Rezensent im Portrait

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Meine Rezensionen

  • Ein ganzes halbes Jahr
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    Eine Geschichte, die zu Herzen geht...
    Rezension vom 29.04.2013
    ist die von Lou und Will. Ein Paar, so ganz anders, wie man es vielleicht aus anderen (Liebes)Romanen kennt und doch wieder wie aus dem wahren Leben gegriffen.

    Die 26jährige Lou steht plötzlich vor den "Trümmern" ihres beruflichen Lebens. Das Cafe, in dem sie jahrelang gearbeitet hat macht von heute auf morgen zu. Da ihre Familie finanziell nicht gerade besonders gut gestellt ist, dennoch ein glückliches Leben führt, nimmt sie erst einmal ein paar Jobs an, die ihr ihr Jobcentersachbearbeiter anbietet. Da ihr die meisten Jobs nicht zusagen, steht sie in der örtlichen Hühnchenfabrik am Fließband. Doch auch dort wird Lou nicht glücklich. Am Ende "landet" sie bei Familie Traynor, die für ihren Sohn eine Pflegehilfe suchen.

    Will Trainor, einst ein sportlicher, lebensbejahender, erftolgreicher junger Mann, landete nach einem Motorrad- /Fußgängerunfall im Rollstuhl und ist seitdem gelähmt. Seine Familie tut alles, aber nichts kann Will von seinem Plan aus dem Leben scheiden zu wollen, abringen. Bis plötzlich Lou in das Leben der Familie tritt...

    Ich fand das Buch wirklich sehr schön trotzdem es neben der (Liebes)Geschichte auch um ein sehr ernstes Thema geht. Die Sterbehilfe. Aber ich finde, Frau Moyes hat einen guten Mittelweg gefunden, um das eine Thema nicht zusehr in den Vordergrund und das andere in den Hintergrund zu drängen. Zwischendurch fand ich es allerdings so etwas schwierig bei der Geschichte zu bleiben, aber dann hat es mich doch wieder gepackt und ich konnte es - leider etwas zu - zügig durchlesen.

    Die verschiedenen Charaktere fand ich auch sehr gut gelungen und habe gerne verfolgt, wie sie sich weiterentwickelt haben. Vor allem die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Lou und Will hat mich doch sehr mitgerissen und auch oft zum Schmunzel gebracht. Wen ich jedoch von Anfang an nicht leiden konnte ist Patrick, Lous Freund. Eine Person, die mir im wahren Leben besser nicht über den Weg laufen sollte. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich beim Lesen mit ihm geschimpft habe...Was das sprichwörtliche Faß zum guten Schluss zum Überlaufen gebracht hat war dann die Szene bei Louisas Geburtstagsfeier. Ab da hätte er von mir aus auch gerne aus der Geschichte rausgeschrieben werden können.

