BuchhändlerInnen im Portrait
aus Basel
- Gesamte Rezensionen
- 120 (ansehen)
- Über mich
- liebe diesen Job!
- Alter
- 30 Jahre
- Abteilung
- EDV/Software/Naturwissenschaften
- Funktion
- Buchhändler
- Lieblingsautoren
- Patrick Süskind, Bernhard Cornwell, Gisbert Haefs, E.A. Poe, Scarlet Thomas, J.R.R. Tolkien, D.F. Wallace, Franz Kafka
- An meinem Beruf gefällt mir
- ..die Erkenntnis, dass das geschriebene Wort bei vielen Menschen echte Glückseligkeit hervorrufen kann.
- Im Beruf seit
- 2008
- Das beste Buch aller Zeiten
- ..wird (hoffentlich!) niemals geschrieben werden
Meine Favoriten
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Geschenkbuch für KellerkinderRezension vom 22.11.2011"Hilfe, mein Sohn ist ein Computer-Nerd!"
Dieses Kochbuch ist daher die beste Geschenkidee für Ihr Kellerkind. Was auf den ersten Blick wie ein normales Kochbuch aussieht, entpuppt sich bald als geschickt getarnte Einführung in die Welt des Programmierens.
Und einige nützliche Rezepte für den Cola- und Pizzajunkie sind natürlich auch dabei. Schliesslich soll der Geek auch mal was annähernd "Gesundes" essen ;-) -
Beängstigende DystopieRezension vom 15.10.2011Deutschland in den 60er Jahren: seit dem Ende des zweiten Weltkrieges herrschen die Nazis über die halbe Welt und haben diese nach ihren Vorstellungen zu einem totalitären Monstrum geformt.
Alfons Höllriegl, Hauptfigur der Geschichte und linientreues Parteimitglied, kann sich eine Welt ohne diese Ordnung nicht vorstellen. Doch als der greise Führer stirbt, wird er von einer Untergrundorganisation unfreiwillig in eine gigantische Verschwörung hineingezogen, die das braune Reich zu Fall bringen soll.
Indessen wird Deutschland von Japanischen Atombomben getroffen. Die Welt erlebt den ersten Nuklearkrieg und Höllriegl kommt in immer grössere Schwierigkeiten...
Erstmals 1965 erschienen, sorgt dieses Buch auch heute noch für ungläubiges Staunen. Otto Basil zeichnete in seiner pechschwarzen Groteske über das Dritte Reich ein noch beklemmenderes Szenario als George Orwell in "1984". Darüber hinaus habe ich selten ein so virtuos erzähltes Buch gelesen. Ein vergessener Dystopie-Klassiker zum Wiederentdecken! -
Von wegen Grufties...Rezension vom 14.10.2011Es gibt jene Dinosaurierrockbands, die schon lange ihren Zenit überschritten haben, jedoch aus Geldgründen immer neue (überflüssige) CDs veröffentlichen und damit ihren eigenen Ruf zerstören. Uriah Heep wurden schon oft als solch eine überalterte Gruftie-Truppe belächelt, doch wenn man sich nur einmal den Gefallen täte, "Into The Wild" anzuhören, wird man schnell merken, dass hier keine senilen Greise, sondern ganz einfach in Würde gealterte Topmusiker am Werk sind.
Die Platte rockt zeitgemäss, klingt dabei aber total nach 70er-Hardrock mit der typischen Hammondorgel als Markenzeichen. Jeder Song geht entweder sofort oder nach mehreren Durchläufen ins Ohr und mindestens vier oder fünf sind schlicht und einfach Hits. Bei aller Eingängigkeit bleibt aber immer Platz für virtuose Soloparts und coolen Breaks, sowie schön viel organische Heavyness.
Dieses Album ist sogar noch besser als die letzte (gute) Deep Purple-CD!
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Eine neue Erde?Rezension vom 29.09.2011Man liest in letzter Zeit in der Presse öfter von der Entdeckung weit entfernter, möglicherweise der Erde ähnlichen Planeten. Der Gedanke, eine zweite Erde besiedeln zu können, liegt da nicht fern. Doch bisher wissen wir wenig von diesen Planeten, geschweige denn, ob sie für uns überhaupt erreichbar sind.
