Trigger

Thriller. Originalausgabe

von Wulf Dorn

Buch

Taschenbuch (428 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Der Fall einer misshandelten Patientin wird für die Psychiaterin Ellen Roth zum Alptraum: Die Frau behauptet, vom Schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Bei ihren Nachforschungen wird auch Ellen zum Ziel des Unbekannten. Er zwingt sie zu einer makaberen Schnitzeljagd um ihr Leben und um das ihrer Patientin. Für Ellen beginnt ein verzweifelter Kampf, bei dem sie niemandem mehr trauen kann. Immer tiefer gerät die Psychiaterin in ein Labyrinth aus Angst, Gewalt und Paranoia. Und das Ultimatum läuft ...


Ein nervenzerrender Psychothriller, der seine Leser schonungslos in die Abgründe der menschlichen Psyche zieht.


Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 14.12.09
Wulf Dorn wandelt auf den Spuren von Sebastian Fitzek. Dorns Debüt Trigger ist von ähnlich hoher Qualität wie damals Fitzeks Debüt Die Therapie. Trigger ist ein Verwirrspiel für den Leser und eine beängstigende Tour durch die menschliche Psyche. Mit einem erleuchtenden Twist am Ende.

Produktdetails

Verkaufsrang: 26.361
ISBN-10: 3-453-43402-1
EAN: 9783453434028
Erschienen: 05.10.2009
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 428
Länge/Breite: 187mm/118mm
Gewicht: 361 g
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Buchhändlertipps

  • Unbedingt lesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Felsner, am 28.12.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Krems

    Dieses Buch ist ein psychologisches Meisterwerk der Extraklasse. Spannend bis zur letzten Seite und mit einem Ende, das so nicht zu erwarten war.
    Nicht lesen, wenn man allein zuhause und ein eher ängstlicher Typ ist. Denn "Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann" ist hier bestimmt kein Spiel aus Kindertagen.
    Wulf Dorn versteht es hervorragend, den Leser in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele blicken zu lassen.
    Absolut fesselnd bis zum Schluss!
  • Ich hatte Angst nach diesem Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 07.08.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Ein Psychothriller der es in sich hat! Starke Konkurrenz für Sebastian Fitzek! An einem Abend gelesen und sehr gefürchtet! Gänsehaut-Feeling pur!
  • Spannend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helga Pamminger, am 18.11.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Wr. Neustadt

    Ein Buch, das als Horrorroman beginnt und sich zum Psychothriller entwickelt, spannend und interessant zu lesen. Nicht für abends, nichts für allein im Dunkeln.
    Dennoch faszinierend. Man kann jedenfalls nicht aufhören, bis man nicht das Geheimnis des "Schwarzen Mannes" gelöst hat. Und die Lösung ist wahrhaft überraschend.
    Wir werden wohl noch viel mehr von diesem Autor zu lesen kriegen, das ist auch sehr gut so.
  • Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann? Na ich... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Regina Götzendorfer, am 28.09.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Plus City

    Ich habe mich selten nachts so gefürchtet, wie bei diesem Buch. Der Inhalt schlägt einige Haken, es wird anfangs sehr auf Horror gesetzt, später dann auf Psychothriller. Die Mischung ist aber sehr gelungen. Ich hoffe man hört noch mehr von diesem Autor!

Kundenrezensionen

  • Psychothriller der Extraklasse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von BieneMaja, am 02.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Toller Psychothriller und nichts für schwache Nerven!
    Spannend bis zum Schluss mit einem sehr unerwarteten Ende.

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  • Ein Meisterwerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Butterblume89, am 28.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Meinung
    Ein Meisterwerk das den Leser atemlos zurücklässt.

    Inhalt
    Ellen Roth arbeitet als Ärztin in einer Psychiatrie. Eines Tages taucht eine stark misshandelte und zutiefst verängstigte Frau auf ihrer Station auf. Ellen versucht zu der Frau ohne Namen vorzudringen, doch das Einzige was sie von ihr erfährt ist ,dass sie angst vor "dem schwarzen Mann" hat, der auch Ellen hohlen wird.
    Kurz darauf verschwindet die Patientin spurlos aus der Psychiatrie und es scheint ,als wäre sie niemals dort gewesen.
    Ellen begibt sich auf die Suche nach der Frau ohne Namen und wird schon bald von dem "schwarzen Mann" kontaktiert...

