BuchhändlerInnen im Portrait

Top 100 Rezensent
aus Wels

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Belletristik
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Filialleiterin
Im Beruf seit
1985
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Meine Rezensionen

  • Die verborgene Sprache der Blumen
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    Über die Sprache der Blumen
    Rezension vom 22.08.2012
    Ein Erstlingswerk- unglaublich, ich habe dieses Buch verschlungen.
    Victoria Jones wird an ihrem 18. Geburtstag in die Selbstständigkeit entlassen. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Waisenheimen, bei Pflegefamilien und wieder in Waisenheimen. Elizabeth, eine der Pflegemütter hat sie in die Sprache der Blumen eingeführt. Vicoria findet einen Job in einem Blumenladen und begeistert ihre Kunden mit ihrem Wissen um das Wesen der Blumen. Nur ihr persönliches Glück scheint sie nicht zulassen zu können.

    Das ist eine ganz wunderbare Liebesgeschichte, sehr berührend und einfühlsam.
  • Madalyn
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    Das Leben und die Literatur
    Rezension vom 22.08.2012
    Madalyn, die Titelfigur, Tochter eines oft abwesenden Managers und seiner mit sich selbst beschäftigten Frau, sucht die Nähe des Schriftstellers Sebastian Lukasser, den wir schon aus "Abendland" kennen. Er ist der Erzähler, der sich zunächst dagegen wehrt in die Wirrnisse der ersten Liebe Madalyns zu einem Mitschüler verwickelt zu werden, sich schließlich aber doch der Geschichte nicht entziehen kann.
    Auf das Wesentliche reduziert, drei Personen, begrenzter Zeitraum und Ort- erzählt Köhlmeier die Geschichte und stellt Überlegungen zum Thema Literatur an. Ein gelungener Text.
  • Das amerikanische Hospital
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    The art of losing isn`t hard to master
    Rezension vom 22.08.2012
    Helene und David treffen sich in den 90 Jahren im Amerikanischen Hospital in Paris, was heißt treffen, David bricht vor Helene`s Augen zusammen.

    Helene versucht durch eine In-Vitro Behandlung ihre Unfruchbarkeit zu überwinden und David ist amerikanischer Offizier, der sein Kriegstrauma zu therapieren versucht.

    Über Jahre treffen sie sich unregelmäßig wieder, immer im Hospital, erzählen sich ihre Geschichten, streiten über den Krieg, geben sich gegenseitig Halt.

    Sehr einfühlsam lässt uns Kleeberg ins Privateste seiner Protagonisten blicken.
  • Souvenirs
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    Poetischer Familienroman
    Rezension vom 22.08.2012
    David Foenkinos, Autor von "Nathalie küsst" erfreut uns mit einem neuen Roman. Der Ich-Erzähler will unbedingt Schriftsteller werden und nimmt deswegen einen Job als Nachportier in einem Hotel an. Erinnerungen an den Großvater durchziehen das Buch und die Geschichte der Großmutter, die eines Tages aus dem Altersheim flüchtet und sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit macht. Wuderbar poetisch und leichtfüßig erzählt Foenkinos die Geschichte dieser Familie.

  • Souvenirs
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    Poetischer Familienroman
    Rezension vom 22.08.2012
    David Foenkinos, Autor von "Nathalie küsst" erfreut uns mit einem neuen Roman.
    Der Ich-Erzähler will unbedingt Schriftsteller werden und nimmt deswegen einen Job als Nachportier in einem Hotel an.
    Erinnerungen an den Großvater durchziehen das Buch und die Geschichte der Großmutter, die eines Tages aus dem Altersheim flüchtet und sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit macht.
    Wuderbar poetisch und leichtfüßig erzählt Foenkinos die Geschichte dieser Familie.
  • Willkommen auf Skios
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    Ein Lesevergnügen
    Rezension vom 21.08.2012
    Eine Internationale Stiftung hat zum jährlichen Fest einen besonders tollen Gastredner eingeladen. Leider wird am Flughafen ein Hochstapler abgeholt, der sich eigentlich mit seiner Geliebten treffen wollte.
    So nehmen die Dinge ihren Lauf. Der Gastredner landet im Haus des Hochstapler, in das nach einem Tag auch die Geliebte kommt. Der Hochstapler bezirzt all die Gäste der Veranstaltung, die Koffer werden ebenfalls vertauscht und das Ganze endet in einem hochkomischen Slapstick-roman erster Güte, den Sie nicht versäumen sollten.
    Griechenland- Flair inklusive, denn die Geschichte spielt auf der Insel Skios.

