Bilder

  • Unterwegs im Namen des Herrn
  • \'Trailerstartbild\'

Video

Unterwegs im Namen des Herrn

von Thomas Glavinic

Buch

gebunden (206 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Sofort lieferbar

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

€ 18,40

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App (erhältlich im App-Store)
Diese Geräte unterstützen den Adobe Kopierschutz
  • tolino
  • alle Thalia eReader
  • Kobo, Sony Reader, andere eReader
  • Thalia eReading App für Android und iOS
  • Windows PC und Mac
  • Kindle und Linux unterstützen den Adobe Kopierschutz nicht
  • Kostenlose Lieferung ab
    € 20 Einkaufswert
  • Bonuscard Kunden bestellen Bücher versandkostenfrei

    Bonuskarte

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Unterwegs im Namen des..." kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen



Die Pilgerfahrt auf den Balkan soll eigentlich zur Erleuchtung führen. Doch die bleibt aus. Thomas Glavinic und der Fotograf Ingo stehen kurz vor dem Nervenzusammenbruch: Die vierzehnstündige Busfahrt nach Bosnien mit den kauzigen Mitreisenden war schlimm genug. Im Pilgerort Medjugorje landen die beiden in einer perfekten Abfertigungsmaschinerie für gläubige Touristen. Zermürbt von den endlosen Gebeten der Religionsanhänger, versuchen sie zu fliehen, doch schon bald wünschen sie sich, sie wären bei den Predigern geblieben. Mit seinem neuen, brillanten Buch beweist Glavinic: Er ist böse - vor allem sich selbst gegenüber.


Produktdetails

ISBN-10: 3-446-23739-9
EAN: 9783446237391
Erschienen: 29.08.2011
Verlag: Hanser
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 206
Länge/Breite: 197mm/128mm
Gewicht: 338 g
Nach oben

Thomas Glavinic

Thomas Glavinic, geboren 1972 in Graz, schreibt seit 1991 Romane, Essays, Erzählungen, Hörspiele und Reportagen. Im Jahr 2010 erhielt er den Literaturpreis der deutschen Wirtschaft in der Sparte Prosa. Thomas Glavinic lebt mit seiner Familie in Wien.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

  • Pilgerreise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Magdalena Berger, am 04.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Glavinic fährt mit einem Bus Gläubigen Christen nach Medjugorje. Er erzählt von seinen Erlebnissen die er auf dieser Reise machte, von den Menschen die er traf, und vor allem von seinen Gedanken die er sich über diese Menschen machte.
  • Pilgern einmal anders Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgit Matthews, am 30.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Thomas Glavinic und sein Fotografenfreund Ingo machen sich auf den Weg
    nach Medjugorje. Mit dem Bus voll gläubiger Fundamentalisten begeben sich
    die beiden von Graz über Wien in 14 Stunden zu dem bekannten Wallfahrtsort.
    Grund dieser doch wohl ungewöhnlichen Tour ist es für den ungläubigen Thomas
    und seinem aufgekratzten Freund dem Hyper dieses heiligen Ortes auf den Grund
    zu gehen und die Gläubigen zu begreifen. Schon am Anfang der Reise werden
    die Freunde von Ihren Mitpilgern (allesamt sonderbare Gesellen und Innen) skeptisch
    beäugt. Nur mit viel Alkohol und Tabletten überstehen die beiden die erste Etappe
    und den ersten Tag. Doch dann wird den beiden einiges klar: Sie müssen auf den
    schnellsten Weg zurück nach Hause.
    Ein durchaus amüsantes Reiseerlebnis mit Tiefgang.
  • Pilgerreise wird zum skurrilen Roadtrip ins Fegefeuer! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Lehner, am 13.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia

    „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.“ Frei nach diesem Motto begibt sich Glavinic‘ Alter Ego mit einem Freund auf Pilgerreise nach Medjugorje. Die Bestrebungen des Ich-Erzählers sind durchaus ernst zu nehmen. Er will verstehen, warum manche glauben. Doch die Reise wird zum Desaster. Das beginnt schon mit dem exzessiven „Rosenkranzbetten“ im Bus. Krankheit, Tabletten, Alkohol und religiöse Fanatiker machen die Pilgerreise zum absoluten Horrortrip ins sprichwörtliche Fegefeuer. Völlig entkräftet von der deprimierten Stimmung der Pilger und den touristisch aufgebauschten Zuständen im „Gospa“-Ort brechen die beiden ihre Wahlfahrt ab und fliehen nach Split. Doch dort beginnt erst alles so richtig aus dem Ufer zu laufen…
    Der skurrile Roadtrip „Unterwegs im Namen des Herren“ ist vieles: einfach mitreißend erzählt, verrückt, absurd, bizarr, sarkastisch und auf jeden Fall extrem witzig. Einzig und allein ernst nehmen darf man das Erzählte nicht. ;-) Thomas Glavinic liefert uns mit seinem Reisebericht eine erfrischend andere Geschichte. Sie ist vielleicht nicht so tiefgründig und sprachlich durchkonstruiert wie seine Romane, aber ein unterhaltsame Lektüre, die man nur weiterempfehlen kann. LESEN!
  • Die Gospa oder die Reise zur Ergründung des inneren Schmerzpunktes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nina Marlene Wolfsteiner, am 10.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Die Gospa, Annalinda Antilopa, Pater Slavko -- Die Mitfahrenden der Reisegruppe, der Resieleiter, alle haben eins gemein: Ihr Glaube an die christliche Lehre ist eng mit dem Gefühl des Leiden (-Müssens), der ewigen Reue und dem Glauben an Wunder verwoben.
    Thomas Glavinic brilliert in der schwarzen subtil humorvollen, sowie tragik-komischen Darstellung seines Erlebnis: Pilgerreise. Einer Pilgerreise nach Medugorje, nicht offiziell von der Kirche anerkannt als ein Ort der Wunder, aber dennoch boomt der Pilger-Tourismus und das ewige Geschäft mit dem Glauben! Tut´s brav bett`n, dann passiert euch nix! ;)
    Originell, skurril und so lustig!
  • Glavinic ist im Namen des Herrn unterwegs Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hans Wilhelm Schmölzer, am 29.09.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Atrio, Villach