    Charaktere
    Ellen Roth, eine Ärztin in einer Psychiatrie,stets um ihre Patienten besorgt,sehr arrangiert und glücklich vergeben mit Chris der momentan drei Wochen in Australien ist.
    Ellen Roth eine Person die mir direkt ab der erste Seite sehr sympathisch war.
    Weitere Charaktere wären Mark ,ein Kollege von Ellen und auch privat versteht er sich sehr gut mit ihr. Er scheint mehr für sie zu empfinden, als nur "Freundschaft".
    Auch Mark war ein angenehmer Zeitgenosse.
    Natürlich lernt man auch noch etliche andere Personen kennen: Patienten,die Frau ohne Namen usw.

    Schreibstil & Aufbau
    Spontan fällt mir zum Schreibstil ein Wort ein: fesselnd. Wulf Dorn hat es mit seinem unglaublichen Können geschafft den Leser so tief ins Geschehen abtauchen zu lassen, dass man das Gefühl hatte sich gerade einen Film anzuschauen.
    Michael Schmidt hat gesagt das man merkt das Wulf Dorn die deutsche Sprache perfekt beherrscht und die Charaktere so lebend wirken lässt, dass man als Leser das Gefühl hat, sie säßen neben einem. Und dem kann ich 100% zustimmen.
    Aufgebaut ist das Buch in Kapitel die mal länger und mal sehr kurz waren.

    Fazit
    Was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Ein Thriller der auf der psychischen Ebene so intensiv war, dass es mich wirklich gruselte und sich mir bei einigen Szenen die Härchen aufstellten. Auch musste ich mich bei einigen Stellen selber erst einmal versichern ,dass hinter mir niemand steht.
    Ein Thriller der unter die Haut geht und den Leser unglaublich in die Irre führt. Wulf Dorn hat es geschafft mich wahnsinnig an der Nase herrum zu führen. Immer wenn ich dachte :"Alles klar ich weiß bescheid", kam es doch ganz anders. Und als ich mir zum Ende hin wieder sicher war, alles zu wissen, kam der große Wandel, der mich sehr stark aufgewühlt und ungläubig zurück ließ.
    Alles in allem ein klasse Thriller der ohne viel Blut auskommt und dafür umso mehr in die Psyche geht.
    Top!

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  • Welchen Trigger hast Du.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Olßon, am 16.09.2012

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    Der schiere Albtraum erwartet Dr. Ellen Roth als sie den Fall ihres Freundes,einem Psychater übernimmt, der sich wohl auf einem Trip nach Australien aufgemacht hat.Wer hat dieser verwahrlosten Frau soviel Leid angetan? Wer steckt hinter dem schwarzen Mann, der die Patienten in Angst und Schrecken versetzt? Patienten verlassen unbemerkt die Psychatrie-wer steckt dahinter? Als Ellen versucht die Herkunft und den Aufenthaltsort der verschwundenen Patientin herauszufinden ,gerät sie immer mehr in den Strudel aus Angst, Gewalt und scheinbaren Intrigen.Wird es ihr gelingen Licht ins Dunkel zu bringen?
    Ein alsoluter Knaller unter den Thrillern, einmal angefangen, kann man dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen.Einfach nur Spitze!

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  • Und wenn er kommt? Dann laufen wir... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tina V., am 03.08.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nachdem ich gleich 2 Thriller hintereinander gelesen hatte, von denen ich restlos enttäuscht war, versuchte ich mich an "Trigger" und...


    ... konnte nicht mehr aufhören zu lesen!!
    Es war das erste Buch, das ich von ihm (gerade aus-) gelesen habe und beide anderen dieses Genres von ihm stehen jetzt schon im Regal :)
    Es liest sich total flüssig, der Schreibstil ist gut, die Charaktere sind sympathisch und Ellen lässt einen Blick über ihre Schulter werfen. Ängste, Verzweiflung, Verwirrung, Kampfgeist...alles wird sehr gut beschrieben! Ich war so gefesselt, dass ich einmal sogar extra mit der Bahn statt mit dem Auto zur Arbeit gefahren bin, um weiterlesen zu können!

