Rezensent im Portrait
Eine Kundin / Ein Kunde aus Niederfischbach
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- Über mich
- lese in jeder freien Minute. Völlig unterschiedliche Literatur, aber meistens mit dem Wunsch verbunden, das sie mir das gibt was ich gerade benötige. Das kann praktische Hilfe sein, oder seelische oder einfach nur Unterhaltung. In einem meiner Lieblingsfilme sagt jemand: "Wir lesen, um zu wissen, dass wir nicht allein sind". Das trifft genau auf mich zu.
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Ganz nette UnterhaltungRezension vom 22.05.2013Na ja, ich habe das Buch erst bis zur Hälfte gelesen und den Rest durchgeblättert. Ich werde es auch zu Ende lesen, auch wenn ich es bis jetzt schon stellenweise etwas langatmig finde. Die Beschreibung der Saison der Debütantinen zieht sich ziemlich in die Länge und arg viel Schicksalswendungen sind auch vorhanden. Das Leben der jungen Olivia scheint mir doch eher in die viktorianische Zeit zu passen und das ihrer Freundin Venetia mehr in die Zeit nach dem ersten Weltkrieg und nicht ins Jahr 1939. Wenn man nicht so sehr auf Details achtet und mehr oder weniger (un)wahrscheinliche Entwicklungen vernachlässigt ist es ein netter Urlaubsschmöker, mehr nicht! -
Endlich auch auf deutschRezension vom 28.04.2013Das Buch habe ich im Original gelesen und ich fand es einfach wunderbar.
Die Autorin schreibt mit sehr viel Einfühlungsvermögen und untrüglichem Gefühl für das zutiefst Menschliche.
Ein Buch über Beziehung, Trauer, Konfliktangst, Vorurteile und Liebe.
Man muss es einfach lesen !
Ich habe darauf gewartet das es auf Deutsch erscheint damit ich es endlich allen Freunden und Bekannten weiter empfehlen kann.
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Ein SchatzRezension vom 09.02.2013Ich habe dieses Buch zum Geburtstag bekommen und bin begeistert von den Tagebuchaufzeichnungen der Edith Holder. Ein Buch für Naturliebhaber das auch heute, über 100 Jahre später, Interessantes zu bieten hat, nicht nur bei Beschreibungen der Jahreszeiten, Pflanzen und Tiere, sondern auch in den liebevollen Zeichnungen und Gedichten bekannter und unbekannter Dichter. -
Sehr erfrischendRezension vom 22.07.2012Ein schönes Buch, dass ich gerne gelesen habe und bei dem ich der Autorin in sehr vielem zustimme, nur in eínem nicht....dem Alter.
Die Probleme die Vera mit fast 40 hat, sind - abgesehen vom Kinderwunsch!!! eher auf eine 60jährige zugeschnitten und ich weiß wovon ich rede! Mit 40 Jahren hatte ich weder Figur- noch andere "Alters"probleme, im Gegenteil: Die Zeit zwischen meinem 40. und 50. Geburtstag war in jeder Beziehung eine der interessantesten Zeiten in meinem Leben. Ich konnte essen was ich wollte und hab weder Extremsport noch Botox gebraucht und auch sonst war noch sehr viel Energie vorhanden . Die "40iger" Krise hat mich zum Glück erst mit 60 getroffen. Jetzt bin ich 64 und da ist man eben nicht mehr so "jung" wie mit 40 aber das heißt nicht, dass das Leben nichts Neues mehr zu bieten hat. Das Buch kann ich aber unbedingt weiterempfehlen mit der Einschränkung dass man sich vor dem 40. nun wirklich nicht zu fürchten braucht. -
Nicht mein FallRezension vom 21.05.2012Scheinbar gehöre ich zu den wenigen denen dieses Buch nicht gefällt. Ich mag z.B. die Bücher von Kate Morton gerne und hatte gehofft hier etwas ähnliches zu finden. Auch wenn Romane in diesem Stil zu der leichten Lektüre gehören so ist die Schmetterlingsinsel extrem im Groschenromanstil geschrieben und wenn so überhaupt keine Logik in der Geschichte drin ist, wie in diesem Fall, dann verzichte ich lieber auf ein solches Buch. Für mich ein absoluter Fehlkauf -
Falscher UntertitelRezension vom 10.02.2012Da ich seit 3 Jahren Jahren in Schweden wohne und davor bereits eine 15-jährige Ferienhauserfahrung mit dem Land hatte, habe ich das Buch mit besonderem Interesse gelesen.
