BuchhändlerInnen im Portrait
aus Coburg
- Gesamte Rezensionen
- 37 (ansehen)
- Alter
- 46 Jahre
- Funktion
- Auszubildender
- Lieblingsautoren
- Edgar Allan Poe, Roald Dahl, Herbert George Wells, Ray Bradbury und einige andere ...
- An meinem Beruf gefällt mir
- Bücher sind für mich Freunde, und es ist ein Vergnügen, mit Freunden zu arbeiten.
- Im Beruf seit
- 2010
- Das beste Buch aller Zeiten
- wird vielleicht erst noch geschrieben
-
Ein todbringender Pilz als WaffeRezension vom 15.12.2010Der Ideenreichtum gewisser militärischer "Wissenschaftler" bei der Entwicklung von Möglichkeiten zum Töten von Menschen ist nahezu grenzenlos - vor allem im Krieg. Die Einheit 731 der japanischen Armee im 2. Weltkrieg war ein bekanntes Beispiel dafür. Dieses Buch beginnt damit, dass in eben dieser Einheit ein Pilz gezüchtet wurde, der als biologische Waffe dienen soll, deren Einsatz allerdings verhindert wird - vorerst. Denn 60 Jahre später könnte es dennoch passieren ...
Eine Geschichte voller Spannung mit gut recherchierten wissenschaftlichen und historischen Bezügen - da konnte ich nicht aufhören zu lesen. Es ist aber nicht nur der Spannungsbogen, der mich in den Bann gezogen hat, sondern auch die Brisanz des Themas. Ein fesselnder Roman, der es durchaus in sich hat. Absolut empfehlenswert. -
Das Krankenhaus am Rande des WahnsinnsRezension vom 23.10.2010Wer einmal mit der Mafia zu tun hatte, wird auch durch ein Zeugenschutzprogramm nicht zwangsläufig dem Zugriff seiner ehemaligen "Freunde" entzogen. Diese Erfahrung muss ein ehemaliger Mafia-Killer machen, der in seinem "neuen" Leben als Arzt mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Parallel zum Geschehen in der Gegenwart erfährt der Leser aber auch, wie aus der Hauptperson ein Mafioso wurde und warum er sich dann doch anders entschieden hat. Es versteht sich fast von selbst, dass es sich dabei keineswegs um eine blutleere Geschichte handelt.
Dass ein Krimi spannend sein sollte, muss man nicht unbedingt sagen. Was diesen Roman aber auszeichnet, sind die (meistens fachlich bezogenen) ironischen Untertöne, die der Geschichte die entsprechende Würze verleihen. Wer Krankenhausbesuche eher vermeidet, wird durch dieses Buch keines Besseren belehrt ... -
Das Krankenhaus am Rande des WahnsinnsRezension vom 23.10.2010Wer einmal mit der Mafia zu tun hatte, wird auch durch ein Zeugenschutzprogramm nicht zwangsläufig dem Zugriff seiner ehemaligen "Freunde" entzogen. Diese Erfahrung muss ein ehemaliger Mafia-Killer machen, der in seinem "neuen" Leben als Arzt mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Parallel zum Geschehen in der Gegenwart erfährt der Leser aber auch, wie aus der Hauptperson ein Mafioso wurde und warum er sich dann doch anders entschieden hat. Es versteht sich fast von selbst, dass es sich dabei keineswegs um eine blutleere Geschichte handelt.
Dass ein Krimi spannend sein sollte, muss man nicht unbedingt sagen. Was diesen Roman aber auszeichnet, sind die (meistens fachlich bezogenen) ironischen Untertöne, die der Geschichte die entsprechende Würze verleihen. Wer Krankenhausbesuche eher vermeidet, wird durch dieses Buch keines Besseren belehrt ... -
beklemmend aber realistischRezension vom 12.07.2010Die Kneipentour dreier Männer endet damit, dass Einer von ihnen erschossen wird. Der Zweite ist zunächst nicht vernehmungsfähig, der Dritte, gleichzeitig der Titelheld des Buches, gerät nach Augenzeugenberichten, die seiner Darstellung eines Raubüberfalls widersprechen, ins Zentrum der Ermittlungen. Es ist eigentlich ein Routinefall, doch da Menschen nicht immer kategorisiert werden können, kommt es gelegentlich zu unerwarteten Ereignissen, die sich mehr oder weniger auf das Geschehen auswirken. Aber der eigentliche Kriminalfall bekommt für mich immer mehr den Anschein einer Kulisse, in der der Autor ein realistisches, aber teilweise auch beklemmendes Bild der Lower East Side von New York entwirft, in dem Gut und Böse - wie auch in der Realität - nicht immer klar voneinander zu trennen sind.