    Kann nur 5 Sterne geben! Absolut empfehlenswert!

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  • Hammer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von leseratte, am 20.01.2012

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    Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen. Sehr spannend und ein wirklicher Psychothriller.

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  • Spannend bis fast zum Schluss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Asti, am 26.04.2011

    2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ellen ist Psychiaterin und bekommt eine völlig verängstigte und verstörte Patientin. Als diese am nächsten Morgen nicht mehr zu finden ist, stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an - und gerät dabei selbst in Gefahr, denn der Schwarze Mann, der auch die Patientin verfolgt hat, ist nun auch hinter ihr her.
    Ein wirklich spannender Thriller, bei dem man leider nicht ganz bis zum Ende auf den Schluss warten muss. Das Ende ist dann ziemlich schnell klar und man wartet nur noch darauf, wie der Autor es erklärt. Daher nur 4 Sterne.

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  • super !!!!!!!!!!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 22.03.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurzbeschreibung:
    Die Psychiaterin Ellen Roth übernimmt die Betreuung der Fälle ihres Lebensgefährten und Kollegen Christoph, als dieser zu einem Spontanurlaub aufbricht. Kurz darauf verschwindet eine namenlose Patientin unter mysteriösen Umständen. Ellen stellt Nachforschungen an. Dabei gerät sie an einen Entführer, den die Patientin als den Schwarzen Mann bezeichnet hat. Er zwingt Ellen, binnen zwei Tagen mehrere Rätsel zu lösen, andernfalls droht er, sie und ihre Patientin zu töten. Weder die Polizei noch ihr Kollege Mark glauben Ellen. Niemand will die Frau gesehen haben. Nachdem Ellen brutal überfallen wurde, kann sie niemandem mehr trauen. Ellens Versuche, dem Geheimnis des Entführers und seiner Geisel auf die Spur zu kommen, bringen sie wiederholt in Lebensgefahr. Zudem wird sie zunehmend von Albträumen geplagt. Des Rätsels Lösung scheint in einem alten Märchenbuch verborgen zu liegen, auf das Ellen bei ihrer Suche aufmerksam wird.

    Nach obiger Kurzbeschreibung, hatte ich mich auf einiges gefasst gemacht, aber die Story übertraf meine Erwartungen noch. Zwischendurch hatte ich -im wahrsten Sinne des Wortes- Gänshaut, weil es derart spannend war. Ich habe mehr als einmal gedacht "In der Haut von Ellen Roth möchte ich nicht stecken", vor allem als klar wird, dass ihr (zunächst) niemand glaubt.
    Zwischendurch dachte ich immer mal wieder das ganze in groben Zügen durchschaut zu haben, aber:Fehlanzeige.
    Megaspannend von Anfang bis Ende und die Auflösung der ganzen Geschichte ist der absolute Hammer.
    Ein "Thriller" der diese Bezeichnung mehr als verdient hat!!!

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  • überzeugendes Erstlingswerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von leymich, am 07.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn Andreas Eschbach und Sebastian Fitzek für einen Autor Werbung machen sollte man vertrauen, denn das Buch ist wirklich gelungen!

    Ellen Roth ist Psychiaterin in einer Klinik und übernimmt die Patienten ihres Freundes Chris, der nach Australien geflogen ist. Unter den Patienten ist auch einevöllig verwahrloste und schlimm zugerichtete Patientin. Sie redet wirr von einem "schwarzen Mann" vor dem Sie sich versteckt, und der auch Ellen holen wird, wenn sie nicht aufpasst. Aufgelöst erzählt sie erzählt ihrem Kollegen Mark, der auf Traumapatienten spezialisiert ist, von der Patientin. Dieser ist bereit ihr zu helfen, will sich ein eigenes Bild von der namenlosen Frau machen. Als Sie jedoch das Krankenzimmer betreten, stellen sie fest, dass die Patientin verschwunden. Niemand ausser Ellen hat sie zuvor gesehen, es gibt auch keinerlei Anzeichen über deren Aufenthalt in der Klinik. Niemand glaubt der Psychiaterin, dass es die Patientin überhaupt gegeben hat. Es gibt es keine Akte mehr und die Frau erscheint auf keiner Liste.

