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Meine Rezensionen

  • Und erlöse uns von dem Bösen
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    hoffentlich wars das dann mit dem wolf...
    Rezension vom 14.11.2005
    ...noch einen "alex cross jagt den wolf"-roman halte ich nämlich nicht mehr aus. einer der schlechtesten - wenn nicht der schlechteste - der alex cross romane. wie oft stirbt der wolf oder der vermeintliche wolf denn noch? oder ist er gar schon tot? ist er jetzt wirklich der, von dem wir zum schluss des buches lesen? oder doch einer der vorher im gespräch war? hä? ein bisschen katz und maus spielen ist ja ganz fein, aber mittlerweile ist die maus sieben mal gefangen, fünf mal gefressen, drei mal verdaut und mal... na ihr wisst schon.
    ich habe "stunde der rache" schon nicht gut gefunden und das war auch so ein fortsetzungsroman. "und erlöse uns von dem bösen" schlägt in die selbe kerbe: alles wird schnell schnell abgehandelt, dutzende von namen tauchen über 20 seiten auf um dann wieder in der versenkung zu verschwinden um dann 100 seiten später wieder reaktiviert zu werden obwohl sie gar nicht wichtig sind. alex cross springt von erdteil zu erdteil, von land zu land, von partner zu partner von verdächtigem zu verdächtigem und kaum wird ein verdächtiger gefasst stellt er sich als falsch heraus oder stirbt bevor er gestehen kann der wolf zu sein.

    ach ja, zur handlung sollte ich vielleicht auch noch was schreiben, also: der wolf (ein russischer mafiaboss - oder doch nicht??) zwangsrekutiert das wiesel (ein serienkiller) für einen perfiden plan, in dem es darum geht die welt, bzw. die präsidenten einiger staaten zu erpressen. die forderung ist schnöder mammon in millionenhöhe und die freilassung irgendwelcher gefangener terroristen. wird nicht gezahlt, geschieht in einigen städten... etwas schreckliches. um das zu verhindern wird alex cross losgesandt. ja, und jetzt geht das bereits erwähnte herumgeirre los. was während des herumirrens so geschieht ist nett zu lesen und man glaubt auch jedes mal, dass JETZT etwas relevantes passieren würde... bis man am ende des buches drauf kommt sich immer geirrt zu haben. apropos ende des buches: dies ist der schlechteste schluss, den patterson jemals geschrieben hat. zufällig, zufälliger, am zufälligsten stolpert, nein fällt, alex cross über eine lösung, die aber nur vielleicht die richige ist.

    warum ich trotzdem noch drei sterne gebe... ich glaube aus sentimentalen gründen... weil doch alex cross schon fast zur familie gehört... und weil das lesen ja spass gemacht hat. nur am schluss kommt man sich echt veräppelt vor - viel heisse luft um nichts!


  • Der Janson-Befehl
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    ein solider ludlum
    Rezension vom 11.11.2005
    paul janson ist privater sicherheitsberater... einer der besten wahrscheinlich und einer, der sich seine kunde aussuchen kann.
    zum auftakt dieses buches wird jedoch er ausgewählt. er wird von der liberty foundation angeheuert, einer wohltätigen Organisation die es sich zur Aufgabe gemacht hat mittels diplomatischer Verhandlungen weltweite Krisenherde zu entschärfen (UNO im kleinformat). jedoch besteht seine aufgabe nicht darin sicherheitslücken aufzudecken, nein, er soll gewaltsam den gründer dieser organisation, einen milliardär namens peter novak, befreien, der von terroristen unter dem befehl des "kalifen" entführt wurde, und nunmehr hingerichtet werden soll.
    janson ist für diesen einsatz gleich mehrfach prädistiniert: erstens war er der paradeagent einer geheimen amerikanischen organisation, und zweitens hat ihm peter novak, bzw. dessen liberty foundation einmal das leben gerettet.
    mit einem team seiner wahl macht janson sich auf, das unmögliche durchzuführen, und scheinbar haben sie auch erfolg, bis in letzter sekunde.....
    ab da an wird janson plötzlich selbst zum gejagten, auf den gezielt mordanschläge durchgeführt werden, die er jedoch allesamt mit list und tücke (und einer gehörigen portion wohlwollen des autors) überlebt. nach und nach kommt heraus, dass ihn sein eigener ehemaliger geheimdienst exekutieren lassen will, die frage ist nur...WARUM? einmal auf der richtigen fährte kommt janson einer verschwörung auf die spur, deren enthüllung die welt in´s chaos stürzen könnte... und es gibt nur einen weg, die welt zu retten... die kampfmaschine paul janson begibt in seinen bisher wichtigsten kampf....
    ein grundsolider ludlum thriller, der mir aber alles in allem einfach zu lang war. das buch ist durchaus spannend, es sind nur zu viele "füllseiten" und fast zu viele anschläge, kämpfe, schießereien, balla balla und bum bum. bei jedem kapitel stolpert einer der hauptprotagonisten in eine schießerei. dass der hauptakteur nahezu unverwundbar, unfehlbar und immer auf der richtigen fährte ist versteht sich bei diesem autor von selbst ;-)), aber wer ludlum mag, den wird das nicht stören. ansonsten kann ich bei diesem buch nur sagen: weniger wäre mehr gewesen.
  • Der steinerne Kreis
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    geschichte "zerschrieben"
    Rezension vom 08.06.2005
    der umschlagstext hört sich sehr vielversprechend an, die story hätte auch potential, nur die umsetzung ist für mich katastrophal.