    Je weiter ich das Buch gelesen habe, desto bedrücker wurde meine Stimmung. Obwohl es zwischendurch doch noch ein paar Lichtblicke gab, war ich am Ende doch sehr betrübt.
    Schade fand ich, dass es so "plötzlich" zu Ende war. Ich hätte es schöner gefunden, wenn auch Wills Familie am Ende noch einmal "zu Wort" gekommen wäre und nicht nur Lou. Deshalb gibt es von mir auch nur 4 Sterne, aber ich denke, Frau Moyes wird sich schon was dabei gedacht haben.
  • Dicke Hose
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    Eigentlich so gar nicht meins, aber irgenwie dann doch...
    Rezension vom 20.12.2012
    Also so wirklich weiß ich ja nicht, was ich zu dem Buch sagen soll.... Irgendwie hat es mich nicht so wirklich überzeugen können, obwohl es von der Story her gar nicht so schlecht war, deshalb kann ich mich auch nicht zu weniger wie drei Sternen durchringen.
    Aber das Alex so lange braucht bis er endlich merkt, was für ein blöder A... sein Kumpel Florian ist und von anderen auch noch mit der Nase draufgestoßen werden muss, dass war dann doch etwas zu langatmig für meinen Geschmack. Und dann erst Alex "Verlobte" Tanja. Die ging ja mal überhaupt gar nicht. Und Frau Grünewald war für meinen Geschmack auch etwas "dürbert,
    Was ich sehr Schade finde ist, dass ausgelassen wurde, wie Alex am Ende doch noch den Score knackt und wie sein Chef und Marcel darauf reagieren. Aber da wird sich Frau Morgowski schon was bei gedacht haben...
  • Der Architekt
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    So gar nicht meine Welt
    Rezension vom 25.10.2012
    Nachdem sich der Klappentext und vor allem die Leseprobe sehr vielvesprechend angehört haben, bin ich voller Elan in die Geschichte gestartet. Am Ende war ich doch sehr entäuscht. So lange habe ich Ewigkeiten mehr für ein Buch gebraucht. Manchesmal war ich auch kurz davor, es einfach abzubrechen, aber dann habe ich mir gedacht, es kann ja eigentlich nur besser werden. Doch dem war leider nicht so.
    Mir war aber schon nachd er Leseprobe klar, dass dies eigentlich kein Buch für mich sein kann.. Ich mag es nicht, wenn am Anfang eines Buches innerhalb kurzer Zeit viele verschiedene Handlungen aufkommen und jede so neben den anderen erzählt wird und sich zum Schuss erst alles wieder zusammenfügt. Zumal ich die vielen verschiedenen Handlungsstränge bzw. Geschichten bis zum Schluss nicht wirklich auf die Reihe bekommen habe.
    Und die ganze Sache mit der Architektur und wie die sich auf Psyche eines Menschen auswirkt war mir auch etwas zu hoch. Vielleicht wäre es ein Thema für einen Vortrag im Psychologiestudium oder so....
  • Geheime Tochter
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    Eine junge Frau zwischen zwei Welten
    Rezension vom 11.09.2012
    Kavita, eine junge Bäuerin aus dem „Hinterland“ Indiens hadert mit den Göttern. Zum zweiten Mal ist sie schwanger. Und nach der Geburt stellt sich heraus, dass es zum zweiten Mal ein Mädchen ist! Das erste Kind brachte ihr Mann Jasu direkt weg. Das zweite verteidigt sie indem sie ihren Mann bitten, eine Nacht mit ihrer Tochter verbringen zu dürfen und bringt es mithilfe ihrer Schwester dann in ein Waisenhaus in Mumbai in der Hoffnung, dass ihre Tochter Usha ein „gutes“ Leben haben wird.

    Zur gleichen Zeit erfährt das in Kalifornien lebende Ärztepaar Thakkar, dass es keine eigenen Kinder haben kann. Somer erfährt, dass sie mit Anfang Dreißig schon in der Menopause ist und sie keine Kinder mehr bekommen kann. Für sie bricht eine Welt zusammen. Ihr Ehemann Kris braucht lange um Somer von einer Adoption zu überzeugen. Sie entschließen sich, einem Kind aus Indien, dem Heimatland von Kris, ein besseres zu Hause zu geben. Wie es der Zufall so will ist dieses kleine Mädchen Usha, die Tochter von Kavita und Jasu.
    Asha, wie sie jetzt heißt, wächst sehr behütet bei Ihren Adoptiveltern in Kalifornien auf.

    Asha fährt 20 Jahre nach ihrer Adoption wegen eines Stipendiums bei der Indian Times für ein Jahr nach Indien und lebt dort im Haushalt ihrer Großeltern. Nachdem sie für ihr Projekt Interviews mit Frauen und Kindern aus den Slums geführt hat wird ihr Wunsch, ihre leiblichen Eltern kennen zu lernen, immer größer. Nach langen Überlegungen entschließt sie sich in das Waisenhaus zu fahren, aus dem sie vor 20 Jahren weggeholt wurde in der Hoffnung, dort etwas über ihre Eltern zu erfahren.


    Ich weiß gar nicht so recht, wie ich meine Meinung zu diesem Buch äußern soll…
    Die Geschichte an sich finde ich sehr authentisch und ich hatte richtig „Spaß“ beim Lesen. Ich weiß nur nicht, ob man bei diesem Thema von Spaß sprechen kann, aber ich wollte doch unbedingt wissen, wie es denn weiter geht. Es gab aber auch zwei drei Stellen, an denen musste ich doch echt schwer schlucken. Zum Beispiel die Einäscherung von Ashas Großvater oder die Verstreuung der Asche von Kavitas Mutter.
    Schade finde ich, dass das Buch ein offenes Ende hat. Ich hätte mir gewünscht, dass Asha und Kavita am Ende doch noch zueinander finden und „alles gut wird“.

