BuchhändlerInnen im Portrait

aus Wien

Gesamte Rezensionen
13 (ansehen)
Alter
40 Jahre
Abteilung
Belletristik
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Meine Rezensionen

  • September. Fata Morgana
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    Der vielleicht beste deutschsprachige Roman des Jahres
    Rezension vom 09.11.2010
    Nach dem beeindruckenden Roman "42" vor einigen Jahren beweist Thomas Lehr seine Vielseitigkeit mit dem sprachlich und inhaltlich völlig anders gearteten "September Fata Morgana".
    Seine Geschichte über zwei Familienväter, die jeweils enge Angehörige durch Terroranschläge und kriegerische Akte verlieren, erzählt der Autor in einer lyrisch verdichteten Sprache, buchstäblich ohne Punkt und Komma, die mich in Rhythmus und Ausdruck ein wenig an einen meiner Lieblingsautoren, den Portugiesen Antonio Lobo Antunes, erinnert.
    "September" eignet sich kaum, um zwischendurch ein paar Seiten in der Ubahn zu lesen, aber Leserinnen und Leser, die bereit sind sich die Zeit für ein Werk zu nehmen, auf das man sich konzentriert einlassen muss, erwartet großer Kunstgenuss.
  • Freiheit
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    Uneingeschränkte Empfehlung
    Rezension vom 02.11.2010
    Wenn gefühlte hundert Zeitungen, Fernsehsender, Websites, Schriftsteller und sonstige Kommentatoren eine Neuerscheinung praktisch im Gleichklang feiern und als Meisterwerk bezeichnen, meldet sich oft der Querulant in mir, selbst wenn ich - wie in diesem Fall - schon den Verdacht habe, das Urteil unterschreiben zu können. Es ist mir dann auch nicht gelungen, das Haar in der Suppe zu finden. "Freiheit" ist ein Meisterwerk.
  • September. Fata Morgana
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    Der vielleicht beste deutschsprachige Roman des Jahres
    Rezension vom 02.11.2010
    Nach dem beeindruckenden Roman "42" vor einigen Jahren beweist Thomas Lehr seine Vielseitigkeit mit dem sprachlich und inhaltlich völlig anders gearteten "September Fata Morgana".
    Seine Geschichte über zwei Familienväter, die jeweils enge Angehörige durch Terroranschläge und kriegerische Akte verlieren, erzählt der Autor in einer lyrisch verdichteten Sprache, buchstäblich ohne Punkt und Komma, die mich in Rhythmus und Ausdruck ein wenig an einen meiner Lieblingsautoren, den Portugiesen Antonio Lobo Antunes, erinnert.
    "September" eignet sich kaum, um zwischendurch ein paar Seiten in der Ubahn zu lesen, aber Leserinnen und Leser, die bereit sind sich die Zeit für ein Werk zu nehmen, auf das man sich konzentriert einlassen muss, erwartet großer Kunstgenuss.