    Aber dann meldet sich der "schwarze Mann" bei Ellen und er scheint sie sogar in ihren Träumen zu verfolgen. Er fordert sie zu einem teuflischen Katz-und-Maus-Spiel auf, bei dem Ellen niemandem mehr trauen kann. Jeder ist verdächtig, denn der Psychopath muss irgend jemand aus Ellens Umfeld sein.

    Wolf Dorn fürht den Leser bis zum Schluss an der Nase herum. Immer wieder dreht sich die Geschichte in eine andere Richtung. Dorn hat mit diesem Debüt einen "wahnsinnig" spannenden,
    gut recherchierten und packenden Psychothriller geschrieben. Man darf gespannt sein wie es bei ihm literarisch weitergeht. Auf diesem Niveau reiht sich ganz schnell in der Riege der Besten deutschen Thriller-Autoren ein. Ein Autor den man auf alle Fälle im Auge behalten muss.

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  • Erfolgreiches Debüt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Schiminsky, am 04.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Fall einer misshandelten Patientin wird für die Psychiaterin Ellen Roth zum Alptraum.Die Frau behauptet vom schwarzen Mann verfolgt zu werden. Als sie einfach verschwindet, macht Ellen sich auf die Suche nach ihr und begibt sich dabei in größte Gefahr.Auch die Psychiaterin wird bald vom schwarzen Mann verfolgt und es entsteht der reinste Psychoterror.Die Geschichte ist so spannend, weil der Autor den Leser immer wieder auf falsche Fährten lockt.Ich habe dieses Buch gern gelesen und wäre ich ein Arzt, würde ich es Ihnen verordnen.

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  • Gänsehaut pur! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Binder, am 22.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Einer der besten Psychothriller den ich je gelesen habe! Psychiaterin Ellen Roth bekommt einen Fall einer misshandelten Frau der sich für sie zu einen regelrechten Alptraum verwandelt. Die Frau behauptet vom Schwarzen Mann verfolgt zu werden und verschwindet kurz darauf spurlos. Frau Roth stellt Nachforschungen an und wird plötzlich selbst zum Ziel des Unbekannten und damit beginnt ihr persönlicher Alptraum!! Gänsehautfeeling pur einfach nur endlos spannend!

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  • Die Seele des Menschen, echt zum Fürchten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Philipp Schneider, am 29.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer kennt nicht das Kinderspiel „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?“ Aber gibt es ihn wirklich? Den „schwarzen Mann“?

    Ob in der Grundschule, mit Freunden oder im Sportverein, überall wird das Kinderspiel „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?“ zum Aufwärmen gespielt.
    Ein Fänger, der schwarze Mann, muss soviele der anderen wie möglich fangen. Dabei laufen beide Parteien in entgegengesetzte Richtung.

    Doktor Ellen Roth ist Fachärztin für Psychiatrie und arbeitet auf Station 9 einer psychiatrischen Klinik. Ihr Freund, auch Psychiater in der Klinik, fliegt eines morgens weg und nachdem Ellen ihn zum Flughafen gebracht hat, fährt sie zur Klinik. Mit großer Verspätung kommt sie dann an der Klinik an, und nach ihrem alltäglichen Rundgang durch die Station findet sie auf ihrem Schreibtisch eine Akte. Die Akte hat ihr Freund da gelassen, mit der Bitte, dass sie sich einen BIF, das Kürzel für besonders interessanter Fall, anschaut. Sie geht zu diesem BIF und findet in dem Zimmer eine völlig verwahrloste und schlimm zugerichtete Frau vor. Diese Frau spricht kaum, aber wenn einmal ein Wort über ihre Lippen kommt, dann hat es immer mit dem „schwarzen Mann“ zu tun. Diese Frau spricht eine Warnung aus. Wenn Ellen nicht aufpasst, wir auch sie vom „schwarzen Mann“ geholt. Nachdem Ellen mit einem vertrauten Kollegen gesprochen hat, beschließen die beiden, dass sie sich beide noch einmal die Frau genau angucken! Und als die beiden das Zimmer betreten ist die Patienten verschwunden und wie es dann so ist, weiß natürlich keiner über die Patientin bescheid. Ellen macht sie auf die Suche nach der Patientin und wird schon bald vom „schwarzen Mann“ persönlich verfolgt...

