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Meine Rezensionen

  • Jägerin der Nacht 01. Nightwalker
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    Eine explosive Mischug ...
    Rezension vom 07.04.2011
    - Meinung
    "Ein packendes Debüt" (Green Man Review). Jocelynn Drake verzaubert uns mit einer neuen Welt der Vampire, Sterbliche und Elfen im Kampf um die Macht.
    Vampirin Mira oder auch nur "die Feuermacherin" genannt wird eines Nachts in ihrer Stadt von Danaus dem Vampirjäger aufgesucht. Er bringt unheilvolle Nachrichten: Die Naturi sind auf dem Vormarsch um die Welt ihrer Macht unter zu jochen. Mira muss sich daraufhin mit dem attraktiven Vampirjäger zusammenschließen, um die Ältesten zu suchen und somit die Welt vor den Naturi zu bewahren. Doch bei der ganzen Action bleiben ihre Gefühle gegenüber Danaus nicht unberührt.
    Drake schafft eine faszinierende Illusion über Vampire, Menschen und Elfenwesen. Die beiden Hauptcharaktere, Mira und Danaus, wurden facettenreich von der Autorin dargestellt und treiben durch ihr Handeln die meiste Zeit die Geschichte voran. Mira ist eine Vampirin mit besonderen Fähigkeiten und man merkt, dass sie mehr verbirgt als es scheint. Außerdem ist sei eine Vampir mit - wie sage Danaus gleich nochmal, ach ja - ein Vampir mit Ehrengefühl und dieser Charakterzug macht sie wirklich sympathisch. Miras loses Mundwerk und ihre witzigen Einwürfe sind daher umso amüsanter für den Leser. Wenn man Mira und Danaus mit nur einem Wort beschreiben wollen würde, so wäre Mira die Sonne (freudig, strahlend, warm, sympathisch) und Danaus der Mond (kalt, düster, geheimnisvoll, nur in besonderen Momenten strahlend). Von Danaus' Vergangenheit erfährt man so gut wie nichts, man weis nur, dass er weder Vampir noch Normalsterblicher ist, aber was genau - keine Ahnung. Beide Figuren sind rätselhaft, besitzen ihre Geheimnisse und dadurch wird da Buch noch spannender. Die Nebencharaktere, z.B. Miras "Engel", Jabari, Sdnira, Rowe,etc. mag man entweder vom ersten Moment ihre Erscheinung, oder man empfindet gleich eine bestimmte Abneigung. Jocelynn Drake hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie ihre Figuren liebt und ihnen nicht nur platonisch Leben einhaucht. Sie gibt ihnen Leben, Gefühle und einen eindrucksstarken Charakter. Daumen hoch!
    Wie eben schon erwähnt haben die Figuren Gefühle, Gefühle, die man nicht nur als Leser liest, sonder solche, die man auch fühlt. Actionszenen sind gekonnt mit den Emotionen der Agierenden verknüpft und der Spannugsbogen wird bis zu den letzten Seiten straff gehalten. Auch hier konnte sich die Autorin mit Bravour in Szene setzen.
    Eine Kleinigkeit, die mich persönlich gestört hat, war zum einen diese Dreiecksbeziehung Danaus - Mira - Michael (ein "Engel") und zum anderen der Schluss. Dieser war etwas unbefriedigend für mich, aber da auf Band 2 & 3 zu hoffen ist (die übrigens schon daheim neben dem Bett liegen), fällt dies nicht so schwer ins Gewicht.
    Generell gefällt mir Drakes Schreibstil sehr gut, er lässt sich flüssig lesen, ist leicht verständlich und zugleich fesselnd. Somitist Jocelynn Drakes Vampirroman eindeutig ein "Ich-kann-entspannt-lesen-und-es-genießen"-Buch.


    - Fazit
    Eine neue Autorin und ihr "Jägerin der Nacht"-Roman bringen frischen Wind und natürlich neuen Lesestoff in die Bücherregale jeden Fantasy-Fans. Lasst es euch nicht entgehen in die faszinierende Welt der Jocelynn Drake einzutauchen!
  • Gestohlene Rache
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    Eine Schatzsucherin & ein Dieb = Action + Erotic
    Rezension vom 06.04.2011
    - Meinung:
    Eine Schatzsucherin und ein Dieb - endlich etwas neues im Egmont LYX-Programm. Keine Vampire oder sonstige High-Fantasy ... ganz normale Romantic-Fantasy, doch normal ist in manchen Fällen doch mehr als ausreichen, oder?
    Die eingefleischte Archäologin Dr. Lisa Maxwell hat es endlich geschafft eine der drei berüchtigten Furien zu bergen. Doch kurz darauf wird sie ihr von dem charmanten Dieb Rafe Sullivan gestohlen. Natürlich reist sie im Hals über Kopf hinter und ab da beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn nicht nur Lisa und Rafe, die sich für die Suche zusammengeschlossen haben, möchten die drei Furien als erste in den Händen halten.
    Lisa ist ab der ersten Seite an ein sehr liebenswerter Charakter, etwas verbohrt, etwas verrückt und im inneren immer noch ein kleines abenteuerlustiges Mädchen - meiner Meinung nach eine annähernd perfekte Mischung. Erst nach und nach erfährt man mehr über Lisas Vergangenheit und warum sie jetzt ist, wie sie ist. Auch Rafe hat eine bewegende Vergangenheit und ebenfalls serviert uns die Autorin sie immer nur in kleinen Häppchen - immer das Interesse aufecht erhalten. Diese beiden Figuren sind facettenreich aufgebaut und man schließt sie beide ziemlich schnell ins Herz. Hier hat die Autorin voll ins Schwarze getroffen, jedenfalls in puncto Hauptcharaktere - vor allem bei Lisa Maxwell. Hingegen die Nebencharaktere kamen mir immer wieder etwas hölzern und nicht so richtig lebendig vor, somit ist hier noch etwas Luft ach oben.
    Was mir wiederum sehr gefallen hat, war, dass Naughton es wirklich gut beherrscht die richtige Mischung von Action und Gefühle zu finden. Das Buch enthält schon recht viele Spannungsbögen, doch nie werden die Gefühle des Agierenden vernachlässigt oder in den Hintergrund gedrängt. Wie fühlt man sich, wenn man in einer dunklen Höhle ohne jegliche Orientierung ist? Was ist das für ein Gefühl, wenn man bis zu Tode gehetzt wird? etc. Ebenfalls schreibt Elisabeth Naughton ihre Bettszenen sehr gefühlsvoll und doch hoch erotisch und es geht beim Lesen einem das Herz auf.


    - Fazit:
    Wenn mich jemand fragen würde, ob ich das Buch weiterempfehle würde, meine Antwort wäre ein unverbindliches Schulterzucken. Bitte nicht falsch verstehen: Das Buch ist exzellent geschrieben - abgesehen von einigen Schwachstellen - doch irgendwie fehlt mir noch das gewisse Etwas ... "Gestohlene Rache" ist ein leichter Lesegenuss für gemütliche Abende auf der Terrasse bei Sonnenuntergang.