BuchhändlerInnen im Portrait

aus Bad Salzuflen

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Meine Rezensionen

  • Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers
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    Teilzeit-Indianer
    Rezension vom 02.05.2010
    Erzählt wird die Geschichte von Arnold Spirit einem jungen Indianer, der beschließt ein College für Weiße zu besuchen. Trotz großer Mühe -schon der Schulweg bedeutet eine einzige Strapaze- entflieht er jeden Tag für einige Stunden dem Reservat. Auch seine Familie ist von den dort typischen Problemen betroffen: Alkoholsucht, Arbeitslosigkeit, Armut und Gewalt. Arnold Spirit gelingt es, von den weißen Schulkameraden akzeptiert zu werden, weil er sich zum guten Basketballspieler entwickelt.

    Humorvoll wird das Leben in zwei Welten beschrieben, die verschiedener nicht sein könnten.
    Die witzige Erzählung wird von zahlreichen kommentierten Zeichnungen und Comics begleitet.
  • Saphirblau. Liebe geht durch alle Zeiten 02.
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    Saphirblau
    Rezension vom 02.05.2010
    Das Abenteuer von Gwen und Gideon geht weiter. Die Zeitreisen finden jetzt zu festgelegten Terminen statt und sind weiterhin spannend, da Gwen nicht mit den Sitten und Gebräuchen des anderen Jahrhunderts vertraut ist. Sie trifft auf ihren Großvater als der noch nicht verheiratet war. Gideon scheint mit ihr zu spielen. Gwen kocht vor Eifersucht. Doch scheint Gideon Gwen trotz ihr für die Zeitreise gefährliches Verhalten zu lieben.
    Saphirblau überzeugt wie der erste Teil durch die gelungene Mischung von Spannung, Humor und Witz. Josefine Preuß trägt die Geschichte spritzig witzig in einem atemberaubenden Tempo vor.
  • Die Welt, wie wir sie kannten
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    Die Welt, wie wir sie kannten
    Rezension vom 02.05.2010
    Miranda beschreibt in ihren Tagebuchaufzeichnungen wie sich ihre heile Welt abrupt verändert. Ein Asteroid, der auf dem Mond einschlägt verursacht in Amerika(wo Miranda lebt) und auf der restlichen Welt Naturkatastrophen. Nahrungsmittel und Benzin wird knapp, es gibt keinen Strom mehr, später sinkt die Temperatur extrem und es ist kein frisches Trinkwasser mehr vorhanden.
    Miranda beschreibt wie sich ihr Leben verändert. Sie kann nicht mehr essen, was sie will und wann sie will, die Schulen sind geschlossen, da sie nicht geheizt werden können und es keine Nahrungsmittel für das Schulessen gibt und die Krankenhäuser müssen bewacht werden, da sie sonst geplündert werden.
    Ständig lebt man mit der Angst das Verwandte bereits gestorben sind. Mirandas Familie gelingt es Dank dem Scharfsinn der Mutter die Katastrophe zu überstehen.
    Miranda, die sich eines Tages wieder in den Ort wagt, stellt fest, dass es wieder Lebensmittel gibt. Die Radiosender beginnen zu berichten und der Strom funktioniert für kurze Zeit am Tag.
    Beth Pfeffer schreibt einfühlsam was für eine Härteprobe ein Ausnahmezustand für eine Familie ist. Konflikte sind vorprogrammiert, da der ständige Hunger und das Aufeinanderhocken, die Nerven blank liegen lässt. Ein spannendes und bewegendes Buch, das aufzeigt, wie brutal es ist, wenn die Welt sich verändert.
    Nach dieser Lektüre sieht der Leser, ob Jugendlicher, junger Erwachsener und Erwachsener die Welt mit anderen Augen.
  • Der Koch
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    Der Koch von Martin Suter
    Rezension vom 02.05.2010
    Maravan politischer Asylant aus Sri Lanka und begnadeter Koch arbeitet als Küchenhelfer in einem Züricher Nobelrestaurant. Nur die Kollegin Andrea weiß von seinem Talent Speisen mit aphrodisischer Wirkung zu kochen. Als Maravan gefeuert wird, leistet Andrea große Überzeugungsarbeit, um mit dem konservativen Maravan ein gemeinsames Geschäft aufzubauen: ein Cateringservice für „ Liebesmenüs“. Die beiden sind sehr erfolgreich und werden bald auch von hohen Wirtschaftsmanagern gebucht. Maravan rächt sich, als er erfährt, dass einer seiner Kunden mitbeteiligt an den Machenschaften in Sri Lanka ist.
    Wieder einmal ist Martin Suter ein minutiöses und grauenvolles Finale gelungen.
    Eine gelungene Komposition dank ambitionierter Recherchen, präziser Sprache und raffinierter Erzählkonstruktion und dazu verführerische Rezepte zum Ausprobieren, wenn man die richtigen Geräte hat.
  • Valerias letztes Gefecht
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    Valerias letztes Gefecht
    Rezension vom 27.04.2010
    Marc Fittens Roman spielt in einem kleinen ungarischen Dorf. Im Mittelpunkt steht
    Valeria eine ältere Dorfbewohnerin, die an allem etwas auszusetzen hat und immer übel gelaunt ist.
    Ihr Stolz ist ihr Haus und ihr Garten mit dem prächtigsten Obst und Gemüse des Ortes.
    An einem Markttag verguckt sie sich in den verwitweten Töpfer und ist wie ausgewechselt.
    Die beiden sind verliebt bis über beide Ohren und turteln wie Teenies.
    Als eines Tages ein fremder Schornsteinfeger ins Dorf kommt, bringt er nicht nur Glück sondern erobert
    sämtliche Frauenherzen des Dorfes auch Valerias.
    Marc Fitten ist hiermit eine lustige frivole Dorfgeschichte gelungen. Für alle die beim Lesen gerne herzlich lachen.