    Sie wollen einen spannenden und psychologisch überzeugenden Thriller lesen? Und etwas neues lesen? Dann ist dieser Thriller genau richtig für sie. Spannung herrscht ab der ungefähr zehnten Seite und verlässt den Leser nicht mehr. Man wird in den Bann des Buches gezogen und will und kann auch nicht mehr loslassen von dem Buch. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass der Autor Wulf Dorn den Leser in die Seele des Menschen blicken lässt.

    Alles ist genaustens beschrieben, aber dennoch sind die Sätze oder das Buch nicht überfüllt und das finde ich sehr gut. Bei den meisten Büchern, die viele Informationen enthalten, platzen die Sätze und nach einer Weile will man einfach nicht mehr weiterlesen, da es langweilig ist, aber das ist bei diesem Buch nicht der Fall! Ein Bild entsteht im Kopf des Lesers und es ist unglaublich toll sich dieses Bild genauer zu betrachten.

    Eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe! Sehr empfehlenswert und ich freue mich schon auf weitere Thriller des Autors!

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  • Gänsehautfeeling pur!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jasmin Kemp, am 18.07.2010

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    Ein Buch das an Ihren Nerven zerren wird.
    Eine Frau, die behauptet vom schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurz danach verschwindet sie? Was ist passiert? Finden Sie es heraus, aber nehmen Sie sich in Acht: Nichts ist wie es scheint!!

    Nervenzerreisend und schonungslos!!

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  • Psychothriller vom Feinsten ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martina Denzer, am 02.07.2010

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    Glauben Sie ja nicht, dies ist ein üblicher Thriller. Glauben Sie ja nicht, zu wissen um was es geht. Glauben Sie mir, Sie IRREN sich !!

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  • Wanderung im Labyrinth zwischen Wahnsinn und Realität Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Meike Cora Ruf, am 01.07.2010

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    Wenn man dieses Buch gelesen hat ist man erstmal sprachlos. Es ist spannend, überraschend,abstoßend detailliert und beängstigend realistisch. Eine Reise in die Abgründe der menschlichen Seele die einem vom Anfang bis zum Ende mitfiebern lässt.

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  • Lesen...,mit Blick über die Schulter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elisabeth Kothenschulte, am 24.06.2010

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    Beim Lesen ist man froh,das man nicht selbst vom "Schwarzen Mann" verfolgt wird.

    Eine misshandelte Patientin ist für die Psychiaterin Dr.Ellen Roth der Auslöser eines Alptraums.Die Frau behauptet vom "Schwarzen Mann" verfolgt zu werden.
    Als sie spurlos verschwindet und niemand ihr glaubt,das sie überhaupt da gewesen ist,forscht Dr.Roth auf eigene Faust und gerät so ins Visir des Täters.

    Beklemmend spannend,wobei beklemmend auch so gemeint ist.

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  • Ein Psychothriller vom Feinsten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bellexr, am 19.04.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dr. Ellen Roth ist Psychiaterin in der Waldklinik. Als ihr Freund Chris, ebenfalls Psychiater dort, in Urlaub fährt, bittet er Ellen, sich um eine seiner Patientinnen zu kümmern. Diese spricht immer wieder vom "Schwarzen Mann", vor dem sie scheinbar panische Angst hat. Als Ellen ihren Kollegen Marc um kollegiale Unterstützung bittet, ist die Frau plötzlich spurlos verschwunden und niemand von den Ärzten und des Pflegepersonals scheint sie zu kennen, obwohl sie sich schon mehrere Tage in der Klinik befunden haben muss. Da erhält Ellen einen Anruf von einem Unbekannten, der behauptet, der Schwarze Mann zu sein und die Patientin entführt zu haben. Er setzt Ellen eine Frist, um seine Identität herauszufinden. Sollte sie diese nicht einhalten, werden die Patientin wie auch Ellen sterben.