    der spannungsaufbau ist für mich zu langsam, bis etwa zur mitte des buches der spannungsbogen auf einmal eine steile kurve nach oben macht, dann komplett abflacht und am ende nur "hügel"-niveau erreicht.

    die story handelt von einer seelisch schwer belasteten frau die ein kind adoptiert. ein kind das normal scheint, wie sich im laufe des buches jedoch herausstellt ein ganz besonderes wesen eines ganz besonderen volkes ist. dieser junge wird bei einem unfall schwer verletzt und wird an der grenze des todes auf wundersame art gerettet. die adoptivmutter beginnt bald an dem unfall zu zweifeln. im laufe ihrer nachforschungen stösst sie auf eine hand voll menschen deren mysteriöse vergangenheit sie in die mongolei führt, zu einem stillgelegten sowjetischen reaktor.

    hier findet auch der showdown (der in diesem buch die bezeichnung nicht verdient) statt der eigentlich nur wenige der fragen erklärt die sich über 300 seiten angesammelt haben. es wird pseudoesotherisch aber nicht spannend und dann .....aus....

    grange's schreibstil finde ich mühsam: seitenlange beschreibungen der befahrenen straßen, der natur und von gebäuden, also viel zu viele wörte für komplett irrelevante dinge, dann auf ca. 20 seiten action über action bei der man kaum noch durchblickt und wie gesagt der komplett unbefriedigende und zu schnell abgehandelte schluss.

    ich wollte mir eigentlich grange's buch "der flug der störche" kaufen, aber nach dieser geschichte... na ja, vielleicht falls mir mal der wirklich gute lesestoff ausgeht...

  • Der Insektensammler
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    mein langweiligster deaver
    Rezension vom 08.06.2005
    gäääähhhhhn..... was am anfang noch "relativ" spannend beginnt - eigentlich beginnen deaver's bücher durchaus sehr spannend - zieht sich über den hauptteil des buches wie kaugummi, um dann am ende im gewohnt furiosen und unerwarteten finale zu enden.
    trotzdem für mich ein pageturner, allerdings nur deswegen, weil ich immer verzweifelt hoffte auf der nächsten seite den bekannt spannenden deaver-schreibstil zu finden...;-)
    im gegensatz zur assistentin, zum letzten tanz und zu tränen des teufels geht dieses buch äußerst langatmig zu werke. bei den drei vorgenannten büchern jagt ein neues szenario das nächste, hochspannung von anfang bis ende, aber hier.... nada!
  • Das Nazareth-Gen
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    es gibt sie doch noch...
    Rezension vom 08.06.2005
    ...diese bücher die einen nicht mehr los lassen.

    diese mischung aus mystik, religion und hightech, einfach unglaublich fesselnd.

    ein wissenschaftler versucht mit hilfe der gentechnik seine tochter vor dem sicheren tot zu bewahren und eine 2000 jahr alte christliche bruderschaft sucht aufgrund einer genauso alten prophezeiung nach dem neuen messias. wie lassen sich diese beiden handlungsstränge miteinander in verbindung bringen?

    michael cordy gelingt dies meisterhaft. der genforscher ist ein ketzer wider die göttliche fügung und müsste eigentlich am scheiterhaufen verbrannt werden (bildlich gesprochen), und doch liegt es vielleicht an ihm unter den sechs milliarden menschen den messias zu finden (so es ihn den gibt).

    die messiaslösung war für mich vielleicht ein bisschen zu vorhersehbar, und doch bleiben viele fragen offen. dies ist nicht negativ zu sehen, im gegenteil, es regt zum nachdenken an... was wäre wenn...?????

    kaufen und fesseln lassen!

  • Essen ist fertig!
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    ein unterhaltsames kochbuch
    Rezension vom 20.04.2005
    das gefällt mir - ein kochbuch das unterhaltsam ist! ich lese nunmehr seit zwei abenden in diesem riesenschmöker und finde es richtig unterhaltsam. ich klebe meine post-it´s auf die seiten der gerichte die mich interessieren und freue mich schon rieeesig darauf endlich am herd zu stehen!

    über 120 rezepte, angefangen bei suppen über salate, hauptspeisen, und desserts bis hin zu sonderkategorien wie pasta, sandwiches und minutengerichte - klasse! auch wenn ich sicher nicht alles nachkochen werde, alleine die rezepte zu lesen ist ein vergnügen für sich.

    fast hätte ich auch den fünften stern nicht gegeben, weil für mich als "nichtstädter" manche zutaten doch relativ schwierig zu besorgen sein werden - hölle, wo ist nur der nächste asia-shop??? aber diese zutaten kann man an einer hand abzählen und darum volle fünf sterne für das unterhaltsamste kochbuch das ich kenne.