Nach der Lektüre bin ich allerdings sehr enttäuscht. Als erstes frage ich mich warum das Buch den Untertitel Ein Jahr in Bullerbü hat? Das Buch behandelt ausschließlich das Leben einer Familie mit Kind in Stockholm.
Ich habe früher im Rheinland gewohnt und soweit ich mich erinnere sind auch dort mitten im Winter die Tage ziemlich kurz. Jetzt wohne ich in Småland und dort ist es im tiefsten Winter eine halbe Stunde früher dunkel, also kein so gravierender Unterschied.
Der Dezember ist auch der schönste Wintermonat in Schweden. Es gibt überall viel und weihnachtliche Beleuchtung. Das Luciafest der Lichterkönigin am 13.Dezember z.B, das in Schweden groß in Schulen, Städten und Gemeinden gefeiert wird. Ganz abgesehen von den vielen Weihnachtsmärkten, Konzerten und Veranstaltungen die es im Dezember gibt.
Was den Kölapp den man in fast allen Läden, Banken usw. ziehen muss betrifft, halte ich den für eine gute Erfindung. Wenn der Laden voll ist, braucht man keine Angst zu haben, dass sich jemand vor drängelt.
Und wenn der Laden leer ist wird man immer bedient, auch wenn man keinen Kölapp gezogen hat.
In jedem Supermarkt gibt es außer, den eingeschweißten Fleischwaren durchaus Fleisch- und Wursttheken die auch von den Schweden gerne genutzt werden.
Was stimmt ist das Brot und Wurst für den deutschen Geschmack sehr gewöhnungsbedürftig sind. Das deutsche Brot ist und schmeckt einfach besser. Was die Weihnachtsgans angeht halte ich es allerdings nicht für ein Zeichen der größeren Esskultur wenn man diese zu Weihnachten auf dem Tisch hat sondern eher für eine ein bisschen überhebliche deutsche Ansicht.
Hauskauf in Schweden ist für die Käufer eigentlich recht gut abgesichert wenn man sich alles genau durchliest was man eigentlich immer und überall tun sollte. Und auf dem Land bekommt man sehr gute und wunderschöne Häuser zu sehr moderaten Preisen.
Sätze wie: Wir haben in unsrer Verzweiflung schon darüber diskutiert, in ein Dorf ohne U-Bahn-Anschluss zu ziehen: die der Autor in dem Kapitel über die Haus suche wegen der hohen Preise schreibt, sagen eigentlich schon alles aus.
Ein 20seitiges Kapitel über wortwörtlich Großstadtangeln interessiert auch nicht unbedingt jeden.
Das Deutsche ihre Ferienhäuser deutsch einrichten, soll vorkommen ist aber eher eine Ausnahme.
Die Bürokratie kann ein Problem sein. Vor allem wenn einmal was schief gelaufen ist, braucht es viele Anrufe, Briefe, Mails oder persönliches Erscheinen bis alles wieder auf dem richtigen Weg kommt.
Im Großen und Ganzen kann man das Buch nur Leuten empfehlen die entweder überhaupt nichts mit Schweden am Hut haben oder mit Kind nach Stockholm ziehen wollen. Für Bullerbü-Romantiker ist es eher enttäuschend weil nichts über das ländliche Schweden drin steht worüber es durchaus interessantes und Wissenswertes zu schreiben gibt.