    Ganz langsam und unterschwellig baut Wulf Dorn die Spannung in dem vorliegenden Psychothriller auf und ehe man es sich versieht, steckt man mitten in der Story, ohne Chance, das Buch vor dem Ende aus der Hand zu legen. Geschickt legt der Autor immer wieder neue Hinweise in Bezug auf die Identität des "Schwarzen Mannes" aus, sodass man sich bis zum Schluss hierüber nie sicher sein kann und auch sein Motiv bzw. Beweggründe bleiben im Dunkeln verborgen. So bleibt die Spannung während des gesamten Buches auf einem sehr hohen Niveau und legt sogar zum Ende hin noch mal rasant an Fahrt zu.

    Auch die zwangsläufig gelegentlich anfallenden Fachbegriffe in Bezug auf psychiatrische Behandlungen und Diagnosen sind geschickt, informativ und niemals langatmig in die Story mit eingebaut. Zwischendurch beschreibt der Autor zwei, drei Traumszenen von Ellen, die mir anfangs etwas überzogen und unpassend vorkamen. Je länger man jedoch liest, umso mehr stellt man fest, dass diese Traumfrequenzen absolut in die Geschichte passen. So ist die komplette Story von Anfang an schlüssig, jedoch selten vorhersehbar und das Ende zwar absolut überraschend, jedoch auch logisch umgesetzt.

    Durch seinen bildhaften, flüssigen Schreibstil gelingt es Wulf Dorn sehr gut, dem Leser ein Bild von seiner Protagonistin Ellen zu zeichnen und so erhält man schnell eine Vorstellung von bzw. einen Bezug zu dieser jungen, sympathischen und äußerst engagierten Psychiaterin. Nachvollziehbar und einfühlsam beschreibt er ihre Gefühle und Zweifel wie auch ihre eigene Unsicherheit gegenüber ihren Kollegen/Bekannten. Durch die Psychospielchen des Schwarzen Mannes weiß sie oft nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann. So bleiben zwangsläufig die weiteren Charaktere des Psychothrillers stellenweise undurchsichtig, wobei die Figur von Marc Behrendt sehr symphatisch beschrieben ist und man genau wie Ellen am zweifeln ist, ob hier der Schein trügt.

    Fazit: Wer die Thriller von Sebastian Fitzek mag, liegt bei Wulf Dorns Thrillerdebüt genau richtig

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  • Trigger Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jasmin Schmidt, am 14.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nachdem ich die Hälfte des Buches gelesen hatte musste ich es für einen Moment zur Seite legen und tief durchatmen. Irgendwie schafft Wulf Dorn es einen derart mit der Hauptfigur Ellen mit fiebern zu lassen, dass einem der Atem stockt.

    Ellen Roth ist Psychiaterin und beschäftigt sich mit dem Fall einer völlig verstörten, misshandelten Patientin, die von einem schwarzen Mann verfolgt wird. Ehe sich Ellen versieht ist die Patientin auf einmal verschwunden. Niemand will die Frau je in der Klinik gesehen haben. Es beginnt ein morbides Katz und Maus-Spiel in dem Ellen zur Gejagten wird.

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  • Nervenkitzel garantiert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kathrin Mehnert, am 01.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Psychaterin Ellen Roth behandelt eine
    mißhandelte Frau, die behauptet vom schwarzen Mann verfolgt zu werden.
    Als ihre Patientin spurlos verschwindet, gerät auch sie , bei ihren Nachforschungen , ins Visier des Unbekannten. Er zwingt sie
    zu einer makabren Schnitzeljagd, bei der
    es nicht nur um das Leben ihrer Patientin,
    sondern auch um ihr eigenes Leben geht.
    Sie muß feststellen, daß der Täter aus ihrem
    näheren Umfeld kommen könnte.
    Für sie beginnt ein zweifelhafter Kampf,
    bei dem sie völlig auf sich allein gestellt ist.

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  • Es gibt nichts, was es nicht gibt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Ripp, am 31.01.2010

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    Ein Psychothriller der Extraklasse!!! Das Buch kann man einfach nicht aus der Hand legen. Bitte schnell mehr in gleicher Qualität!!!