    Lesen Sie los, das macht richtig Spass.
  • Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam
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    Gewitzt
    Rezension vom 21.08.2012
    Vea Kaiser, eine ganz junge Österreicherin hat ein Buch geschrieben, von dem man sicher noch viel hören wird. Die Geschichte spielt im kleinen Alpendorf St. Peter am Anger in der Zeit von 1959 bis zur Gegenwart und erzählt die Geschichte des Dorfes anhand der Familie Gerlitzen. Ein Bandwurm mit 14 Metern Länge bringt den Großvater dazu, sich von der Dorfgemeinschaft auszuschließen und in der Bibliothek ein Buch nach dem anderen zu verschlingen, bis er eines Tages weggeht( als erster Bewohner des Dorfes) um in der Stadt Medizin zu studieren, um so ein " Hochgschissener" zu werden, wie die Bewohner den Arzt aus dem talauswärts gelegenen Lenk zu bezeichnen pflegen. Dieses Buch sprüht vor Witz, Charme und einer Lebendigkeit, die man von einer erst 23 jährigen Autorin kaum erwartet. Die wörtlichen Reden sind im tiefsten Dialekt geschrieben, ganz wunderbar und großartig. Dieses Buch macht Freude und ist ein sprachlicher Hochgenuß.

  • Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam
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    Gewitzt
    Rezension vom 21.08.2012
    Vea Kaiser, eine ganz junge Österreicherin hat ein Buch geschrieben, von dem man sicher noch viel hören wird.
    Die Geschichte spielt im kleinen Alpendorf St. Peter am Anger in der Zeit von 1959 bis zur Gegenwart und erzählt die Geschichte des Dorfes anhand der Familie Gerlitzen. Ein Bandwurm mit 14 Metern Länge bringt den Großvater dazu, sich von der Dorfgemeinschaft auszuschließen und in der Bibliothek ein Buch nach dem anderen zu verschlingen, bis er eines Tages weggeht( als erster Bewohner des Dorfes) um in der Stadt Medizin zu studieren, um so ein " Hochgschissener" zu werden, wie die Bewohner den Arzt aus dem talauswärts gelegenen Lenk zu bezeichnen pflegen.

    Dieses Buch sprüht vor Witz, Charme und einer Lebendigkeit, die man von einer erst 23 jährigen Autorin kaum erwartet.
    Die wörtlichen Reden sind im tiefsten Dialekt geschrieben, ganz wunderbar und großartig.

    Dieses Buch macht Freude und ist ein sprachlicher Hochgenuß.
  • Erdenkinder
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    Ökokrimi aus Oberösterreich
    Rezension vom 21.08.2012
    Ein neuer Autor- eine neue Ermittlerin.
    In der Nähe von Steyr wird ein Bauer tot aufgefunden, der auf seinen Wiesen eine Ökokomune leben läßt, die friedlich gegen das in der Nähe befindliche kalorische Kraftwerk demonstriert.
    Der Gemeinde ist die Komune längst schon ein Dorn im sauberen Augapfel und jetzt wittert der Bürgermeister eine Chance die ganzen Ökos los zuwerden. Gemeinsam mit dem Bauern haben die Ökos einen Permakulturgarten angelegt, der selbst die Professoren der Uni Wien beeindruckt hat, deswegen immer wieder auch Studenten von Wien hier für einige Wochen im Jurtendorf leben.

    Spannend nicht nur die Krimihandlung, sondern auch des Thema der Aussteiger, die ernsthaft versuchen einen anderen Weg einzuschlagen, und uns zeigen, dass nicht Konsum das Leben reicher macht.
  • Extrem laut und unglaublich nah
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    Gelungene Literaturverfilmung
    Rezension vom 26.07.2012
    Oskar Schell ist ein hochbegabter, altkluger aber auch sehr ängstlicher Junge.
    Sein Vater wird bei den Anschlägen vom 11. September getötet. Ein Jahr später beginnt Oskar im Zimmer seines Vaters herumzustöbern und wirft unabsichtlich eine blaue Vase zu Boden, sie zerbricht und bringt einen Umschlag mit einem Schlüssel zu Tage.
    Da Oskar und sein Vater immer gerne Entdeckungsreisen und Spiele gemacht haben, ist Oskar sicher, dass der Vater den Schlüssel mit Absicht versteckt hat und Oskar ein neues Rätsel hinterlassen hat.
    Da auf dem Umschlag "Black" steht beginnt Oskar herauszufinden, wie viele Blacks es in New York gibt und macht sich auf den Weg alle von Ihnen zu besuchen.
    Das kostet ihn viel Mut und Überwindung, weil er eigentlich nicht gerne unter Fremden ist und schon gar nicht mit der U-Bahn fahren will.
    Ein Buch über den schmerzlichen Verlust des Vaters und eine Reise auf dem Weg zu sich selbst.

    Jonathan Safran Foer hat ein großartiges Buch geschrieben, voller Leben, voller Trauer und voller Mut.
    Oskar Schell wird großartig gespielt von dem jungen Nachwuchsschauspieler Thomas Horn.