    Ich persönlich denke, dass es doch sehr nahe an der Realität geschrieben ist, was mich dann doch wiederum auch sehr erschreckt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es Länder gibt, in denen Frauen / Mädchen nichts wert sind und sie deswegen direkt nach der Geburt getötet werden. Wenn man sich mal überlegt, wo das in der Zukunft in Indien oder anderen Ländern, in denen es ähnlich ist, hinführen soll, wird mir echt schlecht. Man braucht doch die Frauen um neues Leben zu geben. Was, wenn es keine Frauen mehr gibt, die den Männern in diesem Fall in Indien den heiß ersehnten Sohn schenken können. Aber das ist ein Thema, um das sich andere ihren Kopf zerbrechen…
  • Der Himmel über der Heide
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    Familiengeschichte aus der Heide
    Rezension vom 14.08.2012
    Der Himmer über der Heide...

    Für mich ein Buch, in dem viel beschrieben wird und die eigentliche Geschichte ein wenig in den Hintergrund gerät. Eigentlich...
    Leider ist dieses Genre so gar nichts für mich, obwohl ich ehrlich gestehen muss, dass es mir doch ein klein wenig gut bis sehr gut gefallen hat.
    Am Anfang habe ich mich so ein bisschen an Aschenputtel erinnert gefühlt und Dorothee hat bei mir ganz schnell den Stempel "böse Stiefmutter" aufgedrückt bekommen. Vor allem, als sie versucht hat, Kathi mit diesem Schnöselinvestor zu verkuppeln. Aber das ist ja zum Glück nichts geworden und danach wurde mir Dorothee doch recht sympathisch.
    Oma Elli habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Sie erinnert micht an meine Oma, die leider schon viel zu lange nicht mehr da ist...
    Im Grunde genommen ist "Der Himmel über der Heide" ein schönes Buch, um es im Sommer im Garten oder auf dem Balkon in kurzer Zeit zu geniesen und sich in die Lüneburger Heide und Umgebung zu träumen. Ich habe mich dabei auch des öfteren erwischt...
    Schade finde ich, dass das Ende der Geschichte ein wenig hmm wie soll ich sagen abrupt kommt. Ich als Anti-Schnulzen-Leserin hätte doch gerne gewusst, wie sich die Beziehung zwischen Kathi und Andi anbahnt und schließlich zu einem glücklichen Ende kommt. Den Zeitsprung fand ich nicht so passend. Aber vielleicht werden wir ja noch in einem neuen Buch erfahren, wie es mit dem Heidehof und seinen Bewohnern weiter geht. Ich würde mich jedenfalls freuen.
  • Das Herz einer Löwin
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    Im Herzen Afrikas
    Rezension vom 08.07.2012
    Inhalt:
    Eigentlich hatte Emma nur vor, in Tansania an einer Safari teilzunehmen und der Missionsstation einen Besuch abzustatten, auf der ihre Mutter einst an einem tödlichen Fieber starb. Doch dort begegnet sie dem charismatischen Massai-Arzt Daniel, und plötzlich scheint ihr ganzes bisheriges Leben in Frage zu stehen. Als sie dann auch noch auf die kleine Waise Angel trifft, wird ihr klar, dass sie bereits dem Zauber des schwarzen Kontinents erlegen ist. Sie beginnt, um das Mädchen zu kämpfen - und erkennt, dass sie Afrika nicht mehr verlassen will - genauso wenig wie Daniel ...

    Meine Meinung:

    Dies war mein erstes Buch, welches in Afrika spielt und ich mus sagen, dass ich es echt super fand. Schon die Leseprobe wäre für mich ein Grund gewesen, das Buch auch außerhalb der Challenge zu lesen. Am Anfang wusste ich nicht so genau, was mir der Titel über den Inhalt der Geschichte sagen will, aber nachdem ich es jetzt ausgelesen habe, weiß ich glaub ich, was er bedeuten soll.
    Obwohl ich ja schon sagen muss, dass ich die Geschichte an manchen Stellen schon sehr unglaubwürdig fand. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein kleines Mädchen mit einer "wilden Löwin" und deren drei Jungen mehrere Tage durch die Savanne Afrikas zieht, damit sie das Kind in die Obhut des Löwenmannes bringen kann, der mit Emma und Daniel auf der Suche nach der Kleinen ist. Aber alles in allem fand ich es doch eine schöne Geschichte.
    Vor allem, weiß es mehr um die Beziehung der Erwachsenen, Angel und den Löwen ging und die "Liebesgeschichte" von Emma und Daniel - wenn überhaupt - nur ansatzweise hervorgekommen ist. Aber vielleicht schreibt Frau Scholes ja noch eine Fortsetzung über das Leben der drei auf der Olambo-Fieber-Station.
  • Sieben Tage ohne
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    Fünf Frauen und eine "entspannte" Woche im Altmühltal
    Rezension vom 24.05.2012
    Alles beginnt mit einem gebrochenem Bein und der Suche nach dem Vater.

