Buch
Taschenbuch (476 Seiten)
24. Auflage
Sprache: Deutsch
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"Was ich liebte" erzählt von sexuellen und künstlerischen Lebensentwürfen, von Familien, Eltern und Kindern. Alles beginnt 1975 im New Yorker Stadtteil SoHo, wo der Kunsthistoriker Leo Hertzberg in einer Galerie ein Bild des jungen Malers Bill Wechsler kauft. Es ist ein Frauenakt, der jedoch den rätselhaften Titel "Selbstporträt" trägt. Bald ziehen Leo und Bill mit ihren Frauen und neugeborenen Söhnen in ein Haus. Ihre Freundschaft ist bestimmt von der Suche nach ihrer Identität. Doch keine Erkenntnis der Welt kann sie auf die Schicksalsschläge vorbereiten, die ihr Leben für immer verändern.
Pressestimmen:
Das Leben ist wohl so. Ein einziges Suchen, Kämpfen, Verstehen, Verlieren, Lieben, Verzweifeln. "Was ich liebte" erzählt die Lebensgeschichten zweier Paare, die 1975 in New York beginnt. Ein biografischer Rückblick des Kunsthistorikers Leo Herzberg und eine Künstlergeschichte, die den Alltag so ernst nimmt wie die Kunst. In der Gespräche über Beziehung und Kinder von ebensolcher Intensität sind wie die Betrachtung von Bildern und Skulpturen. Was Leo Hertzberg, den Maler Bill Wechsler und ihre Partnerinnen verbindet, was sie beruflich und auch privat miteinander teilen, scheint unverbrüchlich und gut. Sie erfüllen sich den Traum vom gemeinsamen Leben und Arbeiten, sie begegnen sich als Künstler ebenso wie als Eltern. Und trotz aller Umsicht, trotz aller Verantwortung und Liebe ist das Leben zu ihnen nicht freundlicher als zu anderen. Der dritte Roman von Siri Hustvedt lässt sich nicht auf ein Thema reduzieren. Es geht nicht nur um zerstörte Illusionen, um das Schicksal und menschliche Tragödien. Es geht um Identitäten und Geschlechterrollen, um Kunst und Literatur, um Krankheit und Sucht. Und so kunstvoll und faszinierend die Autorin die vielen Stränge auch miteinander verwoben hat, vieles ist einfach erschreckend normal in diesem Buch. Die Unfähigkeit den Tod des eigenen Kindes zu verkraften. Die Beziehung, die darunter zerbricht. Der Kampf um den heranwachsenden Sohn, der in die Drogenszene abrutscht. Die Hilflosigkeit der Eltern. Sexuelle Phantasien und Untreue. Tod und Trauer. Weiterleben. 476 Seiten Leben.
Andrea Blome (www.lit4u.de)
| ISBN-10: | 3-499-23309-6 |
|---|---|
| EAN: | 9783499233098 |
| Originaltitel: | What I Loved |
| Erschienen: | 01.04.2004 |
| Verlag: | Rowohlt Taschenbuch |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 24. Auflage |
| Seitenzahl: | 476 |
| Länge/Breite: | 190mm/115mm |
| Gewicht: | 320 g |
| Übersetzer: | Grete Osterwald, Erica Fischer, Uli Aumüller |
| Reihe: | rororo Taschenbücher |
Grete Osterwald wurde 1947 in Bielefeld geboren und lebt als freie Übersetzerin aus dem Englischen und dem Französischen in Frankfurt am Main. Sie erhielt u. a. 2001 den Übersetzerpreis des Verlages C.H.Beck und 2007 den Wilhelm-Merton-Preis für ihr umfangreiches Gesamtwerk.
Siri Hustvedt wurde am 19.02.1955 in Northfield, Minnesota, als älteste von vier Töchtern eines norwegisch-amerikanischen Professors für Skandinavistik und einer norwegischen Einwanderin geboren. Nach dem Besuch des St. Olaf College in Northfield, das sie 1977 mit B.A. in Geschichte abschloss, arbeitete sie zunächst als Kellnerin. 1978 ging sie zum Studium nach New York. 1979 erwarb sie an der Columbia University den M.A. in Anglistik. 1986 wurde sie mit einer Arbeit über Charles Dickens ("Figures of Dust. A Reading of 'Our mutual friend'") zum PhD promoviert. Im Februar 1981 lernte sie den Schriftsteller Paul Auster kennen, den sie 1983 heiratete und mit dem sie einen Stiefsohn und eine Tochter hat. Heute arbeitet Siri Hustvedt als Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Norwegischen.
Erica Fischer, geb. als Tochter von Emigranten in England, die 1948 nach Wien zurückkehrten. Dort studierte sie Sprachen, wurde zu einer der Gründerinnen der österreichischen Frauenbewegung und arbeitete als Journalistin. Heute lebt Erica Fischer als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin.
Uli Aumüller ist Übersetzerin, Journalistin und Filmemacherin. Seit 1978 übersetzt sie Belletristik, Hörspiele, Drehbücher, Theaterstücke aus dem Französischen und Englischen, u.a. Jean-Paul Sartre, Albert Camus, Milan Kundera und Siri Hustvedt. Für ihre Übersetzungen erhielt sie den Paul-Celan-Preis und den Jane Scatcherd-Preis.
von J.G., am 04.04.2013
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von Fugu, am 28.01.2013
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von Stephanie Bäcke, am 25.09.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 30.05.2011
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von Christina Buß, am 23.05.2011
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von Sibylle Herwig, am 14.06.2010
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von Ulrike Seine, am 01.05.2010
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von Manuela Guba, am 15.10.2009
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von Claudia Stadler-Desch, am 27.06.2009
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von Nicole, am 26.10.2006
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von einer Kundin/einem Kunden, am 18.06.2006
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