutter, die ihren Mann ja sehr liebt und nicht wahrhaben will und kann, was mit ihm passiert, die sich nur an die Wochen klammert, in denen es ihm gut geht und er ein liebevoller Vater und Ehemann ist, die ständig in Konflikt steht mit ihrem Vater, der die Kosten für das private Sanatorium nicht mehr zahlen will- die Alternative ist eine öffentliche Klinik und die Antwort auf sein Leid heißt Lobotomie.
    Dieses Buch berührte mich sehr und ich empfehle die Lektüre unbedingt.
  • Die Nacht des Zorns
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    Das wütende Heer
    Rezension vom 04.05.2013
    Ich habe auf die neue Fred Vargas gewartet und sie mir erst im Urlaub zu Gemüte geführt.
    Für diese Krimis braucht macht Zeit um jedes Deteil genießen zu können.
    Diesmal führt es Adamsberg, obwohl im Paris ein politisch brisanter Fall auf dem Tisch liegt in die Normandie, dort wurde von einer jungen Frau das " Wütende Heer" gesehen, eine Horde von Untoten, die immer wieder Meschen mit sich nimmt, welche, die sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben, dafür aber nicht bestraft worden sind.
    Danglard trumpft wie immer mit seinen Kenntnissen in Geschichte und Mythologie und Adamsberg praktiziert sehr außergewöhnliche aber zielgeführende Ermittlungsmethoden.
  • Turrinis Bauch
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    Mühlviertler Mörderjagd
    Rezension vom 04.05.2013
    Gucki, die einzige Journalistin der Mühlviertler Zeitung erlebt im neuen Band gemeinsam mit Hund Turrini eine weitere schräge, komische, derbe und unterhaltsame Mörderjagd. Diesmal geht`s um eine nackte weibliche Leiche, die am Friedhof aufgefunden wird und uns rasch in eine wilde Geschichte verwickelt, in deren Verlauf auch Gucki in höchste Gefahr gerät.
    Lesespaß für einen Nachmittag mit vertiefenden Erläuterungen des Mühlviertler Idioms.
  • Sunset
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    Ein besonderer Tag im Leben Lion Feuchtwangers
    Rezension vom 04.05.2013
    Lion Feuchtwanger, der letzte große deutsche Schriftsteller im amerikanischen Exil, erhält am Morgen eines Tages, den er alleine verbringt, seine Frau ist unterwegs, ein Telegramm, in dem er vom Ablebens Bertold Brechts informiert wird. Diese Nachricht erschüttert ihn, schließlich hat er Brecht entdeckt, gefördert und war mit ihm befreundet. Erinnerungen an viele Stationen und Geschehnisse dieser Beziehung werden wach, aber auch tiefe Einblicke in sein eigenes Innenleben, seine Motive, Ängste, Freuden und alles, was wichtig war in seinem Leben. Als die Sonne an diesem Tag untergeht, hat Feuchtwanger eine klare hellsichtige Lebensbilanz gezogen.
    Klaus Modick erzählt hier, zum Teil dokumentarisch, zum Teil fiktional in beeindruckend dichter Sprache vom Leben Lion Feuchtwangers und seines Umfelds und bietet spannende Einblicke, wie Literatur entsteht
  • Liebe Isländer
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    Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen
    Rezension vom 04.05.2013
    Huldar, ein junger Mann aus Reykjavik, erkennt, dass das Leben in der Stadt, zwischen Café und Nachtlokalen pendeln und dabei langsam zu versacken, keine Perspektive für ihn bietet. So beschließt er, mitten im Winter, "wenn Island am isländischten ist", in einem alten Geländewagen loszufahren, um seine Heimat und sich selbst besser kennen zu lernen. Die Erlebnisse- Fahrten durch Schneestürme, kalte Nächte im Auto, Begegnungen mit vielen Menschen, sein Weg rund um die Insel erzählt dieser unterhaltsame Band.
    Dass Huldar den Mut aufbringt, seine Situation zu erkennen und versucht, diese zu ändern, macht den Helden dieses literarischen Roadmovies sympathisch und es macht Spass, ihn auf dieser Reise zu begleiten.