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Meine Rezensionen

  • Die Nadel
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    Stumpfe Nadel
    Rezension vom 13.03.2013
    Wieder einmal ein starker historischer Roman von Ken Follett, geschickt zwischen Realität und Fiktion angesiedelt.
    Er geht auf einige brennend interessante Punkte des Zweiten Weltkrieges ein, liefert neues Material zu "was wäre wenn?".
    Im vergleich zu anderen Folletts wirkt dieser Roman allerdings ein wenig blass, ein wenig übertrieben nach Action heischend und ist, obwohl spannend und berührend, nichts sonderlich spezielles.
  • Vierzig Rosen
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    Vierzig Rosen - die Zeit vergeht
    Rezension vom 13.03.2013
    Erfreut nehme ich zur Kenntnis, das man auch aus den unergründlichen Tiefen der Schweiz erwachen, und als Autor gross werden kann. Thomas Hürrlimann ist der beste Beweis dafür.
    Er beschreibt in seinem Roman die Geschichte einer Frau, die auf ihre Vergangenheit zurückschaut und diese während einer Autofahrt noch einmal durchlebt.
    Ist die Sprache zwar zum Teil schwierig und der Lesefluss nicht immer vorhanden, so zeugt sie im Zusammenhang mit der Geschichte von einem unglaublichen Tiefgang, der dieses Werk zu etwas speziellem macht.
    Ein Roman der direkt aus der Seele spricht.
  • Der Wolkenatlas
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    Kartografierte Seelen
    Rezension vom 13.12.2012
    David Mitchell gelingt es, sechs unabhängig voneinander alaufende Geschichten, in völlig verschiedenen Zeiten, zu verknüpfen, sodass sie alle zusammengehören, eins sind. Noch nie habe ich ein derart einzigartiges Werk gelesen.
    Verschiedenste Erzählmethoden, unterschiedliche Satzstrukturen, in sich geschlossene Geschichten.
    Doch alles hängt zusammen. Alles ergibt einen Sinn.
    Etwas vom Besten, das die Literatur des 21. Jahrhunderts bis jetzt von sich gezeigt hat.
  • BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
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    BLACKOUT
    Rezension vom 05.12.2012
    Vor einigen Jahren hat mir mein Vater eine kleine Einführung in die Technik dieser Smart Meter gegeben. Ihm war damals durchaus bereits bewusst, wo eine mögliche Gefahr dieser Geräte lauert. Als ehemaliger Elektroplaner, Elektriker und Lehrer, befand er sich auf einem guten Stand.
    Ich verass dieses Gespräch wieder bis ich bereits in den ersten Kapiteln dieses Buches wieder auf diese Materie stiess.
    Top recherchiert und genial niedergeschrieben, gut im Spannungsaufbau und logisch nachvollziehbar.
    Ein Kompliment an Marc Elsberg.
    Der Roman ist nicht nur ein actiongeladenes Apokalypsedrama, sondern regt zum Denken an.
    Sowohl die Sicherheitslücken und unsere gewaltige Naivität im Umgang mit der Vernetzung und dem Internet, aber auch die Haltung jener, die diesen totalen Blackout erzeugen.
    Lesenswert!
  • Der Gefangene des Himmels
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    Verwunschen
    Rezension vom 29.11.2012
    Anfangs kostete es mich einige Mühe, die Personen in diesem Buch, bezüglich der letzten erschienen Bände einzuordnen, da diese nun doch schon lange ungelesen in meinem Bücherregal stehen.
    Magisch fühlt sich daher das Eintauchen an. Bekannt und doch völlig neu entdecken wir Zafons Barcelona. Seine einmaligen Beschreibungen, seine einmaligen Schilderungen dieser Stadt, welche dem unbekannten Sonnenschein und Strand verspricht, wirken verwunschen und lassen Träume spriessen. Tiefer, bewölkter Himmel über den tränennassen Strassen, abgenutzt von den Schicksalen Tausender. Die drückende Last des Krieges, Terrors und der Unterdrückung.
    Nie habe ich eine lebendigere Stadt erlebt als in den Büchern von Carlos Ruiz Zafon.
    Die Geschichte von Daniel Semepere, dem Buchhändler, findet baldigen Anschluss an das Ende des ersten Buches, während allerdings grosse Sprünge in die Vergangenheit gemacht werden.
    In Manier und Art also vollkommen ebenbürtig mit den Vorgängern.
    Die Story, obwohl sie sehr einfach und streng angelehnt an klassische Vorbilder, überzeugt.
    Deshalb ist hier deutlich zu sehen, weshalb Zafon ein Bestsellerautor geworden ist.
  • Die Zeit, die Zeit
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    Mittelmässiger Suter
    Rezension vom 02.10.2012
    Durch einen vielversprechenden Anfang wird man sofort in das Buch hinein gelockt. Die Story verliert allerdings etwas an Spannung und hängt ein wenig durch. Der überraschende Schluss entschädigt einen dafür allerdings voll und ganz.
    Interessante Ansichten zu der Zeit, herübergebracht in einem schönen und interessanten Buch.
  • Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga.
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    Weltkrieg im Lesesessel
    Rezension vom 01.10.2012
    Schon oft hat Ken Follett sein Können unter Beweis gestellt. Seine historischen Romane sind kaum zu überbieten, was sich auch auf die Verkaufszahlen niederschlägt. Seine Romane erfreuen sich weltweit grosser Beliebtheit.
    Liest man sich in dieses Werk, versteht man einmal mehr weshalb. Von der ersten Seite an wird man gepackt und um siebzig, achtzig Jahre in der Zeit zurückgeschleudert. Man fühlt sich dort zuhause. Keineswegs steht man aussen vor, als Eindringling aus der Zukunft, man leidet mit, man liebt und lebt mit den Hauptpersonen seiner Geschichte.
    Diese wird wieder sehr aufgesplittert und auf viele verschiedene Personen verteilt, die in ganz unterschiedlichen Welten leben. Die einen im nationalsozialistischen Deutschland, die andern in der kommunistisch, stalinistischen Sowjetunion und der Rest im freien Westen, dem Vereinigten Königreich und der USA.
    Die Story des Vorgängerwerkes „Sturz der Titanen“, wird mit einigen Jahren Zeitsprung wieder aufgegriffen und weitergeführt. Dabei geht es wiederum nicht wirklich um die Schicksale der einzelnen Personen, nicht um die stringente und packende Handlung, als vielmehr um das Bild jener Zeit, das Follett gekonnt zeichnet. Er gibt dem dramatischsten Kapitel der Weltgeschichte ein Gesicht, er zeigt anhand von verschiedenen Personen, was dieses Zeitalter für die Menschen bedeutete. Dabei spricht er die bekanntesten nur kurz an (Stalingrad, Kampf um Berlin, Pearl Harbor, D-Day) und widmet sich den unbekannteren Teilen (Bombenkrieg, Verfolgung, politische Verhandlungen, innenpolitische Machtkämpfe).
    Ich bin überwältigt von diesem Buch und empfehle es nur allzu gerne weiter. Nie zuvor wirkte unsere Geschichte so lebendig und eindringlich, nie zuvor begriff ich so gut, was es hiess, in dieser Zeit zu leben.
  • Vergebung
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    Wieder top!
    Rezension vom 19.09.2012
    Nach dem kleinen Hänger im zweiten Band der Trilogie, startet Larsson hier noch einmal richtig durch. Die Handlung ist bescheiden, die Story beinahe schon nach Verdammnis geklärt. Trotzdem schafft er es, einen Spannungsaufbau zu beschreiben.
    Einfach zu lesen, klar mit der Handschrift eines Journalisten verfasst, blättert man sich schnell durch die siebenhundert Seiten und hat das Gefühl, um eine gute Geschichte bereichert zu sein.
  • Verblendung
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    Intensiver Krimi - empfehlenswert!
    Rezension vom 16.08.2012
    Auch wenn ich ältere Bewertungen, die über dieses Buch herziehen, mit gewissem Interesse und sicherlich mit einigem Vergnügen gelesen habe, so kann ich diese Meinung nicht teilen. Ich finde keineswegs, dass die Handlung aufgesetzt wirkt und die Protagonisten langweilig sind. Natürlich trägt Lisbeth die Züge einer Superheldin, von der sie selbst jedoch nichts weiss, doch ist sie tatsächlich ein spannender Bonus (vielleicht sogar Mittelpunkt) dieses Werks.
    Die Ermittlungen sind durchwegs intensiv geschildert und wahnsinnig eindringlich.
    Zudem ist es absurd, die Geschichte bleibe zu oberflächlich. Wenn man zwischen diesen Zeilen mal die autobiografischen Züge mitliest, so sieht man, dass Larsson sein eigenes Leben in intensivierter und mit Träumen durchmischter Form wiedergegeben hat. Somit lässt sich gut auf seinen eigenen Charakter und seine Weltanschauungen zurückschliessen.

    Ich bleibe dabei. Dies ist ein super Buch! Auch wenn die Behauptungen, dass zuviel Kaffee konsumiert würde, nicht aus der Luft gegriffen sind. Mitten in einer schlaflosen Nacht eine ganze Kanne aufzubrühen trägt doch die Züge einer kleineren Sucht.
  • Madame Bovary
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    Romatisches Meisterwerk
    Rezension vom 04.08.2012
    Madame Bovary ist durch und durch das Werk eines Romantikers. Schmachtende Gefühle und geballte Sätze drücken einen tiefer in diese Lektüre, obwohl das Lesen nicht leicht fällt. Der Stoff ist so schwer wie die Sprache.
    Madame Bovary, die endlos einem Ideal nachjagt, wird durch die ganze Handlung durch enttäuscht und jede weitere Enttäuschung stürzt sie tiefer in ihre perönliche Krise.
    Ein Buch, das direkt zum Herzen spricht. Man fühlt die Verbundenheit zu dieser armen Person und versteht ihr Problem. Denn dieses Werk hat nichts von seiner Aktualität eingebüsst und mich sehr überzeugt.