    Eva, mitte Vierzig, verheiratet, Mutter von vier Kindern, ist auf der Suche nach ihrem Vater. Als ihre Mutter sich durch einen Treppensturz das Bein bricht und sie dadurch erfährt, dass ihre Großmutter alle alten Sachen ihrer Mutter aufgehoben hat, macht sie sich auf, um auf dem Dachboden des großelterlichen Hauses nach ihrer Vergangenheit und insbesondere ihrem Vater zu suchen. Dabei stößt sie auf einen Brief aus dem Altmühltal. Der Absender ist Eigentümer der Burg, auf der ihre Mutter als Lehrmädchen tätig war und, wie sich später herausstellt, auch ein Techtelmechtel mit dem Eigentümer hatte. Als ihre Mutter jeodch mit ihr schwanger wurde, musste sie die Burg verlassen. Wer der Vater ist, weiß keiner, bis jetzt.

    Heute, über vierzig Jahre später ergibt sich für sie die Chance, ihren Vater endlich zu finden. Wie passend, dass gerade der Jahresausflug der Dienstagsfrauen ansteht und es bislang noch kein Ziel gibt. Die Diensttagsfrauen sind fünf Freundinnen, die sich seit über 15 Jahren jeden ersten Dienstag im Monat in einem Kölner Restaurant zum Essen treffen. Eva, die sonst immer ein wenig zurückhaltender ist, treibt diesmal die Planungen und Durchführung des Ausfluges an. Sie überredet ihre Freundinnen, zum Heilfasten ins Altmühltal zur Burg Achenkirch zu fahren. Was die Freundinnen in dieser Woche jedoch alles erwartet, hätte sich keiner von ihnen zu träumen gewagt. Nicht nur, dass sie acht Tage aufs Essen verzichten sollen, es werden auch Sachen ans Licht kommen, die sich keiner vorher erträumt hätte.

    Eigentlich bin ich ja nicht so der Romanleser, aber ich muss sagen, ich fand diesen gar nicht mal so schlecht. Im Gegenteil! Ich habe selten so gelacht! Ich finde, es ist ein Buch, mitten aus dem Leben geschrieben und man kann sich mit jeder der Dienstagsfrauen identifizieren. ich finde die fünft einfach nur super sympatisch. Denn ich glaube, in jedem von uns steckt doch irgendwo eine Eva, Estelle, Judith, Kikki und Carolin. Oder etwa nicht?

    Wie sich die ganze Sache am Ende entwickelt hätte ich nicht gedacht. Schon komisch wenn man überlegt, dass Eva fast ihr ganzes Leben lang in der Nähe ihres Vaters gelebt hat und es nicht wusste.
    Und ich hätte auch am Anfang nicht gedacht, das Carolin wieder lurzzeitig mit ihrem Ehemann zusammen kommt.
    Estelle hat sich irgendwie gar nicht verändert, dafür Judith umsomehr. Wer weiß, vielleicht gibt es ja auch noch einen dritten Teil und wir erfahren, wie es mit Judith und Bea weitergeht.
    Das Kikki zum Schluss wieder glücklich mit dem Vater ihres Kindes ist finde ich auch richtig gut. Wäre doch schade, wenn es kein Happy End genommen hätte.

    Ich denke, ich werde mir auch noch den ersten Teil zu Gemüte führen. Der wird mit Sicherheit genauso lustig sein, wie der Zweite.
  • Zorn - Tod und Regen
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    Ermittlerduo zum Verlieben
    Rezension vom 14.05.2012
    Ein verregneter Frühling in einer Großstadt Sachsen-Anhalts und ein Ermittlerduo zum Verlieben!

