BuchhändlerInnen im Portrait

aus Linz

Gesamte Rezensionen
116 (ansehen)
Über mich
Ich habe eigentlich Theaterwissenschaft & Germanistik studiert und am Theater gearbeitet.
Alter
37 Jahre
Funktion
Interne Trainerin
Lieblingsautoren
Daniel Glattauer, Thomas Glavinic, Thomas Raab, J.R.R. Tolkien, Nicholas Sparks, Robin Cook, Sarah Kane, Wladimir Kaminer, Josie Lloyd/Emlyn Rees, Martin Crimp, Stephenie Meyer, Lynn Raven, Alyson Noel, Suzanne Collins...
An meinem Beruf gefällt mir
dass meine vielfältigen Interessen bedient werden und täglich neue Herausforderungen auf mich warten.
Im Beruf seit
Oktober 2004
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Favoriten

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    Gut gegen Nordwind
    Ein herrlich kurzweiliges Buch in Form eines E-Mail-Dialogs zwischen Emmi Rothner und Leo Leike, dem... mehr

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    Alle sieben Wellen
    Die lang ersehnte Fortsetzung von "Gut gegen Nordwind", die einen abermals in den Bann einer Internetliebe... mehr

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    Die Arbeit der Nacht
    Ein beklemmendes und fesselndes Buch - Jonas wacht auf und ist alleine...kein Mensch mehr da...ist das... mehr

  • .
    Das Blut des Dämons
    Das absolute Highlight dieser Trilogie - man kann nicht mehr aufhören zu lesen! Gegen Schluss steigert... mehr

  • .
    Erebos
    Unfassbar spannend...man wird regelrecht in die Geschichte und somit ins Computerspiel gezogen! Kein... mehr

Meine Rezensionen

  • Das Ding mit Noten
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    1,2,3...das Kultliederbuch ist immer dabei...
    Rezension vom 18.08.2009
    3 Dinge, die ich auf eine Grillfeier mitnehmen würde: 1. das Ding 1, 2. das Ding 2, 3. das Ding 3...oh...könnte sich jemand anders bitte um das Grillgut und den Griller kümmern?! Denn diese 3 Kultliederbücher dürfen auf keinen Fall fehlen und garantieren gute Stimmung. Der perfekte Mix aus beliebten Popsongs der letzten Dekaden, launigen Evergreens, fetzigen Schlagern und guten alten "Rockhadern"! Demnächst auch mit Noten zu den Gitarrenakkorden...
  • Sämtliche Stücke
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    Nichts für zartbesaitete Gemüter...
    Rezension vom 23.07.2009
    Sarah Kanes Stücke greifen tief in die Abgründe der menschlichen Psyche und spiegeln absonderliche Begehrlichkeiten in der oftmals brutalen Handlungsweise ihrer Protagonisten wider. All ihre Texte sind von ihrer eigenen Zerrissenheit geprägt, die in Form von Depressionen 1999 leider zum Selbstmord führte. Zerstörung, Manipulation, Abhängigkeit...die Situationen, in der sich ihre Figuren befinden, sind schwer zu ertragen - auch wenn das Visuelle einer Theaterinszenierung beim Lesen fehlt. Jedoch ihre Regieanweisungen, die ihr immer ebenso wichtig waren wie der gesprochene Stücktext, lassen ein klares Bild vor Augen entstehen, dem man sich nicht mehr entziehen kann. In memoriam Sarah Kane, einer großen Meisterin intensiver Theatererlebnisse!
  • Feel: Robbie Williams.
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    Ein Blick ins Innerste...
    Rezension vom 23.07.2009
    Ein Buch für all jene, die gerne hinter die Superstar-Fassade des beliebten Show-Stars blicken möchten - für Robbie-Williams-Fans eine mitunter schonungslos detailgenaue Beschreibung, die mitunter Illusionen zerplatzen läßt. Alles in allem hebt sich dieses Buch von herkömmlichen Biographien ab, weil es nicht einfach all die Stationen seines Lebens herunterbetet oder sich endlos über mehr oder weniger haltlose Gerüchte ergeht. Chris Heath hat Robbie Williams fast zwei Jahre lang - hautnah - begleitet, womit gewährleistet ist, dass sich der Leser ein ziemlich genaues Bild seiner Gedanken, Gefühle und seines Privatlebens machen kann - mit all seinen Höhen und (leider auch zahlreichen) Tiefen. Vielleicht lässt die Lektüre dieses Buches auch teilweise erahnen, warum sich Robbie Williams die letzten Jahre vom Showbiz zurückgezogen hat.
  • Alice im Hungerland
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    Lektüre, die den Magen zuschnürt...
    Rezension vom 22.07.2009
    Eine der ausführlichsten Bulimie- und Magersucht-Lebenserfahrungen, die ganz tief in das Innerste einer schwerst Betroffenen blicken lässt - auch dorthin, wo man lieber die Augen schließen möchte! Marya Hornbacher beschreibt ihre tiefsten Zwänge und Ängste detailliert und schockierend. Seltsam mutet jedoch die Tatsache an, dass die Autorin gleich zu Beginn und auch später immer wieder ihre Eltern von jeglicher Schuld freispricht (die sie sich unverständlicherweise selber gibt), obwohl die Beschreibung ihrer Kindheit eindeutig auf deren Prägung hinweist, z. B. durch das ebenfalls gestörte Essverhalten ihrer Mutter. Erschreckend auch die Reaktionen und das Verhalten ihrer Eltern, die sogar während einer der vielen Therapien nicht bereit sind, sich mit eigenen Fehlern zu beschäftigen und ihr Kind somit regelrecht alleine lassen. Am Ende des Buches besteht leider nur eine geringe Hoffnung, dass es Marya Hornbacher für immer geschafft hat, dem Teufelskreis zu entfliehen. Man kann es ihr nur wünschen...
  • Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft
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    Hören Sie auf Ihren Bauch...
    Rezension vom 21.07.2009
    Bas Kast lädt in „Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft“ zu einer Reise ins Ich ein und gleichzeitig zu einer kleinen Reise um die Welt, die in verschiedene wissenschaftliche Labors führt. Er geht bei seinen Überlegungen bis in die Antike zurück, in der man irrationale Kräfte noch als „Denkfehler“ sah und beschäftigt sich gründlich mit den Begriffen „Gefühl“, „Intuition“ & „Unbewusstes“. Er zeichnet die Entwicklungen bis zur „emotionalen Wende“ auf, die durch Erfindungen wie die Magnetresonanztherapie eingeläutet wurde, als die Forscher erkannten, dass praktisch jeder Gedanke, jede Wahrnehmung, jede Erinnerung von Gefühlen begleitet wird und auch meist nicht getrennt werden können.
    Für die Recherche zu diesem Buch scheute Bas Kast zudem nicht davor zurück, ein Selbstexperiment mittels eines Magnetsimulators durchzuführen, um einen Teil seines linken Gehirns lahm zu legen. Auf diese Weise wollte er sein "inneres Genie" befreien, welches in jedem von uns schlummern könnte - sozusagen ein kleiner Leonardo da Vinci, der angeblich von einem Teil unseres Verstandes aktiv unterdrückt wird. Überaus interessante Lektüre mit erstaunlichen Ergebnissen!