Würde das Buch den Untertitel Ein Jahr mit Kleinkind in Stockholm haben, wäre es ganz empfehlenswert, aber dieser Titel würde wahrscheinlich die Anzahl der Leser eher einschränken
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und die Autoren?Rezension vom 25.12.2011Das Buch habe ich nur zum Teil gelesen, weiß aber aus einem Interview mit den Autoren dass Stefan Bonner sein Kind hat taufen lassen um sich einen Kindergartenplatz zu sichern. Wie heuchlerisch ist das denn? Wenn man schon ein solches Buch schreibt dann bitte nicht die Religion zum eigenen Vorteil nutzen. -
ÖdeRezension vom 15.01.2011Alles andere als eine schöne!! Liebesgeschichte! Da man die Hauptpersonen nur jeweils an einem Tag im Jahr trifft kann man keine Beziehung zu Ihnen aufbauen. Sie bleiben Fremde deren Schicksal einen in etwa so berührt wie ein Zeitungsartikel über Menschen die man nicht kennt. Sie kommen einem nicht wirklich nahe. Dazu kommt das die Handlung der ersten 13 Jahre darin besteht, das "Er" sein Leben mit saufen, sex und ohne Perspektive verbringt. Emma wird nur benötigt wenn er sich einsam fühlt oder wieder mal am Ende ist. Wenn er eine Freundin oder es gerade mal wieder "cool" hat braucht er sie nicht und stösst sie mehr als einmal vor den Kopf. Sie verbringt die Wartezeit auf Dexter mit ein paar unbedeutenden Liebschaften. Als er nach einer gescheiterten Ehe und einem gescheiterten Job gezwungen ist, erwachsen zu werden erinnert er sich an Emma die sofort alles stehen und liegen lässt - einschließlich einer neuen Beziehung -um mit ihm zusammen zu leben. Immerhin sind sie dann 3 Jahre zusammen. Die einzige Zeit in der es eine wirklich Beziehung gibt was hauptsächlich Emma zu verdanken ist.
Ein Buch, das ich mit Sicherheit nie wieder lesen und auch nicht weiterempfehlen werde. -
SpannendRezension vom 08.09.2009Dieses Buch finde ich spannender als das Büch "Öland". Es ist mir schwergefallen es aus Zeitgründen nicht an einem Stück lesen zu können. Ein sehr schönes Buch für ein langes, stürmisches Herbst-oder Winterwochenende. -
Alte Bekannte aus anderen Büchern......Rezension vom 15.03.2009trifft man in diesem Roman wieder. Die Hauptpersonen dieses Buches und auch manche Aktionen sind, teilweise 1:1 aus anderen Büchern entliehen. Das Personal ist nahezu komplett , nur mit anderen Namen versehen, aber in seiner Denk-und Handlungsweise aus " Das Haus am Eaton Place" Auch deren Erlebnisse ähneln sich. Die Kinder der Familie Hartford spielen " Das geheime Spiel" der Geschwister Bronte. Teddy ist nahezu identisch mit einer Person aus " Was vom Tage übrigblieb" . In den Anmerkungen der Autorin bezieht sich diese u.a. auf die Bücher welche sie zu diesem Roman inspiriert haben. Aber die "Inspiration" geht zu weit indem einfach Personen und Geschehnisse übernommen und mit anderen Namen und einer anderen Geschichte versehen werden. Sogar Szene aus "Titanic" habe ich wiedergefunden wie z.B. der Tanz der Iren unter Deck wurde zu einem Tanz an Silvester und Grace als 98jährige erinnert sehr stark an die 100jährige Überlebende die sich zurückerinnert. Die anderen Bücher ,welche der Autorin zur Inspiration verhalfen, habe ich nicht gelesen, aber ich bin sicher das man auch aus diesen Personen und Ereignisse wiederfinden kann. Wenn dieser Roman eine komplett eigene Erzählung wäre hätte ich in als ganz interessanten Rückblick auf den Beginn des 20. Jahrhunderts empfunden.Leider hat es sich die Autorin etwas zu einfach gemacht. Wenn man keine der anderen Geschichten kennt und sich für diese Zeit interessiert kann man das Buch
ohne allzu große Reue lesen. Für mich war es eher enttäuschend.