    Hauptkommissar Zorn und sein Partner Schröder haben eigentlich nicht viel tun. Bis plötzlich ein Tatort ohne Leiche auftaucht. Das hat Claudius Zorn noch gerade gefehlt. Und dann muss er auch noch seinem erklärten Feind Staatsanwalt Sauer täglich über die Entwicklung des Falls Bericht erstatten. Bis sich dann die Ereignisse überschlagen und eine Leiche nach der anderen auftaucht. Was sich daraus dann entwickelt hätte ich nicht gedacht. Ich hatte den Täter zwar relativ früh schon einmal kurzfristig unter verdacht, aber dann hab ich mir gedacht: nee, dass kann nicht sein. Tja, so kann man sich irren.

    Leider bin ich noch nicht darauf gekommen, in welcher Stadt der Krimi denn nun spielt. Ich hab da so ein paar in die engere Auswahl genommen und versuche gerade herauszufinden, welche es denn nun ist.

    Was ich besonders toll fand waren die Vergleich, die Zorn mit den Ermittlerduos aus dem Fernsehen zieht. Ich habe echt herzhaft gelacht, was meine Kollegen doch teilweise sehr genervt hat, wenn ich in der Mittagspause wieder mal am ermitteln war.

    Ganz ehrlich, ich freu mich schon richtig auf den zweiten Teil und bin gespannt, was Zorn und Schröder noch so alles erleben werden. Schade, dass es noch bis November dauert, bis es so weit ist.
  • Ich bin der Herr deiner Angst
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    Ein Thriller ganz nach meinem Geschmack
    Rezension vom 15.04.2012
    Zwei tote Poizeibamte, ein toter Polizeipsychologe, ein totes Reporterteam, ein toter "Sponsor" und zum guten Schluss auch noch eine entführte Sekretärin. Ich muss sagen ein Thriller ganz nach meinem Geschmack.
    An manchen Stellen vielleicht für mich etwas ... naja, sagen wir schwierig zu lesen. Vor allem die wissenschaftlichen Gespräche zwischen Komissar Albrecht und dem Tramunfänger hatten es in sich.
    Den Schreibstil mit zwei verschiedenen Erzählweisen fand ich sehr gut. Ist mal was anderes eine Geschichte aus zwei verschiedenen Richtungen erzählt zu bekommen.
    Mit der Auflösung zum Schluss hätte ich ja nun gar nicht gerechnet. Der Täter / Die Täterin war für mich überhaupt gar nicht auf dem Schirm. Ich hatte eher die gleiche Person wie Kommissarin Friedrichs in verdacht, aber da habe ich mich - wie Frau Friedrich - wohl doch etwas getäuscht.
    Das der Schluss so "offen gelassen" wird kann man ja auf eine Fortsetzung hoffen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn "Ich bin der Herr deiner Angst" der Anfang einer Reihe über die Ermittlungen des PK Königstraße wäre
  • Oberwasser
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    Nicht mein Fall
    Rezension vom 07.03.2012
    Kommissar Jennerwein und sein Team sollen unerkannt das Verschwinden zweier BKA-Ermittler aufklären. Dazu erfinden Sie einen Wilderer-Vorfall, um unter der Aufklärung dieses Falls ungestört im Kurort mit dem Bindestrich ermitteln zu können.
    Zwischendurch ist man dann noch mit einer Gruppe junger Erwachsener im Orient unterwegs, wo einer von denen in einem Ramschladen eine Münze entdeckt, die sein Interesse erweckt.
    Ja und dann war da nochn ein Topmanager oder so (weiß ich jetzt leider nicht mehr so genau), der in der Höllentalklamm Wildwasserkajak fahren will.
    Irgendwie alles sehr merkwürding...

    Also, ich weiß nicht so recht, wie ich dieses Buch rezensieren soll... Ich kann mich der vorherrschenden Meinung über dieses Werk überhaupt nicht anschließen. Handlungsstränge, die sich über 330 Seiten parallel ziehen und dann urplötzlich auf den letzten 50 Seiten aufeinander knallen, das ist echt nicht meins. Und auch die bayerische Mundart zwischendurch ging, finde ich, gar nicht.
    Ich kann dem Herrn Maurer und seinem Schreibstyl echt nichts abgewinnen. Sorry, das war mein erster und letzter Alpenkrimi. Obwohl ich ja ehrlich gestehen muss, dass ich immer noch nicht weiß, wo der Krimi in diesem Buch stecken soll.
    Aber so ist das eben, über Geschmack lässt sich eben streiten.