    Glavinic macht sich mit einem Freund und einer Reihe eigenartiger und skurriler Typen auf Pilgerfahrt von Wien in den bosnischen Marienwallfahrtsort Medjugorje. Er will sich "über all das hier nicht lustig machen", sondern ist "bloß neugierig" - und liefert mit diesem Werk wieder ein sehr schönes Stück Literatur.
  • Allmächtiger! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gerda Keinprecht, am 22.09.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Liezen

    Der Autor Thomas Glavinic und sein Begleiter müssen auf ihrem Selbsterfahrungstrip, Bus-Pilgerfahrt nach Medjugorje, fleißig Rosenkranz „bett’n“, nicht nur das….

    Grandioses Lesevergnügen, viel Wortwitz, aber auch bitterböse!!
    Ein Must Have für Glavinic Fans!
  • Ein Highlight in diesem Sommer! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Ponleitner, am 30.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Pasching

    Ich hab mich riesig gefreut als der neue Glavinic angekündigt wurde und meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht!

    Genial erzählt, mit viel Wortwitz und ganz klarer Sprache wie wir es gewohnt sind beschreibt er in diesem Buch seine Erlebnisse auf einer Pilgerreise!

    Wie schon erwähnt, ein absolutes Highlight!!!
  • Eine Pilgerreise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Haslehner, am 26.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Eine Pilgerreise - Thomas Glavinic möchte unbedingt wissen wie das ist.
    Ein Selbsterfahrungstrip - sicherheitshalber mit Freund. Doch es berührt ihn einfach nichts. Er kann die Gefühle seiner Mitreisenden nicht nachvollziehen. So sitzt er immer wieder in einer bosnische Kneipe und betäubt sich mit Alkohol. Wegen einer Angina kommen auch noch jede Menge Medikamente dazu. Später taucht auch noch sein Vater auf. Um den Pilgern zu entkommen fährt er mit dem Vater nach Split und verwickelt sich in eine irrwitzige Familiengeschichte. Sehr böse, sehr humorvoll - einfach genial! Ich liebe dieses Buch!
  • großes Lesevergnügen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 26.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    "Unterwegs im Namen des Herrn" - einmal mehr ein großes Lesevergnügen, das Thomas Glavinic vorlegt.

    Eine vierzehnstündige Busfahrt (meine tiefe Bewunderung) nimmt er auf sich um zu verstehen. Was treibt seine Mitreisenden an? Menschen, die nur ein Ziel haben, - den Wahlfahrtsort Medjugore( so steht es im Klappentext).
    Niemals wertend, aber genau erzählt er uns von seiner Reise.
    "....neben mir sitzt die intelligente Frau.Sie erzählt, sie sei Psychiaterin, und da wundere ich mich doch, warum sie hier ist. Sie sagt, sie hätte einfach das Gefühl gehabt, sie sei in ihrem Leben an einem toten Punkt angelangt, und dass sie deshalb etwas völlig anderes ausprobieren wollte. Tja, einmal entgleist jedes Leben, es fragt sich nur, wann."
    Der Humor leise und zurückgenommen, die Sprache präzise und schnörkellos - genau meins.
    Und übrigens - soweit vorne wie geht und Gangplatz - wie schon gesagt - genau meins.
    Das neue Buch von Thomas Glavinic ist wieder richtig gut und ein großes Lesevergnügen