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  • Den MUß man einfach lesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anja Bremer, am 18.12.2009

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    Dieses Buch hat mich von vorn bis hinten gefesselt. Man fiebert mit und muß wissen, was und wieso und warum und die Auflösung verschafft dem Leser keine Erleichterung, sondern jagt ihn noch einmal in Abgründe. Besser kann ein Romandebüt nicht sein.

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Es gibt Legenden über Orte, die das Böse anziehen. Orte, an denen sich wiederholt Schlimmes zugetragen hat, als hungerten sie nach solchen Ereignissen.
Die Ruine des alten Sallinger Hofs war ein solcher Ort, davon war Hermann Talbach überzeugt. Alle in seinem Dorf dachten so. Manche behaupteten sogar, jeder, der diesem Ort zu nahe käme, würde sich dort den Wahnsinn holen. So wie einst Sallinger selbst, der in einer Mainacht seinen Hof in Brand gesteckt hatte, um mit seiner Frau und den beiden Kindern den Flammentod zu finden.
Dennoch konnte Talbach diese Ruine jetzt gar nicht schnell genug erreichen. Während er mit seinem Gesellen Paul den Waldweg entlanghastete, betete er darum, nicht zu spät zu kommen. Diesmal lag es an ihnen, Schlimmes zu verhindern.
Noch immer im Blaumann und die Hände mit Öl verschmiert, eilte Talbach an den mit Moos bewachsenen Trümmern des vormaligen Torbogens vorbei. Obwohl der Automechaniker die vierzig schon seit längerem hinter sich gelassen hatte und ihm seit einem Unfall an der Hebebühne seiner Werkstatt ein Hinken geblieben war, konnte der neunzehnjährige Paul kaum mit ihm Schritt halten.
Vielleicht lag dies aber auch an den Pentagrammen, die auf mehrere der Steinhaufen gemalt worden waren, um das Böse zu bannen. Viele der sogenannten Drudenfüße waren im Laufe der Jahrzehnte verblichen, aber sie waren noch gut genug erkennbar, um den Glauben an die dunkle Macht dieses Ortes zu erhalten. Und wie Pauls Benehmen den Anschein erweckte, schien keine Generation davor verschont zu bleiben. Bei der Verteilung guter Eigenschaften hatte Pauls Schöpfer den jungen Mann mit viel Fleiß und Zuverlässigkeit gesegnet, doch Mut und Schlauheit mussten ihm an jenem Tag ausgegangen sein.
Als Talbach den einstigen Innenhof erreicht hatte, blickte er zu Paul zurück, der keuchend auf ihn zulief. Dabei wischte er sich den Schweiß von der Stirn, wovon ihm ein breiter Ölschmierer blieb.
"Es muss irgendwo hier sein", schnaufte Talbach und sah sich um. "Kannst du was hören?"
Paul schüttelte nur den Kopf.
Die beiden lauschten angestrengt in die leisen Geräusche des Waldes hinein. Vögel zwitscherten wie aus weiter Ferne, ein trockener Zweig gab mit einem Knacken dem Gewicht von Talbachs Sicherheitsschuh nach. Eine Hummel brummte über einen Vogelbeerstrauch hinweg, und das Sirren der Stechmücken schien allgegenwärtig. Talbach nahm kaum wahr, wie ihm die winzigen Blutsauger ihre Stachel in Hals und Arme bohrten. Er war ganz darauf konzentriert, einen menschlichen Laut zu hören, wie schwach er auch sein mochte.
Doch da war nichts. Nur die unheimliche Stille dieses verfluchten Ortes, die wie ein schweres, dunkles Tuch über ihm lag. Trotz der Mittagshitze spürte Talbach eine Gänsehaut.
"Da!", rief Paul, und Talbach zuckte zusammen.
Er sah zu der Stelle, auf die sein Geselle zeigte, und dann entdeckte auch er das Glitzern. Es stammte von einem Stückchen Stanniolpapier, das der schmale Lichtfleck eines Sonnenstrahls erfasst hatte. Die beiden Männer liefen zu der Stelle und entdeckten niedergedrücktes Gras, Fußabdrücke und ein weiteres glitzerndes Papierstück, das hinter einem moosbewachsenen Baumstumpf lag.
Talbach hob eines der Papierchen auf. Es roch noch nach der Schokolade, die darin eingewickelt gewesen war.
"Sie waren hier, aber wohin ..." Er sprach den Satz nicht zu Ende. Seine ganze Aufmerksamkeit galt der Lichtung, auf der er weitere Spuren zu finden hoffte. Es musste einfach Spuren geben.
Dann fiel sein Blick auf das Dickicht, das den zugewachsenen Innenhof umgab. Als er näher darauf zuging, erkannte er umgeknickte Zweige und gleich dahinter überwucherte Steinstufen.
"Da ist es!"
So schnell es ihm auf der von Moos und faulem Laub glitschigen Steintreppe möglich war, eilte Talbach die Stufen hinab, dicht gefolgt von Paul. Gleich darauf erreichten sie den ehemaligen Eiskeller des Bauernhofs. Talbach stieß einen überraschten Laut aus, als er einen Blick auf die weit offen stehende Eichentür mit den rostigen Eisenbeschlägen warf.
Paul erstarrte neben ihm wie ein Jagdhund, der ein Kaninchen erblickt hatte. Doch was er sah, war kein Kaninchen. Was er sah, ließ ihn totenblass werden.
"Was zum Teufel .", ächzte Talbach, mehr bekam er nicht heraus.
Entsetzt starrten die beiden Männer auf den Fleck an der linken Wand des kleinen Raums.
Das Blut war noch nicht getrocknet. Im einfallenden Schein der Nachmittagssonne schimmerte es auf den schmierigen Steinen wie purpurrotes Öl.


