BuchhändlerInnen im Portrait
aus Berlin
- Gesamte Rezensionen
- 223 (ansehen)
- Über mich
- bin ein Querbeet
- Alter
- 29 Jahre
- Abteilung
- KiBu
- Funktion
- Azubi
- Lieblingsautoren
- Rawi Hage, Michail Bulgakow, Sartre, Michael Ende, Moers
- An meinem Beruf gefällt mir
- Ui, na die lieben Kollegen und Kunden
- Im Beruf seit
- 1. August 2009
- Das beste Buch aller Zeiten
- Der Meister und Magarita
Meine Favoriten
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G-R-A-N-D-I-O-S!!Rezension vom 21.08.2011Simpel ist zweiundzwanzig Jahre alt und geistig behindert (Ein Idiot! würde Simpel dazwischen rufen). Sein Bruder ist siebzehn und kann nicht ertragen, dass Simpel vom Vater in eine Nervenheilanstalt abgeschoben wird. Ganz allein kümmert er sich nun um seinen Bruder und versucht in Paris einen Platz in einer WG zu finden. Und tatsächlich! Sie werden aufgenommen. Doch die WG weiß nicht, auf was sie sich einlässt, denn Simpel bringt Schwung in die Bude und durch seine Ehrlichkeit verändert er ihr Leben...
Simpel macht einfach nur Spaß. Die Figuren sind so schräg, nett und warmherzig mit ihren Ängsten und Nöten beschrieben, dass man sie sofort gern haben muss. Selten gab es einen Roman, in dem mit einer geistigen Behinderung so unbefangen, so aufrichtig und bisweilen so komisch umgegangen wird, aber nichts wirkt peinlich. Er ist klug, realitätsnah und herzerwärmend geschrieben und Kindern ab zwölf Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ans Herz zu legen. Ich liebe dieses Buch und den Meister der Zyniker: Monsieur Hase Hase!! -
Pendergast, die VierteRezension vom 21.08.2011"Nachdem sich die Dieselwolke verzogen hatte, stand ein von Kopf bis Fuß in Schwarz gekleideter schlanker, groß gewachsener Mann auf der anderen Straßenseite. Die elegant lederne Reisetasche sah nicht nach Reporter aus.
Der Mann war nicht etwa nur schlank, er war so mager, dass man meinen konnte, durch seine Haut hindurchzusehen. Bei den blaugrauen Augen war es ähnlich."
Na? Wer kann das nur sein?! Wie immer alles dabei. Gibt's nüscht zu meckern. -
Pendergast die DritteRezension vom 21.08.2011Auf einer Baustelle werden über dreißig Leichen von jungen Menschen und Kindern entdeckt, die vor über hundert Jahren ermordet wurden. Ihnen wurde bei lebendigem Leibe das Rückenmark entfernt. Plötzlich geschehen Morde mit demselben Hintergrund und wieder ermittelt Pendergast in diesem äußerst seltsamen Fall. Mit dabei sind auch wieder einige alte Bekannte. Eklig, gruselig und natürlich interessant. -
Gar nicht schlechtRezension vom 21.08.2011Ein Taucher findet, besser ertastet, im verschlickten, zäh dickschleimigen und andere eklige Dinge enthaltenden Humboldt Kill in New York zwei Leichen. Beiden fehlt der Kopf. Und das Schlimmste dabei; die zwei sind nicht die Einzigen.
Wer "Relic" nicht gelesen hat, kommt sich ein bisschen vor, als hätte er eine super Party verpasst, bei der alle Freunde teilgenommen haben, nur man selbst nicht. Immer wieder kommen die Museumsmorde des Vorgängers zur Sprache und anscheinend waren alle, die jetzt zur Aufklärung des Falls beitragen auch schon damals dabei. Nur ich nicht. Aber wenn man diesen Öko-Thriller so liest, bekommt man Lust auf mehr, denn er geht von Anfang an in die Vollen und weglegen fällt schwer. Allein schon die eklige Blind-im-Schlamm-Grabsch-Schilderung des Tauchers ist Horror und Hochspannung von Anfang an. Und so geht's auch weiter. Aber zunächst mal "Relic" lesen, und dann chronologisch weitermachen. Es lohnt sich! -
Mehr als ein HorrofilmRezension vom 21.08.2011Weniger ein Horrorfilm und mehr ein beklemmendes Drama mit brillanten Schauspielern vor einer sinisteren Kulisse. Düsteres, melancholisches und nachdenklich stimmendes Bravourstück mit Gänsehautcharakter von Guillermo Del Toro, der auch als Autor ziemlich erfolgreich ist.
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Fein aufgebautRezension vom 21.08.2011Super Story, die erst mal so ganz harmlos mit einer Freundschaftsgeschichte startet. Aber dieser Roman ist alles andere als harmlos. Böse, makaber, bissig, schwarzhumorig und vor allem überraschend. Ein derbes Vergnügen! -
Kühe und FleckenRezension vom 21.08.2011Christopher Boome ist fünfzehn Jahre alt und leidet an einer leichten Form des Autismus. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht den Mord an Wellington, dem Nachbarshund, aufzuklären. Doch es geht um noch viel mehr.
Warmherzig erzählt und nebenbei lernt man noch einige Dinge dazu, wobei man auch einiges nicht versteht. Vor allem über bestimmte Äußerungen mal genauer nachzudenken. Schöne Stelle als Beispiel: "Die anderen Kinder auf meiner Schule sind alle dumm. Allerdings darf ich das nicht sagen, auch wenn es stimmt. Ich soll sagen, sie hätten Lernschwierigkeiten [...]. Aber das ist Blödsinn. Jeder Mensch hat Lernschwierigkeiten, weil es nun mal schwierig ist, Französisch zu lernen oder die Relativitätstheorie zu verstehen [...]." Ein Glanzstück! -
Hmm...MhhRezension vom 12.08.2011Bei der Übersetzung sind wahrscheinlich ein paar sprachliche Raffinessen flöten gegangen, so dass die Sprache sehr nüchtern wirkt. Außerdem wirken alle Protagonisten ziemlich emotionslos. Aber kein Grund zur Sorge; die Geschichte ist spannend und gruselig zugleich. Aber der Film -und nie hätte ich gedacht, das mal als Buchhändlerin zu sagen- ist bestimmt viel besser.
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Überraschend gutRezension vom 12.08.2011Nick und Colin sind beste Freunde. Doch in letzter Zeit benimmt Colin sich immer merkwürdiger und baut auch körperlich ziemlich ab. Schließlich bleibt er der Schule öfter fern. Und er ist nicht der Einzige. Immer merkwürdigere Dinge geschehen mit den Schülern. Nick fragt dich was da vor sich geht, bis auch er eine CD in die Hand gedrückt bekommt auf der das kleine Wörtchen "Erebos" zu lesen ist. Sofort verfällt er, ebenso wie seine Mitschüler dem Bann des Spiels.
Was soll man dazu noch großartig sagen?! Ein bestechender Thriller, der genauso abhängig macht, wie das Spiel selbst. So. Und?! Erebos 2?





