  • Drachenläufer
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    Schuld, Sühne und Vergebung...
    Rezension vom 21.07.2009
    Eine alte Schriftstellerweisheit besagt, dass man über das schreiben soll, was man kennt. Diesem Spruch ist Khaled Hosseini gefolgt und siedelt seinen 1.Roman in Afghanistan an. Ihm war wichtig, den Lesern ein weithin unbekanntes Afghanistan zu zeigen, in dem es vor der sowjetischen Invasion und den Taliban jahrzehntelang Frieden gab. Hosseini erzählt in diesem Umfeld von Amir, der zu Beginn der Geschichte seinen Mut unter Beweis stellt: er kehrt in das von den Taliban beherrschte Afghanistan zurück, um sich nach 20 Jahren von einer alten Schuld zu befreien, die mit seinem Freund aus Kindertagen - Hassan – zu tun hat - damals Amirs Diener und vor allem ein hervorragender Drachenläufer. Die Geschichte der beiden Freunde wird wunderbar episch aufgerollt - Hosseini zeigt, wie ihre Freundschaft durch den schwelenden Konflikt zwischen den beiden Religionsgruppen Schiiten und Sunniten auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Hassan gehört den Hazara an, einer ethnischen Minderheit, die überwiegend dem schiitischen Islam angehört.
    Zudem quält Amir im Laufe der Geschichte seine schwierige Beziehung zu Vater Baba, der Hassan scheinbar mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenbringt als seinem eigenen Sohn. Mühsam kämpft Amir um die Liebe und Anerkennung seines Vaters. Als ein besonders wichtiger Drachenwettkampf ansteht, der dem Gewinner große Ehre bringt, lastet der Erwartungsdruck noch schwerer auf Amirs Schultern. Eben dieser Wettkampf leitet jedoch eine große Wende in seinem Leben ein...großartig erzählt und sehr bewegend!