Dieses Buch gibt einen sehr guten und faszinierenden Einblick in die aktuelle Forschung zu den geheimnisvollen, unvorstellbar weit entfernten Exoplaneten. Unbedingte Empfehlung an alle, die sich für zukünftige Möglichkeiten von astronomischen Entdeckungen interessieren! -
Aberwitzige Blair Witch-ParodieRezension vom 26.09.2011Drei Filmstudenten aus Oslo sind einer heissen Story auf der Spur: Im Rahmen eines Projektes für die Filmhochschule hängen sie sich an die Fersen eines vermeintlichen Wilderers; Doch als ihnen klar wird, dass der Mann keineswegs wildert, sondern einer vom Staat geheimgehaltenen Spezies nachjagt, nimmt die Sache sensationelle Züge an: Er hat die Aufgabe, den Bestand der Trolle in Norwegen zu regulieren und dafür zu sorgen, dass niemand von der Existenz der Trolle etwas mitkriegt. Dazu kommt, dass den riesigen Biestern in letzter Zeit der Platz in ihren Reservaten zu eng wird und sie zur Bedrohung für die ahnungslosen Menschen in den Dörfern und Städten werden könnten...
Spannende Story, schwärzester Humor und parodistische Anspielungen auf diverse Low-Budget-Horrorfilme, gepaart mit coolen Special Effects ergeben einen köstlichen Filmspass! -
Klasse KriegsromanRezension vom 23.08.2011Ein Gourmethappen für Cornwell-Fans und Freunden von Historienromanen: Zwar spielt "Attila" nicht im Mittelalter, sondern in der Spätantike, doch Napiers Stil ist ähnlich fulminant und spannungsgeladen wie der des grossen Meisters Bernard Cornwell.
Vom listigen und grausamen Attila über die beiden römischen Kaiser (einer wahnsinnig, der andere weltfremder Pazifist) bis zum römischen Feldherrn Aetius, der als einziger die Gefahr ahnt, welche von Attilas Hunnischer Armee ausgeht, sind die Figuren wunderbar glaubwürdig dargestellt. Die Handlung spitzt sich zum Ende hin unerträglich zu. Ein Pageturner, und zwar von der ersten bis zur letzten Seite! -
Grosses KostümkinoRezension vom 16.08.2011Marcus Flavius Aquila lässt sich nach Britannien versetzen, um dort den Befehl über eine römische Grenzbefestigung zu übernehmen. Er trachtet danach, den Ruf seiner Familie reinzuwaschen, den sein Vater als Anführer einer verschollenen Legion (mitsamt dem prestigeträchtigen Adler) ruiniert hat.
Mit seinem britannischen Sklaven Esca begibt er sich nach Schottland, um den Adler der verschollenen Legion zu finden, ohne zu ahnen, auf welche Gefahren er sich einlässt...
Geniales, natürlich schön martialisches Historien-Kostümkino mit grossartiger Stimmung, spannungsgeladenem Drehbuch und tollen Darstellern. Für "Gladiator"-Fans ein absolutes MUSS! -
Raserei des Jahres!!!Rezension vom 02.08.2011Viel gibt's zu diesem wahrhaft infernalisch guten Monsteralbum nicht zu sagen, will man nicht (zumal als Fan solcher Musik) in stundenlange Schwärm-Arien verfallen.
Nur soviel: Wer keinen Metal mag, Finger weg! Wer Metal mag, aber keinen brutalen, Finger weg! Wer aber Thrash liebt und auf die jugendliche Energie der alten Exodus, Metallica oder Exhorder gepaart mit unglaublicher Spielfreude steht: KAUFEN!
Die ist die beste, härteste, schnellste und am präzisesten auf den Punkt geschredderte Thrash-Metal-Platte des Jahres. Kein Einspruch gestattet! -
62 lustige Basteleien für NerdsRezension vom 02.08.2011Was kann man mit ausgedienten Computern, Ipods und anderem kaputten elektronischen Kram anstellen, wenn nicht wegschmeissen?
Dieses Buch gibt darauf 62 lustige, herrlich kreative Antworten. Zum Beispiel basteln Sie nach Anleitung einen Scanner-Beistelltisch, RAM-Geldklammern, eine Tastaturlampe und andere skurrile, wenn auch nicht immer nützliche Dinge.
Sorgt für Anregungen bei Bastelfreaks, macht aber auch Spass beim blossen Durchlesen!





