Teil 1
Die Patientin
"Scary monsters, super creeps, keep me running, running scared!"
"Scary Monsters" DAVID BOWIE


Willkommen in der WALDKLINIK Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik


Die Geschwindigkeitsbegrenzung für das weitläufige Klinikgelände betrug zwanzig Stundenkilometer, doch das Tachometer von Dr. Ellen Roth zeigte mindestens fünfzig an.
Ellen fuhr in Richtung des Gebäudes, in dem sich Station 9 befand. Zum hundertundersten Mal an diesem Morgen sah sie dabei aufs Armaturenbrett, als hoffe sie, die kleinen Digitalziffern der Uhr würden sich ihr zuliebe etwas mehr Zeit lassen. Stattdessen vermeldeten sie mit gnadenloser Genauigkeit, dass Ellen bereits über eine halbe Stunde zu spät war.
Erneut verfluchte sie die zahlreichen Autobahnbaustellen, die sich auf der Strecke vom Stuttgarter Flughafen bis hin zur Abfahrt Fahlenberg reihten und jegliche realistische Zeitplanung zu einer groben Schätzung werden ließen. Unterwegs war sie von einem Stau in den nächsten geraten, und auf den wenigen freien Strecken hatte sie dann gehofft, dass ihr keine Radarkontrolle auflauerte.
Wäre Chris jetzt bei ihr gewesen, hätte er sie bestimmt darauf hingewiesen, dass diese Raserei nichts brachte. Wenn man zu spät kommt, kommt man eben zu spät. Daran ändern auch ein paar Minuten nichts, hätte er gesagt.
Chris, ihr Freund und Kollege, der sich im Augenblick zehntausend Meter über dem Boden befand und den sie schon jetzt vermisste.
Dabei war er an diesem Morgen gar nicht zu Scherzen aufgelegt gewesen. Im Gegenteil, was er ihr gesagt hatte, war ihm überaus ernst gewesen. Sie musste an ihr Versprechen denken, und bei dem Gedanken daran war ihr alles andere als wohl in ihrer Haut. Was, wenn sie scheiterte und Chris enttäuschte? Das wollte sie sich lieber gar nicht erst vorstellen.
Kies spritzte, als Ellen auf dem Personalparkplatz bremste. Sie stellte den Motor ab und atmete tief durch. Ihr Herz hämmerte, als sei sie die sechzig Kilometer vom Flughafen gejoggt und nicht gefahren.

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