Kundenrezensionen

  • Auf der Flucht vor sich selbst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrike Seine, am 12.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Um zu erfahren was es mit dem Pilgern auf sich hat, schließen sich Thomas Glavnic und sein Freund Ingo einer Buspilgerreise von Wien nach Medjugorje an. Dort soll in den 80er Jahren die Muttergottes erschienen sein und es auch heute noch tun.
    Die beiden Freunde geraten in einen Strudel des Religionstourismus, suchen und finden für sich aber auch keinen gangbaren Pilgerweg.
    Anstatt Erleuchtung zu erfahren steigt ihr Alkoholkonsum ins Unermeßliche, ihre Fluchttendenzen nehmen zu.
    Auf keinen Fall mit der Gruppe zusammenbleiben, lieber schnell mit dem Flieger zurück nach Wien. Aber der Weg bis zur Landung ist weit, voller Überraschungen und erhöhter Blutalkoholwerte.
    Ein bitterböses Buch mit erhöhtem Alkoholspiegel.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Unterwegs im Namen des Herrn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von P. Ritter, am 03.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Warum Pilgert man? Diese Frage hat sich auch Thomas Glavinic gestellt, und ist kurzerhand mit einem Freund nach Medjugorje in Bosnien und Herzegowina aufgebrochen. Dort landet er in einer reinen, erbarmungslosen Gelddruckmaschine, die sich Religion nennt. Kein wunder also, dass ihm die Gospa nicht erschienen ist.
    An manchen Stellen ist mir das Buch etwas zu flach, dort hätte Glavinic etwas mehr rausholen können. Trotzdem ist ihm ein lustiger, kurzweiliger Lesespaß gelungen. Aber Achtung: lesen Sie das Buch nicht in der Erwartung einen Reisebericht à la Hape zu bekommen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein Selbstversuch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Leni Pawelczynski, am 21.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Thomas Glavinic lässt sich mit Kumpel Ingo nach Medjugorjie karren und findet dort nicht den Glauben.Leider findet er auch nicht den Mut mit seinen schrulligen Mitreisenden ins Gespräch zu kommen. Zu gerne hätte ich ein wildes Wortgefecht zwischen ihm und den Fundamentalistinnen gelesen. Trotzdem ist der Bericht über seinen Selbstversuch in Namen des Herrn herrlich böse,wild und komisch.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Pilgern Sie nach Medjugorje Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bianca Dobler, am 23.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eigentlich wollte Glavinic nach Santiago de Compostella, weil das gerade alle tun - aber die Pauschalreise nach Medjugorje ist weitaus preisgünstiger (kein Wunder nach "Lisa" muss man wieder sparen). Da nimmt man schon mal nervige Mitreisende, ungenießbare Verpflegung und unverständliche christliche Rituale in Kauf.
    Relativ nett.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Unterwegs im Namen des Herrn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Angela Bonadt, am 30.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    Wer kennt sie nicht Reisebusse auf der Autobahn, Pilgerreisebusse. Was treibt Menschen dazu, sich stundenlang so einem Bus samt hochmotiviertem Reiseleiter auszusetzen, um für wenige Momente, Tage im Hordentrieb einen Ort zu erkunden? Genau diese Frage stellt sich auch Glavinic. Also macht er sich mit seinem Freund Ingo auf zum bosnischen Wahlfahrtsort Medjugorje und die Odyssee beginnt. Er und die kauzigen Mitreisenden erwartet eine perfekte Abfertigungsmaschinerie für Touristen. Zermürbt und genervt vom „Religionsprogramm“ flüchten beide Freunde und landen vom Regen in der Traufe...

    Glavinic ist ein grandioses Lesevergnügen gelungen, voller Wortwitz, bitterböse – einfach großartig!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Jetzt hat auch Österreich seinen Pilger-Roman! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helga Mitterhauser, am 03.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Endlich! Nach Brasilien, Deutschland und England hat nun auch Österreich seinen Pilgerroman-Autor. Thomas Glavinic. Wurde ja auch Zeit. Aber man übertreibt´s als Österreicher nicht. Die heilige Gottesmutter von Medjugorje tuts auch. Und alles ist selbst erlebt, wie der Autor nicht müde wird zu betonen. Die glaubenssuchende Pilgergesellschaft ist umwerfend! Fundamentalistische Jungfern samt Mutter, verzückte Altbäuerinnen ("Jööh!), verängstigte, reiseunkundige Eigenbrötler, humorlose Seelen, selbstbewußte Globepilger ("Wow, man!") und über allen ein respekteinflößend-militanter Reiseleiter
    (I woar scho 364x in Medjugorje! Mir brauchen an Vorbetter! Klopause am Grazer Hauptbahnhof gibts nicht. Dort kosts was!) Thomas reist mit seinem Freund, dem Fotografen Ingo - und dies ausdrücklich zu Forschungszwecken (Ich wollte wissen, was diese Menschen antreibt.)Erst viel später, nach vielen Bieren, Mokkas, Pillen - weil - Zusammenstößen mit der Reisegesellschaft und nach Flucht vor dieser, einem Grüppchen furchteinflößender ex-jugoslawischer Guerillas samt scherzerprobten Lustdamen in Split gesteht auch er sich Sinnsuche ein. Was den Roman nach langen Passagen abwärtsspiraliger Selbstaufgabe vor Hitze, Glaubenskrisen und Ausgegrenztheit dann doch so zauberhaft rettet, sind eine achtlos im Vorübergehen eingesteckter Gebetszettel, die ihm in Momenten schwerster Anfeindung plötzlich ungeahnt willkommenen Trost spenden. Bis zum "krachenden" Ende ... Lesen und beherzt weiterschenken.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein